Willkommen im JGU MAGAZIN!

 

Seit zehn Jahren übertragen Übersetzerinnen und Übersetzer am Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) Werke aus dem Deutschen ins Arabische. (Foto: Britta Hoff) ÜBERSETZUNG

Deutsche Literatur ist begehrt in der arabischen Welt

Vor zehn Jahren begründeten die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Sektion Kalima des Kultur- und Tourismusministeriums von Abu Dhabi eine Kooperation: Werke aus dem Deutschen sollten ins Arabische übertragen werden. Am Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) formierte sich ein Pool von Übersetzerinnen und Übersetzern, der bis heute 142 Titel übertragen hat.


JGU INTERNATIONAL

Deutsch-polnische Erfolgsgeschichten

Der Kontakt und der Austausch mit Polen haben eine lange Tradition an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Seit Jahrzehnten bestehen enge Verbindungen zu vielen polnischen Hochschulen. Wegweisende Kooperationen und die einzigartige Gastprofessur "Schwerpunkt Polen" stehen für das besondere Verhältnis zum europäischen Nachbarn. Adam Seredynski kam 2006 im Zuge eines Doppelabschlussprogramms der SGH Warschau und der JGU nach Mainz – und blieb länger als gedacht.


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Graduiertenkolleg "Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung" für weitere viereinhalb Jahre. GRADUIERTENKOLLEG 1876

Frühe Konzepte von Mensch und Natur

Anfang vorigen Jahres stand es fest: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Graduiertenkolleg "Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung" für weitere viereinhalb Jahre. Das fächerübergreifende Forschungs- und Qualifizierungsprogramm wurde 2013 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ins Leben gerufen.


GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2019

Lockere Talk-Runde zum Finale

Zum Abschluss seiner Vorlesungsreihe "Die Macht der Düfte: Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt" lud Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt gleich eine ganze Reihe Gäste an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein: Der Inhaber der Gutenberg-Stiftungsprofessur 2019 sprach mit einer Winzerin, einem Sternekoch und einem Parfümeur über die Kunst, mit Düften zu arbeiten.


Doris Prechel und Frank Maas präsentierten in der Ausstellung "Bringing the Past to Light" die ersten Ergebnisse ihrer interdisziplinären Kooperation. (Foto: Peter Pulkowski) BRINGING THE PAST TO LIGHT

Kernphysik und Keilschriftwissenschaft arbeiten Hand in Hand

Prof. Dr. Doris Prechel vom Arbeitsbereich Altorientalische Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und Prof. Dr. Frank Maas vom Mainzer Helmholtz-Institut (HIM) haben sich zusammengetan, um Licht in die Vergangenheit zu bringen: Moderne physikalische Messgeräte helfen dabei, jahrtausendealte Keilschrifttafeln zu entschlüsseln. In einer Ausstellung haben die beiden nun erste Ergebnisse ihrer Kooperation präsentiert.


DEIN TAG FÜR AFRIKA

Bundesweiter Aktionstag zu Gast an der JGU

Die Kampagne "Dein Tag für Afrika" geht erfolgreich ins 17. Jahr: 170.000 junge Menschen erarbeiteten 1,3 Millionen Euro, die nun an Bildungsprojekte in Afrika fließen. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) war ein Zentrum der aktuellen Kampagne: Hier fand die bundesweite Pressekonferenz statt. Und hier arbeiteten auch 17 Schülerinnen und Schüler im Botanischen Garten, im Büro des Präsidenten oder in der Zentraldruckerei.


ZENTRUM FÜR INTERDISZIPLINÄRE FORENSIK

Sehnsucht Leben

Studierende treffen auf straffällig gewordene Jugendliche und gemeinsam erfüllen sie alten Menschen ihre Sehnsüchte: Mit dieser Idee ging das Projekt "Sehnsucht Leben" im Sommer 2018 an den Start. Es ist Teil der Initiative "Ehrensache! Wir.Können.Helfen" des Zentrums für interdisziplinäre Forensik (ZiF) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


KULTURANTHROPOLOGIE / VOLKSKUNDE

Die Kaschubei mit allen Sinnen erleben

Ab dem 25. Juni 2019 präsentieren Studierende der Kulturanthropologie/Volkskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Ausstellung "Zwischen Eigen und Fremd. Stimmungsbilder der Kaschubei". Sie entwickelte sich aus einem Masterprojekt unter der Leitung von Dr. Oliwia Murawska.


SCHOPENHAUER-FORSCHUNGSSTELLE

Kein Philosoph für Universitäten?

Lange Zeit war sie die einzige wissenschaftliche Einrichtung, die sich an einer deutschen Hochschule mit Arthur Schopenhauer auseinandersetzte, und bis heute ist sie die zentrale Anlaufstelle für all jene, die sich mit dem Philosophen beschäftigen wollen: 2001 gründete Prof. Dr. Matthias Koßler am Philosophischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Schopenhauer-Forschungsstelle.


Die französische Historikerin Prof. Dr. Corine Defrance ist die Preisträgerin des Gutenberg Research Awards 2019. (Foto: Stefan F. Sämmer) GUTENBERG RESEARCH AWARD 2019

Exzellente Forschung zu deutsch-französischen Beziehungen

Die französische Historikerin Prof. Dr. Corine Defrance wurde mit dem Gutenberg Research Award des Gutenberg Forschungskollegs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ausgezeichnet. Über drei Jahrzehnte hinweg trat sie vor allem mit ihren herausragenden Arbeiten zu den deutsch-französischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg hervor. Im Gespräch erzählt sie von ihren engen Verbindungen zu Mainz, aber auch von ihren Sorgen angesichts aktueller deutsch-französischer Spannungen.


Prof. Dr. em. Elisabeth Gateff, die ehemalige Leiterin des Instituts für Genetik an der JGU, setzt sich für die Verschönerung des Campus ein. (Foto: Stefan F. Sämmer)FÖRDERN UND STIFTEN

Kunst und Rosen für den Campus

Einst leitete sie das Institut für Genetik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), heute engagiert sich Prof. em. Dr. Elisabeth Gateff für die Verschönerung des Campus: Er soll grüner werden und mit Kunstwerken geschmückt zum Verweilen einladen. Anlässlich des Rosenfests im Botanischen Garten der Universität zeigte sich ein weiteres Mal, mit welch großer Energie und durchschlagender Wirkung die Biologin ihre Anliegen vorantreibt.


Seit 2014 organisiert die Studenteninitiative Cross Borders am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) Sprachkurse und Freizeitangebote für Flüchtlinge. (Foto: Birgit Hoff) CROSS BORDERS

Studierendeninitiative unterstützt Flüchtlinge

2014 gründeten Studierende des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der JGU in Germersheim die Initiative Cross Borders. Mit Sprachkursen und verschiedensten Freizeitangeboten wollten sie Flüchtlingen helfen, sich in Deutschland zurechtzufinden. In den folgenden Jahren gab es einige Veränderungen, doch ein Kerngedanke blieb: Cross Borders versteht sich als Studierendeninitiative für Geflüchtete und mit Geflüchteten.


Stiftungsprofessor Hanns Hatt begrüßte in seiner Vorlesungsreihe Thomas Vilgis vom Mainzer Max-Planck-Institut für Polymerforschung. (Foto: Stefan F. Sämmer) GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2019

Das Feuer brachte dem Menschen umami

Traditionell lädt der Inhaber der Gutenberg-Stiftungsprofessur renommierte Gäste ein, die besondere Aspekte seiner Forschung beleuchten oder gar über den Tellerrand seines Fachs hinausschauen: Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt begrüßte in seiner Vorlesungsreihe "Die Macht der Düfte: Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt" einen Spezialisten für guten und schlechten Geschmack: Prof. Dr. Thomas Vilgis vom Mainzer Max-Planck-Institut für Polymerforschung sprach über "Kochen und Genießen: Das Spiel der Moleküle".


BUCHWISSENSCHAFT

Künstliche Intelligenz als Lektor, Vorleser – und Autor?

Anfang des Jahres organisierte Prof. Dr. Christoph Bläsi am Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) das 14. Mainzer Kolloquium zum Thema "Künstliche Intelligenz in der Buchwelt – Maschinen als Lektoren, Maschinen als Vorleser?". Im Gespräch skizziert der Buchwissenschaftler, was auf diesem Gebiet bereits möglich ist und wohin es in Zukunft gehen könnte.


KERNCHEMIE

Das Periodensystem wird 150 Jahre alt – und wächst beständig

Vor 150 Jahren wurde das Periodensystem vorgestellt. Fast jeder kennt die Tabelle, die alle bekannten chemischen Elemente vereint. Für die einen ist sie ein Albtraum aus Schultagen, für die anderen eine wissenschaftliche Großtat, die bis heute Bestand hat. Prof. Dr. Christoph Düllmann und Prof. Dr. Michael Block vom Institut für Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehören definitiv zur zweiten Gruppe. Sie forschen zu den superschweren Elementen, die erst in den letzten Jahrzehnten entdeckt wurden.


HUMANGEOGRAFIE

"Forschung ist immer auch sehr biografisch"

Im Jahr 2017 folgte Veronika Cummings dem Ruf auf eine Professur für Humangeografie an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Aktuell forscht sie vor allem zu sozialen, kulturellen und politischen Aspekten der Migration. Aus ihrer Zeit in Singapur und im Sultanat Oman bringt sie einige Erfahrungen und Erkenntnisse mit. Davon erzählt sie – und von ihrer Rückkehr nach Deutschland.


DEUTSCHLANDSTIPENDIUM

Aareon AG fördert Studierende der JGU

Die Aareon AG ist das führende Beratungs- und Systemhaus für die europäische Immobilienbranche. Das international agierende Mainzer Unternehmen entwickelt innovative IT-Lösungen für seine Kunden und begleitet sie im digitalen Zeitalter. Ende 2018 beschloss der Vorstand, sich an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu engagieren: Für die nächsten drei Jahre unterstützt Aareon jeweils vier Studierende über das Deutschlandstipendium.


FRÜHJAHRS- UND HERBSTUNIVERSITÄT

Schlüsselqualifikationen für Studien- und Berufsweg

Seit zehn Jahren bietet der Career Service der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) seine Frühjahrs- und Herbstuniversität an. Dort bekommen Studierende eine ganze Palette von Schlüsselqualifikationen mit auf den Weg. Sie können berufspraktische Workshops und Bewerbungstrainings sowie Seminare zur Fortbildung und zur beruflichen Orientierung besuchen. Bei der diesjährigen Frühjahrsuniversität standen an die 60 Kurse auf dem Programm.


Der Zellphysiologe Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt ist der 20. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2019

Die Macht der Düfte

Der Zellphysiologe Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt ist der 20. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. An zehn Abenden erzählt er im größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) von der "Macht der Düfte: Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt". In seinem ersten Vortrag nahm er das "Wunderwerk Nase" unter die Lupe.


FORENSISCHE PHYSIK

Vom mörderischen Messerstich zum wissenschaftlichen Experiment

2017 kam Stefan Axmann ans Institut für Rechtsmedizin der Universitätsmedizin Mainz, um eine Abteilung für Forensische Physik aufzubauen. Diese Neuerung fand viel Beachtung, auch die Medien berichteten mehrfach über die bundesweit einmalige Einrichtung. Der Physiker selbst erzählt mit Begeisterung von seiner Arbeit und von seinem Weg nach Mainz.


PROVENIENZFORSCHUNG

Nicht nur Raubkunst!

Öffentliche Sammlungen enthalten viele Exponate, die aus ethischen Gründen als sensibel eingestuft werden müssen. Lange jedoch haben Museen und Universitäten dieser Tatsache nicht ins Auge gesehen. Erst in den letzten Jahrzehnten ist das Bewusstsein gewachsen, dass sich etwas ändern muss. Dr. Anna-Maria Brandstetter und Dr. Vera Hierholzer von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun ein Buch vorgelegt, das sich dem Thema aus verschiedensten Blickwinkeln nähert.


EU-PROJEKT REIRES

Neues Netzwerk zur Religionsforschung

Zwölf renommierte europäische Institutionen sind am EU-Projekt "Research Infrastructure on Religious Studies" (ReIReS) beteiligt. Es soll den Austausch religiösen Wissens sowie die Forschung dazu fördern und vernetzen. Ein Partner dieser Kooperation ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Hier wird der Talmud-Experte Leor Jacobi aus Israel als ReIReS-Stipendiat zum Jom-Kippur-Ritual der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde in Mainz recherchieren.


 Gutenberg-Alumnus Benjamin Eberhardt lebt und forscht ein Jahr lang am Südpol. (Foto/©: Raffaela Busse, NSF)GUTENBERG-ALUMNI

Überwintern in der Antarktis

Ein Jahr lang lebt und forscht der Mainzer Physiker Dr. Benjamin Eberhardt am Südpol. Dort wacht er gemeinsam mit seiner Kollegin Dr. Kathrin Mallot über das Neutrino-Teleskop IceCube. Es wird von einem internationalen Konsortium betrieben, an dem die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) maßgeblich beteiligt ist.


 ORGANSPENDE

Transplantationsgesetz in der Diskussion

Rund 10.000 Menschen warten in Deutschland jedes Jahr auf ein lebenserhaltendes Organ – doch die meisten warten vergeblich. Es fehlt an Spenderinnen und Spendern. Das Bundesgesundheitsministerium brachte nun ein Gesetz für die "Verbesserung der Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende" auf den Weg. Die Diskussion um eine zentrale Frage allerdings wird weiter geführt: Soll es bei der Zustimmungslösung zur Organentnahme bleiben, oder wäre eine Widerspruchslösung die bessere Alternative? Drei Professoren der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beleuchten dieses Thema aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln.


Klaudia Dombrowsky-Hahn und Sabine Littig sind mit der Durchführung des Forschungsprojekts "Afrikaner*innen im Rhein-Main-Gebiet" betraut. (Foto: Peter Pulkowski)AFRIKALINGUISTIK

Pilotprojekt zu sprachlicher Integration und Strategien des Spracherwerbs

Das Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und das Institut für Afrikanistik der Goethe-Universität Frankfurt starteten Anfang des Jahres das gemeinsame Pilotprojekt "Afrikaner*innen im Rhein-Main-Gebiet". Es widmet sich dem gesellschaftspolitisch hochaktuellen Thema der sprachlichen Integration. Gefördert wird diese Kooperation durch den Initiativfonds Forschung der Rhein-Main-Universitäten (RMU).


Prof. Dr. Atoosa Meseck hat seit September 2018 die Professur für "Beschleunigerphysik – Kollektive Effekte und nichtlineare Strahldynamik" inne. (Foto: Peter Pulkowski) KERNPHYSIK

Neue Professur für Beschleunigerphysik

Am 1. September 2018 wurde Prof. Dr. Atoosa Meseck auf die Professur für Beschleunigerphysik – Kollektive Effekte und nichtlineare Strahldynamik an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen. Diese Professur entstand in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB). Dort beschäftigt sich Meseck mit neuen Konzepten für Teilchenbeschleuniger. Eine spezielle Komponente, die Undulatoren, hat sie dabei besonders im Blick.


Gemeinsam mit ihrem Mann gründete Melitta Martin 1991 die Gerald und Melitta Martin-Stiftung. (Foto: Peter Pulkowski)FÖRDERN UND STIFTEN

Erinnerung an einstigen Bergbau und einen idealistischen Geologen

Die Gerald und Melitta Martin-Stiftung fördert in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Mainz, der Landessammlung Rheinland-Pfalz und dem Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Dokumentation und Erforschung des einst berühmten Bergbaus auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz. Die ersten Aktivitäten der Stiftung reichen bis ins Jahr 1991 zurück. 2017 wurde sie als Treuhandstiftung unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung neu gegründet.


Gutenberg-Alumnus Klaus Kaldemorgen studierte in den 1970er-Jahren Volkswirtschaftslehre an der JGU. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Fondsmanager aus Leidenschaft

Er gehört zu den führenden Fondsmanagern Deutschlands: Über 36 Jahre hinweg hat sich Klaus Kaldemorgen einen Ruf als versierter Finanzspezialist erarbeitet. In den 1970ern studierte er Volkswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Daran erinnert er sich gut: Er hat viel mitgenommen aus dieser Zeit und kommt gern immer wieder zu Besuch an seine Alma Mater.


Stiftungsprofessor Dr. Alexander Schuster untersucht die ophthalmologische Versorgung in Deutschland. (Foto: Peter Pulkowski) OPHTHALMOLOGISCHE VERSORGUNGSFORSCHUNG

Stiftungsprofessur bringt Licht ins Dunkel

Wenn es um Augenerkrankungen und die augenärztliche Versorgung in Deutschland geht, tappen Betroffene und Beteiligte über weite Strecken im Dunkeln. Es gibt zwar Studien und Statistiken zu Einzelaspekten, doch ein umfassendes, präzises Bild lässt sich damit nicht zeichnen. Eine Stiftungsprofessur zur ophthalmologischen Versorgungsforschung soll Abhilfe schaffen: Am 1. Dezember 2017 wurde Dr. Alexander Schuster von der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz auf die neu geschaffene Stelle berufen.


Im innovativen Lehrprojekt "Interdisziplinäre Werkstatt für literarische Übersetzung" haben Studierende der JGU John Galsworthys "Das silberne Etui" neu übersetzt.INTERDISZIPLINÄRE WERKSTATT FÜR LITERARISCHE ÜBERSETZUNG

Studierende übersetzen Galsworthys Bühnenerstling

Es ist über hundert Jahre her, dass eine Übersetzung von John Galsworthys erster Komödie "The Silver Box" im Deutschen erschien. Nun haben sieben Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Zuge des innovativen Lehrprojekts "Interdisziplinäre Werkstatt für literarische Übersetzung" eine eigene Übertragung des Stücks vorgelegt: Mitte Februar ist "Das silberne Etui", herausgegeben von Dr. Maria Slavtscheva vom Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien, erschienen.


Im Mainzer Verlagsarchiv finden sich unter anderem rund 13.000 Bücher, Zeitschriften, Video- und Tonkassetten. (Foto: Peter Pulkowski) MAINZER VERLAGSARCHIV

Geschichte hinter den Büchern

Etwas versteckt, im Untergeschoss des Philosophicums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), liegt das Mainzer Verlagsarchiv (MVA). Neben rund 13.000 Büchern, Zeitschriften, Video- und Tonkassetten finden sich hier zahlreiche Originalmanuskripte, wertvolle Faksimiles, Korrespondenzen, Verträge und Cover-Entwürfe. Prof. Dr. Stephan Füssel, Leiter des Arbeitsbereichs Buchwissenschaft, gründete das Archiv im Jahr 2009. Seitdem wächst es kontinuierlich.


Beim 60. European Tournament for Dancing Students wurde das Team von Uni-Tanz Mainz zum besten Team gekürt. (Foto: Bernd Eßling) UNI-TANZ MAINZ

Auf Turnieren erfolgreich, bei Studierenden beliebt

Uni-Tanz Mainz ist auf Erfolgskurs: Das Team der Tanzabteilung im Allgemeinen Hochschulsport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wurde letztes Jahr beim 60. European Tournament for Dancing Students zum besten Team gekürt, und auch die einzelnen Tänzerinnen und Tänzer brachten Titel mit nach Hause. Am 23. Februar lädt Uni-Tanz zum 16. Mainzer Fastnachtsturnier mit anschließender Tanznacht. Dies wird der Höhepunkt der Saison, zu dem alle willkommen sind.


Prof. Dr. Peter Baumann ist einer der führenden Zellbiologen und Chromosomenforscher weltweit. (Foto: Peter Pulkowski)ALEXANDER VON HUMBOLDT-PROFESSUR

Höchstdotierter deutscher Forschungspreis für Biologen der JGU

Einer der führenden Zellbiologen und Chromosomenforscher weltweit konnte über eine Alexander von Humboldt-Professur für die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gewonnen werden: Prof. Dr. Peter Baumann wechselte 2017 vom Howard Hughes Medical Institute in Kansas City nach Mainz, wo die Neuausrichtung und der Ausbau der Lebenswissenschaften in vollem Gange sind. Baumann wird diesen Prozess mit vorantreiben.


Frederick von Castell gewann mit dem Team von HRinfo den Deutschen Reporterpreis in der Kategorie Multimedia für "Opfer ohne Stimme – Wie wir unsere Kinder vor Gewalt schützen". (Foto: Peter Pulkowski)JOURNALISTISCHES SEMINAR

Arbeiten in der Flut digitaler Daten

Mit einem Team des Hessischen Rundfunks hat er Ende des vorigen Jahres den Deutschen Reporterpreis in der Kategorie Multimedia gewonnen. Als Mitarbeiter des Journalistischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bereitete er das Thema Datenjournalismus für den Lehrplan auf und arbeitet derzeit an seiner Dissertation. Frederik von Castell kennt sich in der journalistischen Praxis aus, ist aber auch in der akademischen Welt zu Hause.


Das Verbundprojekt von JGU und TU Darmstadt erschließt die Kursivschriften der Pharaonenzeit digital, um sie anschließend umfassend zu untersuchen. (Foto: Stefan F. Sämmer) ÄGYPTOLOGIE

Kursivschrift der Pharaonenzeit digital erschließen

Mit dem Langzeitvorhaben "Altägyptische Kursivschriften: Digitale Paläographie und systematische Analyse des Hieratischen und der Kursivhieroglyphen" füllen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der TU Darmstadt eine Lücke in der Forschung: Erstmals erschließen sie die Kursivschriften der Pharaonenzeit digital, um sie anschließend umfassend zu untersuchen.


Prof. Dr. Dr. h.c. Lars Johanson lehrte von 1973 bis 2001 als Professor für Turkologie an der JGU. (Foto: Peter Pulkowski)GUTENBERG-ALUMNI

Faszination der Turkologie

Über Jahrzehnte hinweg hat Prof. Dr. Dr. h.c. Lars Johanson die Turkologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und weit darüber hinaus geprägt und bereichert. 2001 wurde er emeritiert, doch er bleibt bis heute höchst aktiv in seinem Fach. Als Gastprofessor besuchte er unter anderem China, Australien, Ungarn und die Türkei, als Autor ist er unermüdlich bei der Arbeit, als Mentor gibt er immer neue Impulse.


Die Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3) am ZWW soll zugewanderten und/oder geflüchteten Frauen mit akademischem Abschluss bei der Jobsuche helfen. (Foto: Stefan F. Sämmer)BRÜCKENMAẞNAHME BILDUNG UND BERATUNG (B3)

Starthilfe für zugewanderte Akademikerinnen

Seit April 2018 bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3) an. Das Projekt wendet sich an zugewanderte oder geflüchtete Frauen mit akademischem Abschluss. Es soll ihnen helfen, eine adäquate Tätigkeit in ihrem ursprünglichen Berufsfeld aufzunehmen.


Prof. Dr. Jairo Sinova hat an der JGU neue Forschungsstrukturen im Bereich Spintronik aufgebaut. (Foto: Peter Pulkowski)SPINTRONIK

"Wir müssen raus aus unserer Komfortzone"

Prof. Dr. Jairo Sinova kam 2014 mit einer Alexander von Humboldt-Professur von der Texas A&M University an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der gebürtige Spanier gehört zu den weltweit führenden Forschern auf dem Gebiet der Spintronik. Unter anderem baute er in Mainz das Spin Phenomena Interdisciplinary Center (SPICE) und die INSPIRE Group (Interdisciplinary Spintronics Research) auf.


Maximilian Künster hat im Zuge seiner Magisterarbeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät Briefe von Mainzer Alumnen des Priesterseminars untersucht, die nun in einer Ausstellung präsentiert werden. (Foto: Peter Pulkowski) KATHOLISCH-THEOLOGISCHE FAKULTÄT

Briefe aus dem Krieg

Eine Ausstellung in der Martinus-Bibliothek zeigt Feldpost aus dem Ersten Weltkrieg: Alumnen des Mainzer Priesterseminars schrieben sie an ihren Regens Dr. Joseph Blasius Becker. Maximilian Künster untersuchte die Briefe im Zuge seiner Magisterarbeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Nun präsentiert er sie, angereichert mit einer Vielfalt an weiterem zeitgenössischen Material.


Prof. Dr. Martina Schrader-Kniffki vom Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) in Germersheim organisiert den neuen Studiengang Translation für indigene Sprachen. (Foto: Britta Hoff)FACHBEREICH TRANSLATIONS-, SPRACH- UND KULTURWISSENSCHAFT (FTSK)

Neuer Studiengang Translation für indigene Sprachen

In Kooperation mit der Universidad Autónoma "Benito Juárez" de Oaxaca plant die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen speziellen Studiengang für das Übersetzen und Dolmetschen indigener Sprachen in Mexiko. Prof. Dr. Martina Schrader-Kniffki vom Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) in Germersheim leitet das Projekt, das gerade in eine entscheidende Phase tritt.


Prof. Dr. Holger Tost vom Institut für Physik der Atmosphäre der JGU forscht zu Klima- und Wettereinflüssen. (Foto: Peter Pulkowski)PHYSIK DER ATMOSPHÄRE

Mit MESSy dem Klima auf der Spur

Er will wissen, was in der Atmosphäre vorgeht: Prof. Dr. Holger Tost nutzt Computersimulationen, um zu erforschen, welche Prozesse Klima und Wetter beeinflussen. 2016 wurde er auf die Carl-Zeiss-Stiftungsprofessur "Umweltmodellierung im Klimasystem" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen.


Juniorprof. Dr. Sascha Dickel vom Institut für Soziologie der JGU wurde in eine Sachverständigenkommission zum Thema Engagement junger Menschen berufen. (Foto: Stefan F. Sämmer)SACHVERSTÄNDIGENKOMMISSION

Junges Engagement im digitalen Zeitalter

Der Dritte Engagementbericht der Bundesregierung widmet sich dem Engagement junger Menschen im digitalen Zeitalter. Eine neunköpfige Sachverständigenkommission soll Analysen und Empfehlungen zu diesem hoch aktuellen Themenkomplex ausarbeiten. Mit von der Partie ist Juniorprof. Dr. Sascha Dickel vom Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


Yossi David ist der erste Inhaber der Israel-Professur der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Stefan F. Sämmer)ISRAEL-PROFESSUR

"Wir reden viel zu viel übereinander statt miteinander"

Der erste Inhaber der Israel-Professur der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nimmt seine Arbeit auf: Yossi David kommt von der Hebrew University in Jerusalem ans Mainzer Institut für Publizistik. Drei Jahre wird er zu Gast sein, um den deutsch-israelischen Austausch auf dem Gebiet der Kommunikationswissenschaften zu beleben.


Sikelelwa Anita Mashiyi forscht zu Underground Hip-Hop in Südafrika. (Foto: Stefan F. Sämmer)ETHNOLOGIE UND AFRIKASTUDIEN

Südafrikanische Austauschstudentin forscht zu Underground Hip-Hop

Sikelelwa Anita Mashiyi ist die erste Austauschstudentin, die von der University of the Western Cape an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gekommen ist. Hier recherchiert die Masterstudentin im Archiv für die Musik Afrikas zum Underground Hip-Hop südafrikanischer Townships. Diesem Besuch sollen weitere folgen: Das Institut für Ethnologie und Afrikastudien will die Partnerschaft mit drei afrikanischen Hochschulen intensivieren und ein Netzwerk für Forschung und Lehre aufbauen.


Niklas Kaul, U18-Weltmeister, U20-Weltmeister und U20-Europameister im Zehnkampf, studiert an der JGU Physik und Sport auf Lehramt. (Foto: Peter Pulkowski)STUDIUM UND SPITZENSPORT

Mehrfacher Weltmeister studiert an der JGU

Niklas Kaul ist U18-Weltmeister, U20-Weltmeister und U20-Europameister im Zehnkampf. Im Sommer erreichte er bei der Europameisterschaft in Berlin den vierten Platz. Zugleich studiert der 20-Jährige Physik und Sport auf Lehramt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Kaul erzählt, wie er all das unter einen Hut bringt. "Tatsächlich funktioniert es überraschend gut", sagt er.


Prof. Felix Koch von der Hochschule für Musik Mainz ist neuer Mainzer Stadtmusiker. (Foto: Peter Pulkowski)MAINZER STADTMUSIKER

"Musik betrifft jeden, ohne Musik kann niemand leben"

Nach Domorganist Daniel Beckmann und Saxofonistin Steph Winzen ist Prof. Felix Koch von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) jüngst zum dritten Mainzer Stadtmusiker gekürt worden. Die Stiftung Schlaraffia Moguntia zeichnet damit jährlich einen leidenschaftlichen Botschafter der klassischen Musik aus.


Parastou Forouhar erhält für fünf Jahre ein Fellowship des Gutenberg Forschungskollegs der JGU und wird Professorin an der Kunsthochschule Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

Künstlerin und Aktivistin wird Professorin

Die renommierte iranische Künstlerin Parastou Forouhar wird im kommenden Jahr im Rahmen eines Fellowships des Gutenberg Forschungskollegs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine fünfjährige Professur an der Kunsthochschule Mainz antreten. Zuvor gestaltete sie den städtischen Ausstellungsraum "apotheke" zu einem kalligraphischen Rundum-Kunstwerk.


Prof. Dr. Michael Bruse arbeitet seit 25 Jahren an einer Software zur Berechnung des Mikroklimas in Städten. (Foto: Peter Pulkowski)GEOINFORMATIK

Modell für das Stadtklima

Mit ENVI-met lässt sich das Mikroklima einer Stadt auf den Quadratmeter genau errechnen, Auswirkungen von Bauvorhaben, Bodenversiegelungen oder Parkanlagen lassen sich exakt vorhersagen. Seit 25 Jahren arbeitet Prof. Dr. Michael Bruse vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) an dieser Software. Nach und nach bezog der Geoinformatiker immer mehr Faktoren ein und gestaltete die 3-D-Simulationen zunehmend komplexer. Mittlerweile findet ENVI-met weltweit Anwendung.


Auch ohne Abitur steht Franco Varveri kurz vor dem Abschluss seines Medizinstudiums an der JGU. (Foto: Stefan F. Sämmer) UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ

Studieren ohne Abitur

Exakt an seinem 26. Geburtstag saß Franco Varveri endlich in seiner ersten Vorlesung. Davor hatte er sich allzu oft anhören müssen, dass es ohne Abitur wohl kaum eine Chance auf einen Studienplatz gäbe. Doch die Universitätsmedizin Mainz öffnete ihre Tore für ihn. Mittlerweile steht Varveri kurz vor dem Abschluss.


Seit 2017 leitet Shannon Bool eine Malerei-Klasse an der Kunsthochschule Mainz. (Foto: Peter Pulkowski)KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

Wege zur wirklich guten Kunst

2017 kam Shannon Bool als bisher jüngste Professorin an die Kunsthochschule Mainz. Ihre Malerei-Klasse ist schnell gewachsen, 16 Studierende kann sie im Moment in ihren beiden Ateliers unterbringen. Ihnen will die renommierte Künstlerin helfen, eine eigene Handschrift zu entwickeln, ihnen möchte sie das Werkzeug für eine eigene Karriere an die Hand geben.


Guido Silz hat ein Steuerungspanel für Digestorien entwickelt, mit dem die Universität viel Geld spart. (Foto: Peter Pulkowski)GEBÄUDELEITTECHNIK

Innovative Idee spart viel Arbeit und Geld

An sich ist es eine simple Idee, aber die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) spart damit einen sechsstelligen Betrag: Als die Nachrüstung der in die Jahre gekommenen Digestorien im Neubau Chemie anstand, entwickelte Guido Silz, Referatsleiter in der Abteilung Mess- und Regeltechnik, ein eigenes preiswertes Steuerungspanel. Dieses ist entschieden besser auf die Bedürfnisse in Lehre und Forschung zugeschnitten als die handelsübliche Massenware.


Anlässlich des 700. Todestages des Dichters Heinrich von Meißen präsentieren Studierende die Ausstellung "Zwischen Herz und Verstand. Einblicke in die Sprachwelten Frauenlobs".DEUTSCHES INSTITUT

Frauenlob – Provokateur, Poet, Oberlehrer

Am 29. November 2018 jährt sich der Todestag des Dichters Heinrich von Meißen alias Frauenlob zum 700. Mal. Studierende der Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) präsentieren in ihrer Ausstellung "Zwischen Herz und Verstand. Einblicke in die Sprachwelten Frauenlobs" Sprachbilder des großen mittelalterlichen Lyrikers im modernen Gewand. Sie konzipierten für die Schule des Sehens eine interaktive Schau, die es Besucherinnen und Besuchern ermöglicht, sich Frauenlob aus verschiedenen Richtungen zu nähern.


Gutenberg-Alumnus Wolfgang Blanke lobt über seine Stiftung unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung alle zwei Jahre einen internationalen Preis für Malerei aus. (Foto: Peter Pulkowski)GUTENBERG-ALUMNI

Maler mit Hang zur See und Herz für Mainz

Wolfgang Blanke studierte in den 1970er-Jahren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). 2013 gründete er unter dem Dach der Hochschule eine Stiftung, die alle zwei Jahre einen internationalen Preis für Malerei vergibt. Der gebürtige Münsteraner, selbst Maler, zugleich Schriftsteller und Seefahrer, ist in Schierstein vor Anker gegangen. Hier liegt sein Boot im Hafen, hier hat er sein Atelier eingerichtet – und von hier kann er über den Rhein auf seine Lieblingsstadt schauen: auf Mainz.


Im November 2018 findet an der JGU erstmals die von Studierenden organisierte "International Students' Conference", kurz ICON, statt.INTERNATIONAL STUDENTS' CONFERENCE MAINZ

Von Studierenden, mit Studierenden, für Studierende

Im November 2018 feiert die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Premiere: Erstmals findet die International Students' Conference (ICON) statt. Referentinnen und Referenten aus aller Welt haben sich angekündigt, um sich unter dem Titel "Bounds of Humanity" über Gender, Migration und Märkte, Ethik, Literatur und vieles mehr auszutauschen. Die Tagung soll der Auftakt zu einer festen Reihe von Studienkonferenzen an der JGU sein.


Im August 2018 hat Prof. Dr. Tanjev Schultz sein 576 Seiten starkes Buch über den NSU vorgelegt. (Foto: Peter Pulkowski)NSU-PROZESS

"Rechter Terror ist und bleibt eine Bedrohung"

Über Jahre arbeitete Tanjev Schultz als Journalist bei der Süddeutschen Zeitung und begleitete dort unter anderem ausführlich den Prozess um den sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund. Im Jahr 2016 folgte er einem Ruf als Professor ans Journalistische Seminar der JGU. Kürzlich hat er sein umfangreiches Buch "NSU – Der Terror von rechts und das Versagen des Staates" präsentiert.


Neben ihrem Studium engagiert sich Deutschlandstipendiatin Laura Jung in der Flüchtlingshilfe. (Foto: Stefan F. Sämmer)DEUTSCHLANDSTIPENDIUM

Doppelstudium und Flüchtlingsarbeit

Laura Jung studiert in gleich zwei Studiengängen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Neben dem Master of Education in Geografie und Deutsch strebt sie einen Abschluss in "Deutsch als Fremdsprache" an. Interkulturelle Themen beschäftigen die 26-Jährige auch jenseits ihres Studiums. So engagiert sie sich in mehreren Initiativen der Flüchtlingshilfe. Ohne ihr Deutschlandstipendium könnte sie all das finanziell nur schwer bewältigen.


Prof. Dr. Klaus Lieb leitet die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. (Foto: Stefan F. Sämmer)UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ

Streiten für unabhängige Medizin und bestmögliche Behandlung

Über einen Mangel an Ämtern kann sich Prof. Dr. Klaus Lieb kaum beklagen: Er ist nicht nur Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, sondern unter anderem auch wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Resilienz-Zentrums Mainz und stellvertretender Sprecher des Forschungszentrums Translationale Neurowissenschaften Mainz. Lieb hat zwei Standard-Lehrwerke zur Psychotherapie verfasst, das Netzwerk MEZIS begründet und ist in der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft aktiv.


Zhiyuan Wang kam über das PRISMA Internship-Programm an die JGU, um hier in einer Arbeitsgruppe in der Atomphysik ein eigenes Projekt umzusetzen. (Foto: Peter Pulkowski)EXZELLENZCLUSTER PRISMA

Attraktives Internship-Programm für talentierten Nachwuchs

Über ein spezielles Internship-Programm gelingt es regelmäßig, talentierten Nachwuchs aus aller Welt an den Exzellenzcluster PRISMA – Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu holen. In diesem Sommer waren wieder sieben Studierende zu Gast. Zhiyuan Wang ist einer von ihnen. Er nutzte die Chance, hier sein eigenes Projekt in der Arbeitsgruppe von Atomphysiker Prof. Dr. Dmitry Budker zu verfolgen.


Gutenberg-Alumna Niddal Salah-Eldin arbeitet als Direktorin für digitale Innovation bei der WELT. (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-ALUMNI

Wandel der WELT mitgestalten

Mit gerade mal 33 Jahren übernahm Niddal Salah-Eldin einen führenden Posten in einem der modernsten Medienkonzerne Europas: Sie arbeitet als Direktorin für digitale Innovation bei der WELT. Ihr Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hält sie in guter Erinnerung. Aus dieser Zeit hat sie vieles mitgenommen und fühlt sich den Menschen in der Region weiterhin verbunden.


Der Mainzer Wissenschaftsmarkt findet seit 17 Jahren immer im September auf dem Gutenberg-Platz statt.MAINZER WISSENSCHAFTSMARKT

Mensch und Kommunikation

Passend zum Gutenberg-Jahr stand der 17. Mainzer Wissenschaftsmarkt unter dem Motto "Mensch und Kommunikation". Die MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ zeigte, was ihre Mitglieder zu diesem Thema zu bieten haben. Verschiedenste Institutionen boten einen tiefen Einblick in Arbeit, Lehre und Forschung, allen voran die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Universitätsmedizin an insgesamt 15 Ständen.


Sebastian Sternal hat seit 2011 die Professur für Jazzklavier an die Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz inne. (Foto: Stefan F. Sämmer)HOCHSCHULE FÜR MUSIK

Botschafter des Jazz

Mit gerade mal 28 Jahren kam Sebastian Sternal als Professor für Jazzklavier an die Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Damit kehrte der vielfach ausgezeichnete Musiker und Komponist in seine Geburtsstadt zurück, deren Jazzszene er seither durch verschiedenste Initiativen belebt.


Prof. Dr. Rolf Peffekoven ist ein anerkannter Wirtschafts- und Finanzexperte. (Foto: Stefan F. Sämmer)WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN

Gefragter Finanzfachmann mit Herz für die Lehre

Er gehörte zu den fünf Wirtschaftsweisen und berät seit über 45 Jahren das Bundesministerium für Finanzen: Prof. Dr. Rolf Peffekoven ist einer der prominentesten Fachleute auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Finanzpolitik. 1983 kam er als Direktor des Instituts für Finanzwissenschaft an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), 2006 wurde er emeritiert. Vor wenigen Wochen nun feierte er seinen 80. Geburtstag.


Das LOB-Projekt wird im Rahmen des "Qualitätspakts Lehre" seit 2012 vom Bundesministerium für Forschung und Lehre gefördert.LEHREN, ORGANISIEREN, BERATEN

LOB für besseres Studieren

"Lehren, Organisieren, Beraten", kurz LOB, ist das zentrale Projekt, mit dem die Studienbedingungen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) kontinuierlich verbessert werden. Auf rund neun Jahre ist die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte Initiative bisher angelegt. Doch nicht nur das LOB-Team hofft auf eine Verlängerung. Schließlich haben sich im Rahmen dieses Projekts an der JGU Strukturen etabliert, die für eine attraktive Universität auch künftig unentbehrlich sind.


Prof. Dr. Cornelia Schweppe von der AG Sozialpädagogik untersucht Konzepte zum Schutz vor Gewalt in der Altenpflege. (Foto: Peter Pulkowski)SOZIALPÄDAGOGIK

Entwicklungsland in Sachen Altenpflege

Das Thema Gewalt in der Altenpflege taugt zwar immer mal wieder zu skandalösen Schlagzeilen, aber weder die deutsche Politik noch die Wissenschaft kümmern sich bisher allzu sehr darum. Konzepte zum Schutz vor Gewalt sind wenig vorhanden. Das muss sich ändern, meint Prof. Dr. Cornelia Schweppe von der AG Sozialpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


Das Projekt "Gesund studieren in Mainz" steht unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (4.v.l.) und wird mit mehr als 1,5 Millionen Euro von der BARMER unterstützt. (Foto: Stefan F. Sämmer)MODELLPROJEKT

Gesund studieren in Mainz

2,8 Millionen Menschen studieren in Deutschland. 15 bis 20 Prozent davon haben psychische Probleme und auch sonst steht es um die Gesundheit nicht immer zum Besten: Leistungsstress, schlechte Ernährung, fehlende Bewegung oder übermäßiger Medienkonsum sind Faktoren, die Studierenden das Leben schwer machen. Das bundesweit einmalige Projekt "Gesund studieren in Mainz" soll gegensteuern. Erstmals baut eine deutsche Universität ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement auf. Die BARMER unterstützt im Zuge des Präventionsgesetzes das Vorhaben mit rund 1,5 Millionen Euro.


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars "Fernsehen selbst machen" im Programm "Studieren 50 Plus" haben im Sommersemester 2018 ein Video-Magazin konzipiert und umgesetzt. (Foto: Horst Werner)STUDIEREN 50 PLUS

Zukunft gestalten, Menschen inspirieren

Seit mehr als 15 Jahren bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit "Studieren 50 Plus" ein umfangreiches und vielseitiges Programm für ältere Menschen. Konstanze Werner ist schon lange als Dozentin mit von der Partie. In ihrem Kurs "Fernsehen selbst machen" ist im letzten Semester das Magazin "ZUKUNFTSaspekte" entstanden, hinter dem eine erstaunlich vielseitige und engagierte Gruppe steht.


Das Gutenberg Lehrkolleg (GLK) verfolgt das Ziel, die Lehre und akademische Lehrkompetenz an der JGU zu fördern.GUTENBERG LEHRKOLLEG

Neues Team im Umbruch und Aufbruch

Im Mai 2017 vollzog sich beim Gutenberg Lehrkolleg (GLK) ein grundlegender Wechsel: Das Gründerteam ging, die Nachfolgegeneration übernahm das Ruder. Prof. Dr. Andreas Hildebrandt wurde zum neuen Direktor des Kollegs gewählt. Im Interview skizziert er wichtige Aufgaben des Exzellenzkollegs und erklärt, in welchen Bereichen zukünftig neue Schwerpunkte liegen werden.


Elke und Rainer Göbel haben eine Stiftung gegründet, mit der sie künftig insbesondere internationale Studierende an der JGU unterstützen wollen. (Foto: Thomas Hartmann)FÖRDERN UND STIFTEN

"Qualität ist uns wichtig"

Bereits seit zwölf Jahren engagieren sich Dr. Elke Göbel und Dr. Rainer Göbel in vielfältiger Weise für die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Nun hat das Ehepaar eine Stiftung ins Leben gerufen, mit der die beiden Gutenberg-Alumni vor allem internationale Studierende am Fachbereich Physik, Mathematik und Informatik fördern möchten.


Mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Joachim Gauck sprach Prof. Dr. Herfried Münkler über "Ein Leben in der/für die Politik". (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Aus dem Leben eines Bundespräsidenten

Zum Finale seiner Vorlesungsreihe "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten" hatte sich der 19. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur einen besonderen Gast nach Mainz eingeladen: Mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Joachim Gauck sprach Prof. Dr. Herfried Münkler über "Ein Leben in der/für die Politik".


Am vorletzten Abend der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2018 war Prof. Dr. Ulrich Willems von der WWU Münster zu Gast auf dem Gutenberg-Campus. (Foto: Peter Pulkowski)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Religion und Politik bergen Probleme und Potenzial

Um das wechselvolle Verhältnis von Politik und Religion ging es am vorletzten Abend von Prof. Dr. Herfried Münklers Vortragsreihe "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten". Zu diesem Thema empfing der 19. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur einen Gast auf dem Gutenberg-Campus: Prof. Dr. Ulrich Willems von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster setzte zu einem Parforceritt durch die Geschichte an. 


Für ihr soziales Engagement neben dem Studium ist Selina Jung mit einem Deutschlandstipendium ausgezeichnet worden. (Foto: Stefan F. Sämmer)DEUTSCHLANDSTIPENDIUM

Literatur schärft den sozialen Sinn

Seit letztem Jahr studiert Selina Jung im Masterstudiengang Weltliteratur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Die 24-Jährige engagiert sich neben dem Studium im Fachschaftsrat Komparatistik und ist ehrenamtliche Beraterin für das Kinder- und Jugendtelefon Mainz. Das Deutschlandstipendium hilft ihr, all dies unter einen Hut zu bringen.


Prof. Dr. Herfried Münkler, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2018, forscht seit vielen Jahren zum Thema Krieg. (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Fesselung und Entfesselung des Krieges

Der Krieg ist eines der großen Themen in Prof. Dr. Herfried Münklers Forschung. Nun beschäftigt es den Inhaber der diesjährigen Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur auch in seiner Vorlesungsreihe "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


Seit Juli 2017 fördert das Bundesforschungsministerium an der JGU ein Projekt zum Thema "Dschihadismus im Internet", initiiert von Prof. Dr. Mattias Krings (r.) und unter der Leitung von Dr. Christoph Günther (l.). (Foto: Peter Pulkowski)DSCHIHADISMUS IM INTERNET

Islamistischer Propaganda auf der Spur

Die interdisziplinäre Nachwuchsforschergruppe "Dschihadismus im Internet" hat voriges Jahr ihre Arbeit aufgenommen. Sie analysiert radikal-islamistische Propaganda im Netz und spürt all jenen nach, die auf solche Beiträge in verschiedenster Weise ansprechen. Zudem ist eine eigene Online-Plattform in Arbeit. Das Projekt am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2,7 Millionen Euro gefördert.


In der Ausstellung "Comic-Helden in und aus Afrika" zeigt die Schule des Sehens eine große Bandbreite afrikanischer Comic-Kunst. (Foto: Peter Pulkowski)ETHNOLOGIE

Comic-Helden in und aus Afrika

Diese Ausstellung lädt zum Perspektivwechsel ein: "Comic-Helden in und aus Afrika" zeigt in der Schule des Sehens auf dem Gutenberg-Campus eine reiche Auswahl dessen, was Nigeria oder Kenia, die Elfenbeinküste oder Südafrika an Comic-Kunst zu bieten haben. Autorinnen und Autoren schreiben mit leichten und schweren Geschichten gegen gängige Klischees an, sie zeichnen mal bunte, mal düstere Bilder ihres Kontinents.


Im siebten Teil seiner Vorlesungsreihe diskutierte Prof. Dr. Herfried Münkler "Die ordnende Kraft der Verfassung und die Willkür demokratischer Entscheidungen". (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Die Willkür und ihre Bändigung

Es wurde ein Plädoyer gegen den Populismus: Im siebten Teil seiner Stiftungsprofessur-Vorlesungsreihe "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten" diskutierte Prof. Dr. Herfried Münkler "Die ordnende Kraft der Verfassung und die Willkür demokratischer Entscheidungen".


Prof. em. Dr. Jürgen Perl hat in den 1980er-Jahren die Informatik und speziell die Sportinformatik an der JGU aufgebaut. (Foto: Stefan F. Sämmer)SPORTINFORMATIK

Mit SOCCER zum besseren Spiel

Ob es bei der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland zum Einsatz kommt, muss leider geheim bleiben: Das Computerprogramm SOCCER hebt die Fußball-Analyse auf eine neue Ebene. Mit ihm lassen sich komplizierte Spielabläufe aufs Genaueste nachvollziehen. Prof. em. Dr. Jürgen Perl, einst erster Inhaber einer Professur für Informatik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), ist einer der beiden Väter des innovativen Programms.


Dr. Sandra Vlasta untersucht am Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien europäische Reiseberichte aus dem 18. und 19. Jahrhundert. (Foto: Stefan F. Sämmer)KOMPARATISTIK

Europäische Reiseberichte im Kontext

Dr. Sandra Vlasta kam im Oktober 2017 mit einem Marie-Skłodowska-Curie-Fellowship ans Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Hier verfolgt die Wiener Komparatistin aktuell  das Forschungsprojekt "Europäische Reiseberichte im Kontext. Die sozio-politische Dimension von Reiseberichten in Europa: 1760-1850".


Das Projekt 'Teaching English in Sri Lanka' ermöglicht es Mainzer Studierenden, im Ausland praktische Erfahrungen im Englischunterricht zu sammeln. (Foto: Peter Pulkowski)ENGLISH & LINGUISTICS

Englischunterricht in Sri Lanka

Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bietet sich die Möglichkeit, sechs Monate lang in Sri Lanka Englisch zu lehren. Dieses ungewöhnliche Projekt kam vor gut zwei Jahren ins Rollen. Anke Lensch vom Department of English and Linguistics brachte es unter Leitung von Prof. Dr. Britta Mondorf und in Kooperation mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) auf den Weg.


Am sechsten Abend der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2018 drehte sich alles um die Begriffe Revolution, Rebellion, Revolte und Aufstand. (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Revolution als Fortschritt und Rückschritt

Die Idee der Revolution steht im Mittelpunkt des sechsten Abends der Vorlesungsreihe "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten" von Prof. Dr. Herfried Münkler. Der Inhaber der 19. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur beschreibt, wie unterschiedlich der Begriff im Lauf der Jahrhunderte gesehen wurde.


Studierende am Arbeitsbereich Ägyptologie der JGU konzipieren Unterrichtsmaterialien zum Alten Ägypten. (Foto: Stefan F. Sämmer)ALTERTUMSWISSENSCHAFTEN

Ägyptologie macht Schule

Das Alte Ägypten soll mehr Raum in den Schulen bekommen. Ein Studierendenteam um Dr. Nadine Gräßler und Dr. Sandra Sandri vom Arbeitsbereich Ägyptologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unterrichtsmaterialien rund um Pyramiden und Pharaonen, um Kultur, Alltag und Religion zu erstellen.


Bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin war JGU-Studentin Kristin Kumria im Kurzfilm 'Follower' in der Hauptrolle zu sehen. (Foto: Peter Pulkowski)FILMFESTSPIELE

Zu Gast auf der Berlinale

Kristin Kumria studiert Theater- und Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Daneben ist sie seit rund einem Jahrzehnt in verschiedensten Theater- und Filmproduktionen zu sehen. Die Schauspielerei ist ihre Leidenschaft. Mit ihrer Hauptrolle in dem Smartphone-Thriller "Follower" schaffte sie es jüngst zu den Internationalen Filmfestspielen in Berlin.


Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler hat im Sommersemester 2018 die Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur inne. (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Von Tyrannen, Frauen und Intellektuellen

Am fünften Abend seiner Vorlesungsreihe "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten" beschäftigt sich Prof. Dr. Herfried Münkler mit Tyrannen und Diktatoren. Der Politikwissenschaftler ist angetreten, zwei Begriffe zu schärfen, die heute für allzu vieles herhalten müssen.


Das europaweite ERASMUS-Programm hält auch Angebote für Lehrende und Hochschulpersonal bereit. (Foto: Peter Pulkowski)JGU INTERNATIONAL

ERASMUS-Stipendien für Lehrende und Personal

Das Bildungsprogramm ERASMUS wurde bereits 1987 von der Europäischen Union auf den Weg gebracht. Seitdem fördert es auf vielen Ebenen die Internationalisierung der Hochschullandschaft. ERASMUS richtet sich dabei in erster Linie an Studierende. Aber auch Lehrende und das Hochschulpersonal sind eingeladen, von dem Programm zu profitieren. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) spielt dieser Aspekt eine wichtige Rolle.


Die beiden Doktorandinnen Laura Meine (l.) und Sarah Ayash (r.) arbeiten in ihrer Freizeit gemeinsam an einem illustrierten Lyrik-Band. (Foto: Stefan F. Sämmer)LYRIK-PROJEKT

Von der Stärke der Verletzlichkeit

Sarah Ayash und Laura Meine arbeiten als Doktorandinnen in zwei unterschiedlichen Projekten des Deutschen Resilienz Zentrums an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Nebenher schreibt die eine Gedichte, die andere zeichnet. Daraus ist ein gemeinsames Projekt entstanden: illustrierte Lyrik, mit der die beiden zeigen, dass Kunst und Wissenschaft sich nicht ausschließen müssen.


Am vierten Abend seiner Vortragsreihe ging es Stiftungsprofessor Herfried Münkler um die Idee der Nation und die Folgen. (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Die Nation und ihre Folgen

In seiner Vorlesungsreihe "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten" wandte sich Gutenberg-Stiftungsprofessor Prof. Dr. Herfried Münkler der Nation zu. Der Politikwissenschaftler führte zu ihren Wurzeln und zu ihren Problemen, die im Ersten Weltkrieg gipfelten.


Dr. Michael Pirie vom Institut für Organismische und Molekulare Evolutionsbiologie beschäftigt sich seit zehn Jahren mit den Heidekrautgewächsen. (Foto: Stefan F. Sämmer)EVOLUTIONSBIOLOGIE

Der Artenvielfalt auf der Spur

Dr. Michael Pirie vom Institut für Organismische und Molekulare Evolutionsbiologie (iOME) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beschäftigt sich seit zehn Jahren mit den Heidekrautgewächsen. Um die Mechanismen der Artenbildung zu erforschen, hat er sich eine Pflanzengattung ausgesucht, deren Ursprung in Europa liegt, die aber vor allem in Südafrika eine unglaubliche Vielfalt entwickelt.


Im Forschungsschwerpunkt GeneRED haben der Fachbereich Biologie der JGU und das Institut für Molekulare Biologie die Weichen für weitere gemeinsame Projekte gestellt.GeneRED

Molekularbiologie trifft auf Evolutionsbiologie

Der Fachbereich Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und das Institut für Molekulare Biologie (IMB) rücken enger zusammen. Im Forschungsschwerpunkt GeneRED – Gene Regulation in Evolution and Development wurden erste Weichen gestellt. Nun hoffen beide Partner darauf, dass ihr Antrag für das gemeinsame Graduiertenkolleg GenEvo Anklang bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft findet. 


Prof. Dr. Ari Waisman forscht seit vielen Jahren erfolgreich auf dem Gebiet der Multiplen Sklerose. (Foto: Stefan F. Sämmer)IMMUNOLOGIE

MS-Mechanismen auf der Spur

Prof. Dr. Ari Waisman gehört zu den führenden Forschern auf dem Gebiet der Multiplen Sklerose (MS). 2005 kam er nach Mainz, seit 2010 leitet er das Institut für Molekulare Medizin an der Universitätsmedizin Mainz, an dem sich Medizinerinnen und Mediziner, aber vor allem auch Biologinnen und Biologen mit einer ganzen Reihe von Autoimmunkrankheiten befassen.


Prof. Dr. Ugur Sahin und Dr. Özlem Türeci forschen zu individualisierten Krebstherapien. (Foto: Stefan F. Sämmer)ONKOLOGIE

Krebstherapien maßgeschneidert für jeden Patienten

Sie haben Mainz zu einem herausragenden Zentrum der Krebsforschung gemacht. Mit ihrem Ansatz der individualisierten Medizin und Immuntherapie gehen Dr. Özlem Türeci und Prof. Dr. Ugur Sahin von der Universitätsmedizin Mainz neue Wege in der Onkologie.


Prof. Dr. Wolfram Ruf forscht seit 2013 am Centrum für Thrombose und Hämostase an der Universitätsmedizin Mainz. (Foto: Stefan F. Sämmer)GERINNUNGSPHYSIOLOGIE

Wenn Blut zur falschen Zeit gerinnt

Prof. Dr. Wolfram Ruf gehört zu den führenden Fachleuten auf dem Gebiet der Blutgerinnungsforschung. 2013 kam der renommierte Alexander von Humboldt-Professor ans Centrum für Thrombose und Hämostase der Universitätsmedizin Mainz. Hier baut er seine Forschung kontinuierlich aus und profitiert von der engen Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen.


Prof. Dr. Edward Lemke erforscht die Bildung und Funktion von speziellen Proteinkomplexen in der Zelle. (Foto: Bernd Eßling)BIOPHYSIK

Flexible Proteine geben Rätsel auf

Prof. Dr. Edward Lemke forscht zu intrinsisch ungeordneten Proteinen. Unter anderem hat er neue Methoden entwickelt, um diese Eiweiße zu beobachten. Seit 1. Januar 2018 ist er Professor am Fachbereich Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und kooptiert mit dem Fachbereich für Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften. Er ist zudem Adjunct Director am Institut für Molekulare Biologie (IMB) und Fellow am Gutenberg-Forschungskolleg (GFK).


Für JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch ist der Ausbau der Lebenswissenschaften auf dem Gutenberg-Campus ein zentrales strategisches Ziel der Universität. (Foto: Peter Pulkowski)LEBENSWISSENSCHAFTEN

"Sprung nach vorn für exzellente Spitzenforschung"

Der Ausbau der Lebenswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist in vollem Gange. Grund genug, mit Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch auf die strategische Neuausrichtung des Fachbereichs Biologie, auf die anstehende Einweihung von zwei hochmodernen Forschungsbauten für die Lebenswissenschaften sowie auf hochkarätige Neuberufungen international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Mainzer Biologie zu schauen.


Seit Dezember 2017 gibt es an der JGU die Hochschulgruppe University eSports Mainz.UNIVERSITY eSPORTS

Per Computerspiel zur Meisterschaft

Seit Ende 2017 sind eSports auch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu Hause. Studierende verschiedenster Fächer gründeten die Hochschulgruppe University eSports Mainz. Sie wollen ihren Teil dazu beitragen, Computerspiele als wettkampftaugliches Medium bekannt zu machen, und eine Community aufbauen, die das Leben auf dem Campus bereichert.


Am dritten Abend seiner Stiftungsprofessur-Vorlesungsreihe ging es Prof. Dr. Herfried Münkler um die beiden Theoriemodelle Staat und Imperium. (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Staaten und Imperien

Im dritten Teil seiner Vorlesungsreihe "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten" betrachtete Prof. Dr. Herfried Münkler zwei Theoriemodelle, die seit Jahrtausenden die Menschheit umtreiben: Der Gutenberg-Stiftungsprofessur sprach über Staaten und Imperien.


Dr. Sebastian Kuhn möchte die Ärzteschaft ebenso wie Medizinstudenten für das Thema Digitalisierung sensibilisieren. (Foto: Peter Pulkowski)DIGITALE MEDIZIN

Bewusstsein für den fundamentalen Wandel schaffen

Die Medizin steht vor einer Revolution: Digitale Techniken werden sie nachhaltig verändern. Auf die Ärzteschaft kommen Herausforderungen zu, für die sie bisher kaum gewappnet ist. Dieses Thema beschäftigt PD Dr. Sebastian Kuhn, Oberarzt am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Er hat ein erstes Lehrformat entwickelt, das Studierende auf die Digitalisierung in der Medizin vorbereitet.


Alexey Kivel engagiert sich neben seinem Studium in diversen Gremien der JGU und wird dafür mit einem Deutschlandstipendium gefördert. (Foto: Peter Pulkowski)DEUTSCHLANDSTIPENDIUM

Belohnung für exzellente Leistungen und großes Engagement

Den Bachelor in Physik und Mathematik hat er bereits in der Tasche. Nun schaut sich Alexey Nikolajewitsch Kivel als Masterstudent am Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) um, welches Themengebiet sich für seinen weiteren Weg in Richtung Dissertation eignet. Daneben engagiert sich der 23-Jährige in einer ganzen Reihe universitärer Gremien. Ihn fasziniert die Möglichkeit, hier die Lehre aktiv mitzugestalten. Sein Deutschlandstipendium verschafft ihm den Freiraum, all das unter einen Hut zu bringen.


Juniorprof. Dr. Nico Nassenstein forscht und lehrt seit 2017 am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der JGU. (Foto: Peter Pulkowski)AFRIKASTUDIEN

Vom Menschen hinter der Sprache

Nico Nassenstein kam 2017 als Juniorprofessor ans Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Unter anderem konzipiert der Soziolinguist hier im Zuge der Kooperation "Afrikastudien Rhein-Main" gemeinsam mit einem Kollegen der Goethe-Universität Frankfurt am Main einen neuen, hochschulübergreifenden Bachelorstudiengang. Das Gespräch darüber ist für den Afrikanisten Nassenstein auch Anlass, die Geschichte seines Fachs kritisch zu beleuchten.


Gutenberg-Alumnus Daniel Gahr ist seit Oktober 2017 Vorstandsvorsitzender der Mainzer Stadtwerke. (Foto: Peter Pulkowski)GUTENBERG-ALUMNI

Vom ersten Tag an selbstständig

In den 1990er-Jahren studierte Daniel Gahr Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Mit seinem Engagement bereicherte er damals auch das studentische Kulturangebot. Heute ist er Chef der Mainzer Stadtwerke. Der Universität fühlt er sich nicht nur verbunden, sein Unternehmen stellt ganz konkret Verbindungen her: Die Busse und Bahnen der Mainzer Verkehrsgesellschaft bringen täglich Tausende Studierende auf den Campus.


Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler behandelte im zweiten Vortrag seiner Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur die Begriffe 'Staat' und 'Räson'. (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Staat und Räson im Wandel der Jahrhunderte

Am zweiten Abend seiner Vorlesungsreihe "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten" widmete sich Prof. Dr. Herfried Münkler den Begriffen "Staat" und "Räson". Der Inhaber der diesjährigen Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur stellte dabei auch die spezielle Position der Deutschen heraus.


Prof. Dr. Ruth Zimmerling hat seit Oktober 2016 das Amt der zentralen Gleichstellungsbeauftragten der JGU inne. (Foto: Stefan F. Sämmer)GLEICHSTELLUNG & DIVERSITÄT

Eine Frau mit vielen Facetten

Seit 2016 ist Prof. Dr. Ruth Zimmerling Gleichstellungsbeauftragte des Senats der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Die Politikwissenschaftlerin mit Mathematik-Diplom erzählt von ihren eigenen Erfahrungen auf dem Weg durch die akademische Welt und ihrem Engagement für mehr Diversität an der JGU.


Das Executive MBA-Programm der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist eines der ältesten und renommiertesten seiner Art in Deutschland.EMBA MAINZ

Führungskräfte für die Region

Eines der ältesten und renommiertesten Executive-Master-of-Business-Administration-Programme (EMBA) ist an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu Hause. Seit 2001 bilden hier Fachleute aus ganz Europa den Führungsnachwuchs für verschiedenste Branchen aus. Dr. Roland Strasheim gehört zu den Absolventen des dritten EMBA-Jahrgangs. Auch nach seinem Abschluss fühlt er sich der Universität als Alumnus eng verbunden.


Der Berliner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler hat die Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2018 inne. (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2018

Ein Plädoyer für die Politikwissenschaft

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler ist der 19. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. Im größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wird er an zehn Abenden über "Das politische Denken. Politische Ideengeschichte und die großen Herausforderungen unserer Gegenwart in zehn Erkundungsschritten" sprechen. In seinem ersten Vortag schlug er einen weiten Bogen von der Philosophie des Aristoteles bis zur Politik der Gegenwart.


Der Exzellenzcluster PRISMA bietet Physik-Interessierten aller Altersstufen spannende Einblicke in die faszinierenden Wissenswelten der Physik.EXZELLENZCLUSTER PRISMA

Exzellente Physik für Groß und Klein

Der Exzellenzcluster "Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter", kurz PRISMA, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) steht nicht nur für herausragende Forschung und Lehre in der Astroteilchen-, Hochenergie- und Hadronenphysik, der Kernchemie sowie der Präzisionsphysik mit ultrakalten Neutronen und Ionenfallen. Mit einer breiten Palette von Angeboten wendet er sich an Schülerinnen und Schüler, an Studieninteressierte und Studierende sowie darüber hinaus an die breite Öffentlichkeit – um zu zeigen, was PRISMA ist, was der Exzellenzcluster leistet und welche Möglichkeiten er eröffnet.


Mit MOGON II verfügt das ZDV heute über einen höchst leistungsstarken Superrechner für die Spitzenforschung. (Foto: Stefan F. Sämmer)RECHENZENTRUM

IT-Dienstleister mit Superrechner

Das Zentrum für Datenverarbeitung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) feiert am 28. März seinen 50. Geburtstag. Entstanden ist es einst um einen Zentralrechner, an dem einige wenige Forschende arbeiten durften. Mittlerweile hat es sich zum universellen IT-Dienstleister der Universität entwickelt. Zudem verfügt das ZDV seit einigen Monaten mit MOGON II über einen neuen, höchst leistungsstarken Superrechner.


Der Sonnenscheinmesser liefert Auskunft über die tägliche Sonnenscheindauer. (Foto: Peter Pulkowski)METEOROLOGIE

Zu Besuch auf der JGU-Wetterstation

Der alljährliche Welttag der Meteorologie am 23. März erinnert an die im Jahr 1950 in Kraft getretene Konvention der Weltorganisation für Meteorologie. Damals hatte man erkannt, dass sich aus aktuellen Wettermeldungen aus aller Welt zusammen betrachtet verlässlichere Wetterprognosen erstellen ließen. Auch der Gutenberg-Campus hat eine Wetterstation, der wir anlässlich des Weltwettertags einen Besuch abstatten. Mit von der Partie sind Christa Stipp, Alumna des hiesigen Instituts für Physik der Atmosphäre und seit zwei Jahren Meteorologin und Moderatorin im ZDF-Wetterteam, sowie Dr. Philipp Reuter, der die JGU-Wetterstation betreut.


Prof. Dr. Bernhard Lieb und Masterstudent Patrick Schmitt forschen an einem Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Stoffen, das Sonnenbrand vorbeugt. (Foto: Stefan F. Sämmer)MOLEKULARBIOLOGIE

Mit Pulver und Pille gegen Kater und Sonnenbrand

Der Anti-Kater-Drink hat bereits Schlagzeilen gemacht, nun folgt die Sonnenschutzpille: Prof. Dr. Bernhard Lieb, Molekularbiologe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), und Masterstudent Patrick Schmitt entwickeln Nahrungsergänzungsmittel, die bei alltäglichen Problemen und Herausforderungen helfen sollen. Sie wollen akribisches wissenschaftliches Arbeiten in eine Branche bringen, die bisher nicht immer den besten Ruf genießt.


Prof. Dr. Tanja Pommerening steht seit Oktober 2017 dem Gutenberg Nachwuchskolleg vor. (Foto: Peter Pulkowski)GUTENBERG NACHWUCHSKOLLEG

Austausch der Wissenschaftskulturen

Seit Oktober 2017 ist Prof. Dr. Tanja Pommerening Direktorin des Gutenberg-Nachwuchskollegs (GNK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Die Ägyptologin schaut zurück auf das, was das Kolleg bisher für die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Künstlerinnen und Künstler der Hochschule erreichen konnte, nimmt aber auch in den Blick, was noch nötig oder wünschenswert wäre.


Studierende der JGU haben sich in einem Masterprojekt mit der Ausprägung der Studentenbewegung von 1968 in Mainz auseinandergesetzt. (Foto: Peter Pulkowski)KULTURANTHROPOLOGIE / VOLKSKUNDE

Mainz und die 68er

Fiel Mainz während der bundesweiten Studentenproteste 1968 in einen Dornröschenschlaf? Was war los an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu dieser Zeit? Erreichte die sexuelle Revolution auch die Stadt am Rhein? In einem Masterprojekt widmeten sich 17 Studierende der Kulturanthropologie/Volkskunde diesen und anderen Fragen. Ihre Antworten sind nun nachzulesen im Band "Mainz '68".


Meral Camcı forscht und lehrt mit einem Philipp Schwartz-Stipendium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Britta Hoff)PHILIPP SCHWARTZ-INITIATIVE

Stipendien für gefährdete Forscher

Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihrem Land nicht mehr frei ihrer Forschung nachgehen können, die von Krieg oder Verfolgung bedroht sind. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes werden sie über Stipendien an deutsche Hochschulen geholt. Eine der ersten Stipendiatinnen war die Translationswissenschaftlerin Meral Camcı, die 2016 aus der Türkei an den Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der  Johannes Gutenberg-Universität Mainz kam.


Miriam Schmidt-Jüngst untersucht für ihre Dissertation die Selbstbenennung von Transpersonen. (Foto: Peter Pulkowski)SPRACHWISSENSCHAFT

Ein neuer Name fürs neue Geschlecht

Wie wählen Menschen, die ihr Geschlecht wechseln, von einer Frau zu einem Mann oder von einem Mann zu einer Frau werden, ihren neuen Rufnamen? Welche Aspekte spielen dabei eine Rolle? Welche Hürden sind zu nehmen? Miriam Schmidt-Jüngst vom Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beschäftigt sich in ihrem Dissertationsprojekt "Onymische Grenzmarkierungen: Die Selbstbenennung von Transpersonen" mit diesen Fragen. 


Die neue Fachweiterbildung im Bereich Onkologie ist ein gemeinsames Angebot der JGU und der Universitätsmedizin Mainz: (v.l.) Dr. Beate Hörr, Reinhard Wieck, Stephanie Wohlschlegel-Abu Tair und Marion Hahn. (Foto: Stefan F. Sämmer)UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ

Neue Weiterbildung in der Onkologie setzt Maßstäbe

Die Pflege krebskranker Menschen ist eine Herausforderung. Sie verlangt eine breite Palette an Kenntnissen und zugleich ist ein hohes Maß an Vielseitigkeit und Flexibilität gefragt. Als Antwort auf diese Herausforderung hat die Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Fachweiterbildung "Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger/in für die Pflege in der Onkologie" ins Leben gerufen.


Prof. Dr. Dieter Daniels ist seit 2017 Fellow des Gutenberg Forschungskollegs. (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG FORSCHUNGSKOLLEG

Video – ein Phänomen ohne Theorie

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) fördert mit dem Gutenberg Forschungskolleg herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche. Der Leipziger Kunsthistoriker und Medientheoretiker Prof. Dr. Dieter Daniels gehört seit Oktober 2017 zu diesem Kreis. Er arbeitet an einem grundlegenden Werk zum Phänomen "Video", einem großen Kompendium zur transdisziplinären Videotheorie.


Prof. Dr. Randolph Pohl forscht am Exzellenzcluster PRISMA unter anderem zur Vermessung des Protons in myonischem Wasserstoff. (Foto: Peter Pulkowski)EXZELLENZCLUSTER PRISMA

Das Proton-Radius-Puzzle

Seine Ergebnisse haben nicht nur die Fachwelt aufhorchen lassen: Professor Dr. Randolf Pohl, im Mai 2016 ans Exzellenzcluster PRISMA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen, hat das Proton, einen fundamentalen Baustein des Atomkerns, mit einer neuen Methode vermessen. Er kam auf einen Radius, der vier Prozent unter jenem Wert liegt, der bisher von der Wissenschaft angenommen wurde. Sein Resultat gibt Rätsel auf und könnte gravierende Folgen für das Standardmodell der Teilchenphysik haben.


GUTENBERG-JAHR 2018

Innovative Erfindung verändert die Welt

Johannes Gutenbergs Todestag jährt sich 2018 zum 550. Mal. Zu diesem Jubiläum warten verschiedenste Mainzer Institutionen mit einer Vielfalt an Veranstaltungen auf, allen voran das Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Es eröffnet den Reigen mit einer Tagung zu "Johannes Gutenberg und die Folgen".


Der Jazz- und Popchor UniVoices wurde vor 19 Jahren an der Hochschule für Musik der JGU gegründet. (Foto: Peter Pulkowski)UNIVOICES

Chor im Aufwind

Rund 120 Studierende aus allen Fachbereichen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) singen bei den UniVoices. Der Jazz- und Popchor wurde vor 19 Jahren an der Hochschule für Musik der JGU gegründet und hat sich mittlerweile als eigene Hochschulgruppe formiert. Das gab frische Impulse: Die UniVoices sind größer, engagierter und aktiver als je zuvor.


Stefanie Acquavella-Rauch hat die neu geschaffene Akademie-Juniorprofessur für digitale Musikedition inne. (Foto: Stefan F. Sämmer)DIGITALE MUSIKEDITION

Neue Professur für eine junge Disziplin

Der digitalen Musikedition gehört die Zukunft. Sie ermöglicht eine tiefere, detailliertere und beziehungsreichere Sicht auf musikalische Werke. Mit Stefanie Acquavella-Rauch kam Anfang 2016 eine Spezialistin auf diesem Gebiet nach Mainz. Die Musikwissenschaftlerin wurde auf die neu geschaffene Juniorprofessur für digitale Musikedition an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz berufen.


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