Willkommen im JGU MAGAZIN


Univ.-Prof. Dr. Werner Heil (Foto: Stefan F. Sämmer) EXPERIMENTALPHYSIK

Neutronen in Flaschen und im Magnetfeld

Mit einem Festkolloquium ehrten rund 200 Gäste aus dem In- und Ausland den Experimentalphysiker Univ.-Prof. Dr. Werner Heil als herausragenden Wissenschaftler und geschätzten Kollegen. Offiziell ist er damit in den Ruhestand verabschiedet, doch tatsächlich bleibt er dem Institut für Physik und dem Exzellenzcluster PRISMA an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) als Senior-Forschungsprofessor erhalten. Heil wird weiter auf dem Gebiet forschen, das er in Mainz etabliert hat: der Untersuchung von ultrakalten Neutronen.


Die Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen zählt rund 20.000 Bände in 80 Sprachen. (Foto: Stefan F. Sämmer) JAHN-BIBLIOTHEK FÜR AFRIKANISCHE LITERATUREN

Literatur jenseits von Klischees und Schubladen

Die Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beherbergt literarische Werke in rund 80 Sprachen. Neben Klassikern der verschiedenen literarischen Traditionen Afrikas umfasst die Sammlung zeitgenössische Literatur international renommierter afrikanischer Autorinnen und Autoren ebenso wie zahlreiche unbekanntere, lokal produzierte Werke. Hier finden sich Übersetzungen, Comics, Literaturverfilmungen, Hörbücher, Sekundärliteratur und vieles mehr.


Im Gastvortrag von Prof. Dr. Jan Born im Rahmen der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016 ging es um das Zusammenwirken von Schlaf, Gedächtnis und Traum. (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

Bewusstsein wegen Umbau geschlossen

Am vierten Abend seiner Vorlesungsreihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" empfing Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün im Rahmen seiner diesjährigen Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur den Verhaltensneurobiologen Prof. Dr. Jan Born als Gastredner an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie am Universitätsklinikum Tübingen sprach über "Schlaf, Gedächtnis und Traum".


Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Hoffmann lehrt seit 2015 am Arbeitsbereich Chinesisch der JGU. (Foto: Britta Hoff) ARBEITSBEREICH CHINESISCH

Übersetzer und Lehrer aus Leidenschaft

Mit Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Hoffmann konnte im vergangenen Jahr ein renommierter Forscher und Übersetzer für den Arbeitsbereich Chinesisch am Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gewonnen werden. Der Sinologe bringt nicht nur frische Ideen mit, sondern auch viele persönliche Erfahrungen mit dem Land China, mit seinen Menschen, seiner Kultur und seiner Literatur.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün und Prof. Dr. Nikolai Axmacher (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

Wenn das Gedächtnis zerfällt

In der dritten Vorlesung seiner Reihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" begrüßte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016, seinen Bochumer Kollegen Prof. Dr. Nikolai Axmacher als Gastredner an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der Neuropsychologe sprach über "Das zerfallende Gedächtnis", über Vergessen und Verdrängen, über Traumata und die Alzheimer-Erkrankung.


(© Universitätsmedizin Mainz) UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ

Zentrum für seltene Krankheiten

Ende 2015 eröffnete das Zentrum für seltene Erkrankungen des Nervensystems (ZSEN) an der Universitätsmedizin Mainz. Es ist ein wichtiger Knotenpunkt in einem neu zu schaffenden Netz von Zentren, das Menschen mit seltenen Erkrankungen auffangen soll. Für die meisten dieser Erkrankungen gab es bisher nur geringe Chancen auf eine adäquate Diagnose oder auf eine Erfolg versprechende Therapie.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

"Erinnern ist das wahre Vergessen"

Im zweiten Teil seiner Vorlesungsreihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" widmete sich Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün dem "Lernen und Erinnern". Der Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016 lud sein Publikum im voll besetzten größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) auf eine Reise ins menschliche Gehirn ein.


Das Collegium musicum hat im April 2016 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin gastiert. (Foto: Astrid Hübner) COLLEGIUM MUSICUM

Gastspiel in der Berliner Gedächtniskirche

Nicht nur die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) begeht in diesem Jahr das 70-jährige Jubiläum ihrer Wiedereröffnung, auch das Collegium musicum feiert 2016 den 70. Jahrestag seiner Gründung. Hier treffen sich Studierende, Lehrende und Angestellte aus allen Einrichtungen der Universität, um gemeinsam Musik zu machen – im UniChor, im UniOrchester und im Gutenberg-Kammerchor. Mit letzterem ist dem Collegium musicum im Jubiläumsjahr ein wahrer Clou gelungen: eine kleine, aber feine Konzertreise in die Bundeshauptstadt Berlin.


Die Lehrsammlung des Zoologischen Instituts der JGU beinhaltet knapp 500 Vogelpräparate. (Foto: Peter Pulkowski)ZOOLOGISCHE LEHRSAMMLUNG

Alte Präparate für moderne Lehre

Die Zoologische Lehrsammlung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wurde 1946 gegründet, im gleichen Jahr also, in dem die wiedergegründete Universität eröffnet wurde. Die Tausende von Präparaten finden ihren Einsatz in der Lehre vor allem beim Einüben der Bestimmung von Tierarten.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

"Ich bin mein Gehirn"

Der renommierte Biopsychologe Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün ist Inhaber der 17. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. In seiner Vorlesungsreihe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Sommersemester 2016 befasst er sich mit der "Innenansicht des Menschen". An zehn Abenden wird er verschiedenste Aspekte von Psychologie und Gehirn beleuchten. Zur Unterstützung hat er sich prominente Kollegen eingeladen. Unter anderem wird der Neurophysiologe Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolf Singer zu Gast sein.


(Foto: Stefan F. Sämmer) AUSBILDUNG

Erstklassige Ausbildung mit Campusflair

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist ein Ort des Forschens und Studierens. Kaum einer weiß aber, dass die Universität auch erstklassige Ausbildungsplätze für Chemielaborantinnen und -laboranten, Fachangestellte, Gärtnerinnen und Gärtner sowie Feinmechanikerinnen und -mechaniker bietet. Mit derzeit mehr als 80 Auszubildenden in aktuell neun Ausbildungsberufen ist die JGU einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region.


Univ.-Prof. Dr. Michael Matheus ist unter anderem Leiter des Arbeitsbereichs Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landeskunde an der JGU. (Foto: Peter Pulkowski) 70 JAHRE JGU

Mit Bildung den Menschen verbessern

Die traditionsreiche Mainzer Universität mit ihren Wurzeln im Jahr 1477 wurde kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, im Mai 1946, unter neuem Namen wiedergegründet. Auf Initiative der französischen Militärverwaltung entstand die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Mit Blick auf frühere Epochen lassen sich Zusammenhänge zwischen der alten und der neuen Universität erkennen. Historiker Univ.-Prof. Dr. Michael Matheus beleuchtet Brüche und Kontinuitäten in der Mainzer Universitätsgeschichte.


Juniorprof. Dr. Denis Scholz forscht am Institut für Geowissenschaften der JGU mit dem Schwerpunkt Paläoklimaforschung (Foto: Stefan F. Sämmer) GEOWISSENSCHAFTEN

Tropfsteine werden zum Klimaarchiv

Seit 2009 erforscht Juniorprof. Dr. Denis Scholz vom Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Tropfsteine. Die Stalagmiten liefern außergewöhnlich präzise Daten über die Klimaschwankungen der letzten 500.000 Jahre. Die Heisenberg-Professur für Isotopengeochemische Paläoklima- und Speläothemforschung, die Scholz jüngst erhalten hat, ermöglicht es ihm, seine Arbeit weiter zu intensivieren.


Sebastian Schappert hat Meteorologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert und arbeitet heute für den Deutschen Wetterdienst. (Foto: Stefan F. Sämmer) GUTENBERG-ALUMNI

Stürmische Böen zu Rosenmontag

Sebastian Schappert hat Meteorologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) studiert. Seit einem Jahr arbeitet er in Offenbach beim Deutschen Wetterdienst und wurde gleich an seinem ersten Tag für einen Wetterbericht vor die Kamera beordert. Der 28-Jährige erzählt mit Begeisterung von seinem vielseitigen Studium in Mainz und dem ebenso abwechslungsreichen Job als Wetterfrosch.


Zwischen März und September 2016 sind Exponate aus den Universitätssammlungen zu Gast in Mainzer Museen. (Foto: Peter Pulkowski) UNIVERSITÄTSSAMMLUNGEN

Ziemlich beste Freunde

Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wandern zwischen März und September 2016 durch die Museen der Landeshauptstadt. Objekte verschiedenster Art treten dabei in Dialog mit den Dauerausstellungen vor Ort, eröffnen neue Sichtweisen und bieten Raum für außergewöhnliche Assoziationen. Zu Beginn geht es ins Landesmuseum Mainz. Weitere Stationen sind das Naturhistorische Museum sowie das Dom- und Diözesanmuseum.


Blick in eine der Ausstellungsvitrinen zum Tag der Archive 2016 (Foto: Peter Pulkowski) 70 JAHRE JGU

Fundstücke Mainzer Universitätsgeschichte

Das Universitätsarchiv hat zum bundesweiten Tag der Archive in die Schule des Sehens auf den Gutenberg-Campus eingeladen. Hier beleuchtete eine Ausstellung schlaglichtartig die Geschichte der 1946 wiedergegründeten Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und ein Theaterstück erinnerte an den großen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch, der einst in Mainz studierte. Dazu gab es Dias, Filme aus Fernseharchiven und eine Campusführung des Vereins Geographie für Alle.


Dr. Anita Wohlmann (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG LEHRKOLLEG

Lehre beleben, Austausch fördern

Seit fünf Jahren bietet das Gutenberg Lehrkolleg (GLK) den Lehrenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Chance, sich weltweit nach neuen didaktischen Konzepten, nach innovativen Lehr- und Lernformen umzuschauen. Mit bis zu 30.000 Euro unterstützt das GLK Gastaufenthalte an vorzugsweise ausländischen Hochschulen. Dr. Anita Wohlmann hat dieses Angebot wahrgenommen und die Columbia University in New York City besucht. Von dort hat sie die "Narrative Medicine" nach Mainz mitgebracht.


Univ.-Prof. Dr. Werner E. G. Müller forscht seit Jahren zu regenerativen Knochen- und Knorpelimplantaten. (Foto: Peter Pulkowski) UNIVERSITÄTSMEDIZIN

Knochen aus dem 3-D-Drucker

Für die Entwicklung von regenerativen Knochen- und Knorpelimplantaten gehen Univ.-Prof. Dr. Werner E. G. Müller und sein Team am Institut für Physiologische Chemie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ganz neue Wege. Evolution und Biochemie haben sie auf eine vielversprechende Spur gebracht. Mit einem neuartigen 3-D-Drucker können sie ihre innovativen Implantate präzise produzieren.


Marianne Arnold hat vor 15 Jahren den Freundeskreis Ägyptologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz e.V. gegründet. (Foto: Thomas Böhm) FREUNDESKREIS ÄGYPTOLOGIE

Unterstützung auf allen Ebenen

In diesem Jahr feiert der Freundeskreis Ägyptologie seinen 15. Geburtstag. Der Verein unterstützt den Arbeitsbereich Ägyptologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Darüber hinaus bietet er ein Forum für all jene, die sich für Ägyptologie interessieren. Marianne Arnold hat den Freundeskreis gegründet, der mittlerweile rund 150 Mitglieder zählt.


(v.l.) Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Univ.-Prof. Dr. Josef Reiter, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und Univ.-Prof. Dr. Jörg Michaelis (Foto: Peter Pulkowski) 70 JAHRE JGU

Geschichten aus der Universitätsgeschichte

Drei ehemalige Universitätspräsidenten und der amtierende Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben im Mainzer Rathaus einen Blick auf die jüngste Universitätsgeschichte geworfen, die jeder von ihnen ein Stück weit begleitet und auf seine Art mitgestaltet hat. Dabei ging es um Wettbewerb und Bologna, um angepasste Studierende und Universitäten im Aufbruch.


Sibylle Kalkhof-Rose hat im Jahr 2006 eine Stiftung unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung ins Leben gerufen, mit der sie den akademischen Nachwuchs an der JGU fördert. (Foto: Peter Pulkowski) FÖRDERN UND STIFTEN AN DER JGU

Kreative, unabhängige Forschung fördern

Seit der Wiedereröffnung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Jahr 1946 verfolgt Sibylle Kalkhof-Rose mit viel Interesse und Engagement die Entwicklung der Hochschule. Über die Jahrzehnte hinweg hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Forschung und Lehre an der JGU nach Kräften unterstützt. Bis heute bringt sie sich auf vielfältige Weise ein. Dabei liegt ihr vor allem der akademische Nachwuchs am Herzen.


70 JAHRE JGU

Ein Festakt in vielen Stimmen

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat den Auftakt zum Jubiläum ihrer Wiedereröffnung vor 70 Jahren mit einem Akademischen Festakt gefeiert. Die Laudatio auf eine der größten Hochschulen Deutschlands ist dabei entsprechend vielstimmig ausgefallen: Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratulierte ihrer Alma Mater, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten ihre Arbeit und JGU-Präsident Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch wagte einen Blick in die Zukunft der Universität – umrahmt vom sinfonischen Glückwunsch des Collegium musicum aus Studierenden, Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der JGU.


MEDINETZ MAINZ

Krank und ohne Papiere

Medinetz Mainz e.V. hilft Migrantinnen und Migranten, denen es in Deutschland an medizinischer Versorgung fehlt. Im Jahr 2006 wurde der Verein von Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gegründet. An die 150 Hilfesuchende kommen jährlich in die Sprechstunden.


Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn (Foto: Peter Pulkowsik)SPORTWISSENSCHAFT

Kreativität statt sturem Einschleifen

Sein Ansatz des differenziellen Lernens sorgte im Spitzenfußball für Schlagzeilen: Der FC Barcelona trainierte nach seinen Methoden, Pep Guardiola holte sich Anregungen von ihm und auch Thomas Tuchel nahm einiges mit – ob als Trainer beim 1. FSV Mainz 05 oder bei Borussia Dortmund. Tatsächlich aber bietet Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn vom Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mehr als nur neue Strategien fürs Fußballtraining. Hinter dem differenziellen Lernen steckt eine Philosophie, die alle Lebensbereiche berührt.


Elisabeth Windfelder (l.) und Jasmin Marschall (r.) haben beide Buchwissenschaft in Mainz studiert. Im Juli 2014 haben sie in Gau-Algesheim die Buchhandlung 'herr holgersson' eröffnet. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Ein Leben mit Büchern

Beide haben an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Buchwissenschaft studiert. Doch erst Jahre später sind Jasmin Marschall und Elisabeth Windfelder aufeinandergetroffen. Sie entwickelten ihre Idee von einer eigenen, besonderen Buchhandlung. Das Konzept wurde mehrfach ausgezeichnet und im Juli 2014 öffnete "herr holgersson. lesen & leben" seine Türen.


(Foto: Stefan F. Sämmer) BURNS NIGHT

Haggis dampft, Whisky fließt: Es lebe der Dichter!

Mit der Burns Night erinnern Schotten und Nichtschotten Jahr für Jahr an einen großen Poeten der Highlands, an einen Womanizer und Frauenverehrer, einen Nationalisten und Anhänger der Französischen Revolution. Im Jahr 2001 kam diese Tradition an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Mittlerweile ist die Nacht für Robert Burns Kult auf dem Campus. Hunderte feiern den schottischen Poeten auf schottische Art.


Tobias Schütz präsentiert beim Tag der Bachelorarbeit seine Forschung zu Emotionsregulationsstrategien bei Lehrkräften. (Foto: Peter Pulkowski) TAG DER BACHELORARBEIT

Von den Gefühlen der Lehrer

Zum fünften Mal präsentieren Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Bachelor of Education der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Forschungsprojekte. Am Tag der Bachelorarbeit Ende Januar geben sie einen Einblick in die breite Palette an aktuellen Themen, mit denen sich die Bildungswissenschaften beschäftigen. Das JGU Magazin präsentiert vorab eine der Arbeiten ausführlicher: Tobias Schütz forschte zu Emotionsregulationsstrategien bei Lehrerinnen und Lehrern.


Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul (Foto: Peter Pulkowski) MEDIZINETHIK

Ethisch verwerflich, aber keine Korruption

Der Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universitätsmedizin Mainz bezieht Stellung zum Organvergabe-Skandal der jüngsten Vergangenheit: Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul sieht die ernsten Verstöße und begrüßt den Druck, den die Medien ausüben. Die Transplantationspraxis im europäischen Raum aber beurteilt er insgesamt positiv.


Artem Zolotarov (Foto: Peter Pulkowski) POETRY SLAM

Dichten gegen Klischees

Nach nur einem Jahr auf der Bühne ist Artem Zolotarov im Oktober 2015 zum rheinland-pfälzischen Poetry Slam-Meister gekürt worden. Der 26-Jährige hatte bereits einiges ausprobiert in seinem Leben, bevor er beim Schreiben landete – und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Zolotarov studiert Europäische Literatur und Germanistik.


(Foto: Peter Pulkowski) AMBULANZ FÜR SPIELSUCHT

Wenn der beste Freund der Computer ist

Sie verdaddeln ihr Geld an Glücksspielautomaten oder versinken am PC in fantastischen Welten, soziale Netzwerke lassen sie nicht mehr los und Online-Auktionshäuser ziehen sie magisch an: Was als harmloses Hobby beginnt, kann zur Leidenschaft werden und in einer alles bestimmenden Abhängigkeit enden. Computerspiel-, Internet- und Glücksspielsucht sind Krankheiten. In der Ambulanz für Spielsucht an der Universitätsmedizin Mainz werden sie erforscht, behandelt und im besten Fall verhindert.


(Foto: Stefan F. Sämmer) BIOLOGIEUNTERRICHT

Schulbücher der neuen Generation

Mit seinen Schulbüchern für den Biologieunterricht hat Univ.-Prof. em. Dr. Jürgen Markl, ehemaliger Dekan des Fachbereichs Biologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), neue Wege beschritten. Die drei Bände "Markl Biologie" sind mittlerweile zur Marke geworden. Der erste Band wurde sogar für die Auszeichnung "Schulbuch des Jahres 2015" nominiert.


COLLEGIUM MUSICUM

Die Universität zum Klingen bringen

Mit seinem Collegium musicum bietet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den Studierenden, Lehrenden und Angestellten der Hochschule die Möglichkeit, auf hohem Niveau gemeinsam zu musizieren. UniChor, UniOrchester und der 2013 gegründete Gutenberg-Kammerchor präsentieren die gesamte Bandbreite klassischer Musik.


(Foto: Peter Pulkowski) LIFE SCIENCES, LIFE WRITING

Narrative Medizin für Mainz

Prof. Dr. Dr. Rita Charon, die Begründerin der narrativen Medizin, sprach auf Einladung des Graduiertenkollegs "Life Sciences, Life Writing" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) über ihre Arbeit. Die praktizierende Internistin begann in den 1990er-Jahren, Englisch zu studieren, weil sie ahnte, welch zentrale Rolle die Geschichten spielen, die ihre Patienten zu erzählen haben. Aus diesem Grundgedanken entwickelte sie am Columbia University College of Physicians and Surgeons ihre "Narrative Medicine".


Gutenberg-Alumni Michael Schwarz (l.) und Alexander Griesser (r.) GUTENBERG-ALUMNI

Das Dorf, der Läufer und die Universität

Noch während ihres Studiums an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gründeten Michael Schwarz und Alexander Griesser ihre Firma nachtschwärmerfilm. Sie drehen anspruchsvolle Dokumentarstreifen, die auf zahlreichen Festivals zu sehen sind. Und sie produzieren Imagefilme – darunter aufwendige Videos, mit denen sie ihre Alma Mater einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.


DEUTSCHES KINDERKREBSREGISTER

Mit Daten gegen die Krankheit

Seit 35 Jahren gibt es das Deutsche Kinderkrebsregister am Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz. Es ist die weltweit größte Datensammlung dieser Art und damit Grundlage für wichtige Forschungsprojekte. PD Dr. Peter Kaatsch war von Beginn an mit dabei. Er schaut mit seinem Führungsteam auf die Geschichte des Registers und wagt einen Blick in die Zukunft.


STIFTUNG MAINZER UNIVERSITÄTSFONDS

Ein Glücksfall für die Universität

Seit 1781 existiert der Mainzer Universitätsfonds. Er überstand die Schließung der alten kurfürstlichen Universität unter Napoleon und die beiden Weltkriege. Sein Kapital steckt in Mietwohnungen und Baugrundstücken, vor allem aber in attraktiven Ackerflächen und Weinbergen. Mit seinen Erträgen liefert der Fonds einen wichtigen Baustein für die Unterstützung von Forschung und Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


Historisches Schriftstück aus der Sammlung Clemens Brentano der Universitätsbibliothek Mainz (Foto: Peter Pulkowski) SAMMLUNG CLEMENS BRENTANO

Die Maus, der Dichter und der Tanz

Die Sammlung Clemens Brentano erlaubt einen intimen Einblick in das Leben und Umfeld eines großen Dichters der Romantik. Neben Hunderten von Beispielen reger Briefwechsel finden sich Gedichtentwürfe und Haushaltspläne, Schauspielskizzen und Zeichnungen. Bewahrt wird die Sammlung, die 1950 an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) kam, in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz.


Der Verein Geographie für Alle lädt seit 20 Jahren zu vielfältigen und ganz besonderen thematischen Stadtrundgängen. (Foto: Stefan F. Sämmer) GEOGRAPHIE FÜR ALLE

Die Gesichter einer Stadt

Seit 20 Jahren bietet der Verein Geographie für Alle (GfA) Stadtrundgänge der etwas anderen Art. Ziel ist es, nicht nur die üblichen Sehenswürdigkeiten zu präsentieren, sondern besondere Facetten zu beleuchten, Zusammenhänge aufzudecken und Hintergründe zu erklären. Die Idee für den Verein brachte Univ.-Prof. Dr. Günter Meyer 1993 ans Geographische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


(Foto: Uwe Feuerbach) BIOLOGIE

Fernstudium mit Laborpraxis

Bis heute ist das Fernstudium "Biologie für Biolaborant/-innen und verwandte Berufe" einmalig in der Biologie. Univ.-Prof. Dr. Jürgen Markl rief es 1997 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ins Leben. In Zusammenarbeit mit dem Pharmakonzern Bayer und Spektrum Akademischer Verlag entstand ein Studiengang, der sich Jahr für Jahr größerer Beliebtheit erfreut.


(Foto: Stefan F. Sämmer) KÄLTELABOR

Das Rätsel der eisigen Tropfen

Wer die Vorgänge in der Atmosphäre verstehen will, muss auch die Eisbildung in den Wolken enträtseln. Daran arbeitet die Forschergruppe INUIT, zu der die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihren Teil beiträgt: Im Labor des Instituts für Physik der Atmosphäre wird tröpfchenweise geforscht. Ein weltweit einmaliger Windkanal und eine spezielle Kältekammer sollen helfen, Antworten auf grundlegende Fragen zu finden.


Luftaufnahme der Ausgrabungsstätte des frühislamischen Kalifenpalasts Khirbat al-Minya (Foto/©: Yaniv Darvasi, The Hebrew University of Jerusalem) ALTERTUMSWISSENSCHAFTEN

Rettung für das Wüstenschloss im Grünen

Der Kalifenpalast Khirbat al-Minya ist ein wichtiges Zeugnis frühislamischer Kultur auf israelischem Boden. Seit seiner Freilegung durch deutsche Archäologen in den 1930er-Jahren verfiel die Anlage Stück für Stück. Nun hat PD Dr. Hans-Peter Kuhnen, Leitender Akademischer Direktor am Institut für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), einen ersten Schritt in die Wege geleitet, diesem Verfall Einhalt zu gebieten.


Pfirsichkerne der Archäobotanischen Vergleichssammlung (Foto: Thomas Hartmann) ARCHÄOBOTANISCHE VERGLEICHSSAMMLUNG

Vom Kern der Dinge

Das größte Exponat ist ein Pfirsichkern, daneben finden sich Getreidekörner, winzige Weintraubenkerne und die Samen von Wildkräutern: Auf den ersten Blick wirkt die Archäobotanische Vergleichssammlung des Arbeitsbereichs Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie am Institut für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) unscheinbar. Aber wenn Dr. Margarethe König von den Geschichten und der Geschichte dahinter zu erzählen beginnt, wird es interessant.


(Foto: Peter Pulkowski) UNIVERSITÄTSAPOTHEKE

Wegweiser durch das Labyrinth der Pillen

Chronisch Kranke müssen oft mehrere Tabletten am Tag einnehmen. Gerade für ältere Menschen ist es da schwer, die Übersicht zu behalten. Ein elektronischer Medikationsplan kann hier unterstützend helfen. Die Fäden für dieses Modellprojekt im Rahmen des bundesweiten Aktionsplans zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit laufen in der Apotheke der Universitätsmedizin Mainz zusammen.


Angelika Schulz-Parthu (Foto: Uwe Feuerbach) GUTENBERG-ALUMNI

Kleiner Verlag mit großem Programm

Angelika Schulz-Parthu hat mit ihrem Leinpfad Verlag einen eigenen, sehr erfolgreichen Weg eingeschlagen. Kochbücher, Stadtführer, Regionalkrimis und vieles mehr findet sich in ihrem breiten Programm. Die Welt der Literatur entdeckte sie in den 1970er-Jahren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Das Germanistikstudium ist ihr immer noch präsent, viel hat sie daraus mitgenommen.


NAT-LAB FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER

Werben für die Chemie mit einem Hauch Magie

Das NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag. Rund 200 Projekte für Kinder und Jugendliche verschiedener Klassenstufen stehen jährlich auf dem Programm, um ihre Neugier zu wecken auf Chemie, Physik und Mathematik, auf die Geowissenschaften oder die Biologie. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Tremel war im Jahr 2000 einer der Initiatoren des NaT-Lab und kam zur Jubiläumsfeier, um zu gratulieren, um von den Anfängen zu erzählen und um es für die jungen Gäste blitzen und krachen zu lassen.


TEDDYKLINIK MAINZ

Wenn der Plüschbär Bauchweh hat

Bereits zum 16. Mal hat die Mainzer Teddyklinik in der vergangenen Woche Kinder mit ihren Stofftieren zur Behandlung eingeladen. Rund 100 Studierende der Universitätsmedizin Mainz beteiligen sich an diesem Großprojekt der Fachschaft, das helfen soll, kleinen Patienten die Scheu vor dem Arzt- oder Krankenhausbesuch zu nehmen. Mehr als 1.500 Besucher kamen zur Visite ins Mainzer Rathaus, um Puppen und Plüschtiere in kundige Hände zu geben.


JOURNALISTISCHES SEMINAR

Kultur mit Ecken, Kanten und ihren schrägen Seiten

Mit dem Multimediaprojekt "360 Grad Mainz: Kultur von allen Seiten" haben 17 Studierende des Journalistischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine wilde Mischung aus Artikeln und Videoclips, Audiobeiträgen und Fotostrecken vorgelegt. Ihr Blick auf die Kultur ist weit. Er umfasst viel Überraschendes und reicht weit hinter die Kulissen.


UNIVERSITÄTSSTIFTUNG

Ganz nah dran an der Universität

Vor elf Jahren wurde die Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz gegründet. Diese Dachstiftung verwaltet mehr als 30 rechtlich unselbstständige Treuhandstiftungen mit einem Kapital von rund 6,5 Millionen Euro. Sie bietet Privatpersonen, aber auch Institutionen und Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, Forschung, Lehre und Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu unterstützen.


Seit 2013 bietet die Psychotherapeutische Beratungsstelle der JGU eine E-Beratung bei Schreibproblemen oder Prüfungsangst. (Foto: Peter Pulkowski) PSYCHOTHERAPEUTISCHE BERATUNG

Online gegen Schreibprobleme und Prüfungsangst

Seit 2013 bietet die Psychotherapeutische Beratungsstelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine E-Beratung: Studierende mit Schreibproblemen oder Prüfungsangst wird übers Internet geholfen. Die Erfolge sind beeindruckend. Projektleiterin Linda-Maria Kempf sieht in dieser neuen Form der Beratung eine wichtige Ergänzung der herkömmlichen Angebote.


Blick in die Altorientalistische Lehrsammlung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Foto: Peter Pulkowski) ALTORIENTALISTISCHE LEHRSAMMLUNG

Keilschrift entziffern lernen

Die Sammlung am Arbeitsbereich Altorientalische Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist klein – aber sie enthält große Geschichte und Geschichten. Univ.-Prof. Dr. Doris Prechel erzählt von der Vielfalt der Zeugnisse, die über 4.000 Jahre per Keilschrift aus dem Zweistromland überliefert ist.


IMB International Summer School 2015 INSTITUT FÜR MOLEKULARE BIOLOGIE

Sommerferien mit Spitzenforschern

Mit seiner "International Summer School" bietet das Mainzer Institut für Molekulare Biologie (IMB) ein außergewöhnliches Programm für Studierende aus aller Welt: Alljährlich wählt es aus Hunderten von Bewerberinnen und Bewerbern eine kleine Gruppe aus, die neben Vorlesungen für sechs Wochen direkt in aktuelle Forschungsprojekte eingebunden wird. Die Universitätsmedizin Mainz und der Fachbereich Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beteiligen sich an diesem Projekt, das dazu beiträgt, den Wissenschaftsstandort Mainz international bekannter zu machen.


The Uniceltics (Foto: Peter Pulkowski) HOCHSCHULSPORT

Die Uniceltics tanzen sich nach vorn

In ganz Deutschland sind sie unterwegs: Auf Festivals und Wettkämpfen zeigen die Uniceltics irischen Tanz in seiner ganzen Vielfalt. Die Formation ist aus einer Hochschulgruppe der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hervorgegangen, mittlerweile steht sie auf eigenen Füßen. Die Uniceltics haben sich in der Szene etabliert, ihre Tänzerinnen holten mehrfach Meistertitel.


(v.l.) Jon Leefmann und Dr. Sabine Pohl von der Forschungsstelle Neuroethik / Neurophilosophie am Philosophischen Seminar der JGU (Foto: Peter Pulkowski) NEUROETHIK

Doping fürs Hirn, Fragen für Philosophen

In der Forschungsstelle Neuroethik / Neurophilosophie am Philosophischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) treffen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin, Biologie und Soziologie mit Philosophen zusammen, um die Entwicklung der Neurowissenschaften und ihre Auswirkungen auf verschiedenste Bereiche zu untersuchen. Das sechsköpfige Team um Dr. Sabine Pohl und Jon Leefmann arbeitet an drei umfassenden Forschungsprojekten und einer weltweit einzigartigen Bibliografie.


Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener hat im Mai 2015 nach drei Jahren Forschung das Buch 'Boehringer Ingelheim im Nationalsozialismus' vorgelegt. (Foto: Peter Pulkowski) REGIONALGESCHICHTE

Boehringer Ingelheim im Nationalsozialismus

Die Rolle der Großindustrie im Nationalsozialismus ist gut erforscht. Zahlreiche Veröffentlichungen berichten von den Verstrickungen der IG Farbenwerke oder BMW. Doch wie steht es um die mittelständischen Betriebe? Dazu ist kaum etwas bekannt. Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener vom Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) füllt diese Lücke: Nach drei Jahren Forschung hat er nun das Buch "Boehringer Ingelheim im Nationalsozialismus" vorgelegt.


Univ.-Prof. Dr. Peter Hoor forscht und lehrt am Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) ATMOSPHÄRENPHYSIK

Per Flugzeug dem Klima auf der Spur

Mit seiner Arbeitsgruppe "Flugzeugmessungen und Transportprozesse" erforscht Univ.-Prof. Dr. Peter Hoor vom Institut für Physik der Atmosphäre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Vorgänge in der Tropopause. In dieser Region zwischen Stratosphäre und Troposphäre spielen sich Prozesse ab, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben, die aber großen Einfluss auf das Klimageschehen haben.


LINDAU NOBEL LAUREATE MEETING

Nachwuchswissenschaftler treffen Nobelpreisträger

65 Nobelpreisträger kamen zum diesjährigen Nobel Laureate Meeting auf die Bodensee-Insel Lindau. Sie trafen auf 650 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus aller Welt, darunter auch vier Gäste von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Die Pharmazie-Doktorandin Ira Schmid und Thomas Böse, Doktorand am Institut für Pathologie der Universitätsmedizin Mainz, erzählen von dem Treffen.


HUMANITY LIFE E.V.

Flüchtlinge sind eine Chance für Deutschland

Vor einem Jahr gründeten Studierende des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am Standort Germersheim den Verein Humanity Life e.V. Hier finden vor allem Flüchtlinge aus der arabischen Welt Hilfe beim Start in Deutschland. Doch das ist erst der Anfang. Die Vereinsmitglieder haben Großes vor.


Takuma Melber ist Doktorand am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und hat das ZDF für eine TV-Produktion zum Zweiten Weltkrieg im Pazifik beraten. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Das wirkliche Ende des Krieges

Mit der TV-Dokumentation "'Pacific War' – der Krieg geht weiter" betritt das ZDF Neuland. Erstmals beschäftigt sich eine Eigenproduktion des Senders mit einem Schauplatz des Zweiten Weltkriegs, der in Europa oft vergessen wird: dem pazifischen Raum und Japan. Takuma Melber hat das Filmteam bei seiner Arbeit beraten. Der ehemalige Student und Doktorand der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bringt den Zuschauern dabei auch die japanische Sicht nahe, die im Westen nur selten Beachtung findet.


Professor Dr. Gerhard Klages kam im Jahr 1947 ans Institut für Physik der gerade wiedereröffneten Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Ein Professor der ersten Stunde

Der Experimentalphysiker Gerhard Klages leistete Bahnbrechendes in der Mikrowellenphysik – und er prägte die ersten Jahre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit. 1947, nur ein Jahr nach der Wiedereröffnung der Mainzer Universität, kam er ans hiesige Institut für Physik, um als Lehrender und Wissenschaftler Maßstäbe zu setzen. In diesem Jahr feiert Klages seinen 100. Geburtstag.


Virtual-Reality-Experimente bieten neue Möglichkeiten für den anschaulichen Physikunterricht in der Schule. (Foto: Stefan F. Sämmer) PHYSIK

Strontium strahlt im digitalen Klassenzimmer

Mit Virtual-Reality-Experimenten beschreiten William Lindlahr und sein Team vom Institut für Physik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) neue Wege für den Schulunterricht. Versuche, die in der Realität zu gefährlich, aufwendig oder teuer wären, bereiten sie als 3-D-Simulation auf. Das innovative Konzept wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, doch es könnte noch einige Sponsoren mehr vertragen.


Dr. Georg Gasteiger (Foto: Stefan F. Sämmer) UNIVERSITÄTSMEDIZIN

Eine Revolution auf dem Feld der Immunabwehr

Es geht um einen neu entdeckten Zelltyp, der ein neues Forschungsfeld öffnet: Die ILCs oder "innate lymphoid cells" sind zentraler Baustein des angeborenen menschlichen Immunsystems, dessen genaue Funktion noch viele Fragen aufwirft. Dr. Georg Gasteiger und sein Team begeben sich am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsmedizin Mainz auf die Suche nach Antworten.


(v.l.) Marc Ziegele und Univ.-Prof. Dr. Oliver Quiring vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Foto: Stefan F. Sämmer) PUBLIZISTIK

Harsche Töne am Stammtisch 2.0

Die Frage, welche Nachrichten im Internet gelesen und welche ignoriert werden, beschäftigt die Kommunikationswissenschaft schon länger. Aber wie steht es um die Diskussionen, die online zu solchen Meldungen geführt werden? Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt "Vom Nachrichtenwert zum Diskussionswert" suchen Marc Ziegele und Univ.-Prof. Dr. Oliver Quiring vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nach Antworten.


Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann, Inhaberin der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Sieben Formen des Vergessens

Das Finale ihrer Vorlesungsreihe um die Konstruktion von Erinnerungshorizonten widmeten Aleida und Jan Assmann dem Vergessen. Zuvor hatten die Inhaber der 16. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur viel vom Erinnern gesprochen. Am zehnten Abend wandte sich Aleida Assmann im größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den sieben Formen des Vergessens zu.


Seit dem Wintersemester 2013/2014 bietet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz den internationalen Masterstudiengang "Sociolinguistics and Multilingualism" an. (Foto: Stefan F. Sämmer) SOCIOLINGUISTICS AND MULTILINGUALISM

Ein Studium an vier Universitäten

Studieren in Litauen und Deutschland und zusätzlich in Schweden oder Estland: Das ist mit dem internationalen Masterstudiengang "Sociolinguistics and Multilingualism" – oder kurz SoMu – möglich. Universitäten aller vier Länder kooperieren, um einen Einblick in die vielfältige Sprachlandschaft, die Gesellschaft und die Geschichte des Ostseeraums zu vermitteln. Univ.-Prof. Dr. Anneli Sarhimaa vom Forschungs- und Lehrbereich Sprachen Nordeuropas und des Baltikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat diesen ungewöhnlichen Studiengang mit ins Leben gerufen.


Sara Beros (Foto: Peter Pulkowski) EVOLUTIONSBIOLOGIE

Vom Parasiten zum Puppenspieler

Ein Parasit manipuliert seinen Wirt: Wenn der Bandwurm Anomotaenia brevis sich in Ameisen einnistet, verändert sich nicht nur deren Aussehen, sondern ihr gesamtes Verhalten. Sara Beros, Doktorandin am Institut für Zoologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), untersucht dieses Wechselspiel seit Jahren.


(Foto: Stefan F. Sämmer) CAREER SERVICE

Es geht um mehr als nur um Karriere

Der Career Service der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) begleitet Studierende auf ihrem Weg in Richtung Beruf. Ein vierköpfiges Team berät ganz individuell und organisiert verschiedenste Veranstaltungen von der Jobmesse über Workshops bis hin zur großen Frühjahrs- und Herbstuniversität. Und es bündelt all das, was der Campus sonst noch an Beratungsangeboten bereithält.


CAMPUS MAINZ E.V.

Buntes Lernen ganz ohne Credits

Die Kulturkurse des studentischen Vereins Campus Mainz e.V. sind gerade erst gestartet und schon mausern sie sich zu einem Riesenerfolg. Zur Premiere im Wintersemester fanden 14 Kurse statt, im aktuellen Sommersemester sind es bereits 40. Die Palette ist bunt: Gitarrespielen, Business English und kreatives Schreiben stehen auf dem Programm, aber auch exotische Fächer wie Gebärdensprache, Quilten oder persische Kalligrafie.


Neurobiologin Prof. Dr. Hannah Monyer zu Gast bei der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Stefan F. Sämmer) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Vieles bewegt sich im Gehirn

Mit Prof. Dr. Hannah Monyer begrüßen Aleida und Jan Assmann als Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 eine der weltweit führenden Neurobiologinnen zur Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten". Im größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beleuchtet die Medizinerin, wie das Gedächtnis arbeitet, was genau im Gehirn passiert.


Chris Bremus (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Im Musik-Neubau hätte er gern auch studiert

Er ist ein erfolgreicher Filmkomponist: Chris Bremus hat an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu seiner Karriere getan. Nun kehrt er nach Jahren für ein Gespräch auf den Campus zurück. Der 37-Jährige erzählt von seinem Studium, von Filmen, Werbesports und vom großen Glück.


Blick aufs Podium zum 15. Mainzer Mediengespräch (Foto: Stefan F. Sämmer) MAINZER MEDIENGESPRÄCH

Was darf Religionskritik?

Das 15. Mainzer Mediengespräch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat ein hochaktuelles Thema aufgegriffen: Wie sieht es aus im Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit und der Verletzung religiöser Gefühle? Sollte der Staat Gläubige und Religionen besser schützen vor Herabsetzung und Beschimpfung? Oder muss ein Glaube im Interesse einer freiheitlichen und offenen Gesellschaft scharfe Kritik ertragen können?


(Foto: Peter Pulkowski) BERATER E.V.

Wenn der Discounter nicht weiter weiß

Mainzer Studierende beraten Unternehmen. Sie unterstützen beim Marketing, beim Management oder beim Controlling, sie erstellen Analysen und bieten Workshops an. Bei der studentischen Unternehmensberatung berater e.V. an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) trifft Forschung auf Praxis. Studierende verschiedenster Fachrichtungen wagen einen Blick in den Berufsalltag, die Unternehmen profitieren von frischen, unkonventionellen Ansätzen.


Carsten Rast leitet die Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) SERVICE

Frische Pläne für die Mensa

In der Zentralmensa der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist einiges in Bewegung. Der neue Leiter der Hochschulgastronomie hat viele frische Ideen mitgebracht. Carsten Rast zeigt gern, was er und sein 170-köpfiges Team tun – und der gelernte Koch erzählt, was er plant, um die Mensa und ihre Ableger noch attraktiver zu machen.


Schriftsteller Lutz Seiler zu Gast bei der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Von den Leiden des Dichters an der Erinnerung

Für sein Romandebüt "Kruso" erntete Lutz Seiler viel Lob. Unter anderem wurde das Werk 2014 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Als Gast der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessoren Aleida und Jan Assmann erzählt der Autor in der Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten" von den Schwierigkeiten des Schreibens und des Erinnerns.


Necati Benli, Landesmigrationsbeauftragter bei der hessischen Polizei, promoviert derzeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Integration in Praxis und Theorie

Studieren wollte er nie. Necati Benli ging nach dem Abitur lieber zur hessischen Polizei. Auf diesem Umweg aber kam er dann doch an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Benlis Vorgesetzter, der Polizeipräsident, brauchte einen Spezialisten in Sachen Islam. Er wollte Polizeipraxis mit Wissenschaft vereinen und machte Benli ein ungewöhnliches Angebot.


Baumeisterbücher 1454, 1456/1, 1456/2 und 1463 (Reichsstadt, Baumeisteramt, Amtsbücher 51, 53, 54 und 60) (Foto/©: Stadtarchiv Augsburg) HISTORISCHE KULTURWISSENSCHAFTEN

Vom Pergament ins Internet

Die Augsburger Baumeisterbücher bieten einen tiefen Einblick in die Geschichte einer bedeutenden Reichsstadt. Über rund fünf Jahrhunderte erstreckt sich diese beinahe lückenlose Chronik. Prof. Dr. Jörg Rogge vom Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat ein Projekt ins Leben gerufen, das es sich zur Aufgabe macht, diese herausragende historische Quelle in einer digitalen Edition zu präsentieren.


Nicolai Benner studiert in Mainz Mathematik und Musik auf Lehramt und engagiert sich außerdem für den Verein Aguablanca e.V. (Foto: Peter Pulkowski) EHRENAMT

Mit Musik ins Armenviertel

Nicolai Benner reiste im März in die kolumbianische Millionenstadt Cali, um dort eine Schule im Armenviertel Aguablanca zu unterstützen. Der Student der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) war tief beeindruckt von den Kindern und von der Herzlichkeit, die ihm entgegenschlug. Im Spätsommer wird er zurückkehren, um dort ein größeres Musikprojekt auf die Beine zu stellen.


Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Breul hat die Ausstellung 'Ritter! Tod! Teufel?' im Landesmuseum Mainz initiiert. (Foto: Peter Pulkowski) LUTHERDEKADE

Luther und der letzte Ritter

Die Sonderausstellung "Ritter! Tod! Teufel? Franz von Sickingen und die Reformation" ist einer der Höhepunkte der laufenden Lutherdekade. Initiiert wurde sie von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Breul von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Nach gut vier Jahren Vorbereitung ist sie nun bis zum Oktober 2015 im Mainzer Landesmuseum zu sehen.


Blick in die Ausstellung 'Museum aus Gips und Kleister – Das vergessene Mainzer Pantheon' (Foto: Stefan F. Sämmer) SCHULE DES SEHENS

Museum aus Gips und Kleister

Die erste Ausstellung in der Schule des Sehens auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) widmet sich einer Bürgerinitiative, die vor rund 140 Jahren ebenfalls auf eine Schule des Sehens setzte: Der Mainzer Verein für plastische Kunst sammelte Abgüsse großer Kunstwerke von der Antike bis zum Mittelalter. Damit wollten die Initiatoren einen Beitrag leisten zur ästhetischen Bildung der Bevölkerung.


Univ.-Prof. Dr. Dr. Perikles Simon (Foto: Peter Pulkowski) DOPING

Die medikalisierte Gesellschaft

Univ.-Prof. Dr. Dr. Perikles Simon ist jüngst in die Evaluierungskommission berufen worden, die untersucht, inwieweit die Universität Freiburg in die Dopingpraxis deutscher Fußballvereine verwickelt war. Zu diesem Thema äußerte sich der Leiter der Abteilung Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bereits mehrfach vor TV-Kameras. Doch in einem ausführlicheren Gespräch spannt er den Bogen weiter: Doping sei nicht in erste Linie ein Problem des Spitzensports, Doping habe seinen festen Platz in der Mitte der Gesellschaft.


Mahmoud Hassanein hat "Das Sams" ins Arabische übersetzt. (Foto: Britta Hoff) ÜBERSETZUNG

Das Sams spricht Arabisch

Der Deutsch-Arabische Übersetzerpreis des Goethe-Instituts in der Kategorie Nachwuchsübersetzer ging im vorigen Jahr an Mahmoud Hassanein, einen Doktoranden des Germersheimer Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Im Interview erzählt er von seiner Arbeit, von der Literatur und den Kulturen.


Bildnis Franz von Sickingen, Hieronymus Hopfer, um 1520 (Foto/©: Ursula Rudischer / Landesmuseum Mainz – GDKE Rheinland Pfalz) LUTHERDEKADE

Ein Ritter für die Reformation

Franz von Sickingen, "der letzte Ritter", war ein machtbewusster Adeliger, der in Fehden gegen mächtige Fürsten zu Felde zog. Er war aber auch ein Freund des Humanismus, der als Zeitgenosse Luthers führenden Reformtheologen Zuflucht bot. Anlässlich der Lutherdekade widmet sich eine große Ausstellung im Landesmuseum Mainz dieser schillernden Gestalt. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Breul von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) initiierte die Schau.


Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann, Inhaberin der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Vom Zukunftsglauben zur Zukunftssorge

Am dritten Abend der Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten" ging es um "Aufstieg und Fall des Zeitregimes der Moderne". Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann, die gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann die 16. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur bestreitet, skizzierte einen fundamentalen Wandel des Zeitempfindens in den 1980er-Jahren.


Blick auf eines der Poster der wissenschaftlichen Ausstellung zu den osmanisch-deutschen Verflechtungen und den Armeniergräueln im Ersten Weltkrieg (Foto: Andreas Linsenmann) GESCHICHTE

"Wir wollen eine Tür aufstoßen, nicht polarisieren"

Studierende des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeigen noch bis zum 21. Mai 2015 eine Ausstellung zu einem brisanten Thema: Es geht um die massenweise Ermordung von Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs. Zum 100. Jahrestag der Armeniergräuel stellen sie auch dar, welch ambivalente Rolle das Deutsche Reich und seine Repräsentanten damals spielten.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Die Erfindung des Altertums

Wie wurde aus mündlichen Überlieferungen ein schriftliches Erinnern – und wie änderte sich die Überlieferung in diesem Prozess? Dieser Frage widmete sich Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann am zweiten Abend der Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten". Mit seiner Frau, Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann ist der Kulturwissenschaftler als Inhaber der 16. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu Gast.


Autor Raúl Zurita und Liliana Bizama (Foto: Max Frömling) FORSCHUNGSFÖRDERUNG

Arte es Vida – Leben ist Kunst

Mit der inneruniversitären Forschungsförderung, der Förderlinie I, unterstützt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) verschiedenste Forschungsprojekte. Ein außergewöhnliches Vorhaben beschäftigt sich mit der chilenischen Kunstgruppe C.A.D.A., ihren Mitgliedern und den weltweiten Verknüpfungen mit anderen avantgardistischen Strömungen. Liliana Bizama vom Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft will alledem nachspüren.


Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Erinnern und Vergessen

Die vom Verein der Freunde der Universität Mainz e.V. im Jahr 2000 ins Leben gerufene Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur geht in die 16. Saison: Aleida und Jan Assmann widmen sich in ihrer Vorlesungsreihe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) dem Thema "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten". Die Kulturwissenschaftler werden im Sommersemester 2015 gemeinsam mit hochkarätigen Gästen verschiedenste Aspekte der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung diskutieren.


PHILOSOPHIE DES GEISTES

Eine Spende geistigen Eigentums

Fachbücher zur Hirnforschung, zur Philosophie und Psychologie des Geistes sind teuer – und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist das gedruckte Wort oft schon veraltet. Das Open MIND Project soll hier Abhilfe schaffen. Es bietet ein Kompendium an hochkarätigen Fachaufsätzen frei zugänglich im Internet. Initiator dieses Riesenunternehmens ist Univ.-Prof. Dr. Thomas Metzinger vom Philosophischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


INTERDISZIPLINÄRE FORSCHUNG

Von Unterschieden und Unterscheidungen

Menschen sind nicht einfach unterschiedlich, sie machen Unterschiede untereinander. Mal soll die Hautfarbe eine Rolle spielen, dann die Konfession, die Nation oder das Geschlecht. Die Forschergruppe "Un/doing Differences. Praktiken der Humandifferenzierung" spürt den Mechanismen nach, die hinter solchen Unterscheidungen stecken und die sie wieder verschwinden lassen. Forscherinnen und Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) arbeiten hier Hand in Hand – über die Grenzen ihrer Fächer hinweg.


(Foto: Peter Pulkowski) STUDIENSTELLE ISRAEL

Kleines Land der großen Themen

Der deutsche Blick auf Israel ist ein besonderer – und oft ein verengter. Der Nahost-Konflikt schiebt sich nach vorn und immer spielt die gemeinsame deutsch-jüdische Geschichte eine wichtige Rolle. Die Studienstelle Israel am Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) will den Blick weiten für die vielen Facetten des Landes. Aktuelles Projekt ist die große Konferenz zu "Annäherung, Wandel, Wahrnehmung und Zukunftsgestaltung: 50 Jahre deutsch-israelische und israelisch-deutsche diplomatische Beziehungen".


Blick in die Ausstellung WERTSACHEN. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz' im Rathaus der Landeshauptstadt Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) UNIVERSITÄTSSAMMLUNGEN

Keilschrifttafeln, Kohlebrocken und ein Brief von Brentano

Die wissenschaftlichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) präsentieren sich erstmals im Rathaus der Landeshauptstadt. Die Universalschau "WERTSACHEN" bietet einen Querschnitt durch verschiedenste Fächer und Disziplinen. Hier treffen Schädel auf Propheten, medizinisches Werkzeug auf Mineralien und Musikinstrumente auf antike Münzen.


(Foto: Peter Pulkowski) KUNSTHISTORIKERTAG 2015

Kunst in der Krise, Kunst im Aufwind

Es geht um den "Wert der Kunst" beim 33. Deutschen Kunsthistorikertag an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Rund 800 Besucherinnen und Besuchern bietet sich noch bis zum 28. März 2015 ein vielgestaltiges Programm zu diesem hochaktuellen Thema. Gleich zu Beginn trumpfte die Tagung mit einer lebendigen Podiumsdiskussion auf: Prominente Akteure der Kunstszene debattierten über die Autonomie der Kunst und den Kunstmarkt, über den ökonomischen und den ideellen Wert von Kunst.


JUGENDVERSCHULDUNG

Eine Frage des Geldes

Mit ihrem zweijährigen Modellprojekt "Ohne Geld geht gar nix … Jugendliche in der Konsumgesellschaft" beschritten Nataša Kranz-Kuljic, Nele Sieker und Dr. Andrea Braun vom Schuldnerfachberatungszentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ganz eigene Wege. Sie wandten sich an die Jugendlichen selbst, fragten nach deren Bedürfnissen und ließen sie von ihren Alltagserfahrungen erzählen.


Der Dekan des Fachbereichs Philosophie und Philologie, Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie (l.), hat Stephan Stachorski (r.) mit der Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um die Thomas-Mann-Forschung ausgezeichnet. (Foto: Stefan F. Sämmer) EHRENDOKTOR

Titel für den Feldwebel der Thomas-Mann-Forschung

Der Fachbereich Philosophie und Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat seinen allerersten Ehrendoktortitel vergeben. Dekan Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie ehrte damit Stephan Stachorski, einen der Herausgeber der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke Thomas Manns.


(Foto: Peter Pulkowski) LEHRERGESUNDHEIT

Weg vom Zerrbild, hin zur Realität

Das junge Institut für Lehrergesundheit (IfL) an der Universitätsmedizin Mainz hat in der kurzen Zeit seines Bestehens bereits Standards gesetzt, die in Deutschland ihresgleichen suchen. Kein anderes Bundesland verfügt über eine solche universitäre Institution. Rheinland-Pfalz mauserte sich in wenigen Jahren zum Klassenprimus auf diesem Gebiet.


Andreas Dautermann (l.) und Kristoffer Braun (r.) sind von der Bundesregierung als "Kultur- und Kreativpiloten 2014" ausgezeichnet worden. (Foto: Uwe Feuerbach) GUTENBERG-ALUMNI

Kopiloten bei der Reise im Netz

Für ihre Unternehmensidee Starthilfe50 bekamen sie von der Bundesregierung den Titel "Kultur- und Kreativpiloten 2014" verliehen: Kristoffer Braun und Andreas Dautermann greifen all jenen unter die Arme, die sich in der Welt der Computer und des Internets noch unsicher fühlen. Vor fünf Jahren gründete das Duo seine außergewöhnliche Starthilfe. Damals studierten die beiden noch am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


(Foto: Peter Pulkowski) KUNSTHISTORIKERTAG 2015

Mehr Wert im Netz

Begleitend zum diesjährigen 33. Kunsthistorikertag, der vom 24. bis 28. März 2015 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) stattfindet, haben Studierende des Instituts für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft einen eigenen Blog gestartet. In ihren Texten nähern sie sich verschiedensten Facetten des Tagungsthemas "Der Wert der Kunst".


JGU INTERNATIONAL

Hilfe in jeder Hinsicht

Welcome to Johannes Gutenberg University Mainz – Willkommen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz! Dieser Satz sagt sich leicht. Doch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland haben oft einige Hürden zu nehmen, bevor sie sich in Deutschland wirklich heimisch fühlen können. Das Welcome Center der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hilft ihnen dabei – in allen Bereichen.


(© HubSpot) KULTURANTHROPOLOGIE

Touch dich sm@rt

Das Smartphone verändert die Welt. Manch einer mag noch Widerstand leisten, andere sind begeistert von den neuen Möglichkeiten. Auf jeden Fall aber krempelt die moderne Technik verschiedenste Bereiche des täglichen Lebens um. Mit der Ausstellung "Touch dich sm@rt – Alltag in der digitalen Welt" zeichnen Masterstudierende der Kulturanthropologie/Volkskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein facettenreiches Bild dieser digitalen Revolution.


Yolanda Kohl stellt ihre Abschlussarbeit beim Tag der Bachelorarbeit vor. (Foto: Peter Pulkowski) TAG DER BACHELORARBEIT

Inklusion ausgeschlossen?

Zum vierten Mal stellen Studierende des Studiengangs Bachelor of Education der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Forschungsprojekte vor. Am Tag der Bachelorarbeit vermitteln sie Lehrenden und Studierenden, Lehrerinnen und Lehrern einen Eindruck von der Bandbreite an aktuellen Themen, mit denen sich die Bildungswissenschaften beschäftigen. Das JGU Magazin präsentiert eine der Arbeiten ausführlicher: Yolanda Kohl hat untersucht, was Lehrerinnen und Lehrer weltweit von inklusivem Unterricht halten.


Blick in einen der Ausstellungsräume des Rundgangs 2015 der Kunsthochschule Mainz (Foto: Uwe Feuerbach) RUNDGANG 2015

Kunst in jedem Winkel

Einmal im Jahr wird die Kunsthochschule Mainz zum riesigen Atelier, zum Ausstellungsraum für ihre Studierenden – und Jahr für Jahr kommen mehr Besucher, um sich die verschiedensten Werke anzusehen und um mit den jungen Künstlern über ihre Arbeiten zu sprechen. Diesmal zeigten 171 Studierende Malerei und Medienkunst, Fotografie und Film, Bildhauerei und vieles mehr.


Blick in die Ägyptologische Studiensammlung auf das Altarbild von Sethos I. vor Hathor, der Wein opfert (Foto: Stefan F. Sämmer) ÄGYPTOLOGISCHE STUDIENSAMMLUNG

Vom Heilwasser des Horus zum Hängebauch Echnatons

Rund 30 Exponate erzählen von mehr als 3.000 Jahren Geschichte. Sie berichten von Göttern und Pharaonen, von der Geflügelzucht, von magischem Wasser und ungewöhnlichen Modeerscheinungen. Die Ägyptologische Studiensammlung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mag klein sein, doch sie bietet viel Stoff für Studium und Lehre, für Entdeckungen und Gespräche.


(v.l.) Marina Schneider, Antonio Barquero, Dr. Evelyn Müller-Küppers und Chiara Angelini (Foto: Uwe Feuerbach) SPRACHENZENTRUM

Fitnessprogramm für die internationale Bühne

Beim Sprachenzentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) herrscht Aufbruchstimmung. Nach der Fusion mit dem Internationalen Studienkolleg war es möglich, einige Stellen neu zu besetzen: Drei hauptamtlich Lehrende haben es sich gemeinsam mit der Leiterin des Sprachenzentrums auf die Fahnen geschrieben, zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen das Zentrum als Teil des Internationalen Studien- und Sprachenkollegs (ISSK) neu aufzustellen, das Angebot auszubauen und international anerkannte Standardprüfungen einzuführen.


Gutenberg-Alumna Mareike Hachemer (Foto: Stefan F. Sämmer) GUTENBERG-ALUMNI

Von Elite will sie nichts wissen

Mareike Hachemer ist für den mit einer Million US-Dollar dotierten Global Teacher Prize nominiert. Unter die Top 50 hat es die ehemalige Studentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bereits geschafft. Nun geht es ins Finale. Im Gespräch erzählt die 31-Jährige von ihrer Zeit an der Hochschule, vom Lehrerberuf, aber auch von ihren Schülerinnen und Schülern.


Univ.-Prof. Dr. Dmitry Budker (Foto: Stefan F. Sämmer) FORSCHUNGSKOOPERATION

Nicht alles ist symmetrisch im Universum

Die Forschung rund um die fundamentalen Symmetrien und eine bundesweit einmalige Kooperation zwischen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Helmholtz-Gemeinschaft haben Univ.-Prof. Dr. Dmitry Budker nach Mainz gebracht. Er wird die Sektion "Matter Antimatter Symmetrie" am Helmholtz-Institut Mainz auf dem Gutenberg-Campus leiten, das mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt kooperiert.


FAMILIEN-SERVICEBÜRO

Mehr als eine Übergangslösung

Es fehlt ein Kita-Platz? Eine Schwangerschaft kollidiert mit dem Studium? Ein Angehöriger muss gepflegt werden? In all diesen Fällen ist das Familien-Servicebüro der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) der richtige Ansprechpartner. Stefanie Schmidberger unterstützt Studierende und Beschäftigte der Hochschule, ob beim Umgang mit Behörden oder beim Suchen einer Betreuung. Sie kennt die Probleme, weiß einen Weg durch das Dickicht der Verordnungen und hat konkrete Hilfsangebote an der Hand.


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