Willkommen im JGU MAGAZIN


SCIENCE SLAM

Ring frei für 10 Minuten Wissenschaft

Einst wurde er von der Fachwelt belächelt und misstrauisch beäugt, doch mittlerweile hat sich das Format des Science Slam fest etabliert. Der unterhaltsame Wettstreit junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eignet sich hervorragend, um aktuelle Forschung einem breiten Publikum nahezubringen. Auch Mainz hat längst seine eigene Science Slam-Szene – und im Oktober steht ein LifeScienceSlam eigens anlässlich der Wiedereröffnung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) vor 70 Jahren an.


Zwei Wochen lang haben 15 Lehrkräfte aus den USA in Mainz und Umgebung das deutsche Bildungssystem erkundet. (Foto: Stefan F. Sämmer) JGU INTERNATIONAL

US-Expedition ins deutsche Bildungssystem

Im Zuge des Programms "Education in Germany – a Multi-Faceted System" kamen 15 Lehrkräfte aus den USA für zwei Wochen nach Mainz, um hier das deutsche Schulsystem kennenzulernen. Sie erlebten eine Vielfalt, mit der sie so nicht gerechnet hätten. Ausgerichtet wurde das Programm von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Zusammenarbeit mit der Fulbright-Kommission.


Vor nunmehr 30 Semestern startete das Programm "Studieren 50 Plus" am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der JGU. STUDIEREN 50 PLUS

Durst nach Wissen und Kommunikation

Seit 30 Semestern bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit "Studieren 50 Plus" ein umfangreiches Programm für Menschen im dritten Lebensabschnitt. Rund 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind hier Semester für Semester aktiv. Sie nutzen die Universität als Plattform für intellektuelle Auseinandersetzung und Kommunikation.


Das Rhine-Main Neuroscience Network hat sich im Juni 2016 zu seinem mittlerweile vierten Biennial Meeting getroffen. RHINE-MAIN NEUROSCIENCE NETWORK

Aufbruch in Richtung Exzellenzstrategie

Das Rhine-Main Neuroscience Network (rmn²) schaut auf fünf erfolgreiche Jahre zurück – und bereitet sich auf die kommenden fünf Jahre vor. Das Netzwerk vergrößert sich und will erfolgreich aus dem kürzlich beschlossenen Wettbewerb "Exzellenzstrategie" hervorgehen. Rund 300 Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler aus dem Rhein-Main-Gebiet haben sich kürzlich zu einem dreitägigen Symposium getroffen, um sich auszutauschen, Vorträge renommierter Kolleginnen und Kollegen zu hören und Pläne für die Zukunft zu schmieden.


Prof. Dr. Tanjev Schultz forscht und lehrt seit dem Sommersemester 2016 am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) JOURNALISTISCHES SEMINAR

Im Strom schwimmen – aber mit Rückgrat

Prof. Dr. Tanjev Schultz sieht sich in seiner neuen Position am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Der erfolgreiche Journalist will seinen Studierenden das Handwerkszeug und das Rückgrat für eine Karriere in einer Medienwelt vermitteln, die sich derzeit stark verändert und deren Umbruch viele Chancen, aber auch große Herausforderungen birgt.


DEUTSCHLANDSTIPENDIUM

Gesellschaftliches Engagement lohnt sich

Seit 2015 engagiert sich der weltweit agierende Biotechnologiekonzern Amgen auch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Mit fünf Deutschlandstipendien fördert die Amgen GmbH Deutschland vielversprechende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Dieses Engagement ist fest eingebunden in die umfassenden gesellschaftlichen Aktivitäten des Unternehmens.


Univ.-Prof. Dr. Sylvia Thiele (l.) und Vanessa Schlüter (r.) haben sich im Rahmen des Christine de Pizan-Mentoring-Programms an der JGU kennengelernt und ausgetauscht. (Foto: Peter Pulkowski) CHRISTINE DE PIZAN-MENTORING

Geradlinige Karrieren sind die Ausnahme

Das Christine de Pizan-Mentoring-Programm des Büros für Frauenförderung und Gleichstellung unterstützt Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) auf ihrem Weg in die Professur oder in andere leitende Positionen – ob innerhalb der Hochschule oder an außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Es ermöglicht den Austausch mit erfahrenen Mentorinnen und Mentoren, bietet ein vielfältiges Programm als Begleitung auf dem Karriereweg und fördert die Netzwerkbildung.


Zum Abschluss des groß angelegten Stadtprojekts "In Zukunft:Mainz" fand auf dem Gutenberg-Campus ein "performativer Kongress" statt. (Foto: Peter Pulkowski) IN ZUKUNFT:MAINZ

Der Campus im Jahr 2116

Mit "In Zukunft:Mainz" riefen das Staatstheater Mainz, die Hochschule Mainz und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein ambitioniertes Projekt ins Leben, das die Chancen und Gefahren der Zukunft mit verschiedensten Mitteln auslotete. Abschließender Höhepunkt der Veranstaltungsreihe war "Der performative Kongress" auf dem Gutenberg-Campus.


Das Sinfonische Orchester Mainz, kurz SinfOrMa, besteht seit dem Jahr 2010 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) SINFONISCHES ORCHESTER MAINZ

Musik, die aus dem Chaos entsteht

Im Jahr 2010 entstand das Sinfonische Orchester Mainz, kurz SinfOrMa, als Experiment an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) – und überraschte sogleich mit einem viel beachteten Debüt. Mittlerweile ist SinfOrMa zu einer festen Größe im musikalischen Campusleben geworden. Ungefähr 70 Musikerinnen und Musiker proben wöchentlich, um am Ende des Semesters ein abendfüllendes Konzert vor großem Publikum präsentieren zu können.


(Foto: Thomas Böhm) UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ

Ganz nah dran an der Spitzenmedizin

Beinahe 20 Jahre ist es her, dass die Universitätsmedizin Mainz das letzte Mal zum Tag der offenen Tür eingeladen hat. Am vergangenen Samstag war es nun endlich wieder so weit. Rund 60 Fachkliniken, Institute und Abteilungen präsentierten sich einem breiten Publikum. Unter dem Motto "Wir gestalten Spitzenmedizin" boten sie einen Blick hinter die Kulissen in Operationssälen und Laboren, in Lehre und Ausbildung.


In der letzten Vorlesung im Rahmen seiner Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur begrüßte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün (r.) den Neurophysiologen Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolf Singer. (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

Das schwierige Verhältnis von Gehirn und Bewusstsein

Zum Finale seiner Vorlesungsreihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" hatte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün als Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016 einen höchst prominenten Kollegen eingeladen: Der Neurophysiologe Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolf Singer sprach im größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zum Thema "Gehirn und Bewusstsein – ein schwieriges Verhältnis".


Stiftungsprofessor Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün diskutierte über STIFTUNGSPROFESSUR 2016

Techniken des Gedankenlesens

"Die Freiheit des Denkens" stand beim neunten und somit vorletzten Vortrag des Bochumer Biopsychologen Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün im Mittelpunkt. Im Zuge seiner Vorlesungsreihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" schaute der diesjährige Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur auf die Möglichkeiten der Wissenschaft, menschliches Gedankengut zu entschlüsseln.


Gutenberg-Alumni Harald Büdinger, Michael Welling und Wolfgang Fein haben durch eine großzügige Spende die Einrichtung eines Eltern-Kind-Raums auf dem Gutenberg-Campus ermöglicht. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Der Universität fest verbunden

Beinahe sieben Jahre ist es her, dass Harald Büdinger, Michael Welling und Wolfgang Fein durch eine großzügige Spende die Einrichtung eines Eltern-Kind-Raums auf dem Gutenberg-Campus möglich machten. Nun schauten die Geschäftsführer der Geotechnik Büdinger Fein Welling GmbH auf dem Campus vorbei um zu sehen, was aus dem Raum geworden ist, und erzählten bei dieser Gelegenheit von ihrer ganz persönlichen Verbundenheit zur Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


Julia-Maria von Schenck zu Schweinsberg bereitet an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Studierende auf das Graecum vor. (Foto: Peter Pulkowski) LANDESLEHRPREIS 

Der Weg zum Graecum kann auch spannend sein

Julia-Maria von Schenck zu Schweinsberg lehrt mit Leidenschaft. An der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) macht sie Studierende fürs Graecum fit. Das gelingt ihr offensichtlich gut. Der Funke springt in ihren Kursen über, sie vermittelt die Begeisterung für die altgriechische Sprache und für antike Denk- und Lebensweisen. Dafür wurde sie jüngst mit dem Lehrpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.


Am achten Abend seiner Vorlesungsreihe wagte sich Stiftungsprofessor Onur Güntürkün an das viel diskutierte Thema der Unterschiede zwischen Mann und Frau. (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

Vom Unterschied der Geschlechter

Ist er riesig groß oder winzig klein? Ist er biologisch bedingt oder kulturell? Der Unterschied zwischen Frau und Mann treibt nicht nur Comedians oder die Verfasser diverser populärwissenschaftlicher Werke um, auch Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016, widmet diesem Thema einen Abend seiner Vorlesungsreihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


Beim Sommerfest des Botanischen Gartens der JGU gab es auch in diesem Jahr wieder vieles aus der Welt der Pflanzen zu erkunden. (Foto: Stefan F. Sämmer) BOTANISCHER GARTEN

Sommerfest um Salbei, Kamille und Co.

Der Botanische Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat auch in diesem Jahr wieder zu seinem traditionellen Sommerfest mit Führungen und Pflanzenbasar, Mitmachprogramm, Musik und buntem kulinarischen Angebot eingeladen. Diesmal standen die Arzneipflanzen im Mittelpunkt. Hunderte von Besucherinnen und Besuchern machten sich trotz des unbeständigen Wetters auf den Weg ins Grüne.


Zum 4. Deutschen Diversity-Tag hat die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein Rollentausch-Projekt aufgesetzt. (Foto: Stefan F. Sämmer) DIVERSITÄT

Vielfalt erleben, schätzen und fördern

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat zum Rollentausch geladen: Professorinnen und Professoren, Lehrende und Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedenster Bereiche und Einrichtungen haben für einen Vormittag ihre Plätze getauscht. Die Aktion war Teil eines zweijährigen Diversity-Audits, das die Universität auf vielen Ebenen prägen soll.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün ist Inhaber der 17. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

Das Rätsel der ungleichen Hirnhälften

Die Asymmetrien des Gehirns standen beim sechsten Abend mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün im Mittelpunkt. In seiner Vorlesungsreihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" lenkte der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessor den Blick der Zuhörer auf die Unterschiede zwischen der linken und der rechten Hirnhälfte.


Dr. Stefan Tapprogge hielt zum Abschluss der Veranstaltungsreihe "Physik am Samstag" einen Vortrag zum Thema "Gestern, heute, morgen – unser Universum: Was lernen wir aus Experimenten der Teilchenphysik?" (Foto: Peter Pulkowski) PHYSIK AM SAMSTAG

Einmal durchs Universum reisen

Die Veranstaltungsreihe "Physik am Samstag" feierte in diesem Frühjahr ihren 18. Geburtstag. Die Institute für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bieten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe in dieser Reihe die Gelegenheit, moderne Physik hautnah zu erleben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten von der neuesten Forschung und geben Einblick in ihre Arbeit.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün ist Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016. (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

Das Nadelöhr der Angst

Die Entstehung von Emotionen stand im Mittelpunkt des fünften Teils der Vorlesungsreihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016. Im größten Hörsaal auf dem Gutenberg-Campus sprach der Bochumer Biopsychologe vor allem über eine Emotion: die Angst.


Im Botanischen Garten der JGU ist der neue Themengarten "Gart der Gesundheit" entstanden. (Foto: Peter Pulkowski) GART DER GESUNDHEIT

"Ein wahrlich interdisziplinäres Projekt"

Im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist ein neuer Themengarten entstanden. Er widmet sich dem im Jahr 1485 in Mainz gedruckten Kräuterbuch "Gart der Gesundheit", in dem das gesamte Heilpflanzenwissen des Mittelalters versammelt ist. Besonderer Anziehungspunkt für die Besucherinnen und Besucher sind die 70 ausgewählten Arzneipflanzen und die künstlerische Beetgestaltung.


Univ.-Prof. Dr. Werner Heil (Foto: Stefan F. Sämmer) EXPERIMENTALPHYSIK

Neutronen in Flaschen und im Magnetfeld

Mit einem Festkolloquium ehrten rund 200 Gäste aus dem In- und Ausland den Experimentalphysiker Prof. Dr. Werner Heil als herausragenden Wissenschaftler und geschätzten Kollegen. Offiziell ist er damit in den Ruhestand verabschiedet, doch tatsächlich bleibt er dem Institut für Physik und dem Exzellenzcluster PRISMA an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) als Senior-Forschungsprofessor erhalten. Heil wird weiter auf dem Gebiet forschen, das er in Mainz etabliert hat: der Untersuchung von ultrakalten Neutronen.


Die Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen zählt rund 20.000 Bände in 80 Sprachen. (Foto: Stefan F. Sämmer) JAHN-BIBLIOTHEK FÜR AFRIKANISCHE LITERATUREN

Literatur jenseits von Klischees und Schubladen

Die Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beherbergt literarische Werke in rund 80 Sprachen. Neben Klassikern der verschiedenen literarischen Traditionen Afrikas umfasst die Sammlung zeitgenössische Literatur international renommierter afrikanischer Autorinnen und Autoren ebenso wie zahlreiche unbekanntere, lokal produzierte Werke. Hier finden sich Übersetzungen, Comics, Literaturverfilmungen, Hörbücher, Sekundärliteratur und vieles mehr.


Im Gastvortrag von Prof. Dr. Jan Born im Rahmen der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016 ging es um das Zusammenwirken von Schlaf, Gedächtnis und Traum. (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

Bewusstsein wegen Umbau geschlossen

Am vierten Abend seiner Vorlesungsreihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" empfing Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün im Rahmen seiner diesjährigen Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur den Verhaltensneurobiologen Prof. Dr. Jan Born als Gastredner an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie am Universitätsklinikum Tübingen sprach über "Schlaf, Gedächtnis und Traum".


Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Hoffmann lehrt seit 2015 am Arbeitsbereich Chinesisch der JGU. (Foto: Britta Hoff) ARBEITSBEREICH CHINESISCH

Übersetzer und Lehrer aus Leidenschaft

Mit Prof. Dr. Hans Peter Hoffmann konnte im vergangenen Jahr ein renommierter Forscher und Übersetzer für den Arbeitsbereich Chinesisch am Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gewonnen werden. Der Sinologe bringt nicht nur frische Ideen mit, sondern auch viele persönliche Erfahrungen mit dem Land China, mit seinen Menschen, seiner Kultur und seiner Literatur.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün und Prof. Dr. Nikolai Axmacher (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

Wenn das Gedächtnis zerfällt

In der dritten Vorlesung seiner Reihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" begrüßte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016, seinen Bochumer Kollegen Prof. Dr. Nikolai Axmacher als Gastredner an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der Neuropsychologe sprach über "Das zerfallende Gedächtnis", über Vergessen und Verdrängen, über Traumata und die Alzheimer-Erkrankung.


(© Universitätsmedizin Mainz) UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ

Zentrum für seltene Krankheiten

Ende 2015 eröffnete das Zentrum für seltene Erkrankungen des Nervensystems (ZSEN) an der Universitätsmedizin Mainz. Es ist ein wichtiger Knotenpunkt in einem neu zu schaffenden Netz von Zentren, das Menschen mit seltenen Erkrankungen auffangen soll. Für die meisten dieser Erkrankungen gab es bisher nur geringe Chancen auf eine adäquate Diagnose oder auf eine Erfolg versprechende Therapie.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

"Erinnern ist das wahre Vergessen"

Im zweiten Teil seiner Vorlesungsreihe "Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen" widmete sich Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün dem "Lernen und Erinnern". Der Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016 lud sein Publikum im voll besetzten größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) auf eine Reise ins menschliche Gehirn ein.


Das Collegium musicum hat im April 2016 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin gastiert. (Foto: Astrid Hübner) COLLEGIUM MUSICUM

Gastspiel in der Berliner Gedächtniskirche

Nicht nur die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) begeht in diesem Jahr das 70-jährige Jubiläum ihrer Wiedereröffnung, auch das Collegium musicum feiert 2016 den 70. Jahrestag seiner Gründung. Hier treffen sich Studierende, Lehrende und Angestellte aus allen Einrichtungen der Universität, um gemeinsam Musik zu machen – im UniChor, im UniOrchester und im Gutenberg-Kammerchor. Mit letzterem ist dem Collegium musicum im Jubiläumsjahr ein wahrer Clou gelungen: eine kleine, aber feine Konzertreise in die Bundeshauptstadt Berlin.


Die Lehrsammlung des Zoologischen Instituts der JGU beinhaltet knapp 500 Vogelpräparate. (Foto: Peter Pulkowski)ZOOLOGISCHE LEHRSAMMLUNG

Alte Präparate für moderne Lehre

Die Zoologische Lehrsammlung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wurde 1946 gegründet, im gleichen Jahr also, in dem die wiedergegründete Universität eröffnet wurde. Die Tausende von Präparaten finden ihren Einsatz in der Lehre vor allem beim Einüben der Bestimmung von Tierarten.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2016 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2016

"Ich bin mein Gehirn"

Der renommierte Biopsychologe Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Onur Güntürkün ist Inhaber der 17. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. In seiner Vorlesungsreihe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Sommersemester 2016 befasst er sich mit der "Innenansicht des Menschen". An zehn Abenden wird er verschiedenste Aspekte von Psychologie und Gehirn beleuchten. Zur Unterstützung hat er sich prominente Kollegen eingeladen. Unter anderem wird der Neurophysiologe Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolf Singer zu Gast sein.


(Foto: Stefan F. Sämmer) AUSBILDUNG

Erstklassige Ausbildung mit Campusflair

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist ein Ort des Forschens und Studierens. Kaum einer weiß aber, dass die Universität auch erstklassige Ausbildungsplätze für Chemielaborantinnen und -laboranten, Fachangestellte, Gärtnerinnen und Gärtner sowie Feinmechanikerinnen und -mechaniker bietet. Mit derzeit mehr als 80 Auszubildenden in aktuell neun Ausbildungsberufen ist die JGU einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region.


Univ.-Prof. Dr. Michael Matheus ist unter anderem Leiter des Arbeitsbereichs Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landeskunde an der JGU. (Foto: Peter Pulkowski) 70 JAHRE JGU

Mit Bildung den Menschen verbessern

Die traditionsreiche Mainzer Universität mit ihren Wurzeln im Jahr 1477 wurde kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, im Mai 1946, unter neuem Namen wiedergegründet. Auf Initiative der französischen Militärverwaltung entstand die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Mit Blick auf frühere Epochen lassen sich Zusammenhänge zwischen der alten und der neuen Universität erkennen. Historiker Prof. Dr. Michael Matheus beleuchtet Brüche und Kontinuitäten in der Mainzer Universitätsgeschichte.


Juniorprof. Dr. Denis Scholz forscht am Institut für Geowissenschaften der JGU mit dem Schwerpunkt Paläoklimaforschung (Foto: Stefan F. Sämmer) GEOWISSENSCHAFTEN

Tropfsteine werden zum Klimaarchiv

Seit 2009 erforscht Juniorprof. Dr. Denis Scholz vom Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Tropfsteine. Die Stalagmiten liefern außergewöhnlich präzise Daten über die Klimaschwankungen der letzten 500.000 Jahre. Die Heisenberg-Professur für Isotopengeochemische Paläoklima- und Speläothemforschung, die Scholz jüngst erhalten hat, ermöglicht es ihm, seine Arbeit weiter zu intensivieren.


Sebastian Schappert hat Meteorologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert und arbeitet heute für den Deutschen Wetterdienst. (Foto: Stefan F. Sämmer) GUTENBERG-ALUMNI

Stürmische Böen zu Rosenmontag

Sebastian Schappert hat Meteorologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) studiert. Seit einem Jahr arbeitet er in Offenbach beim Deutschen Wetterdienst und wurde gleich an seinem ersten Tag für einen Wetterbericht vor die Kamera beordert. Der 28-Jährige erzählt mit Begeisterung von seinem vielseitigen Studium in Mainz und dem ebenso abwechslungsreichen Job als Wetterfrosch.


Zwischen März und September 2016 sind Exponate aus den Universitätssammlungen zu Gast in Mainzer Museen. (Foto: Peter Pulkowski) UNIVERSITÄTSSAMMLUNGEN

Ziemlich beste Freunde

Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wandern zwischen März und September 2016 durch die Museen der Landeshauptstadt. Objekte verschiedenster Art treten dabei in Dialog mit den Dauerausstellungen vor Ort, eröffnen neue Sichtweisen und bieten Raum für außergewöhnliche Assoziationen. Zu Beginn geht es ins Landesmuseum Mainz. Weitere Stationen sind das Naturhistorische Museum sowie das Dom- und Diözesanmuseum.


Blick in eine der Ausstellungsvitrinen zum Tag der Archive 2016 (Foto: Peter Pulkowski) 70 JAHRE JGU

Fundstücke Mainzer Universitätsgeschichte

Das Universitätsarchiv hat zum bundesweiten Tag der Archive in die Schule des Sehens auf den Gutenberg-Campus eingeladen. Hier beleuchtete eine Ausstellung schlaglichtartig die Geschichte der 1946 wiedergegründeten Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und ein Theaterstück erinnerte an den großen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch, der einst in Mainz studierte. Dazu gab es Dias, Filme aus Fernseharchiven und eine Campusführung des Vereins Geographie für Alle.


Dr. Anita Wohlmann (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG LEHRKOLLEG

Lehre beleben, Austausch fördern

Seit fünf Jahren bietet das Gutenberg Lehrkolleg (GLK) den Lehrenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Chance, sich weltweit nach neuen didaktischen Konzepten, nach innovativen Lehr- und Lernformen umzuschauen. Mit bis zu 30.000 Euro unterstützt das GLK Gastaufenthalte an vorzugsweise ausländischen Hochschulen. Dr. Anita Wohlmann hat dieses Angebot wahrgenommen und die Columbia University in New York City besucht. Von dort hat sie die "Narrative Medicine" nach Mainz mitgebracht.


Univ.-Prof. Dr. Werner E. G. Müller forscht seit Jahren zu regenerativen Knochen- und Knorpelimplantaten. (Foto: Peter Pulkowski) UNIVERSITÄTSMEDIZIN

Knochen aus dem 3-D-Drucker

Für die Entwicklung von regenerativen Knochen- und Knorpelimplantaten gehen Prof. Dr. Werner E. G. Müller und sein Team am Institut für Physiologische Chemie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ganz neue Wege. Evolution und Biochemie haben sie auf eine vielversprechende Spur gebracht. Mit einem neuartigen 3-D-Drucker können sie ihre innovativen Implantate präzise produzieren.


Marianne Arnold hat vor 15 Jahren den Freundeskreis Ägyptologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz e.V. gegründet. (Foto: Thomas Böhm) FREUNDESKREIS ÄGYPTOLOGIE

Unterstützung auf allen Ebenen

In diesem Jahr feiert der Freundeskreis Ägyptologie seinen 15. Geburtstag. Der Verein unterstützt den Arbeitsbereich Ägyptologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Darüber hinaus bietet er ein Forum für all jene, die sich für Ägyptologie interessieren. Marianne Arnold hat den Freundeskreis gegründet, der mittlerweile rund 150 Mitglieder zählt.


(v.l.) Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Univ.-Prof. Dr. Josef Reiter, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und Univ.-Prof. Dr. Jörg Michaelis (Foto: Peter Pulkowski) 70 JAHRE JGU

Geschichten aus der Universitätsgeschichte

Drei ehemalige Universitätspräsidenten und der amtierende Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben im Mainzer Rathaus einen Blick auf die jüngste Universitätsgeschichte geworfen, die jeder von ihnen ein Stück weit begleitet und auf seine Art mitgestaltet hat. Dabei ging es um Wettbewerb und Bologna, um angepasste Studierende und Universitäten im Aufbruch.


Sibylle Kalkhof-Rose hat im Jahr 2006 eine Stiftung unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung ins Leben gerufen, mit der sie den akademischen Nachwuchs an der JGU fördert. (Foto: Peter Pulkowski) FÖRDERN UND STIFTEN AN DER JGU

Kreative, unabhängige Forschung fördern

Seit der Wiedereröffnung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Jahr 1946 verfolgt Sibylle Kalkhof-Rose mit viel Interesse und Engagement die Entwicklung der Hochschule. Über die Jahrzehnte hinweg hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Forschung und Lehre an der JGU nach Kräften unterstützt. Bis heute bringt sie sich auf vielfältige Weise ein. Dabei liegt ihr vor allem der akademische Nachwuchs am Herzen.


70 JAHRE JGU

Ein Festakt in vielen Stimmen

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat den Auftakt zum Jubiläum ihrer Wiedereröffnung vor 70 Jahren mit einem Akademischen Festakt gefeiert. Die Laudatio auf eine der größten Hochschulen Deutschlands ist dabei entsprechend vielstimmig ausgefallen: Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratulierte ihrer Alma Mater, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten ihre Arbeit und JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch wagte einen Blick in die Zukunft der Universität – umrahmt vom sinfonischen Glückwunsch des Collegium musicum aus Studierenden, Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der JGU.


MEDINETZ MAINZ

Krank und ohne Papiere

Medinetz Mainz e.V. hilft Migrantinnen und Migranten, denen es in Deutschland an medizinischer Versorgung fehlt. Im Jahr 2006 wurde der Verein von Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gegründet. An die 150 Hilfesuchende kommen jährlich in die Sprechstunden.


Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn (Foto: Peter Pulkowsik)SPORTWISSENSCHAFT

Kreativität statt sturem Einschleifen

Sein Ansatz des differenziellen Lernens sorgte im Spitzenfußball für Schlagzeilen: Der FC Barcelona trainierte nach seinen Methoden, Pep Guardiola holte sich Anregungen von ihm und auch Thomas Tuchel nahm einiges mit – ob als Trainer beim 1. FSV Mainz 05 oder bei Borussia Dortmund. Tatsächlich aber bietet Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn vom Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mehr als nur neue Strategien fürs Fußballtraining. Hinter dem differenziellen Lernen steckt eine Philosophie, die alle Lebensbereiche berührt.


Elisabeth Windfelder (l.) und Jasmin Marschall (r.) haben beide Buchwissenschaft in Mainz studiert. Im Juli 2014 haben sie in Gau-Algesheim die Buchhandlung 'herr holgersson' eröffnet. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Ein Leben mit Büchern

Beide haben an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Buchwissenschaft studiert. Doch erst Jahre später sind Jasmin Marschall und Elisabeth Windfelder aufeinandergetroffen. Sie entwickelten ihre Idee von einer eigenen, besonderen Buchhandlung. Das Konzept wurde mehrfach ausgezeichnet und im Juli 2014 öffnete "herr holgersson. lesen & leben" seine Türen.


(Foto: Stefan F. Sämmer) BURNS NIGHT

Haggis dampft, Whisky fließt: Es lebe der Dichter!

Mit der Burns Night erinnern Schotten und Nichtschotten Jahr für Jahr an einen großen Poeten der Highlands, an einen Womanizer und Frauenverehrer, einen Nationalisten und Anhänger der Französischen Revolution. Im Jahr 2001 kam diese Tradition an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Mittlerweile ist die Nacht für Robert Burns Kult auf dem Campus. Hunderte feiern den schottischen Poeten auf schottische Art.


Tobias Schütz präsentiert beim Tag der Bachelorarbeit seine Forschung zu Emotionsregulationsstrategien bei Lehrkräften. (Foto: Peter Pulkowski) TAG DER BACHELORARBEIT

Von den Gefühlen der Lehrer

Zum fünften Mal präsentieren Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Bachelor of Education der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Forschungsprojekte. Am Tag der Bachelorarbeit Ende Januar geben sie einen Einblick in die breite Palette an aktuellen Themen, mit denen sich die Bildungswissenschaften beschäftigen. Das JGU Magazin präsentiert vorab eine der Arbeiten ausführlicher: Tobias Schütz forschte zu Emotionsregulationsstrategien bei Lehrerinnen und Lehrern.


Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul (Foto: Peter Pulkowski) MEDIZINETHIK

Ethisch verwerflich, aber keine Korruption

Der Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universitätsmedizin Mainz bezieht Stellung zum Organvergabe-Skandal der jüngsten Vergangenheit: Prof. Dr. Norbert W. Paul sieht die ernsten Verstöße und begrüßt den Druck, den die Medien ausüben. Die Transplantationspraxis im europäischen Raum aber beurteilt er insgesamt positiv.


 

Artem Zolotarov (Foto: Peter Pulkowski) POETRY SLAM

Dichten gegen Klischees

Nach nur einem Jahr auf der Bühne ist Artem Zolotarov im Oktober 2015 zum rheinland-pfälzischen Poetry Slam-Meister gekürt worden. Der 26-Jährige hatte bereits einiges ausprobiert in seinem Leben, bevor er beim Schreiben landete – und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Zolotarov studiert Europäische Literatur und Germanistik.


(Foto: Peter Pulkowski) AMBULANZ FÜR SPIELSUCHT

Wenn der beste Freund der Computer ist

Sie verdaddeln ihr Geld an Glücksspielautomaten oder versinken am PC in fantastischen Welten, soziale Netzwerke lassen sie nicht mehr los und Online-Auktionshäuser ziehen sie magisch an: Was als harmloses Hobby beginnt, kann zur Leidenschaft werden und in einer alles bestimmenden Abhängigkeit enden. Computerspiel-, Internet- und Glücksspielsucht sind Krankheiten. In der Ambulanz für Spielsucht an der Universitätsmedizin Mainz werden sie erforscht, behandelt und im besten Fall verhindert.


(Foto: Stefan F. Sämmer) BIOLOGIEUNTERRICHT

Schulbücher der neuen Generation

Mit seinen Schulbüchern für den Biologieunterricht hat Prof. em. Dr. Jürgen Markl, ehemaliger Dekan des Fachbereichs Biologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), neue Wege beschritten. Die drei Bände "Markl Biologie" sind mittlerweile zur Marke geworden. Der erste Band wurde sogar für die Auszeichnung "Schulbuch des Jahres 2015" nominiert.


 

COLLEGIUM MUSICUM

Die Universität zum Klingen bringen

Mit seinem Collegium musicum bietet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den Studierenden, Lehrenden und Angestellten der Hochschule die Möglichkeit, auf hohem Niveau gemeinsam zu musizieren. UniChor, UniOrchester und der 2013 gegründete Gutenberg-Kammerchor präsentieren die gesamte Bandbreite klassischer Musik.


(Foto: Peter Pulkowski) LIFE SCIENCES, LIFE WRITING

Narrative Medizin für Mainz

Prof. Dr. Dr. Rita Charon, die Begründerin der narrativen Medizin, sprach auf Einladung des Graduiertenkollegs "Life Sciences, Life Writing" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) über ihre Arbeit. Die praktizierende Internistin begann in den 1990er-Jahren, Englisch zu studieren, weil sie ahnte, welch zentrale Rolle die Geschichten spielen, die ihre Patienten zu erzählen haben. Aus diesem Grundgedanken entwickelte sie am Columbia University College of Physicians and Surgeons ihre "Narrative Medicine".


Gutenberg-Alumni Michael Schwarz (l.) und Alexander Griesser (r.) GUTENBERG-ALUMNI

Das Dorf, der Läufer und die Universität

Noch während ihres Studiums an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gründeten Michael Schwarz und Alexander Griesser ihre Firma nachtschwärmerfilm. Sie drehen anspruchsvolle Dokumentarstreifen, die auf zahlreichen Festivals zu sehen sind. Und sie produzieren Imagefilme – darunter aufwendige Videos, mit denen sie ihre Alma Mater einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.


DEUTSCHES KINDERKREBSREGISTER

Mit Daten gegen die Krankheit

Seit 35 Jahren gibt es das Deutsche Kinderkrebsregister am Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz. Es ist die weltweit größte Datensammlung dieser Art und damit Grundlage für wichtige Forschungsprojekte. PD Dr. Peter Kaatsch war von Beginn an mit dabei. Er schaut mit seinem Führungsteam auf die Geschichte des Registers und wagt einen Blick in die Zukunft.


STIFTUNG MAINZER UNIVERSITÄTSFONDS

Ein Glücksfall für die Universität

Seit 1781 existiert der Mainzer Universitätsfonds. Er überstand die Schließung der alten kurfürstlichen Universität unter Napoleon und die beiden Weltkriege. Sein Kapital steckt in Mietwohnungen und Baugrundstücken, vor allem aber in attraktiven Ackerflächen und Weinbergen. Mit seinen Erträgen liefert der Fonds einen wichtigen Baustein für die Unterstützung von Forschung und Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


Historisches Schriftstück aus der Sammlung Clemens Brentano der Universitätsbibliothek Mainz (Foto: Peter Pulkowski) SAMMLUNG CLEMENS BRENTANO

Die Maus, der Dichter und der Tanz

Die Sammlung Clemens Brentano erlaubt einen intimen Einblick in das Leben und Umfeld eines großen Dichters der Romantik. Neben Hunderten von Beispielen reger Briefwechsel finden sich Gedichtentwürfe und Haushaltspläne, Schauspielskizzen und Zeichnungen. Bewahrt wird die Sammlung, die 1950 an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) kam, in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz.


Der Verein Geographie für Alle lädt seit 20 Jahren zu vielfältigen und ganz besonderen thematischen Stadtrundgängen. (Foto: Stefan F. Sämmer) GEOGRAPHIE FÜR ALLE

Die Gesichter einer Stadt

Seit 20 Jahren bietet der Verein Geographie für Alle (GfA) Stadtrundgänge der etwas anderen Art. Ziel ist es, nicht nur die üblichen Sehenswürdigkeiten zu präsentieren, sondern besondere Facetten zu beleuchten, Zusammenhänge aufzudecken und Hintergründe zu erklären. Die Idee für den Verein brachte Prof. Dr. Günter Meyer 1993 ans Geographische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


(Foto: Uwe Feuerbach) BIOLOGIE

Fernstudium mit Laborpraxis

Bis heute ist das Fernstudium "Biologie für Biolaborant/-innen und verwandte Berufe" einmalig in der Biologie. Prof. Dr. Jürgen Markl rief es 1997 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ins Leben. In Zusammenarbeit mit dem Pharmakonzern Bayer und Spektrum Akademischer Verlag entstand ein Studiengang, der sich Jahr für Jahr größerer Beliebtheit erfreut.


(Foto: Stefan F. Sämmer) KÄLTELABOR

Das Rätsel der eisigen Tropfen

Wer die Vorgänge in der Atmosphäre verstehen will, muss auch die Eisbildung in den Wolken enträtseln. Daran arbeitet die Forschergruppe INUIT, zu der die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihren Teil beiträgt: Im Labor des Instituts für Physik der Atmosphäre wird tröpfchenweise geforscht. Ein weltweit einmaliger Windkanal und eine spezielle Kältekammer sollen helfen, Antworten auf grundlegende Fragen zu finden.


Luftaufnahme der Ausgrabungsstätte des frühislamischen Kalifenpalasts Khirbat al-Minya (Foto/©: Yaniv Darvasi, The Hebrew University of Jerusalem) ALTERTUMSWISSENSCHAFTEN

Rettung für das Wüstenschloss im Grünen

Der Kalifenpalast Khirbat al-Minya ist ein wichtiges Zeugnis frühislamischer Kultur auf israelischem Boden. Seit seiner Freilegung durch deutsche Archäologen in den 1930er-Jahren verfiel die Anlage Stück für Stück. Nun hat PD Dr. Hans-Peter Kuhnen, Leitender Akademischer Direktor am Institut für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), einen ersten Schritt in die Wege geleitet, diesem Verfall Einhalt zu gebieten.


Pfirsichkerne der Archäobotanischen Vergleichssammlung (Foto: Thomas Hartmann) ARCHÄOBOTANISCHE VERGLEICHSSAMMLUNG

Vom Kern der Dinge

Das größte Exponat ist ein Pfirsichkern, daneben finden sich Getreidekörner, winzige Weintraubenkerne und die Samen von Wildkräutern: Auf den ersten Blick wirkt die Archäobotanische Vergleichssammlung des Arbeitsbereichs Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie am Institut für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) unscheinbar. Aber wenn Dr. Margarethe König von den Geschichten und der Geschichte dahinter zu erzählen beginnt, wird es interessant.


(Foto: Peter Pulkowski) UNIVERSITÄTSAPOTHEKE

Wegweiser durch das Labyrinth der Pillen

Chronisch Kranke müssen oft mehrere Tabletten am Tag einnehmen. Gerade für ältere Menschen ist es da schwer, die Übersicht zu behalten. Ein elektronischer Medikationsplan kann hier unterstützend helfen. Die Fäden für dieses Modellprojekt im Rahmen des bundesweiten Aktionsplans zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit laufen in der Apotheke der Universitätsmedizin Mainz zusammen.


Angelika Schulz-Parthu (Foto: Uwe Feuerbach) GUTENBERG-ALUMNI

Kleiner Verlag mit großem Programm

Angelika Schulz-Parthu hat mit ihrem Leinpfad Verlag einen eigenen, sehr erfolgreichen Weg eingeschlagen. Kochbücher, Stadtführer, Regionalkrimis und vieles mehr findet sich in ihrem breiten Programm. Die Welt der Literatur entdeckte sie in den 1970er-Jahren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Das Germanistikstudium ist ihr immer noch präsent, viel hat sie daraus mitgenommen.


NAT-LAB FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER

Werben für die Chemie mit einem Hauch Magie

Das NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag. Rund 200 Projekte für Kinder und Jugendliche verschiedener Klassenstufen stehen jährlich auf dem Programm, um ihre Neugier zu wecken auf Chemie, Physik und Mathematik, auf die Geowissenschaften oder die Biologie. Prof. Dr. Wolfgang Tremel war im Jahr 2000 einer der Initiatoren des NaT-Lab und kam zur Jubiläumsfeier, um zu gratulieren, um von den Anfängen zu erzählen und um es für die jungen Gäste blitzen und krachen zu lassen.


TEDDYKLINIK MAINZ

Wenn der Plüschbär Bauchweh hat

Bereits zum 16. Mal hat die Mainzer Teddyklinik in der vergangenen Woche Kinder mit ihren Stofftieren zur Behandlung eingeladen. Rund 100 Studierende der Universitätsmedizin Mainz beteiligen sich an diesem Großprojekt der Fachschaft, das helfen soll, kleinen Patienten die Scheu vor dem Arzt- oder Krankenhausbesuch zu nehmen. Mehr als 1.500 Besucher kamen zur Visite ins Mainzer Rathaus, um Puppen und Plüschtiere in kundige Hände zu geben.


JOURNALISTISCHES SEMINAR

Kultur mit Ecken, Kanten und ihren schrägen Seiten

Mit dem Multimediaprojekt "360 Grad Mainz: Kultur von allen Seiten" haben 17 Studierende des Journalistischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine wilde Mischung aus Artikeln und Videoclips, Audiobeiträgen und Fotostrecken vorgelegt. Ihr Blick auf die Kultur ist weit. Er umfasst viel Überraschendes und reicht weit hinter die Kulissen.


UNIVERSITÄTSSTIFTUNG

Ganz nah dran an der Universität

Vor elf Jahren wurde die Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz gegründet. Diese Dachstiftung verwaltet mehr als 30 rechtlich unselbstständige Treuhandstiftungen mit einem Kapital von rund 6,5 Millionen Euro. Sie bietet Privatpersonen, aber auch Institutionen und Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, Forschung, Lehre und Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu unterstützen.


Seit 2013 bietet die Psychotherapeutische Beratungsstelle der JGU eine E-Beratung bei Schreibproblemen oder Prüfungsangst. (Foto: Peter Pulkowski) PSYCHOTHERAPEUTISCHE BERATUNG

Online gegen Schreibprobleme und Prüfungsangst

Seit 2013 bietet die Psychotherapeutische Beratungsstelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine E-Beratung: Studierende mit Schreibproblemen oder Prüfungsangst wird übers Internet geholfen. Die Erfolge sind beeindruckend. Projektleiterin Linda-Maria Kempf sieht in dieser neuen Form der Beratung eine wichtige Ergänzung der herkömmlichen Angebote.


Blick in die Altorientalistische Lehrsammlung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Foto: Peter Pulkowski) ALTORIENTALISTISCHE LEHRSAMMLUNG

Keilschrift entziffern lernen

Die Sammlung am Arbeitsbereich Altorientalische Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist klein – aber sie enthält große Geschichte und Geschichten. Prof. Dr. Doris Prechel erzählt von der Vielfalt der Zeugnisse, die über 4.000 Jahre per Keilschrift aus dem Zweistromland überliefert ist.


Viele weitere Artikel finden Sie im 

 

Zum Inhalt der Seite springen Zur Navigation der Seite springen