ARCHIV

IMB International Summer School 2015 INSTITUT FÜR MOLEKULARE BIOLOGIE

Sommerferien mit Spitzenforschern

Mit seiner "International Summer School" bietet das Mainzer Institut für Molekulare Biologie (IMB) ein außergewöhnliches Programm für Studierende aus aller Welt: Alljährlich wählt es aus Hunderten von Bewerberinnen und Bewerbern eine kleine Gruppe aus, die neben Vorlesungen für sechs Wochen direkt in aktuelle Forschungsprojekte eingebunden wird. Die Universitätsmedizin Mainz und der Fachbereich Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beteiligen sich an diesem Projekt, das dazu beiträgt, den Wissenschaftsstandort Mainz international bekannter zu machen.


The Uniceltics (Foto: Peter Pulkowski) HOCHSCHULSPORT

Die Uniceltics tanzen sich nach vorn

In ganz Deutschland sind sie unterwegs: Auf Festivals und Wettkämpfen zeigen die Uniceltics irischen Tanz in seiner ganzen Vielfalt. Die Formation ist aus einer Hochschulgruppe der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hervorgegangen, mittlerweile steht sie auf eigenen Füßen. Die Uniceltics haben sich in der Szene etabliert, ihre Tänzerinnen holten mehrfach Meistertitel.


(v.l.) Jon Leefmann und Dr. Sabine Pohl von der Forschungsstelle Neuroethik / Neurophilosophie am Philosophischen Seminar der JGU (Foto: Peter Pulkowski) NEUROETHIK

Doping fürs Hirn, Fragen für Philosophen

In der Forschungsstelle Neuroethik / Neurophilosophie am Philosophischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) treffen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin, Biologie und Soziologie mit Philosophen zusammen, um die Entwicklung der Neurowissenschaften und ihre Auswirkungen auf verschiedenste Bereiche zu untersuchen. Das sechsköpfige Team um Dr. Sabine Pohl und Jon Leefmann arbeitet an drei umfassenden Forschungsprojekten und einer weltweit einzigartigen Bibliografie.


Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener hat im Mai 2015 nach drei Jahren Forschung das Buch 'Boehringer Ingelheim im Nationalsozialismus' vorgelegt. (Foto: Peter Pulkowski) REGIONALGESCHICHTE

Boehringer Ingelheim im Nationalsozialismus

Die Rolle der Großindustrie im Nationalsozialismus ist gut erforscht. Zahlreiche Veröffentlichungen berichten von den Verstrickungen der IG Farbenwerke oder BMW. Doch wie steht es um die mittelständischen Betriebe? Dazu ist kaum etwas bekannt. Prof. Dr. Michael Kißener vom Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) füllt diese Lücke: Nach drei Jahren Forschung hat er nun das Buch "Boehringer Ingelheim im Nationalsozialismus" vorgelegt.


Univ.-Prof. Dr. Peter Hoor forscht und lehrt am Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) ATMOSPHÄRENPHYSIK

Per Flugzeug dem Klima auf der Spur

Mit seiner Arbeitsgruppe "Flugzeugmessungen und Transportprozesse" erforscht Prof. Dr. Peter Hoor vom Institut für Physik der Atmosphäre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Vorgänge in der Tropopause. In dieser Region zwischen Stratosphäre und Troposphäre spielen sich Prozesse ab, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben, die aber großen Einfluss auf das Klimageschehen haben.


LINDAU NOBEL LAUREATE MEETING

Nachwuchswissenschaftler treffen Nobelpreisträger

65 Nobelpreisträger kamen zum diesjährigen Nobel Laureate Meeting auf die Bodensee-Insel Lindau. Sie trafen auf 650 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus aller Welt, darunter auch vier Gäste von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Die Pharmazie-Doktorandin Ira Schmid und Thomas Böse, Doktorand am Institut für Pathologie der Universitätsmedizin Mainz, erzählen von dem Treffen.


HUMANITY LIFE E.V.

Flüchtlinge sind eine Chance für Deutschland

Vor einem Jahr gründeten Studierende des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am Standort Germersheim den Verein Humanity Life e.V. Hier finden vor allem Flüchtlinge aus der arabischen Welt Hilfe beim Start in Deutschland. Doch das ist erst der Anfang. Die Vereinsmitglieder haben Großes vor.


Takuma Melber ist Doktorand am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und hat das ZDF für eine TV-Produktion zum Zweiten Weltkrieg im Pazifik beraten. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Das wirkliche Ende des Krieges

Mit der TV-Dokumentation "'Pacific War' – der Krieg geht weiter" betritt das ZDF Neuland. Erstmals beschäftigt sich eine Eigenproduktion des Senders mit einem Schauplatz des Zweiten Weltkriegs, der in Europa oft vergessen wird: dem pazifischen Raum und Japan. Takuma Melber hat das Filmteam bei seiner Arbeit beraten. Der ehemalige Student und Doktorand der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bringt den Zuschauern dabei auch die japanische Sicht nahe, die im Westen nur selten Beachtung findet.


Professor Dr. Gerhard Klages kam im Jahr 1947 ans Institut für Physik der gerade wiedereröffneten Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Ein Professor der ersten Stunde

Der Experimentalphysiker Gerhard Klages leistete Bahnbrechendes in der Mikrowellenphysik – und er prägte die ersten Jahre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit. 1947, nur ein Jahr nach der Wiedereröffnung der Mainzer Universität, kam er ans hiesige Institut für Physik, um als Lehrender und Wissenschaftler Maßstäbe zu setzen. In diesem Jahr feiert Klages seinen 100. Geburtstag.


Virtual-Reality-Experimente bieten neue Möglichkeiten für den anschaulichen Physikunterricht in der Schule. (Foto: Stefan F. Sämmer) PHYSIK

Strontium strahlt im digitalen Klassenzimmer

Mit Virtual-Reality-Experimenten beschreiten William Lindlahr und sein Team vom Institut für Physik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) neue Wege für den Schulunterricht. Versuche, die in der Realität zu gefährlich, aufwendig oder teuer wären, bereiten sie als 3-D-Simulation auf. Das innovative Konzept wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, doch es könnte noch einige Sponsoren mehr vertragen.


Dr. Georg Gasteiger (Foto: Stefan F. Sämmer) UNIVERSITÄTSMEDIZIN

Eine Revolution auf dem Feld der Immunabwehr

Es geht um einen neu entdeckten Zelltyp, der ein neues Forschungsfeld öffnet: Die ILCs oder "innate lymphoid cells" sind zentraler Baustein des angeborenen menschlichen Immunsystems, dessen genaue Funktion noch viele Fragen aufwirft. Dr. Georg Gasteiger und sein Team begeben sich am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsmedizin Mainz auf die Suche nach Antworten.


(v.l.) Marc Ziegele und Univ.-Prof. Dr. Oliver Quiring vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Foto: Stefan F. Sämmer) PUBLIZISTIK

Harsche Töne am Stammtisch 2.0

Die Frage, welche Nachrichten im Internet gelesen und welche ignoriert werden, beschäftigt die Kommunikationswissenschaft schon länger. Aber wie steht es um die Diskussionen, die online zu solchen Meldungen geführt werden? Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt "Vom Nachrichtenwert zum Diskussionswert" suchen Marc Ziegele und Prof. Dr. Oliver Quiring vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nach Antworten.


Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann, Inhaberin der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Sieben Formen des Vergessens

Das Finale ihrer Vorlesungsreihe um die Konstruktion von Erinnerungshorizonten widmeten Aleida und Jan Assmann dem Vergessen. Zuvor hatten die Inhaber der 16. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur viel vom Erinnern gesprochen. Am zehnten Abend wandte sich Aleida Assmann im größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den sieben Formen des Vergessens zu.


Seit dem Wintersemester 2013/2014 bietet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz den internationalen Masterstudiengang "Sociolinguistics and Multilingualism" an. (Foto: Stefan F. Sämmer) SOCIOLINGUISTICS AND MULTILINGUALISM

Ein Studium an vier Universitäten

Studieren in Litauen und Deutschland und zusätzlich in Schweden oder Estland: Das ist mit dem internationalen Masterstudiengang "Sociolinguistics and Multilingualism" – oder kurz SoMu – möglich. Universitäten aller vier Länder kooperieren, um einen Einblick in die vielfältige Sprachlandschaft, die Gesellschaft und die Geschichte des Ostseeraums zu vermitteln. Prof. Dr. Anneli Sarhimaa vom Forschungs- und Lehrbereich Sprachen Nordeuropas und des Baltikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat diesen ungewöhnlichen Studiengang mit ins Leben gerufen.


Sara Beros (Foto: Peter Pulkowski) EVOLUTIONSBIOLOGIE

Vom Parasiten zum Puppenspieler

Ein Parasit manipuliert seinen Wirt: Wenn der Bandwurm Anomotaenia brevis sich in Ameisen einnistet, verändert sich nicht nur deren Aussehen, sondern ihr gesamtes Verhalten. Sara Beros, Doktorandin am Institut für Zoologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), untersucht dieses Wechselspiel seit Jahren.


(Foto: Stefan F. Sämmer) CAREER SERVICE

Es geht um mehr als nur um Karriere

Der Career Service der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) begleitet Studierende auf ihrem Weg in Richtung Beruf. Ein vierköpfiges Team berät ganz individuell und organisiert verschiedenste Veranstaltungen von der Jobmesse über Workshops bis hin zur großen Frühjahrs- und Herbstuniversität. Und es bündelt all das, was der Campus sonst noch an Beratungsangeboten bereithält.


CAMPUS MAINZ E.V.

Buntes Lernen ganz ohne Credits

Die Kulturkurse des studentischen Vereins Campus Mainz e.V. sind gerade erst gestartet und schon mausern sie sich zu einem Riesenerfolg. Zur Premiere im Wintersemester fanden 14 Kurse statt, im aktuellen Sommersemester sind es bereits 40. Die Palette ist bunt: Gitarrespielen, Business English und kreatives Schreiben stehen auf dem Programm, aber auch exotische Fächer wie Gebärdensprache, Quilten oder persische Kalligrafie.


Neurobiologin Prof. Dr. Hannah Monyer zu Gast bei der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Stefan F. Sämmer) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Vieles bewegt sich im Gehirn

Mit Prof. Dr. Hannah Monyer begrüßen Aleida und Jan Assmann als Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 eine der weltweit führenden Neurobiologinnen zur Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten". Im größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beleuchtet die Medizinerin, wie das Gedächtnis arbeitet, was genau im Gehirn passiert.


Chris Bremus (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Im Musik-Neubau hätte er gern auch studiert

Er ist ein erfolgreicher Filmkomponist: Chris Bremus hat an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu seiner Karriere getan. Nun kehrt er nach Jahren für ein Gespräch auf den Campus zurück. Der 37-Jährige erzählt von seinem Studium, von Filmen, Werbesports und vom großen Glück.


Blick aufs Podium zum 15. Mainzer Mediengespräch (Foto: Stefan F. Sämmer) MAINZER MEDIENGESPRÄCH

Was darf Religionskritik?

Das 15. Mainzer Mediengespräch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat ein hochaktuelles Thema aufgegriffen: Wie sieht es aus im Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit und der Verletzung religiöser Gefühle? Sollte der Staat Gläubige und Religionen besser schützen vor Herabsetzung und Beschimpfung? Oder muss ein Glaube im Interesse einer freiheitlichen und offenen Gesellschaft scharfe Kritik ertragen können?


(Foto: Peter Pulkowski) BERATER E.V.

Wenn der Discounter nicht weiter weiß

Mainzer Studierende beraten Unternehmen. Sie unterstützen beim Marketing, beim Management oder beim Controlling, sie erstellen Analysen und bieten Workshops an. Bei der studentischen Unternehmensberatung berater e.V. an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) trifft Forschung auf Praxis. Studierende verschiedenster Fachrichtungen wagen einen Blick in den Berufsalltag, die Unternehmen profitieren von frischen, unkonventionellen Ansätzen.


Carsten Rast leitet die Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) SERVICE

Frische Pläne für die Mensa

In der Zentralmensa der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist einiges in Bewegung. Der neue Leiter der Hochschulgastronomie hat viele frische Ideen mitgebracht. Carsten Rast zeigt gern, was er und sein 170-köpfiges Team tun – und der gelernte Koch erzählt, was er plant, um die Mensa und ihre Ableger noch attraktiver zu machen.


Schriftsteller Lutz Seiler zu Gast bei der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Von den Leiden des Dichters an der Erinnerung

Für sein Romandebüt "Kruso" erntete Lutz Seiler viel Lob. Unter anderem wurde das Werk 2014 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Als Gast der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessoren Aleida und Jan Assmann erzählt der Autor in der Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten" von den Schwierigkeiten des Schreibens und des Erinnerns.


Necati Benli, Landesmigrationsbeauftragter bei der hessischen Polizei, promoviert derzeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Integration in Praxis und Theorie

Studieren wollte er nie. Necati Benli ging nach dem Abitur lieber zur hessischen Polizei. Auf diesem Umweg aber kam er dann doch an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Benlis Vorgesetzter, der Polizeipräsident, brauchte einen Spezialisten in Sachen Islam. Er wollte Polizeipraxis mit Wissenschaft vereinen und machte Benli ein ungewöhnliches Angebot.


Baumeisterbücher 1454, 1456/1, 1456/2 und 1463 (Reichsstadt, Baumeisteramt, Amtsbücher 51, 53, 54 und 60) (Foto/©: Stadtarchiv Augsburg) HISTORISCHE KULTURWISSENSCHAFTEN

Vom Pergament ins Internet

Die Augsburger Baumeisterbücher bieten einen tiefen Einblick in die Geschichte einer bedeutenden Reichsstadt. Über rund fünf Jahrhunderte erstreckt sich diese beinahe lückenlose Chronik. Prof. Dr. Jörg Rogge vom Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat ein Projekt ins Leben gerufen, das es sich zur Aufgabe macht, diese herausragende historische Quelle in einer digitalen Edition zu präsentieren.


Nicolai Benner studiert in Mainz Mathematik und Musik auf Lehramt und engagiert sich außerdem für den Verein Aguablanca e.V. (Foto: Peter Pulkowski) EHRENAMT

Mit Musik ins Armenviertel

Nicolai Benner reiste im März in die kolumbianische Millionenstadt Cali, um dort eine Schule im Armenviertel Aguablanca zu unterstützen. Der Student der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) war tief beeindruckt von den Kindern und von der Herzlichkeit, die ihm entgegenschlug. Im Spätsommer wird er zurückkehren, um dort ein größeres Musikprojekt auf die Beine zu stellen.


Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Breul hat die Ausstellung 'Ritter! Tod! Teufel?' im Landesmuseum Mainz initiiert. (Foto: Peter Pulkowski) LUTHERDEKADE

Luther und der letzte Ritter

Die Sonderausstellung "Ritter! Tod! Teufel? Franz von Sickingen und die Reformation" ist einer der Höhepunkte der laufenden Lutherdekade. Initiiert wurde sie von Prof. Dr. Wolfgang Breul von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Nach gut vier Jahren Vorbereitung ist sie nun bis zum Oktober 2015 im Mainzer Landesmuseum zu sehen.


Blick in die Ausstellung 'Museum aus Gips und Kleister – Das vergessene Mainzer Pantheon' (Foto: Stefan F. Sämmer) SCHULE DES SEHENS

Museum aus Gips und Kleister

Die erste Ausstellung in der Schule des Sehens auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) widmet sich einer Bürgerinitiative, die vor rund 140 Jahren ebenfalls auf eine Schule des Sehens setzte: Der Mainzer Verein für plastische Kunst sammelte Abgüsse großer Kunstwerke von der Antike bis zum Mittelalter. Damit wollten die Initiatoren einen Beitrag leisten zur ästhetischen Bildung der Bevölkerung.


Univ.-Prof. Dr. Dr. Perikles Simon (Foto: Peter Pulkowski) ANTI-DOPING-FORSCHUNG

Die medikalisierte Gesellschaft

Prof. Dr. Dr. Perikles Simon ist jüngst in die Evaluierungskommission berufen worden, die untersucht, inwieweit die Universität Freiburg in die Dopingpraxis deutscher Fußballvereine verwickelt war. Zu diesem Thema äußerte sich der Leiter der Abteilung Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bereits mehrfach vor TV-Kameras. Doch in einem ausführlicheren Gespräch spannt er den Bogen weiter: Doping sei nicht in erste Linie ein Problem des Spitzensports, Doping habe seinen festen Platz in der Mitte der Gesellschaft.


Mahmoud Hassanein hat "Das Sams" ins Arabische übersetzt. (Foto: Britta Hoff) ÜBERSETZUNG

Das Sams spricht Arabisch

Der Deutsch-Arabische Übersetzerpreis des Goethe-Instituts in der Kategorie Nachwuchsübersetzer ging im vorigen Jahr an Mahmoud Hassanein, einen Doktoranden des Germersheimer Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Im Interview erzählt er von seiner Arbeit, von der Literatur und den Kulturen.


Bildnis Franz von Sickingen, Hieronymus Hopfer, um 1520 (Foto/©: Ursula Rudischer / Landesmuseum Mainz – GDKE Rheinland Pfalz) LUTHERDEKADE

Ein Ritter für die Reformation

Franz von Sickingen, "der letzte Ritter", war ein machtbewusster Adeliger, der in Fehden gegen mächtige Fürsten zu Felde zog. Er war aber auch ein Freund des Humanismus, der als Zeitgenosse Luthers führenden Reformtheologen Zuflucht bot. Anlässlich der Lutherdekade widmet sich eine große Ausstellung im Landesmuseum Mainz dieser schillernden Gestalt. Prof. Dr. Wolfgang Breul von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) initiierte die Schau.


Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann, Inhaberin der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Vom Zukunftsglauben zur Zukunftssorge

Am dritten Abend der Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten" ging es um "Aufstieg und Fall des Zeitregimes der Moderne". Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann, die gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann die 16. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur bestreitet, skizzierte einen fundamentalen Wandel des Zeitempfindens in den 1980er-Jahren.


Blick auf eines der Poster der wissenschaftlichen Ausstellung zu den osmanisch-deutschen Verflechtungen und den Armeniergräueln im Ersten Weltkrieg (Foto: Andreas Linsenmann) GESCHICHTE

"Wir wollen eine Tür aufstoßen, nicht polarisieren"

Studierende des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeigen noch bis zum 21. Mai 2015 eine Ausstellung zu einem brisanten Thema: Es geht um die massenweise Ermordung von Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs. Zum 100. Jahrestag der Armeniergräuel stellen sie auch dar, welch ambivalente Rolle das Deutsche Reich und seine Repräsentanten damals spielten.


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Die Erfindung des Altertums

Wie wurde aus mündlichen Überlieferungen ein schriftliches Erinnern – und wie änderte sich die Überlieferung in diesem Prozess? Dieser Frage widmete sich Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann am zweiten Abend der Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten". Mit seiner Frau, Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann ist der Kulturwissenschaftler als Inhaber der 16. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu Gast.


Autor Raúl Zurita und Liliana Bizama (Foto: Max Frömling) FORSCHUNGSFÖRDERUNG

Arte es Vida – Leben ist Kunst

Mit der inneruniversitären Forschungsförderung, der Förderlinie I, unterstützt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) verschiedenste Forschungsprojekte. Ein außergewöhnliches Vorhaben beschäftigt sich mit der chilenischen Kunstgruppe C.A.D.A., ihren Mitgliedern und den weltweiten Verknüpfungen mit anderen avantgardistischen Strömungen. Liliana Bizama vom Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft will alledem nachspüren.


Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2015 (Foto: Peter Pulkowski) STIFTUNGSPROFESSUR 2015

Erinnern und Vergessen

Die vom Verein der Freunde der Universität Mainz e.V. im Jahr 2000 ins Leben gerufene Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur geht in die 16. Saison: Aleida und Jan Assmann widmen sich in ihrer Vorlesungsreihe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) dem Thema "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten". Die Kulturwissenschaftler werden im Sommersemester 2015 gemeinsam mit hochkarätigen Gästen verschiedenste Aspekte der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung diskutieren.


PHILOSOPHIE DES GEISTES

Eine Spende geistigen Eigentums

Fachbücher zur Hirnforschung, zur Philosophie und Psychologie des Geistes sind teuer – und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist das gedruckte Wort oft schon veraltet. Das Open MIND Project soll hier Abhilfe schaffen. Es bietet ein Kompendium an hochkarätigen Fachaufsätzen frei zugänglich im Internet. Initiator dieses Riesenunternehmens ist Prof. Dr. Thomas Metzinger vom Philosophischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


INTERDISZIPLINÄRE FORSCHUNG

Von Unterschieden und Unterscheidungen

Menschen sind nicht einfach unterschiedlich, sie machen Unterschiede untereinander. Mal soll die Hautfarbe eine Rolle spielen, dann die Konfession, die Nation oder das Geschlecht. Die Forschergruppe "Un/doing Differences. Praktiken der Humandifferenzierung" spürt den Mechanismen nach, die hinter solchen Unterscheidungen stecken und die sie wieder verschwinden lassen. Forscherinnen und Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) arbeiten hier Hand in Hand – über die Grenzen ihrer Fächer hinweg.


(Foto: Peter Pulkowski) STUDIENSTELLE ISRAEL

Kleines Land der großen Themen

Der deutsche Blick auf Israel ist ein besonderer – und oft ein verengter. Der Nahost-Konflikt schiebt sich nach vorn und immer spielt die gemeinsame deutsch-jüdische Geschichte eine wichtige Rolle. Die Studienstelle Israel am Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) will den Blick weiten für die vielen Facetten des Landes. Aktuelles Projekt ist die große Konferenz zu "Annäherung, Wandel, Wahrnehmung und Zukunftsgestaltung: 50 Jahre deutsch-israelische und israelisch-deutsche diplomatische Beziehungen".


Blick in die Ausstellung WERTSACHEN. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz' im Rathaus der Landeshauptstadt Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) UNIVERSITÄTSSAMMLUNGEN

Keilschrifttafeln, Kohlebrocken und ein Brief von Brentano

Die wissenschaftlichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) präsentieren sich erstmals im Rathaus der Landeshauptstadt. Die Universalschau "WERTSACHEN" bietet einen Querschnitt durch verschiedenste Fächer und Disziplinen. Hier treffen Schädel auf Propheten, medizinisches Werkzeug auf Mineralien und Musikinstrumente auf antike Münzen.


(Foto: Peter Pulkowski) KUNSTHISTORIKERTAG 2015

Kunst in der Krise, Kunst im Aufwind

Es geht um den "Wert der Kunst" beim 33. Deutschen Kunsthistorikertag an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Rund 800 Besucherinnen und Besuchern bietet sich noch bis zum 28. März 2015 ein vielgestaltiges Programm zu diesem hochaktuellen Thema. Gleich zu Beginn trumpfte die Tagung mit einer lebendigen Podiumsdiskussion auf: Prominente Akteure der Kunstszene debattierten über die Autonomie der Kunst und den Kunstmarkt, über den ökonomischen und den ideellen Wert von Kunst.


JUGENDVERSCHULDUNG

Eine Frage des Geldes

Mit ihrem zweijährigen Modellprojekt "Ohne Geld geht gar nix … Jugendliche in der Konsumgesellschaft" beschritten Nataša Kranz-Kuljic, Nele Sieker und Dr. Andrea Braun vom Schuldnerfachberatungszentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ganz eigene Wege. Sie wandten sich an die Jugendlichen selbst, fragten nach deren Bedürfnissen und ließen sie von ihren Alltagserfahrungen erzählen.


Der Dekan des Fachbereichs Philosophie und Philologie, Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie (l.), hat Stephan Stachorski (r.) mit der Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um die Thomas-Mann-Forschung ausgezeichnet. (Foto: Stefan F. Sämmer) EHRENDOKTOR

Titel für den Feldwebel der Thomas-Mann-Forschung

Der Fachbereich Philosophie und Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat seinen allerersten Ehrendoktortitel vergeben. Dekan Prof. Dr. Stephan Jolie ehrte damit Stephan Stachorski, einen der Herausgeber der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke Thomas Manns.


(Foto: Peter Pulkowski) LEHRERGESUNDHEIT

Weg vom Zerrbild, hin zur Realität

Das junge Institut für Lehrergesundheit (IfL) an der Universitätsmedizin Mainz hat in der kurzen Zeit seines Bestehens bereits Standards gesetzt, die in Deutschland ihresgleichen suchen. Kein anderes Bundesland verfügt über eine solche universitäre Institution. Rheinland-Pfalz mauserte sich in wenigen Jahren zum Klassenprimus auf diesem Gebiet.


(Foto: Peter Pulkowski) KUNSTHISTORIKERTAG 2015

Mehr Wert im Netz

Begleitend zum diesjährigen 33. Kunsthistorikertag, der vom 24. bis 28. März 2015 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) stattfindet, haben Studierende des Instituts für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft einen eigenen Blog gestartet. In ihren Texten nähern sie sich verschiedensten Facetten des Tagungsthemas "Der Wert der Kunst".


JGU INTERNATIONAL

Hilfe in jeder Hinsicht

Welcome to Johannes Gutenberg University Mainz – Willkommen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz! Dieser Satz sagt sich leicht. Doch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland haben oft einige Hürden zu nehmen, bevor sie sich in Deutschland wirklich heimisch fühlen können. Das Welcome Center der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hilft ihnen dabei – in allen Bereichen.


(© HubSpot) KULTURANTHROPOLOGIE

Touch dich sm@rt

Das Smartphone verändert die Welt. Manch einer mag noch Widerstand leisten, andere sind begeistert von den neuen Möglichkeiten. Auf jeden Fall aber krempelt die moderne Technik verschiedenste Bereiche des täglichen Lebens um. Mit der Ausstellung "Touch dich sm@rt – Alltag in der digitalen Welt" zeichnen Masterstudierende der Kulturanthropologie/Volkskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein facettenreiches Bild dieser digitalen Revolution.


Yolanda Kohl stellt ihre Abschlussarbeit beim Tag der Bachelorarbeit vor. (Foto: Peter Pulkowski) TAG DER BACHELORARBEIT

Inklusion ausgeschlossen?

Zum vierten Mal stellen Studierende des Studiengangs Bachelor of Education der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Forschungsprojekte vor. Am Tag der Bachelorarbeit vermitteln sie Lehrenden und Studierenden, Lehrerinnen und Lehrern einen Eindruck von der Bandbreite an aktuellen Themen, mit denen sich die Bildungswissenschaften beschäftigen. Das JGU Magazin präsentiert eine der Arbeiten ausführlicher: Yolanda Kohl hat untersucht, was Lehrerinnen und Lehrer weltweit von inklusivem Unterricht halten.


Blick in einen der Ausstellungsräume des Rundgangs 2015 der Kunsthochschule Mainz (Foto: Uwe Feuerbach) RUNDGANG 2015

Kunst in jedem Winkel

Einmal im Jahr wird die Kunsthochschule Mainz zum riesigen Atelier, zum Ausstellungsraum für ihre Studierenden – und Jahr für Jahr kommen mehr Besucher, um sich die verschiedensten Werke anzusehen und um mit den jungen Künstlern über ihre Arbeiten zu sprechen. Diesmal zeigten 171 Studierende Malerei und Medienkunst, Fotografie und Film, Bildhauerei und vieles mehr.


Blick in die Ägyptologische Studiensammlung auf das Altarbild von Sethos I. vor Hathor, der Wein opfert (Foto: Stefan F. Sämmer) ÄGYPTOLOGISCHE STUDIENSAMMLUNG

Vom Heilwasser des Horus zum Hängebauch Echnatons

Rund 30 Exponate erzählen von mehr als 3.000 Jahren Geschichte. Sie berichten von Göttern und Pharaonen, von der Geflügelzucht, von magischem Wasser und ungewöhnlichen Modeerscheinungen. Die Ägyptologische Studiensammlung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mag klein sein, doch sie bietet viel Stoff für Studium und Lehre, für Entdeckungen und Gespräche.


(v.l.) Marina Schneider, Antonio Barquero, Dr. Evelyn Müller-Küppers und Chiara Angelini (Foto: Uwe Feuerbach) SPRACHENZENTRUM

Fitnessprogramm für die internationale Bühne

Beim Sprachenzentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) herrscht Aufbruchstimmung. Nach der Fusion mit dem Internationalen Studienkolleg war es möglich, einige Stellen neu zu besetzen: Drei hauptamtlich Lehrende haben es sich gemeinsam mit der Leiterin des Sprachenzentrums auf die Fahnen geschrieben, zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen das Zentrum als Teil des Internationalen Studien- und Sprachenkollegs (ISSK) neu aufzustellen, das Angebot auszubauen und international anerkannte Standardprüfungen einzuführen.


Gutenberg-Alumna Mareike Hachemer (Foto: Stefan F. Sämmer) GUTENBERG-ALUMNI

Von Elite will sie nichts wissen

Mareike Hachemer ist für den mit einer Million US-Dollar dotierten Global Teacher Prize nominiert. Unter die Top 50 hat es die ehemalige Studentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bereits geschafft. Nun geht es ins Finale. Im Gespräch erzählt die 31-Jährige von ihrer Zeit an der Hochschule, vom Lehrerberuf, aber auch von ihren Schülerinnen und Schülern.


Univ.-Prof. Dr. Dmitry Budker (Foto: Stefan F. Sämmer) FORSCHUNGSKOOPERATION

Nicht alles ist symmetrisch im Universum

Die Forschung rund um die fundamentalen Symmetrien und eine bundesweit einmalige Kooperation zwischen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Helmholtz-Gemeinschaft haben Prof. Dr. Dmitry Budker nach Mainz gebracht. Er wird die Sektion "Matter Antimatter Symmetrie" am Helmholtz-Institut Mainz auf dem Gutenberg-Campus leiten, das mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt kooperiert.


Andreas Dautermann (l.) und Kristoffer Braun (r.) sind von der Bundesregierung als "Kultur- und Kreativpiloten 2014" ausgezeichnet worden. (Foto: Uwe Feuerbach) GUTENBERG-ALUMNI

Kopiloten bei der Reise im Netz

Für ihre Unternehmensidee Starthilfe50 bekamen sie von der Bundesregierung den Titel "Kultur- und Kreativpiloten 2014" verliehen: Kristoffer Braun und Andreas Dautermann greifen all jenen unter die Arme, die sich in der Welt der Computer und des Internets noch unsicher fühlen. Vor fünf Jahren gründete das Duo seine außergewöhnliche Starthilfe. Damals studierten die beiden noch am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


FAMILIEN-SERVICEBÜRO

Mehr als eine Übergangslösung

Es fehlt ein Kita-Platz? Eine Schwangerschaft kollidiert mit dem Studium? Ein Angehöriger muss gepflegt werden? In all diesen Fällen ist das Familien-Servicebüro der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) der richtige Ansprechpartner. Stefanie Schmidberger unterstützt Studierende und Beschäftigte der Hochschule, ob beim Umgang mit Behörden oder beim Suchen einer Betreuung. Sie kennt die Probleme, weiß einen Weg durch das Dickicht der Verordnungen und hat konkrete Hilfsangebote an der Hand.


Univ.-Prof. Tamara Grcic (Foto: Stefan F. Sämmer) KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

"Es geht darum, dass jeder seine eigene Sprache findet"

Mit Tamara Grcic hat die Kunsthochschule der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine renommierte Künstlerin als Professorin gewonnen. Die Vielseitigkeit ihrer Werke soll sich auch in der Lehre spiegeln: Grcic will in ihrer Bildhauerklasse keine festen Wege vorgeben, sondern den Studierenden Räume eröffnen, in denen sie zu ihrer jeweils eigenen künstlerischen Ausdrucksform finden.


Univ.-Prof. Dr. Dagmar von Hoff (Foto: Peter Pulkowski) EUROPÄISCHES FORSCHUNGSPROJEKT

"Es muss darum gehen, Gewalt zu lesen"

Was können Literatur und Film, was können die verschiedenen Medien leisten, wenn es um die Aufdeckung von Gewaltstrukturen geht? Mit einem europäischen Netzwerk von Germanisten geht Prof. Dr. Dagmar von Hoff vom Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) dieser Frage nach. Sie plädiert für eine internationale, interkulturelle und intermediale Öffnung der Germanistik.


Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam (Foto: Stefan F. Sämmer) HEISENBERG-PROFESSUR

Was in den Zellen gespielt wird

Mit Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam hat das Forschungszentrum für Immuntherapie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen der führenden Zellbiologen für sich gewonnen. Der frisch gebackene Heisenberg-Professor erforscht molekulare Signalwege, die verschiedenste Prozesse in den Zellen lenken. So spürt er den Ursachen von Zellwachstum oder Zelldifferenzierung, aber auch von Tumoren oder Krebs nach und gibt Impulse für neue Therapien.


NACHWUCHSFÖRDERUNG

"Wir versuchen, viele Bälle in der Luft zu halten"

Das neu geschaffene Netzwerk "JUGGLE – The network of Junior Group Leaders in Life Sciences at JGU" gibt Forscherinnen und Forschern eine Plattform, um sich wissenschaftlich auszutauschen, aber auch, um die schwierige Situation von Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern in der deutschen Hochschullandschaft zu thematisieren. Anfang Dezember 2014 hat JUGGLE bei seinem ersten Mainzer Symposium zur Diskussion über Zukunftsperspektiven für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler eingeladen.


JOB SHADOWING

Neun Schatten für die Akademie

Mit dem Job Shadowing präsentiert das Frauenbüro der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein neues Format, das es Studentinnen und Absolventinnen ermöglicht, in kurzer Zeit und mit relativ wenig Aufwand in Berufe hineinzuschnuppern. Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz findet diese Idee hervorragend und bietet in diesem Semester gleich neun Frauen die Gelegenheit, verschiedenste Bereiche des Hauses kennenzulernen.


Blick in den BES-III-Detektor am Institut für Hochenergiephysik (IHEP) in Peking, China (© Institute for High Energy Physics, Peking) KERNPHYSIK

Was die Materie im Inneren zusammenhält

Es geht um subatomare Teilchen, um Myonen, Quarks, Gluonen und Co.: Physikerinnen und Physiker um den Elektronenbeschleuniger MAMI der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sind auch am BESIII-Experiment in Peking maßgeblich beteiligt. Sie spüren den Grundbausteinen der Materie nach und wollen die Tür öffnen für eine neue Physik.


PD Dr. Detlef Becker behandelt Neurodermitispatienten an der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz mit einer neuartigen Blaulichttherapie. (Foto: Peter Pulkowski) NEURODERMITIS

Mit Blaulicht gegen die Entzündung

Es gibt Hoffnung für Menschen, die unter Neurodermitis leiden: PD Dr. Detlef Becker, Oberarzt an der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz, hat mit der Blaulichttherapie hervorragende Ergebnisse erzielt. Doch sie ist kostspielig und die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen sie nicht. Eine wissenschaftliche Studie soll belastbare Daten zur Wirkung der Methode bringen.


Platine (Foto: Stefan F. Sämmer) INFORMATIK

Forschung am Schnittpunkt der Disziplinen

Vor 30 Jahren wurde der erste Professor für Informatik an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen. Seitdem hat sich in dem jungen Fach einiges getan. Der runde Geburtstag ist Anlass für einen kurzen Blick zurück. Vor allem aber erzählen die Professoren vom Institut für Informatik von ihrer aktuellen Arbeit und laufenden Projekten. Denn Gegenwart und Zukunft interessieren sie mehr als die junge Geschichte ihrer Disziplin.


(Foto: Stefan F. Sämmer) KULTURANTHROPOLOGIE / VOLKSKUNDE

25 Jahre Erinnerung an das geteilte Europa

In Berlin wurde gerade feierlich der 25. Jahrestag des Mauerfalls begangen. Mit Feststunden, Konzerten und fast 7.000 Luftballons entlang des ehemaligen Mauerverlaufs gedachten Hunderttausende der Ereignisse um den 9. November 1989. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ging es am selben Wochenende etwas ruhiger zu: Die Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde lud zur Tagung "25 Jahre Erinnerung an das geteilte Europa – Musealisierung, Medialisierung, Kommerzialisierung".


Modell des Turms zu Babel (Foto: Stefan F. Sämmer) BIBLISCH-ARCHÄOLOGISCHE SAMMLUNG

Der Turm zu Babel steht im Keller

Kaum eine Sammlung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) kann so viele außergewöhnliche Stücke aufweisen: Modelle erzählen vom Leben in biblischer Zeit, zehntausende Fotos und wertvolle Landkarten dokumentieren die jüngere Geschichte Israels und sieben Ossuare markieren einen Wendepunkt in der Bestattungskultur zur Zeit Jesu. Die Biblisch-archäologische Sammlung ist noch jung, aber sie führt weit zurück in die Geschichte.


SILVER TIPPS

Mit 71 Jahren auf Expedition im Internet

Das neue Online-Portal Silver Tipps unterstützt Seniorinnen und Senioren bei der Reise durch die digitale Welt. Als Projekt der Initiative Medienintelligenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest und vieler weiterer Partner ist das neuartige Serviceangebot breit aufgestellt – und verbuchte bereits zum Start im September 2014 mit rund 15.000 Klicks einen großen Erfolg.


OTNIT-PROJEKT

Starkes Stück um schwachen Ritter

Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bringen ein mittelalterliches Heldenepos auf die Bühne des Staatstheaters: "Otnit" erzählt von einem Herrscher ohne Plan, einem schwachen Ritter mit mächtiger Mutter. Die Aufführung ist der Höhepunkt eines innovativen Lehrprojekts, das Prof. Dr. Stephan Jolie ins Leben gerufen hat, um seinen Studierenden Praxiserfahrungen auf verschiedensten Gebieten zu vermitteln.


Michael Grupp, Geschäftsführer von Thesius (Foto: Stefan F. Sämmer) START-UP

Neues Netzwerk für Doktoranden

Vor zwei Jahren ging www.thesius.de, eine Internetplattform für Doktorandinnen und Doktoranden, online. Seitdem ist aus dem Hobby dreier Studierender der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein erfolgreiches Start-up-Unternehmen geworden. Geschäftsführer Michael Grupp, der selbst an seiner Dissertation sitzt, erzählt, was das in Deutschland einzigartige Portal zu bieten hat.


Internationale Studierende bei den InfoDays 2015 (Foto: Stefan F. Sämmer) JGU INTERNATIONAL

Starthilfe fürs Studium im fremden Land

Mit den InfoDays begrüßt das Welcome Center der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Stipendiatinnen und Stipendiaten aus der ganzen Welt auf dem Gutenberg-Campus. Studentische Tutorinnen und Tutoren erleichtern den Neuankömmlingen ihren Start im fremden Land und an der Hochschule. Das dreitägige Programm vermittelt all die großen und kleinen Dinge, die zum Studieren in Mainz nötig sind.


DIGITALE SPIELE

Wer nicht zockt, bleibt dumm!?

Gemeinsam mit ihren Studierenden luden Dr. Jasmin Bastian und Dr. Lena Groß von der AG Medienpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zum Public Gaming Event: Computerspieler stellten ihre Lieblingsspiele vor, um dann mit Fachleuten und dem Publikum zu diskutieren. Das Projekt "Wer nicht zockt, bleibt dumm!? – Digitale Spiele zum Anfassen und Erleben" will so einen Dialog anstoßen zu den Chancen und Risiken von Computerspielen und Mobile Games.


(Foto: Thomas Hartmann) HOCHSCHULE FÜR MUSIK

Flirt mit der Flöte

Die Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der renommierte Fachhändler Flutissimo luden zum ersten Mainzer Flötenfestival. Die Premiere wurde zum Erfolg: Mehr als 250 Flötistinnen und Flötisten kamen, um an zwei Tagen Meisterkurse und Workshops zu besuchen, Konzerte und Vorträge zu hören oder sich bei der Flötenmesse über die neuesten Produkte am Markt zu informieren.


Univ.-Prof. Dr. Christian Schemer (Foto: Peter Pulkowski) KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT

Wenn Medien Menschen zeichnen

Nach elf Jahren ist er zurück in Mainz. Anfang April 2014 wurde Christian Schemer auf die Professur für Allgemeine Kommunikationswissenschaft am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen. Aus der Schweiz bringt er große Pläne mit. Er möchte Labors aufbauen, um genauer zu erforschen, wie Menschen auf Medienberichte über soziale, politische oder ethnische Gruppen reagieren.


STRAHLENSCHUTZ

Zwischenlager – Dauerlager – Endlager

Wo bleiben wir mit unseren radioaktiven Abfällen? Was geschieht mit den Altlasten der Vergangenheit? Was bringt die Zukunft? Diesen hochaktuellen Fragen widmete sich das Symposium "Zwischenlager – Dauerlager – Endlager" auf dem Gutenberg-Campus, organisiert vom Deutsch-Schweizerischen Fachverband für Strahlenschutz e.V., der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung.


WISSENSCHAFTSMARKT

Eine Zeltstadt zeigt Forschung

Beim 13. Wissenschaftsmarkt auf dem Gutenbergplatz in der Mainzer Innenstadt stellten sich Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Museen und Unternehmen vor. Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten in der Zeltstadt vor dem Staatstheater verschiedenste Projekte und lockten mit Publikumsaktionen. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) war diesmal vor allem mit ihrem reichen Schatz an Sammlungen vertreten.


Dr. Jasmin Bastian (l.) und Dr. Lena Groß (r.) stellen ihr Projekt 'Wer nicht zockt, bleibt dumm?!' vor. (Foto: Stefan F. Sämmer) DIGITALE SPIELE

Zocken vor großem Publikum

Mit dem Projekt "Wer nicht zockt, bleibt dumm!? – Digitale Spiele zum Anfassen und Erleben" wollen Dr. Jasmin Bastian und Dr. Lena Groß von der AG Medienpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen Dialog anstoßen. Jugendliche werden als Experten Computerspiele oder Mobile Games einem Publikum vorstellen, das nachfragen kann: Was passiert da eigentlich auf dem Bildschirm? Was wird gespielt?


Die emeritierte Biologieprofessorin Elisabeth Gateff hat bereits mehrere Kunstwerke im Botanischen Garten auf dem Gutenberg-Campus gestiftet, so auch die 'Tanzpartie'. (Foto: Peter Pulkowski) KUNST IM GARTEN

"Ein Campus muss schön sein"

Als Leiterin des Instituts für Genetik leistete Elisabeth Gateff Großes an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Als emeritierte Professorin bringt sie nun bedeutende Kunst in den Botanischen Garten auf dem Campus. Ihre Verbundenheit mit der Hochschule hat über die Jahrzehnte tiefe Wurzeln geschlagen.


PD Dr. Sigrid Rieuwerts (Foto: Peter Pulkowski) JGU INTERNATIONAL

Eine Fürsprecherin des Deutschen in Schottland

Sie gründete in Mainz das Zentrum für Schottlandstudien in Europa und sie ist Leiterin des größten Forschungsprogramms zu Sir Walter Scott. Sie berät das schottische Parlament – und sie bringt Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) über Praktika an schottische Schulen. Es ist schwer, all das zu fassen, was Privatdozentin Dr. Sigrid Rieuwerts für den deutsch-schottischen Dialog tut.


Univ.-Prof. Dr. Daniel Dreesmann (Foto: Peter Pulkowski) BIOLOGIEDIDAKTIK

Wissen wird sinnlich und bunt

Er bringt Ameisen ins Klassenzimmer, führt Schüler ins Gewächshaus und erinnert Lehrer an die Forschung: Prof. Dr. Daniel Dreesmann hat in den vergangenen vier Jahren die Arbeitsgruppe Didaktik der Biologie im Fachbereich Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) aufgebaut. Der Biologe erzählt, wie er zur Wissenschaftsvermittlung gekommen ist und wo es in den nächsten Jahren hingehen soll.


Univ.-Prof. Dr. Claus Arnold (Foto: Peter Pulkowski) KIRCHENGESCHICHTE

Papst Pius X., der Modernismus und die Angst

Mit Prof. Dr. Claus Arnold hat die Katholisch-Theologische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen Fachmann für ein in Deutschland nicht allzu bekanntes Gebiet gewinnen können. Der Theologe beschäftigt sich neben anderen Themen vor allem mit dem Modernismusstreit in der katholischen Kirche um 1900.


(Foto: Stefan F. Sämmer) DOLMETSCHINSZENIERUNG

Facetten des Dolmetschens

Dolmetschinszenierungen geben der Lehre am Germersheimer Fachbereich 06: Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine neue Dimension. Studierende schlüpfen in unterschiedlichste Rollen und können sich so mit Facetten des Dolmetschens vertraut machen, die sonst oft zu kurz kommen. Es geht um Empathie, um Körpersprache und um vieles mehr.


FILMWISSENSCHAFT

Sechs Kurzfilme und kein Budget

Studierende der Filmwissenschaft haben sich auch in diesem Sommersemester wieder als Filmemacher versucht. Entstanden sind sechs sehr unterschiedliche Werke, die beim Premierenabend des Filmischen Modellversuchs 2014 auf dem Gutenberg-Campus zur Aufführung kamen. Die Studierenden realisierten ihre Produktionen ohne Budget, doch die Ergebnisse begeisterten das Publikum.


Blick in die Sammlung Indische Bronzen (Foto: Peter Pulkowski) SAMMLUNGEN DER INDOLOGIE

Buddhas Nase und das Glück

Es ist eine kleine Sammlung, aber sie hat es in sich: Am Institut für Indologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat der Nachlass von Ursula Walter ein Zuhause gefunden. Indische Götterfiguren und Buddhas, allerlei Gegenstände des Alltags und feine Votivgaben für den Tempel gibt es hier zu entdecken. Ein Teil der Sammlung ist im Philosophicum zu sehen, doch vieles ruht in einem unscheinbaren grauen Metallschrank des Instituts.


Marianne Heiß zu Gast im neuen Irène Joliot-Curie-Programm des Exzellenzclusters PRISMA (Foto: Stefan F. Sämmer)IRÈNE JOLIOT-CURIE-PROGRAMM

Frauen fehlen in der Führung

Sie hat es ins Top-Management eines Großunternehmens geschafft: Marianne Heiß berichtete an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) von ihrem Werdegang und davon, was sich ändern muss, damit mehr Frauen in Führungspositionen kommen. Ihr Vortrag ist ein Baustein des neuen Irène Joliot-Curie-Programms, mit dem Frauen im Exzellenzcluster PRISMA gefördert werden.


(Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2014

Heißer Knall versus kaltes Plätschern

Zum Finale seiner Vorlesungsreihe "Vom Urknall zur Dunklen Energie – Eine Zeitreise durch das Universum" richtete Prof. Dr. Christof Wetterich den Blick auf den Ursprung des Universums. Der 15. Träger der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur begann mit der Frage "Was war vor dem Urknall?" und endete mit einem neuen Konzept vom Kosmos.


Kunst auf dem Gutenberg-Campus: Gernot Rumpfs Ohrmuschel (I) (Foto: Stefan F. Sämmer)CAMPUS-KUNST

Wenn Schwingungen ins Leere gehen

Wer nimmt sie schon wirklich wahr, die Kunst auf dem Campus? Die meisten gehen achtlos daran vorüber. Dabei würde sich ein Blick lohnen, denn hier haben sich bedeutende Künstler wie Gernot Rumpf, Lisel Metten oder Reinhold Petermann verewigt. Studierende am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wollen diese Werke nun wieder mehr in den Fokus von Studierenden und Lehrenden rücken.


WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE

Wissenschaft trifft auf Praxis

Der Name klingt etwas sperrig, aber dahinter steckt viel Dynamik: Der Verein für Wirtschaftspsychologie am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bringt Forschung und Wirtschaft zusammen. Vieles hat er schon erreicht in den 16 Jahren seines Bestehens und doch setzen sich seine Mitglieder immer neue Ziele.


Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Brian P. Schmidt (l.) zu Gast in Mainz im Rahmen der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2014 von Prof. Dr. Christof Wetterich (r.) (Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2014

Nobelpreis für ein verrücktes Ergebnis

Wie ist das mit der Ausdehnung des Universums? Bremst sie im Laufe der Jahrmilliarden ab, kehrt sie sich vielleicht sogar ins Gegenteil um? Oder beschleunigt sie sich und alles strebt ewig auseinander? Astronom Prof. Dr. Dr. Brian P. Schmidt erhielt für die Antwort auf diese Frage im Jahr 2011 den Nobelpreis. Zu Gast im Rahmen der diesjährigen Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur von Prof. Dr. Christof Wetterich erzählt Schmidt von seiner Forschung, vom Fußball und von einer Prinzessin.


CAMPUSTV MAINZ

Zum Geburtstag live auf Sendung

CampusTV Mainz, der Fernsehsender von Studierenden für Studierende an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), beging seinen 15. Geburtstag mit einer Live-Sendung aus dem Mainzer Medienhaus. Aus kreativem Chaos entstand ein professionell anmutendes 45-minütiges Magazin.


(Foto: Stefan F. Sämmer)BOTANISCHER GARTEN

Ein großer Schatz wird immer kleiner

Die Ausstellung "Sortenvielfalt! Schatzkammer der Kulturpflanzen" im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) widmet sich den Pflanzensorten, die der Mensch gezüchtet hat. Sie zeigt auf, welch lebenswichtige Rolle diese Pflanzen spielen und wodurch ihre Vielfalt bedroht ist.


(Foto: Stefan F. Sämmer)FESTIVAL CONTRE LE RACISME

Aktionswoche gegen Diskriminierung

Auch in diesem Jahr findet an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wieder das "festival contre le racisme" statt. Der AStA und die Hochschulleitung laden ein zu Theater und Vorträgen, zu Diskussionen und zu der Ausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990". Die Aktionswoche ist ein bundesweites Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung.


Juniorprof. Dr. Cornelia Wrzus (Foto: Uwe Feuerbach)SOZIALE NETZWERKE

Wenn die Freunde weniger werden

Wie entwickeln sich Freundschaften und soziale Netzwerke im Laufe des Lebens? Dieser Frage ist Juniorprof. Dr. Cornelia Wrzus vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nachgegangen. Zusammen mit drei Kolleginnen und Kollegen hat sie 277 Untersuchungen dazu analysiert. Sie sind zu erwartbaren, aber auch zu überraschenden Ergebnissen gekommen.


SCHÜLER-COACHING

Das Leben soll rocken

Die Bildungschancen in Deutschland sind nicht gerecht verteilt, das zeigte spätestens die erste PISA-Studie. "ROCK YOUR LIFE!" ist angetreten, etwas dagegen zu tun. Vor zwei Jahren entstand die Hochschulgruppe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Hier helfen Studierende Schülerinnen und Schülern aus sozial oder wirtschaftlich benachteiligten Familien, ihr Potenzial zu entfalten und neue Perspektiven zu entdecken.


Nobelpreisträger Prof. Dr. Frank Wilczek zu Gast im Rahmen der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2014 (Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2014

Mikrokosmos und Makrokosmos sind eins

Am vierten Abend seiner Vorlesungsreihe "Vom Urknall zur Dunklen Materie – Eine Zeitreise durch das Universum" begrüßte Prof. Dr. Christof Wetterich den Nobelpreisträger des Jahres 2004. Prof. Dr. Frank Wilczek vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA, sprach an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) über "Quantum Theory and the Universe".


(Foto: Peter Pulkowski)E-LEARNING

Schöne neue Welt des Lernens?

Das Interesse am E-Learning-Tag Rheinland-Pfalz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) war groß. Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten multimediale Formate wie Massive Open Online Courses (MOOCS) vor, diskutierten didaktische Konzepte und berichteten von ihren Erfahrungen beim Vorstoß in die Welt des digitalen Lernens.


Univ.-Prof. Dr. Jan Kusber (Foto: Peter Pulkowski)UKRAINE

Die Krise und ihre Hintergründe

Spezialisten sind gefragt, wenn es um die Krise in der Ukraine geht. Denn wer in Deutschland kennt sich schon aus mit dem wichtigen Nachbarn Russlands? Prof. Dr. Jan Kusber, Leiter des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), bietet einige Puzzleteile, die das Bild vom Konflikt klarer werden lassen.


Cover des Märchenbuchs 'Von Aschenputtel bis Wassermelonenfeld' (Foto: Giulia Richiuso)MULTILINGUALES MÄRCHENBUCH

"Wenn man eine Idee hat, soll man einfach machen"

130 Studierende, Dozentinnen und Dozenten des Fachbereichs Translations-, Sprach-, und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Germersheim haben ein Märchenbuch der besonderen Art zusammengetragen. "Von Aschenputtel bis Wassermelonenfeld" bietet wunderbar illustrierte Geschichten aus aller Welt in neun Sprachen.


Im zweiten Vortrag der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2014 erläuterte Prof. Dr. Christof Wetterich das Phänomen der kosmischen Hintergrundstrahlung. (Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2014

Der Schnappschuss vom Universum

Der 15. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur wendet sich am zweiten Abend seiner Vorlesungsreihe "Vom Urknall zur Dunklen Materie – Eine Zeitreise durch das Universum" der kosmischen Hintergrundstrahlung zu. Dafür schaut Prof. Dr. Christof Wetterich auf die äußere Kugelschale des sichtbaren Kosmos und erklärt die Strukturen, aus denen Sonnen, Galaxien und vieles mehr entstanden.


MUSICAL INC.

Mord im Hörsaal

Seit mehr als zwei Jahrzehnten bringt sie aufwendige Musical-Produktionen auf den Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Die Hochschulgruppe "Musical Inc." ist zu einer festen Größe über die Universität hinaus geworden. Nun bereitet sie mit "Curtains – Vorhang auf für Mord" ihre 20. Produktion vor. Wissenschaftlich begleitet wird die Aufführung von einer Vorlesungsreihe des Studium generale.


Prof. Dr. Christof Wetterich hat die Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2014 inne. (Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2014

Das Universum erklären

Es ist kein einfaches Thema, aber es ist eines, das die Menschen seit jeher fasziniert: Woher kommt alles? Wie entstand das Universum? Was war davor? Der 15. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur wird Antworten auf diese Fragen geben. Der Heidelberger Physiker Prof. Dr. Christof Wetterich eröffnete seine zehnteilige Vorlesungsreihe "Vom Urknall zur Dunklen Energie" mit einem Blick hinaus ins All – und in die Vergangenheit.


Christian Stieghorst (Foto: Stefan F. Sämmer)KERNCHEMIE

Eine Atomkatastrophe und ihr Medienecho

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima im März 2011 war das Echo in den Medien ungeheuer. Ganz anders als im Fall Tschernobyl 1986 gab es eine Flut an Informationen, Kommentaren und Einschätzungen. Christian Stieghorst vom Institut für Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) recherchierte, wie die Berichterstattung zur japanischen Atomkatastrophe aussah und was sich in diesem Bereich in den letzten Jahrzehnten verändert hat.


BIOLOGIEDIDAKTIK

Großes Krabbeln im Klassenzimmer

Mit dem Projekt A.N.T.S. erobern Ameisen die Schule. Sie kommen in einem von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eigens entwickelten Experimentierkoffer, der erstmals die Ameisenforschung im Biologieunterricht ermöglicht. Bildungsministerin Doris Ahnen und Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch überreichten den ersten Koffer im Mainzer Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss.


(v.l.) Dr. Alejandro F. Schinder und Prof. Dr. Benedikt Berninger (Foto: Peter Pulkowski)HUMBOLDT-PREISTRÄGER

Frische Nerven fürs Hirn

Dr. Alejandro F. Schinder vom Instituto Leloir in Buenos Aires hat einen Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung für seine Grundlagenforschungen erhalten, die wichtige Aufschlüsse über den Einbau neuer Nervenzellen in das erwachsene Gehirn liefern. Mit der Auszeichnung wurde eine internationale Kooperation angestoßen: Prof. Dr. Benedikt Berninger vom Forschungsszentrum Translationale Neurowissenschaften (FTN) der Universitätsmedizin Mainz wird in den nächsten Jahren eng mit seinem argentinischen Kollegen zusammenarbeiten.


(Foto: Stefan F. Sämmer)E-LEARNING

ARIEL holt Lehrende und Lernende ins Boot

Mit ARIEL haben Jonathan Westwood, Micha Edlich und Dr. Bärbel Höttges vom Department of English and Linguistics der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine neue Lehr- und Lernplattform ins Leben gerufen. Sie soll es ermöglichen, online auf die Schwächen und Stärken der Studierenden einzugehen. Sie soll aber auch die Lehrenden in ihrer Arbeit unterstützen. Die erste Probephase ist mittlerweile abgeschlossen, im nächsten Semester kommen alle Studierenden des Fachbereichs in den Genuss von ARIEL.


(Foto: Stefan F. Sämmer)KULTURANTHROPOLOGIE / VOLKSKUNDE

Handy-App gewährt Blick hinter den Eisernen Vorhang

Für das internationale Projekt "Iron Curtain Stories" haben 19 Studierende des Fachs Kulturanthropologie/Volkskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Erlebnisse und Erfahrungen von Zeitzeugen des Kalten Kriegs zwischen Ost und West gesammelt. Ihre Interviews und einiges mehr sind seit Kurzem auf der Website "Memory of Nations" oder per Smartphone-App verfügbar.


Prof. Dr. Sönke Neitzel (l.) und Dr. Falko Bell (r.) (Foto: Peter Pulkowski)JGU INTERNATIONAL

Mainzer Geschichtsstudent mit schottischem Doktortitel

Mit Falko Bell konnte erstmals ein Student seinen Doktor in Glasgow und Mainz zugleich machen. Dies ist der vorläufige Höhepunkt einer engen Zusammenarbeit der Historischen Institute der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der University of Glasgow in Schottland. Prof. Dr. Sönke Neitzel ist der Motor hinter diesem Projekt.


Univ.-Prof. Dr. Carola Lentz (Foto: Stefan F. Sämmer)ETHNOLOGIE

Mainzer Ethnologin wird zum Chief in Ghana

Es war das erste Mal, dass im nordghanaischen Nandom der Titel "maalu naa" vergeben wurde – und zwar an Prof. Dr. Carola Lentz vom Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der Titel macht sie zu einer Art Häuptling oder genauer gesagt zum "development chief" einer Region, die knapp 100 Siedlungen und 50.000 Einwohner umfasst.


Univ.-Prof. Dr. Norbert Müller (Foto: Peter Pulkowski)OLYMPIA 2014

"Die Sportler sind in einer schwierigen Position"

Der emeritierte Mainzer Sportwissenschaftler und Olympiaforscher Prof. Dr. Norbert Müller bereist seit 1972 die Olympischen Spiele und war seit 1994 auch bei den Olympischen Winterspielen stets zu Forschungszwecken dabei. Die Wettkämpfe in Sotschi verfolgt er von Deutschland aus und spricht in einem Interview mit FAZ-Mitarbeiter Stefan Reccius über den aktuellen Austragungsort, das IOC und die wachsende Kritik am olympischen Gigantismus.


Verena Minge stellt ihre Abschlussarbeit beim Tag der Bachelorarbeit 2014 vor. (Foto: Peter Pulkowski)TAG DER BACHELORARBEIT

Wenn das Smartphone zur Sucht wird

Bereits zum dritten Mal präsentieren Studierende des Studiengangs Bachelor of Education an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Forschungsprojekte. Am Tag der Bachelorarbeit vermitteln sie Lehrenden und Studierenden, Lehrerinnen und Lehrern einen Eindruck von der Vielfalt der aktuellen Themen, mit denen sich die Bildungswissenschaften beschäftigen. Das JGU Magazin stellt eine dieser Arbeiten vor: Verena Minge hat nach dem Suchtfaktor des Smartphones gefragt.


Die Arbeitsgruppe eHealth der Universitätsmedizin Mainz will die Gesundheitsversorgung durch den sicheren Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechnologien verbessern. (Foto: Peter Pulkowski)MEDIZIN

Wenn Patientendaten ins Netz geraten

Die Kommunikation über Social Media-Plattformen ist längst zum Alltag geworden. Das gilt auch für Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege. Die Welt dieser "Neuen Medien" bietet viele Chancen und Vorteile, doch sie birgt auch Gefahren: Schnell können sensible Daten in falsche Hände geraten.


3-D-Visualisierung des alten Mainzer Kaufhauses am Brand (© Institut für Geschichtliche Landeskunde)GESCHICHTLICHE LANDESKUNDE

Per Kaufhaus 2.0 zurück ins Mittelalter

Im Mainzer Stadtbild erinnert nichts mehr an das alte Mainzer Kaufhaus am Brand. Im 14. Jahrhundert wurde es errichtet, vor 200 Jahren verschwand es wieder. Dr. Elmar Rettinger vom Institut für Geschichtliche Landeskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat es gemeinsam mit Fachleuten verschiedenster Disziplinen wieder erstehen lassen – in Wort, Bild und als 3-D-Animation.


Univ.-Prof. Dr. Mita Banerjee vom Forschungs- und Lehrbereich Amerikanistik spricht über das neue Graduiertenkolleg 'Life Sciences, Life Writing' an der JGU. (Foto: Peter Pulkowski) LIFE SCIENCES, LIFE WRITING

Grenzen überwinden, um Grenzen zu erforschen

Das neue Graduiertenkolleg "Life Sciences, Life Writing: Grenzerfahrungen menschlichen Lebens zwischen biomedizinischer Erklärung und lebensweltlicher Erfahrung" wagt den Spagat zwischen der naturwissenschaftlich-medizinischen und der geisteswissenschaftlichen Sphäre. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte knapp zwei Millionen Euro für dieses ungewöhnliche Projekt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


Simulation eines Beratungsgesprächs in der Trainingsapotheke (Foto: Peter Pulkowski)PHARMAZIE

Apotheke lädt zum Rollenspiel

In der Trainingsapotheke am Institut für Pharmazie und Biochemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) üben Studierende den Umgang mit Kunden. Hier steht der Praxisbezug ganz im Vordergrund. Die angehenden Apothekerinnen und Apotheker sollen lernen, wie es später sein wird im Berufsleben.


Blick über das Eis am geographischen Südpol zur überirdischen Messstation des IceCube-Experiments, in der die Daten der im Eis eingebetteten Lichtsensoren ausgelesen und analysiert werden. (Foto/©: Sven Lidstrom, IceCube/NSF)ICECUBE

Auf Neutrino-Jagd in der Antarktis

Das Neutrino-Observatorium IceCube am Südpol hat in den letzten drei Jahren extrem hochenergetische Neutrinos aus den Tiefen des Alls entdeckt. Selbst Fachleute bezweifelten lange, ob so etwas gelingen könnte, doch 2013 kam die Erfolgsmeldung. Prof. Dr. Lutz Köpke vom Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist mit seiner Arbeitsgruppe an dem internationalen Forschungsprojekt beteiligt.


Univ.-Prof. Dr. Damaris Nübling (Foto: Peter Pulkowski)SPRACHWISSENSCHAFT

Die Degradierung der Bundeskanzlerin

Wer im Internet nach "das Merkel" sucht, bekommt eine ganze Flut von Ergebnissen. Auf diversen Homepages wird Angela Merkel nicht nur als unfähige Politikerin beschimpft, sie wird in jeder Hinsicht degradi­ert und verunglimpft, ob als Bundeskanzlerin, als Frau oder als Mensch. Die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Damaris Nübling vom Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) geht diesem Phänomen auf den Grund.


(Foto: Thomas Hartmann)HOCHSCHULSPORT

Sport steht bei Mainzer Studierenden weit oben

Die Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) treiben mit Begeisterung Sport. Dabei sind sie nicht nur entschieden aktiver als ihre Altersgenossen jenseits des Campus: Sie laufen auch ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen an Deutschlands Hochschulen insgesamt den Rang ab. Das ergibt eine Umfrage, deren Ergebnisse jetzt vorliegen.


(Foto: Peter Pulkowski)JGU INTERNATIONAL

Rumänische Sprache und Literatur kommen nach Mainz

Zum Sommersemester 2013 bekam das Romanische Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Zuwachs: Ein Lektorat für rumänische Sprache und Kultur bereichert nun das Angebot. Gemeinsam mit dem Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte bietet dieses Lektorat nicht nur Sprachkurse an. Auch historische und literarische Aspekte des Landes sollen in den nächsten Jahren ausgelotet werden.


(Foto: Stefan F. Sämmer)ORIENTKUNDE

Die Welt der Turkvölker in Mainzer Regalen

Kaum eine Universität besitzt solch einen Schatz: Die Bibliothek für Turkologie am Seminar für Orientkunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wartet mit einer ungeheuren Vielfalt an Werken zur Sprache und Kultur der Turkvölker auf. Rund 50.000 Bände stehen bereit. Juniorprof. Dr. László Károly kennt sich hier aus. Er führt durch die Regalschluchten zu einigen außergewöhnlichen Werken.


Univ.-Prof. Dr. Matthias Pulte (Foto: Stefan F. Sämmer)KATHOLISCHE THEOLOGIE

Lehren aus dem Missbrauchsskandal

In diesem Jahr startet ein Forschungsprojekt, das den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche aufarbeiten soll. Prof. Dr. Matthias Pulte von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört zu dem Beraterkreis, der sich mit der Auswahl der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befasst. Dabei ist dem Kirchenrechtler vor allem eines wichtig: "Wir müssen Strukturen schaffen, die verhindern, dass so etwas jemals wieder vorkommt."


(Foto: Peter Pulkowski)DOKTORANDENKOLLEG

So bunt kann junge Wissenschaft sein

Sie forschen über deutsch-französische Städtepartnerschaften, über "Venedig und das Labyrinthische" oder über das Werk des Romantikers Ludwig Tieck: Graduierte unterschiedlichster Fächer treffen sich im Deutsch-Französischen Doktorandenkolleg in den Geistes- und Kulturwissenschaften Mainz-Dijon. Das seit 2011 laufende Projekt hat sich bewährt und etabliert. Nun geht es für mindestens drei Jahre in die Verlängerung.


Medizinhistorisches Spritzenbesteck (Foto: Dagmar Loch)MEDIZINHISTORISCHE SAMMLUNG

Mit dem Lebenswecker gegen Arthritis

In der Bibliothek des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin Mainz findet sich eine kleine, aber feine Sammlung verschiedenster medizinhistorischer Objekte. Prof. Dr. Norbert W. Paul kennt sich hier aus. Der Direktor des Instituts erzählt einige der Geschichten, die sich hinter den Exponaten verbergen.


(Foto/©: Joachim Burger)ANTHROPOLOGIE

Vom Vieh, der Milch und den Europäern

Mit der Schlagzeile von der "Milch-Revolution" brachten Prof. Dr. Joachim Burger und seine Arbeitsgruppe am Institut für Anthropologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den medialen Blätterwald kürzlich tüchtig ins Rauschen. Doch die Forschung um die Milch ist nur ein kleiner Teil ihrer Arbeit. Es geht um viel mehr, nämlich um die Besiedlung Europas.


Kabarettist Tobias Mann zu Besuch an seiner Alma Mater (Foto: Peter Pulkowski)GUTENBERG-ALUMNI

"Humor ist eine sensationelle Sache – auch in der Wissenschaft"

Tobias Mann hat Karriere gemacht. Er gehört zu den beliebtesten und erfolgreichsten Kabarettisten Deutschlands. Parallel zu seiner Bühnenkarriere studierte er Marketing und BWL an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Sein ehemaliger Professor Oliver P. Heil hält bis heute große Stücke auf ihn.


Elke Karrenberg, Leiterin des Projekts "JGU-Leadership – Wandel gestalten"JGU-LEADERSHIP

Den Wandel weiter gestalten

Im Dezember 2010 gewann die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit dem Projektantrag "Wandel gestalten – JGU-Leadership-Kultur entwickeln" die Ausschreibung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung. Seitdem sind drei Jahre vergangen. Projektleiterin Elke Karrenberg zieht Bilanz und wagt einen Blick in die Zukunft.


(© Christof Wetterich)STIFTUNGSPROFESSUR 2014

Einladung zur Zeitreise durchs Universum 

Der 15. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur wird sein Publikum auf eine lange Reise mitnehmen: "Vom Urknall zur Dunklen Energie" will Prof. Dr. Christof Wetterich im Sommersemester 2014 führen. Der Heidelberger Physiker lädt ein zu einer Vorlesungsreihe, in der er sich gemeinsam mit namhaften Fachwissenschaftlern dem Ursprung des Universums nähert.


Univ.-Prof. Dr. Gregor Wedekind führt durch die von ihm kuratierte Ausstellung mit Werken von Théodore Géricault. (Foto: Peter Pulkowski)KUNSTGESCHICHTE

Théodore Géricaults Bilder auf Leben und Tod

Eigentlich ist Théodore Géricault berühmt. Der Maler gilt als Begründer der romantischen Schule in Frankreich und als Pionier des Realismus. Doch hierzulande ist er immer noch ein Unbekannter. Prof. Dr. Gregor Wedekind vom Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) will das ändern: Für die Frankfurter Kunsthalle Schirn hat er die erste umfassende Werkschau Géricaults in Deutschland kuratiert.


(Foto: Peter Pulkowski)KINDERUNI

Große Oper für die Kleinen

Zum Abschluss ihres Jahresprogramms lud die Musikalische KinderUni noch einmal auf den Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein. Im Haus Recht und Wirtschaft präsentierten Studierende der Hochschule für Musik Benjamin Brittens Kinderoper "Der kleine Schornsteinfeger". Rund 150 junge Zuschauerinnen und Zuschauer waren gekommen, um das Stück in modernem Gewand zu erleben.


(Foto: Uwe Feuerbach)KIDS-WIN

Frühkindliches Lernen auf dem Prüfstand

Wie funktioniert Lernen im Kindesalter? Wie muss Lernen aussehen, um effektiv zu sein? Prof. Dr. Daniel Schunk von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) leitet mit KIDS-WIN eines der größten Forschungsprojekte zu diesen Fragen. Hunderte von Mainzer Erstklässlern nehmen an der Studie teil, die belastbare Zahlen zu einem viel diskutierten Thema liefern soll.


(Foto: Uwe Feuerbach)UNIVERSITÄTSMEDIZIN

House-Besuch mit Pizza und Limo

Dass amerikanische Fernsehserien zu Publikumsschlagern werden, ist an sich nicht ungewöhnlich. Prof. Dr. Christian Mang vom Institut für Pharmakologie der Universitätsmedizin Mainz allerdings nutzt eine solche Serie erfolgreich für die Lehre: Seine "Dr. House-Vorlesungen" locken seit Jahren nicht nur Studierende in den Hörsaal.


(Foto: Thomas Hartmann)OPEN ACCESS

Bibliothek ohne Bücher

Forschungsergebnisse sollen uneingeschränkt über das Internet zugänglich sein – das ist die Idee, die hinter dem Begriff "Open Access" steht. Die Universitätsbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) treibt diese Entwicklung seit einigen Jahren aktiv voran. Bibliotheksdirektor Dr. Andreas Brandtner erzählt, wohin der Weg führt.


Stephanie Bergbauer (Foto: Peter Pulkowski)POLITIKWISSENSCHAFT

Wer fühlt sich schon als Europäer?

Wie steht es um die europäische Idee in Deutschland, Frankreich oder in Griechenland? Sehen Engländer oder Portugiesen sich als Teil Europas? Und welche Aspekte beeinflussen ihre Einstellung? Diesen Fragen geht Stephanie Bergbauer vom Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in ihrer Dissertation "European identity in context: individual and country-level determinants of a mass European identity" nach.


(Foto: Peter Pulkowski)DENKSPORT

Mathematik wird zum Abenteuer

Mathematik und Sport passen gut zusammen – das beweisen Lehramtsstudierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit ihrem Projekt DenkSport. Bereits im Jahr 2011 riefen sie dieses außergewöhnliche Ferienangebot für Schülerinnen und Schüler ins Leben. Seither ist DenkSport auf  Erfolgskurs.


(Foto: Stefan F. Sämmer)GRÜNE SCHULE

Forschung an der krummen Wurzel

Acht Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 13 Jahren sind in den vergangenen Monaten im Forschergarten der Grünen Schule der Johannes Gutenberg Universität Mainz (JGU) Möhren, Erbsen und Salatköpfen mit wissenschaftlichen Fragen auf die Pelle gerückt. Nun feierte die kleine Gruppe mit einer großen Ernte- und Kochaktion den Abschluss ihres Projekts und präsentierte Eltern und Freunden die Erkenntnisse des Gartenjahrs.


(Foto: Thomas Hartmann)SAMMLUNG BOTANISCHER GARTEN

Expedition durch 470 Millionen Jahre Pflanzengeschichte

Kaum ein Ort der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lädt so zum Ausspannen und Spazierengehen ein wie der Botanische Garten. Dabei ist er viel mehr als nur ein Naherholungsgebiet. Er ist ein Ort der Forschung und Lehre, ein Ort der Bewahrung seltener Pflanzen – und er ist die größte Sammlung, die der Campus zu bieten hat.


Visualisierung des Wissenschaftsmarkts 2013 (© Claudia Dolbniak, artefont)WISSENSCHAFTSMARKT

Uni-Forschung im Zelt

Beim 12. Wissenschaftsmarkt stellten sich Mainzer Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen vor. Rund 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten vor dem Staatstheater in der Innenstadt mehr als 40 Projekte. Auch die Johannes Gutenberg-Universität Mainz war mit Professoren, Studierenden, Modellen, Experimenten und einigem mehr dabei.


PROJEKT "AKADEMISCHE INTEGRITÄT"

Prävention steht im Mittelpunkt

Anfang des Jahres startete das Projekt "Akademische Integrität" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Es soll nicht nur die Aktivitäten zur Verhinderung von wissenschaftlichem Fehlverhalten auf dem Campus bündeln, sondern Studierenden, Lehrenden und Forschenden ganz praktische Hilfen an die Hand geben.


(Foto: Peter Pulkowski) MATHEMATISCHE SAMMLUNG

Zahlenspiele für den Nachwuchs

Die Sammlung mathematik begreifen bringt Schülerinnen und Schülern die Welt der Zahlen nahe. Spielerisch können sie den Satz des Pythagoras entdecken, Routen quer durch Deutschland planen oder auf der Kugelbahn das Wunder der Brachistochrone erleben. Dr. Ekkehard Kroll vom Institut für Mathematik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) betreut die Exponate, für die derzeit ein Raum gesucht wird.


Mirko Uhlig (Foto: Peter Pulkowski)KULTURANTHROPOLOGIE

Expedition zu den Eifel-Schamanen

Seit Jahren ist Mirko Uhlig den Schamanen der Eifel auf der Spur. An die 40 von ihnen hat er interviewt. Der Kulturanthropologe nahm an ihren Ritualen teil und versuchte, ihre Geisteswelt, ihre Motive zu ergründen. Seine Erkenntnisse wird er im Rahmen der Tagung "Sinnentwürfe in prekären Lebenslagen" im September 2013 vorstellen.


"Stützen", Christiane Berger (Foto: Stefan F. Sämmer)AUSSTELLUNG

Kunst sprießt im Garten, wuchert und blüht

Die Murmler spielen im Unterholz, unter der Prächtigkeitshilfe keimt Fantastisches und ein Baum wächst aus dem Zelt: Fenster in geheimnisvolle Welten öffnen sich. Mit ihrer Ausstellung "Gemiete Wähsen" bringt die Klasse für Bildhauerei der Kunsthochschule Mainz einen besonderen Zauber in den Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


(Foto: Stefan F. Sämmer)ALUMNI MAINZ E.V.

"Wir sind ein Verein, der seinen Mitgliedern viel geben kann"

Nach dem Studium beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Eine neue Aufgabe wartet, ein neuer Wohnort vielleicht. Schnell verliert man seine einstigen Mitstudierenden aus den Augen. Alumni Mainz e. V. am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften steuert dagegen. Der Verein hat sich die Vernetzung der Ehemaligen auf die Fahnen geschrieben. 390 Mitglieder zählt er – und wenn es nach dem Vorsitzenden Stefan Irnich geht, dürfen es ruhig immer mehr werden.


Anne Legler (Foto: Peter Pulkowski)ADA-LOVELACE-MENTORING

Fitnessprogramm für die Karriere

Das Ada-Lovelace-Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen in den MINT-Fächern an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wurde vor fünf Jahren ins Leben gerufen. Es gibt jungen Frauen wie Anne Legler, Doktorandin im Fachbereich Biologie, eine Starthilfe auf dem Weg in den Beruf.


(Zeichnung: Uwe Neitzel)KINDEROPER

Crowdfunding für einen Schornsteinfeger

Benjamin Brittens Kinderoper "Der kleine Schornsteinfeger" wird einer der Höhepunkte beim "Singing Summer 2013" der Hochschule für Musik. Regisseurin Claudia Isabel Martin stellt in ihrer Inszenierung ein aktuelles Thema in den Mittelpunkt: Mobbing unter Schülern. Um das Projekt zu finanzieren, sucht die Doktorandin Unterstützung übers Internet. Auf einer Crowdfunding-Plattform wirbt sie um Sponsoren.


Blick in die Osteologische Lehrsammlung (Foto: Peter Pulkowski)OSTEOLOGISCHE LEHRSAMMLUNG

Geschichte in Schädeln

In den letzten drei Jahren hat PD Dr. Holger Herlyn am Institut für Anthropologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine moderne Lehrsammlung aufgebaut: Schädelreplikate dokumentieren die Entwicklung des Menschen und seine Verwandtschaft zu den übrigen Primaten. In den Vitrinen der Sammlung liegen die Exponate bereit für die forschenden Hände der Studierenden.


Prof. Scott A. Lukas (Foto: Stefan F. Sämmer)ZIS-GASTPROFESSUR

Themenparks im Fadenkreuz der Forschung

Freizeit- und Themenparks sollen Spaß machen. Es geht um Nervenkitzel in der Achterbahn, um Show und Unterhaltung. Das genügt – oder? Der amerikanische Kulturanthropologe Scott A. Lukas hat die Parks zu seinem Spezialgebiet gemacht. Nun kam er als Gastprofessor an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), um davon zu berichten, um zu lehren, aber vor allem, um zu lernen.


(Foto: Auslandstrainerschule Mainz) JGU INTERNATIONAL

Mainzer Auslandstrainerschule feiert Rekordkurs

Zwölf Stipendiaten aus Afrika, Asien und Südamerika verabschieden sich: Der 35. Studienkurs der Auslandstrainerschule am Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist beendet. Ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte dieser außergewöhnlichen Institution ist geschrieben.


(Foto: Uwe Feuerbach)PLANSPIEL SCHULALLTAG

"Das hat noch nie einer gemacht"

Sie mimten den amtsmüden Pauker, den aufsässigen Pennäler oder die engagierte Pädagogin: 80 Lehramtsstudierende kamen ins Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), um am "Planspiel Schulalltag" teilzunehmen. Prof. Dr. Margarete Imhof holte dieses einzigartige Projekt nach Mainz, wo es auch in Zukunft Schule machen soll.


(Foto: Uwe Feuerbach) NAT-LAB FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER

Junge Forscher auf dem Campus

Die Allgemeine Zeitung Mainz spendierte 24 Kindern einen Mitmach-Tag im NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Dort suchten die kleinen Forscherinnen und Forscher nach einer Antwort auf die Frage: "Was macht ein Chemiker?"


Stefan Geiß (Foto: Stefan F. Sämmer)GUTENBERG-AKADEMIE

So tickt die Welt der Medien

Im Mai 2013 begrüßte die Gutenberg-Akademie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre neuen Juniormitglieder, darunter Stefan Geiß vom Institut für Publizistik. Sein großes Thema sind Medien und Meinungsbildungsprozesse. Diesem Spannungsfeld widmet er sich auch in seiner Doktorarbeit.


Prof. Dr. Gerold Krause-Junk, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2013 (Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2013

Wie kommt die Währungsunion aus der Krise?

An zehn Abenden im Sommersemester 2013 hat der Finanzwissenschaftler Gerold Krause-Junk, Träger der 14. Gutenberg-Stiftungsprofessur, gemeinsam mit prominenten Kollegen das Thema "Die Europäische Währungsunion – Erwartungen,  Erwartungen, Perspektiven" beleuchtet. Zum Abschluss der Reihe gibt er noch einen Tipp für die Zukunft.


(© Translate for Justice)TRANSLATE FOR JUSTICE

Eine Brücke zum Gezi-Park

In den deutschen Medien ist es schon wieder ruhig geworden um die Proteste in der Türkei. Doch die Lage ist weiter angespannt. Es gab Tote, Hunderte wurden verhaftet, Tausende verletzt. Der Weblog translateforjustice.wordpress.com liefert ständig Informationen zur aktuellen Situation. Studierende und Dozenten des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim haben dieses Projekt mit ins Leben gerufen.


Prof. Dr. Peter Bofinger (Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2013

Zurück zur D-Mark?

Die Finanzkrise rüttelt seit Jahren schon an den Grundfesten der Europäischen Währungsunion. Wäre da nicht der Weg zurück zur D-Mark die Rettung? Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessor Gerold Krause-Junk hatte den Wirtschaftsweisen Peter Bofinger nach Mainz eingeladen, um diese Frage zu beantworten.


HOCHSCHULE FÜR MUSIK

Konzert für Stahlgeländer und Infusionsbesteck

Die KLANG_BAU_STELLE 2013 lud zur Expedition ins Treppenhaus der Hochschule für Musik ein. Jeder konnte mitmachen bei diesem Workshop, der das 16. Festival MainzMusik um ein paar außergewöhnliche Noten bereicherte.


Univ.-Prof. Dr. Hanno Kube (Foto: Peter Pulkowski)LÄNDERFINANZAUSGLEICH

Klage gegen Willkür und Wildwuchs

Schon länger gibt es Kritik am Länderfinanzausgleich. Unzeitgemäß sei er, reformbedürftig und rechtswidrig. Das sieht auch der Mainzer Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Hanno Kube so. Im Auftrag der Länder Bayern und Hessen hat er an einer Klageschrift mitgearbeitet, die seit März 2013 beim Bundesverfassungsgericht liegt.


JUNIOR CAMPUS MAINZ

Zeitung 2.0: Liest Du schon die Zukunft?

In den Herbstferien 2012 warfen 14 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren im Ferienkurs "Visionen Wissenschaft 2020 – Zukunft medial gestalten" einen visionären Blick auf die Entwicklungen in den Print-, Bewegtbild- und Onlinemedien der nächsten zehn Jahre. Sie versuchten sich in der kreativen Verbindung von Wissenschaft und Medien und erstellten eigenständig multimediale Medieninhalte.


FAMILIEN- UND KINDERUNI-MITMACHTAG

Was das Wasser alles kann

Hunderte von Besuchern kamen zum Familien- und KinderUni-Mitmachtag in den Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Städtische und universitäre Einrichtungen luden zum Entdecken und Experimentieren rund um das Thema "Wasser für Mensch und Natur".


Sandra Leupold, Inhaberin der Klara Maria Faßbinder-Gastprofessur (Foto: Stefan F. Sämmer)FAßBINDER-GASTPROFESSUR

"Goethe hätte einen Herzinfarkt bekommen"

Die renommierte Opernregisseurin Sandra Leupold lehrt für ein Semester an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Als Inhaberin der Klara Marie Faßbinder-Professur für Frauen- und Geschlechterforschung ist sie zu Gast an der Hochschule für Musik und am Institut für Film-, Theater und empirische Kulturwissenschaft.


(Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2013

Brennpunkt Griechenland

Zur Halbzeit seiner Vorlesungsreihe "Die Europäische Währungsunion – Erwartungen, Erfahrungen, Perspektiven" rückte Prof. Dr. Gerold Krause-Junk Griechenland in den Mittelpunkt. Der 14. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur skizzierte den Weg des Landes durch die Krise.


Univ.-Prof. Dr. Frank Sirocko (Foto: Stefan F. Sämmer)GEOWISSENSCHAFTEN

Das Klima bleibt rätselhaft

Mit seinem Buch "Geschichte des Klimas" lädt einer der führenden Paläoklimaforscher zur Reise durch die Erdzeitalter. Prof. Dr. Frank Sirocko vom Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bietet Einsichten in die Vergangenheit, aber er wagt auch einen Blick in die Zukunft.


(v.l.) Prof. Dr. Otmar Issing und Prof. Dr. Gerold Krause-Junk (Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2013

Die Krise als Gefahr und Chance

Schon zum zweiten Mal ist Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar Issing in der Vorlesungsreihe eines Gutenberg-Stiftungsprofessors zu Gast. Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher hatte ihn im Jahr 2002 eingeladen. Nun kam der erste Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) auf Wunsch von Prof. Dr. Gerold Krause-Junk wieder an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), um über die "Die Zukunft des Euro" zu sprechen.


(Foto: Stefan F. Sämmer)UNIVERSITÄTSGESCHICHTE

Wie die Franzosen die Komparatistik nach Mainz brachten

Ein in Deutschland einmaliges Institut und Schätze des Mainzer Universitätsarchivs waren die beiden großen Themen bei einem Vortragsabend in der Zentralbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der Forschungsverbund für Universitätsgeschichte will mit dieser und ähnlichen Veranstaltungen die Historie der Hochschule beleuchten. Die Komparatistik machte den Anfang.


(Foto: Peter Pulkowski)GRÜNE SCHULE

Wie misst der Wissenschaftler den Salat?

Die Gruppe ist klein, das Engagement riesengroß: Acht Schülerinnen und Schüler sind im neuen Forschergarten der Grünen Schule den Geheimnissen von Salat, Erbse und Tomate auf der Spur. Auf dem Gelände des Botanischen Gartens der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) pflanzen und forschen sie ein Gartenjahr lang.


DGPUK 2013

Vorstoß in die unendlichen Weiten der Google-Galaxis

Vor 50 Jahren wurde die Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) gegründet. Die große Jahrestagung zu diesem Jubiläum hat das Institut für Publizistik des Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) organisiert: Unter dem Motto "Von der Gutenberg-Galaxis zur Google-Galaxis" tauschten sich rund 450 Wissenschaftler und Praktiker der Kommunikationswissenschaft aus.


PRAKTIKEN & IHRE KÖRPER

"Der Körper wird immer anders erfahren"

Rund 100 Wissenschaftler aus aller Welt kamen zum 2. Mainzer Symposium der Sozial- und Kulturwissenschaften an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Sie tauschten sich in 35 Vorträgen über "Praktiken & ihre Körper" aus. Dabei ging es häufig um sehr praxisnahe Themen wie Essen oder Sport, aber es standen auch hoch theoretische Vorträge auf dem Programm.


GRÜNDUNGSBÜRO

Den Weg weisen von der Uni in die Wirtschaft

Im Sommer 2012 riefen die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), die Universitätsmedizin und die Fachhochschule (FH) Mainz ein hochschulübergreifendes Gründungsbüro ins Leben. Auf dem Campus der JGU ist seitdem Hannah Hoffmann die Ansprechpartnerin für Studierende, Hochschulmitglieder, Professorenschaft und Alumni, die an eine Unternehmensgründung denken.


Dr. Sabine Hornung (Foto: Stefan F. Sämmer)VOR- UND FRÜHGESCHICHTE

Caesars Gallischer Krieg wird lebendig

Dr. Sabine Hornung vom Institut für Vor- und Frühgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sorgte im Sommer 2012 für eine Sensation: Sie präsentierte das bisher älteste römische Militärlager in Deutschland, eine riesige Anlage, die wahrscheinlich eine wichtige Rolle in Julius Caesars Gallischem Krieg spielte. Diese Meldung erregte viel Aufmerksamkeit, doch die Archäologin hat es schwer, ihr Projekt weiter zu finanzieren.


Prof. Dr. Gerold Krause-Junk, Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2013 (Foto: Stefan F. Sämmer)STIFTUNGSPROFESSUR 2013

Gerold Krause-Junk beleuchtet die Eurokrise

Der 14. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur widmet sich dem Thema "Die Europäische Währungsunion – Erwartungen, Erfahrungen, Perspektiven". An zehn Abenden wird der Hamburger Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Gerold Krause-Junk im Sommersemester 2013 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu Gast sein, um verschiedenste Aspekte rund um Banken-, Schulden- oder Eurokrise zu erläutern und zu diskutieren.


(Foto: Uwe Feuerbach)DIES LEGENDI

Algorithmen schlagen "Wetten, dass ..?"

Es ging um Videoaufzeichnungen von Vorlesungen, um Forschung für die Schule und um den Brückenschlag von den Geistes- zu den Naturwissenschaften: Zum dritten Mal bot der DIES LEGENDI an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Anregungen für innovative Wege in der Lehre und damit reichlich Gesprächsstoff.


(Foto: Peter Pulkowski)HOCHSCHULSPORT

Die Lehre vom niedermähenden Schwert

Gerade mal 50 Sportlerinnen und Sportler trainieren in Deutschland mit der japanischen Schwertlanze, der Naginata. Einige davon tummeln sich in den Turnhallen des Allgemeinen Hochschulsports der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Mehrmals wöchentlich legen sie ihre Rüstungen an und messen sich im Kampf.


(Foto: Uwe Feuerbach)GLOBAL WESTERN

Der Cowboy auf Weltreise

Mit seinem Pionierprojekt "Global Western – Interkulturelle Transformationen des amerikanischen Genres par excellence" hat Dr. Thomas Klein vom Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Neuland betreten. Denn viele Aspekte des Western sind noch unerforscht. Jetzt hat der Kulturwissenschaftler zum Abschluss des Projekts zu einer Konferenz eingeladen und einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder gegeben.


(Foto: Peter Pulkowski)MAISTEP

Mit Selbstbewusstsein gegen Essstörungen

Seit vier Jahren existiert das Projekt "MaiStep". Entwickelt wurde das Mainzer Schultraining zur Essstörungsprävention an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie an der Universitätsmedizin Mainz. Mitinitiator Arne Bürger erzählt von den Anfängen und Grundideen eines höchst erfolgreichen Projekts.


Dr. Bianca Navarro-Crummenauer (Foto: Stefan F. Sämmer)FORENSISCHE AMBULANZ

"Dieses Kind hätte nicht sterben müssen"

Vor 15 Jahren machte sich eine junge Medizinerin Gedanken darüber, wie sie missbrauchten und misshandelten Kindern besser helfen könnte. Mittlerweile ist Dr. Bianca Navarro-Crummenauer verantwortlich für die Forensische Ambulanz für Opfer häuslicher Gewalt am Institut für Rechtsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Rund 500 Fälle jährlich halten sie in Atem.


(v.l.) Andreas Jungherr und Pascal Jürgens (Foto: Peter Pulkowski)POLITIKWISSENSCHAFT

Frische Forschung und viele Gespräche

Die Bandbreite der Themen war groß bei den 41. Joint Sessions of Workshops am Institut für Politikwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Ob europäische Minderheitenpolitik, Protestbewegungen wie der Arabische Frühling oder Klimawandel – insgesamt kamen 33 Themen zur Sprache. Andreas Jungherr und Pascal Jürgens etwa diskutierten über den Microblogging-Dienst Twitter.


Römisches Kleingeld war nicht selten handtellergroß. (Foto: Peter Pulkowski)MÜNZSAMMLUNG

Kleingeld war groß bei den Römern

Zwar passt die Münzsammlung des Arbeitsbereichs Alte Geschichte am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in einen einzigen Tresor, aber sie hält durchaus Überraschungen bereit – zumindest für den Laien. Riesiges römisches Kleingeld ruht neben einem Reigen von Kaiserdarstellungen. Alexander der Große und Kleopatra sind hier in Silber, Gold und Bronze zu bewundern.


(Foto: Stefan F. Sämmer)HERBARIUM

Die Sammlung wächst und wächst

Das Herbarium der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist kaum bekannt. Dabei enthält es viele teils seltene Pflanzen- und Pilzarten, von denen einige bis heute nicht ausreichend klassifiziert sind. Hier ruht eine große Sammlung rheinland-pfälzischer Pilze und Pflanzen aus dem Naturschutzgebiet Mainzer Sand neben Exotischem aus Costa Rica oder Ruanda. PD Dr. Gudrun Kadereit zeigt, was das Herbarium zu bieten hat.


Univ.-Prof. Dr. Stephan Goertz (Foto: Stefan F. Sämmer)MORALTHEOLOGIE

Kirche in der Kritik

Die katholische Kirche kommt nicht aus den Schlagzeilen, die noch dazu überwiegend negativ sind: Die Debatten um die "Pille danach", um Missbrauch und um das Arbeitsrecht im Kirchendienst schlagen hohe Wogen, die Stimmung ist aufgeladen, radikale Positionen drängen sich in den Vordergrund. Prof. Dr. Stephan Goertz, Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), bezieht Stellung.


Ghanaischer Polizist (Foto: Carola Lentz)AFRIKASTUDIEN

Das böse Märchen von der Korruption

Jan Beek und Mirco Göpfert reisten nach Ghana und Niger, um die dortige Polizeiarbeit zu untersuchen. Mit ihrem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt "Boundary Work: Police in West Africa" räumen sie mit einer ganzen Reihe von Vorurteilen auf und eröffnen zugleich einen neuen Blick auf Polizeiarbeit in Deutschland.


MAINZ SCREENING CENTER

Der Natur auf der Spur

Roboter suchen neue Wirkstoffe gegen Krebs oder Alzheimer oder sie prüfen die Wirkung von Nanopartikeln auf den Menschen: Im Mainz Screening Center arbeiten Prof. Dr. Roland Stauber und seine Kollegen an einer ganzen Palette von Fragestellungen. Das Screening Center ist der Schnittpunkt eines weitverzweigten Netzwerks aus verschiedensten Institutionen.


Forschungsflugzeug Geophysica (Foto: Stephan Borrmann)METEOROLOGIE

Im Spionagejet auf Wolkenjagd

Zwei der wichtigsten Faktoren im Klimageschehen geben noch immer Rätsel auf: die Wolken und die Aerosole in der oberen Erdatmosphäre. Prof. Dr. Stephan Borrmann ist beidem auf der Spur. Ein neues Großprojekt im Himmel über Indien steht nun an. Die Europäische Union unterstützt das Vorhaben mit 2,75 Millionen Euro.


(Foto: Peter Pulkowski)RUNDGANG 2013

Expedition in ein Universum der Kunst

Regelmäßig lädt die Kunsthochschule Mainz zum Rundgang durch ihr Haus. In den Ateliers sind vier Tage lang die Arbeiten von rund 140 Studierenden zu sehen. Es gibt reichlich Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion oder einfach zum Schauen und Staunen.


(Foto: Peter Pulkowski)KUNSTAUKTION

Ein Warhol unterm Hammer

56 Studierende luden zur großen Versteigerung ins Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Ihre fiktiven Auktionshäuser Phoenix und Galla boten Werke von Otto Dix und Salvador Dalí, von Andy Warhol und George Grosz zum Verkauf – und an die sechs Millionen Euro bot das Publikum. Ein Riesenerfolg, auch wenn das Geld nicht wirklich floss.


(Foto: Peter Pulkowski)PLANSPIEL EU+

Aus Schülern werden Minister

Für drei Tage zog die Europäische Union nach Kaub: 27 Schüler schlüpften beim Planspiel "EU+" in die Rollen von EU-Abgeordneten, um mit viel Engagement den Beitritt Serbiens und der Türkei in die Gemeinschaft zu verhandeln. Möglich machten das Prof. Dr. Arne Niemann mit seinen Mitarbeiterinnen vom Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), das Weiterbildungszentrum Ingelheim und die Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und der Europäischen Union.


Muscheln der Gattung Glycymeris aus dem Mainzer Becken, ca. 39 Millionen Jahre alt (Foto: Peter Pulkowski) GEOWISSENSCHAFTLICHE SAMMLUNGEN

Mollusken erzählen vom Klima

Mammut und Muschel, Libelle und Koralle: Die Paläontologische Sammlung des Instituts für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeichnet sich durch ihre ungeheure Bandbreite aus. Was ihr fehlt, ist ein Kurator. Denn rund eine Millionen Exponate lassen sich nicht mal eben so nebenbei verwalten.


(v.l.) Farah Siddiqui und Aynur Güler (Foto: Stefan F. Sämmer)TAG DER BACHELORARBEIT

"Hört doch mal richtig zu!"

Die Themen der Bildungswissenschaften sind vielfältig. Davon kann sich jeder beim 2. Tag der Bachelorarbeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am 1. Februar 2013 überzeugen. Das JGU Magazin bietet schon einmal einen Vorgeschmack, was Studierende und Lehrende an diesem Tag erwartet: Aynur Güler und Farah Siddiqui erzählen von ihrem Versuch zu einem wichtigen Element des Englischunterrichts.


(Foto: Stefan F. Sämmer) GESANGBUCHARCHIV

4.000 Lackmusstreifen der Geschichte

Das Gesangbucharchiv der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) enthält die weltweit wohl bedeutendste Sammlung und Forschungsstelle zur christlichen Gebrauchsliteratur. In Gesangbüchern spiegelt sich Geschichte auf einzigartiger Weise. Prof. Dr. Hermann Kurzke lädt ein zu einer Reise durch die Jahrhunderte.


(Foto: Peter Pulkowski)UNIVERSITÄTSAPOTHEKE

Mehr als nur Medikamente

Die Apotheke der Universitätsmedizin Mainz gehört zu den modernsten und größten ihrer Art. Von hier aus wird die Universitätsmedizin mit Arzneimitteln, Medizinprodukten und Laborbedarf versorgt. Hunderttausende von individuell zubereiteten Präparaten entstehen hier. Dienstleistung und Logistik, Forschung und Lehre finden sich unter einem Dach – einem sehr unauffälligen allerdings.


Univ.-Prof. Dr. Thorsten Faas (Foto: Stefan F. Sämmer)POLITIKWISSENSCHAFT

Wenn die Wahl zum Problem wird

Prof. Dr. Thorsten Faas ist neu in Mainz. Der Politikwissenschaftler kam im September 2012 von der Universität Mannheim an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Im Gespräch reißt er gleich eine ganze Reihe von Themen an. Ob Wahlrecht, Bürgerbeteiligung oder der tiefere Sinn der Statistik: Dieser Mann hat einiges zu erzählen.


(Foto: Peter Pulkowski)SKILLS LAB

Doktor spielen für den Ernstfall

Im Skills Lab der Universitätsmedizin Mainz lernen Studierende von Studierenden all das, was im Regelstudium manchmal zu kurz kommt. Ob Intubation oder Katheterlegen, Ultraschalluntersuchung oder Anamneseübung: Das Angebot ist vielfältig und schließt eine Lücke in der Lehre.


(Foto: Stefan F. Sämmer) NACHWUCHSFÖRDERUNG

Netze knüpfen für die Karriere

Es blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück: das Coaching-Center für Nachwuchswissenschaftlerinnen. Ursprünglich war das Projekt des Frauenbüros der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) auf ein Jahr angelegt, doch es hat sich derart bewährt, dass es nicht mehr wegzudenken ist aus der Frauenförderung der Hochschule. Anlass genug, das Jubiläum mit einer Tagung zum Thema "Chancen in und mit Frauennetzwerken – Frauennetzwerke stellen sich vor" zu feiern.


(Foto/©: Jens Schierenbeck)STIFTUNGSPROFESSUR 2013

Ein klarer Kopf in der Euro-Krise

Der 14. Inhaber der Gutenberg-Stiftungsprofessur steht fest: Der Hamburger Finanzwissenschaftler Prof. Gerold Krause-Junk wird im Sommersemester 2013 nach Mainz kommen, um die Probleme und Chancen der Europäischen Währungsunion zu beleuchten. Dabei will er als unabhängiger Kopf über den tagespolitischen Tellerrand hinausschauen. Er wird Grundlagen beleuchten und Aussichten skizzieren.


(Foto: Peter Pulkowski)EVOLUTIONSBIOLOGIE

Die Rebellion der Ameisen

Dass Ameisen andere Ameisen als Sklaven halten, ist schon länger bekannt. Doch Prof. Dr. Susanne Foitzik vom Institut für Zoologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat festgestellt, dass diese Sklaven durchaus das Zeug zur Rebellion haben. Und sie kann erklären, wie sich diese Fähigkeit im Lauf der Evolution entwickelt hat.


Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel (Foto: Peter Pulkowski)UNIVERSITÄTSMEDIZIN

Fluglärm macht die Menschen krank

Ein Kardiologe geht gegen den Fluglärm auf die Barrikaden: Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, kritisiert scharf den Expansionsdrang der Frankfurter Flughafens. In einer wissenschaftlichen Studie weist er nach, wie gefährlich die dröhnenden Flieger für die Gesundheit sind.


(v.l.) Markus Wild und Mathias Probst (Foto: Stefan F. Sämmer)AUSSTELLUNG

Rheinhessische Steinzeit frisch serviert

Vielleicht zog der Mensch bereits vor 800.000 Jahren durch Rheinhessen. Hinweise gibt es, bewiesen ist es allerdings nicht. Auf jeden Fall aber jagte der Neandertaler hier den Wisent und der Homo sapiens schuf rätselhafte Frauenfiguren. Im Museum Alzey zeigen zwei Absolventen des Instituts für Vor- und Frühgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Ausstellung über "Pioniere – Jäger – Künstler. Die ältere Steinzeit in Rheinhessen".


(Foto: Peter Pulkowski)FINANZKRISE

Wenn die Medien auch nicht weiter wissen

Noch sind wissenschaftliche Untersuchungen zur Finanzkrise dünn gesät. Das beginnt sich gerade erst zu ändern. Oliver Quiring, Hans Mathias Kepplinger, Mathias Weber und Stefan Geiß vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun mit "Lehman Brothers und die Folgen" ein Buch vorgelegt, das die Medienberichterstattung zur Finanzkrise unter die Lupe nimmt.


(Foto: Ivana Matic)KUNSTHOCHSCHULE

Ein Platz auf der dOCUMENTA (13)

Neun Studentinnen der Kunsthochschule Mainz reisten zur dOCUMENTA (13). Prof. Andrea Büttner hatte die Initiative übernommen, sie vermittelte ihre Schülerinnen von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nach Kassel. Dort nahmen sie als Künstlerassistenz des Kanadiers Gareth Moore an der wichtigsten Schau zeitgenössischer Kunst teil.


Freestyle-Fußballer Thomas Rist (Foto: Peter Pulkowski)FREESTYLE-FUSSBALL

Der mit dem Ball tanzt

Ohne den Fußball läuft bei Thomas Rist gar nichts – ob in einer Freistunde, beim Spaziergang über den Campus oder im Interview. Immer spielt der Ball mit, denn neben seinem Sportstudium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist der 29-Jährige einer von Deutschlands erfolgreichsten Freestyle-Fußballern.


SCIENCE SLAM

Wissenschaft im 10-Minuten-Takt

Es ging um gut ausgestattete Erpel, faule Gene und warme Motoren, aber auch um Statistik, Epigenetik und Politiktheorien: Beim 8. Mainzer Science Slam präsentierten drei Vertreter der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und ein Transporttechnologe aus Russland ihre Fachdisziplinen. Es galt, mit Witz und pointiertem Vortrag die Gunst des Publikums zu gewinnen.


(Foto: Stefan F. Sämmer)STUDIERENDENSERVICE

Der heiße Draht zur Universität

Die Hotline des Studierendenservice der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist die erste Anlaufstelle für Fragen rund ums Studium. Hier gehen bis zu 1.500 Anrufe am Tag ein. Die Service-Hotline der JGU war die erste ihrer Art an einer deutschen Universität. In diesem Jahr feiert sie ihr 10-jähriges Bestehen.


US-PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLKAMPF

Deutschland würde mehrheitlich Obama wählen

Genau eine Woche vor der finalen Entscheidung im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf wurden im größten Hörsaal auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Chancen für Barack Obama und seinen republikanischen Gegenkandidaten Mitt Romney diskutiert. Deutschland votiert scheinbar eindeutig für Obama, aber wie sehen es die Amerikaner?


(Foto: Stefan F. Sämmer)JGU-LEADERSHIP

Mehr Frauen in die Führung – aber wie?

Das Teilprojekt "Frauen in Führungspositionen" des gesamtuniversitären Projekts "JGU-Leadership – Wandel gestalten" lud zu Vortrag und prominent besetzter Podiumsdiskussion ein. Es gab viel Kritik an männlichen Machtstrukturen, die Frauen den Aufstieg immer noch schwer machen.


ARCHIV FÜR DIE MUSIK AFRIKAS

Hinab in den Keller zur Musik Afrikas

Am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lagern mehr als 10.000 Tonträger. Das Archiv für die Musik Afrikas, das AMA, beherbergt eine einzigartige Sammlung. Hier finden sich alte Schellackplatten aus Tansania, LPs aus Mali und frische CDs aus dem Senegal. Archivleiter Dr. Hauke Dorsch lädt ein zur Führung durch vielgestaltige Klangwelten.


Dr. Dr. Ilkan Ilhilic (Foto: Peter Pulkowski)MEDIZIN UND PHILOSOPHIE

Ein Muslim, Türke und Mainzer im Deutschen Ethikrat

Die Ernennung hat Aufsehen erregt: Dr. Dr. Ilhan Ilkilic vom Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin Mainz ist der erste Muslim im Deutschen Ethikrat. Er sieht sich in dieser Rolle als Vermittler zwischen den Kulturen und den wissenschaftlichen Disziplinen.


(Foto: Peter Pulkowski)KNASTGRUPPE

Jura-Studentinnen hinter Gittern

Die Knastgruppe am Lehrstuhl für Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug und Strafrecht der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat eine lange Geschichte – eine Erfolgsgeschichte. Studierende erfahren, wie es zugeht hinter Gittern, und Untersuchungshäftlinge bekommen Kontakt nach draußen.


(Foto: Peter Pulkowski)SPORTWISSENSCHAFT

Das Herz Olympias schlägt in Mainz

Prof. Dr. Norbert Müller hat das Bild vom modernen Olympia ein Stück weit mitgeprägt. Er berät das Internationale Olympische Komitee in verschiedensten Positionen, bringt immer neue Projekte auf den Weg und ist bis heute ein leidenschaftlicher Verfechter des Olympischen Gedankens, der für ihn schwerer wirkt als alle Medaillen.


HISTORIKERTAG

Von Ressourcen, Konflikten und dem Blick auf Europa

3.500 Teilnehmer, 400 Referenten, 99 engagierte Helfer vor Ort und zwei Jahre intensive Vorbereitungszeit: Der 49. Deutsche Historikertag an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wurde zum Großereignis. Vier Tage lang ging es bei einem der größten geisteswissenschaftlichen Kongresse Europas um "Ressourcen – Konflikte" und um einiges mehr.


(Foto: Uwe Feuerbach)IMAGINES III

Mythen erobern die Moderne

Dr. Irene Berti ist sich sicher: "Die Echos der antiken Welt finden sich überall, denn die moderne Kultur klaut viel. Die Vergangenheit ist aktuell." Genau dies machten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsverbunds IMAGINES zum Thema: Bei der Konferenz "Magic and the Supernatural from the Ancient World" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ging es um Zauberinnen und Zombies, um Fabelwesen und um eine Superheldin.


(Foto: Stefan F. Sämmer)JGU-LEADERSHIP

Führung soll weiblicher werden

Prominenter Besuch beim Projekt "JGU-Leadership – Wandel gestalten": Die Management-Trainerin Sabine Asgodom sprach bei einem ersten Netzwerktreffen von 55 weiblichen Führungskräften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) über "Führen mit S.E.E.L.E." Sie sollte Diskussionen anstoßen und erntete begeisterten Applaus.


(Foto: Jürgen Hofmann)GROSSÜBUNG

Die Jugendfeuerwehr probt den Ernstfall

Nach einer Verpuffung im ehemaligen Werkstattgelände des Max-Planck-Instituts für Chemie auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) kommt es zum Brand. Mehrere Studierende sind verletzt oder vermisst. Durch starken Wind dehnt sich der Brand aus. Weitere Einsatzkräfte werden dringend benötigt. – So die fiktive Ausgangslage einer Großübung der Mainzer Jugendfeuerwehr auf dem Universitätscampus.


(Foto: Nassim Boumaiza)DOLMETSCHERPOOL

Studierende reißen Sprachbarrieren ein

Wer einen Behördengang vor sich hat, aber nicht ausreichend Deutsch spricht,  kann sich in der Region Germersheim an den Dolmetscherpool wenden. Hier helfen 30 Studierende des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bei Terminen mit sozialen Diensten, dem Jugendamt oder anderen Behörden. Anfang des Jahres wurde der Pool gegründet, ab 2013 erhält er finanzielle Unterstützung durch den Integrationsbeauftragten, um seine Arbeit fortsetzen zu können.


(Foto: Stefan F. Sämmer)BAUERNGARTEN

Alte Pflanzen frisch aus dem Beet

Ob Mombacher Winter, Gonsenheimer Treib oder Hunsrücker Puffbohne – im Bauerngarten auf dem Gelände des Botanischen Gartens wachsen seltene Nutzpflanzen und regionale Sorten, die beinahe in Vergessenheit geraten sind. Auf 100 Quadratmetern findet sich eine ungeheure Vielfalt mit mancher Überraschung: Hier blüht der Salat, und eine Zwiebel wacht über die Möhren.


(Foto: Thomas Hartmann)INTERNATIONALER SOMMERKURS

Lernen im Land der Freiheit und der schmalen Straßen

Die deutsche Sprache ist nicht schwer und es kann sehr viel Spaß machen, Deutsch zu lernen - so das Credo von Michaela Küper und ihrem Team. Beim 64. Internationalen Sommerkurs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben 115 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 31 Nationen nicht nur die Sprache, sondern auch das Land entdeckt.


(Foto: Stefan F. Sämmer)SOMMERFEST

Erlebnisreise in den Botanischen Garten

Am heißesten Tag des Jahres lud der Botanische Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zum Sommerfest. Tausende schauten sich auf dem Gelände um, erlebten Konzerte und Kindertheater, schwankten zwischen Couscous und Bratwurst – oder stürmten den beliebten Pflanzenbasar.


(Foto: Stefan F. Sämmer)KLIMA

Finnische Bäume erzählen 2.000 Jahre Klimageschichte

Das Klima in Nordeuropa kühlte in den letzten 2.000 Jahren stärker ab als bisher angenommen: Das hat eine internationale Forschergruppe durch die Untersuchung von Jahresringen fossiler Kiefern aus dem finnischen Lappland festgestellt. Auch Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) waren an diesem Großprojekt beteiligt, allen voran der Klimageograf Prof. Dr. Jan Esper.


(©: Campus Mainz e.V.)CAMPUS MAINZ

Ein Portal in die wunderbare Welt der Universität

Der Verein Campus Mainz e.V. öffnet mit seinem Internetportal neue Wege der Kommunikation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Er bündelt Informationen und hilft bei Problemen. Aber nicht nur das: Hier arbeiten Studierende daran, dass der Campus in all seinen Facetten wahrgenommen wird. Auf www.campus-mainz.net gibt es mit wenigen Klicks ganz viel zu entdecken.


(Foto: Peter Pulkowski)EUROKRISE

Keine Panik, noch stimmt der Kurs

Die Eurokrise ist in aller Munde. Eine Nachricht jagt die andere. Deutschland bürgt für Milliarden, Griechenland steht trotz Rettungsschirm im Regen, Spanien und Italien wackeln, die Finanzmärkte schwanken zwischen Nervosität und Hysterie. In dieser Zeit bewahrt sich der Mainzer Volkswirtschaftler Prof. Dr. Philipp Harms einen sachlichen Blick auf die Lage.


(Foto: Stefan F. Sämmer) NAT-LAB FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER

In weißen Laborkitteln auf Expedition zu den Farben

Das NaT-Lab der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat seine neuen Räume im Neubau des Instituts für Physikalische Chemie bezogen – und muss gleich einen ersten großen Praxistest bestehen: Vier Tage lang sind Schülerinnen und Schüler hier den Farben auf der Spur. Mit vielen Experimenten erleben sie Chemie, Biologie und Physik mal ganz anders als im normalen Unterricht.


(Abbildung/©: Geographisches Institut der JGU)MIGRATIONSSTUDIE

Kein Graben zwischen Ausländern und Deutschen

Die Unterscheidung zwischen Ausländern und Migranten einerseits und Deutschen andererseits ist nicht mehr zeitgemäß. Das ergibt eine Zwischenbilanz der "Migrationsstudie Mainz" des Geographischen Instituts und des Zentrums für Interkulturelle Studien (ZIS) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), an der Hunderte von Studierenden mitarbeiteten.


(Foto: Carola Lentz)BURKINA FASO UND GHANA

Archivierte Siedlungsgeschichte

Ethnologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Goethe-Universität Frankfurt haben in Burkina Faso und Ghana die Siedlungsgeschichte von mehr als 200 Dörfern, die zuvor lediglich mündlich tradiert worden war, umfassend erhoben. Die Ergebnisse haben die Wissenschaftler nun an das Nationalarchiv von Burkina Faso übergeben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur dauerhaften Bewahrung kulturellen Erbes.


(Foto: Frank Erdnüß)SCHWÄMME

Auf den Spuren eines uralten Überlebenskünstlers

Schwämme haben viel zu erzählen: Davon konnte der Mainzer Molekularbiologe Prof. Dr. Werner E. G. Müller in den letzten Jahrzehnten die Welt überzeugen. Im Gespräch berichtet er von den lange unterschätzten Lebewesen und von ihrer Bedeutung für die Forschung, die den Menschen auf verschiedensten Gebieten weiterbringen kann.


(Foto: Stefan F. Sämmer) FUSSBALL UND FANS

Mainz 05 kürt sich zum Karnevalsverein

Wie manifestiert sich regionale Identität in einer zunehmend globalisierten Welt? Dieser Frage ging Kulturanthropologin Dr. Christina Niem in ihrer Antrittsvorlesung an der JGU nach. Unter dem Titel "Repräsentation von Region oder Wettstreit regionaler Identitäten? Zwei rheinland-pfälzische Bundesligavereine im Vergleich" widmete sie sich dem 1. FSV Mainz, dem 1. FC Kaiserslautern und ihren Fanclubs. 


(Foto: Peter Pulkowski) KLASSISCH-ARCHÄOLOGISCHE SAMMLUNGEN

Auf ins Actionkino der Antike

Mächtige antike Meisterwerke, fein bemalte griechische Tongefäße und vieles mehr bieten die Abguss- und die Originalsammlung des Arbeitsbereichs Klassische Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Nicht nur die Lehrenden, sondern auch die Studierenden engagieren sich hier. Gemeinsam entwickeln sie Gestaltungskonzepte und organisieren Ausstellungen.


(Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2012

"Ist das überhaupt Wissenschaft?" 

Große Bögen schlagen kann Friedemann Schrenk, der 13. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. Das bewies der Paläoanthropologe zum Abschluss seiner Vorlesungsreihe "Out of Africa" ein weiteres Mal. Von fossilen Zähnen über rassistische Denker und genetische Erkenntnisse führte sein Weg bis zur Mitgliederwerbung für die Freunde der Universität Mainz.


(Foto: Andreas Linsenmann)HANDBUCH

Das Land der großen Unterschiede

Das erste Handbuch zur Geschichte von Rheinland-Pfalz ist da. Bisher gab es so ein Werk noch nicht, 40 Autorinnen und Autoren eroberten hier Neuland. Mitherausgeber Prof. Dr. Michael Kißener, Professor für Zeitgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), und Dr. Pia Nordblom, Koordinatorin der Handbuch-Arbeitsstelle an der JGU, erzählen von den Herausforderungen des Mammutprojekts.


(Foto: Stefan F. Sämmer)DIES ACADEMICUS 2012

Ausgezeichneter Nachwuchs, vergessene Sammlungen

Am Dies academicus feiert die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. 14 herausragende Dissertationen wurden diesmal ausgezeichnet. Im Festvortrag beschäftigte sich Dr. Andreas Brandtner, Direktor der Universitätsbibliothek, mit einem Thema, das nach langer Flaute wieder in Schwung kommt: den universitären Sammlungen.


(Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2012

Die Geschichte vom geschichtslosen Kontinent

Die Wiege des Menschen steht in Afrika, dennoch gilt der Kontinent immer noch allzu vielen als geschichtslos. Mit diesem Vorurteil will Prof. Dr. Andreas Eckert aufräumen. Gutenberg-Stiftungsprofessor Friedemann Schrenk hatte ihn zur Vorlesungsreihe "Out of Africa: Zur Globalgeschichte des Homo sapiens" eingeladen, um ein schiefes Afrika-Bild zurechtzurücken.


(Foto: Volker Faust / Jürgen Hofmann)J.P. MORGAN CORPORATE CHALLENGE

Die JGU läuft in Frankfurt

Ein Team-Captain, zwei Fotografen, 28 Läuferinnen und Läufer sowie ein Motto: "The Gutenberg Spirit: Moving Minds – Crossing Boundaries" – so präsentierte sich die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bei der diesjährigen J.P. Morgan Corporate Challenge-Veranstaltung in Frankfurt am Main.


(Foto: Stefan F. Sämmer)NUTZPFLANZEN

Nachwachsende Rohstoffe

Das Zauberwort zur Energiewende heißt "Nachwachsende Rohstoffe". Sie scheinen die Rettung zu sein: umweltneutral, vielfältig verwendbar und eben immer wieder nachwachsend. Doch lösen sie wirklich alle Probleme? Dr. Ralf Omlor, Kustos des Botanischen Gartens der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), plädiert anlässlich der Themenwoche "Nachwachsende Rohstoffe – Pflanzen, Produkte, Perspektiven" für einen differenzierteren Blick auf ein komplexes Thema.


(Foto: Nadine Dalheimer) GEOWISSENSCHAFTLICHE SAMMLUNGEN

Mineralien sterben nicht

In einem schlichten Raum mit 1960er-Jahre-Charme lagert beim Institut für Geowissenschaften die Mineralogische Sammlung. Hier funkeln in schlichten Vitrinen Rubine, Smaragde, Gold und vieles mehr. Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister hütet diese Schätze, ergänzt sie um neue Stücke – und verbrennt auch schon mal einen Diamanten im Dienst der Wissenschaft.


(Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2012

Meave Leakey zu Besuch bei Verwandten in Mainz

Die berühmte britische Paläoanthropologin Meave Leakey kam auf Einladung von Gutenberg-Stiftungsprofessor Friedemann Schrenk nach Mainz. Bei ihrer Vorlesung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ließ sie sechs Millionen Jahre Menschheitsgeschichte Revue passieren. Doch zuvor traf sie im Naturhistorischen Museum ihre Ahnen.


(© N'Socialist Soundsystem)MUSIKWISSENSCHAFT

Rechte Töne dringen in neue Musikgenres vor

Der Rumpelrock der 1980er ist passé. Rechte Musik erobert mittlerweile die verschiedensten musikalischen Genres. Diese Entwicklung beobachtet Dr. Thorsten Hindrichs vom Musikwissenschaftlichen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit Sorge. Er mahnt eine gesellschaftliche Auseinandersetzung auf breiter Basis an.


(Foto: Peter Pulkowski)DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR AMERIKANISTIK

Siri Hustvedt mag keine Grenzen

Sie las aus ihren Büchern, diskutierte unermüdlich und debattierte zum Finale mit Fachleuten verschiedenster Disziplinen: Die US-amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt war der Star der 59. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Doch sie war nicht die einzige, die den mehr als 300 Gästen aus aller Welt etwas zu sagen hatte. 76 Referenten präsentierten Beiträge rund um das Thema "American Lives".


(Foto: Thomas Hartmann)NEUBAU

Ein junges Haus für exzellente Forschung

Mit dem Institut für Molekulare Biologie ist ein neues Zentrum für Lebenswissenschaften auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) entstanden. Die Boehringer Ingelheim Stiftung unterstützt das Projekt mit 100 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz finanziert den Bau des Gebäudes für das Institut. Dr. Bernhard Korn, Director of Scientific Core Facilities and Technology, zeigt auf einem Rundgang, was hier geschaffen wurde.


(Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2012

Und manchmal knallt der Ball eben gegen die Museumsmauern 

Afrikanische Museen sind längst nicht mehr nur Aufbewahrungsorte für verstaubte Exponate. Sie haben sich zum Schmelztiegel der Gesellschaft entwickelt. Hier diskutieren die Menschen politische Fragen, sie bilden sich fort oder treiben Sport. Drei Fachleute berichteten auf Einladung des Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessors Friedemann Schrenk von dieser Entwicklung.


(Foto/©: SUNA)A CAPPELLA

EM im Herzen, Sommer im Kopf

Fünf Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) präsentieren ihren musikalischen Beitrag zur Fußball-Europameisterschaft. Als "So! ... und nicht anders" singen sie a cappella vom Titelgewinn und liefern dazu gleich ein skurriles Video ab, von dem sich selbst Profis einiges abschauen könnten. Im Gespräch erzählen sie von Freundschaft, den Fans und der Kunst, Musik einfach zu machen.


(Foto: Peter Pulkowski)INNOVATIVES LEHRPROJEKT

Containerboot wird zum Kunstobjekt

Die Licht- und Klanginstallation "resonate" war ein Riesenerfolg auf der Frankfurter Luminale. Täglich wollten rund 2.000 Besucher das zum Kunstwerk umgebaute Containerboot sehen. Möglich wurde das Projekt durch eine Kooperation der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit der Fachhochschule (FH) Mainz. Studenten des Fachbereichs Gestaltung taten sich mit Kaspar König von der Hochschule für Musik zusammen.


(Foto: Max Frömling)POESIE

Ein Dichter, sechs Übersetzerinnen

In Chile ist er berühmt, doch in Deutschland kennt ihn kaum jemand, dabei gehört Raúl Zurita zu den wichtigsten Vertretern der lateinamerikanischen Literatur. Nun haben drei Studentinnen und drei Lehrkräfte des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Tür für deutsche Leser aufgestoßen: Sie übersetzten ausgewählte Werke des Dichters.


(Foto: Peter Pulkowski)AKADEMISCHE INTEGRITÄT

Nicht nur Minister stolpern über Plagiate

Die Universitätsbibliothek (UB) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beleuchtet am 30. Mai in einer hochkarätig besetzten Tagung ein hochaktuelles Thema: "Plagiate & Co – Wissenschaftliches Fehlverhalten ist (k)ein Kavaliersdelikt." Zuvor äußert sich UB-Direktor Dr. Andreas Brandtner schon mal zum Phänomen des Plagiarismus und zum Ziel der Tagung.


(Abbildung: Musical Inc.)MUSICAL INC.

Der Frühling erwacht mit Stimmgewalt

Im Juni führt der Verein Musical Inc. das Broadway-Erfolgsmusical "Frühlings Erwachen – Ein neues Musical" auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) auf. Bei der öffentlichen Probe bekam man davon schon mal einen Vorgeschmack.


(Foto: Stefan F. Sämmer)ETHNOGRAFISCHE STUDIENSAMMLUNG

Bronzekopf erzählt von afrikanischer Kultur und europäischen Plünderern

Die Ethnografische Studiensammlung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) versteckt sich in den Kellerräumen des Forum universitatis. Mehr als 3.200 Objekte erzählen dort nicht nur Geschichten fremder Kulturen, sondern geben mindestens ebensoviel preis über die Kultur des europäischen Sammelns im Laufe eines Jahrhunderts. Kustodin Dr. Anna-Maria Brandstetter gibt einen Einblick in diese Schatzkammer.


(Foto: Stefan F. Sämmer)LITERATUR

Über den 11. September schreiben

Mit "Ground Zero Fiction: History, Memory, and Representation in the American 9/11 Novel" hat die Amerikanistin Birgit Däwes ein 500-Seiten-Werk über die amerikanischen Romane zum 11. September vorgelegt. Dafür bekam die Juniorprofessorin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den American Studies Network Book Prize 2012.


(Foto: privat)NIGERIA

Vom Krieg in Biafra zum Konflikt im Niger-Delta

Prof. Edlyne Anugwom arbeitet am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) an dem Projekt "From Biafra to the Niger Delta Conflict: Memory, Ethnicity, and the State in Nigeria". Im Gespräch berichtet er von seinem Land, das nicht nur unter dem aktuellen Konflikt leidet, sondern auch unter der verleugneten Vergangenheit.


(Foto: Uwe Feuerbach)ALUMNA

Studium und Kinder passen gut zusammen

Bei RTL verkörperte sie die "Super Nanny". Das brachte Katia Saalfrank hohe Einschaltquoten, aber auch viel Kritik. Zuvor studierte sie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Pädagogik. Das war für die mehrfache Mutter nicht immer einfach, sie musste Familie und Studium unter einen Hut bringen. Wie ihr das gelang, erzählt die Alumna auf Einladung des Frauenbüros der JGU.


(Foto: Peter Pulkowski)GIRLS' DAY

Mädchen können alles

190 Schülerinnen kamen zum 10. Girls' Day an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Unter dem Motto "Naturwissenschaften sind spannend" bauten sie Computer, entdeckten die Chemie der Farben oder lösten verzwickte Kriminalfälle. Unterstützt wurden sie dabei von den Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts (ALP).


(Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2012

Die Suche nach dem "missing link" wird "abgeblasen"

Am Beginn der Menschwerdung steht nicht etwa das große Gehirn, sondern der aufrechte Gang. Prof. Dr. Friedemann Schrenk, 13. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur, führt seine Zuhörer zum Auftakt der Vorlesungsreihe "Out of Africa: Zur Globalgeschichte des Homo sapiens" zu den Wurzeln der Menschheit.


(Foto: Peter Pulkowski)SOCIAL MEDIA

Privatsphäre ist eine Illusion

Ob Partyfotos, Beziehungsstatus oder sexuelle Orientierung – Selbstoffenbarung ist im Social Web an der Tagesordnung und User unterscheiden dabei kaum zwischen guten Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen. Dadurch geht die Privatsphäre verloren. Am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beschäftigt sich Juniorprof. Dr. Leonard Reinecke mit der Frage, wie Nutzer von sozialen Netzwerkplattformen wie Facebook mit Selbstoffenbarung und dem Schutz der Privatsphäre umgehen.


(Foto: Peter Pulkowski)ARS LEGENDI-PREIS 2012

Ein Mann macht Lust auf lästige Lehre

Besonders an Massenuniversitäten sollte die Lehre stärker in den Vordergrund treten, meint Dr. Malte Persike vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Gerade erst wurde er vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und von der Hochschulrektorenkonferenz mit dem Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre ausgezeichnet – und das, obwohl er etwas lehrt, wovor es seinen Studierenden graut: Psychologische Methodenlehre.


Univ.-Prof. Dr. Günter Meyer (Foto: Peter Pulkowski) SYRIEN

"So eine Form von Desinformation habe ich noch nie erlebt"

Günter Meyer ist ein gefragter Gesprächspartner, wenn es um die Krise in Syrien geht. Die Medienvertreter geben sich bei dem Universitätsprofessor vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Klinke in die Hand. Der Orient-Experte versucht, gegen den Mainstream der Berichterstattung anzuschwimmen. Er kritisiert, dass einseitig Stimmung gemacht wird für die Oppositionellen.


(Foto: Peter Pulkowski)STUDIE

Bürger zahlen 103 Milliarden Euro für ihren Sport

Den Deutschen ist ihr Sport teuer – doch wie teuer, das ahnte vor der Studie von Holger Preuß kaum jemand. Der Universitätsprofessor für Sportsoziologie und Sportökonomie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) legt Zahlen vor, die die wirtschaftliche Bedeutung des Sports eindrucksvoll belegen: Mindestens 103 Milliarden Euro geben die Bürger jedes Jahr dafür aus.


(Foto: Peter Pulkowski)BIOLOGIE

Ein Molekül faltet sich zum Sonnensegel

Prof. Dr. Harald Paulsen und seine Mitarbeiter erforschen die Eigenschaften des Lichtsammlerproteins LHCII. Dieses Protein mit seiner ungewöhnlichen Fähigkeit zur Selbstorganisation fasziniert den Biologen seit zwanzig Jahren. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Photosynthese und könnte eines Tages die Effizienz von Solarzellen gravierend erhöhen.


(Foto: privat)HOCHSCHULE FÜR MUSIK

Von der Uni direkt auf die Opernbühne

Mit der renommierten Mezzosopranistin Claudia Eder kam 1988 frischer Wind in die Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Als Professorin verband die Sängerin auf einzigartige Weise Studium und Praxis. Ihr Konzept hat bis heute großen Erfolg. Inzwischen gibt es viele Nachahmer.


(Foto: Peter Pulkowski)FUKUSHIMA

Medien schürten Ängste, Fachleute blieben ungehört

Was ist damals in Fukushima geschehen? Welche Rolle spielten die Medien? Wo liegen die Risiken der Atomkraft? Dr. Gabriele Hampel, Betriebsleiterin des Forschungsreaktors TRIGA, plädiert für eine sachliche Auseinandersetzung mit solchen Fragen. Das Symposium "Strahlenschutz - Ein Jahr nach Fukushima" ist da ein Schritt in die richtige Richtung.


(Foto: Harald Schleicher)VIDEOINSTALLATION

Sechs Jahre filmen am Fluss

Die Videoinstallation "fliozan" lädt dazu ein, sich im faszinierenden Netz deutscher Flusslandschaften zu verlieren. Sechs Jahre arbeitete Prof. Dr.  Harald Schleicher von der Kunsthochschule der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) an dem monumentalen Werk. Nun ist es in Duisburg zu sehen.


(Foto: Peter Pulkowski)INDIGENITÄTSFORSCHUNG

Winnetou auf dem Prüfstand

Im Fokus der Forschung von Prof. Dr. Mita Banerjee stehen indigene Völker. Sie untersucht, wie Maori, Inuit, Aborigines oder Indianer in der heutigen Gesellschaft leben. Die Amerikanistin hinterfragt dabei Klischees und verbindet in ihren Projekten unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen.


(Foto: Peter Pulkowski)AUSBILDUNG

Universität bildet Mechaniker vom Feinsten aus

An die Uni geht es zum Studieren, das ist jedem klar. Doch wer weiß schon, dass die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) auch einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region ist? Jetzt hat die Werkstatt am Institut für Physik ihren Ausbildungsbereich für Feinwerkmechaniker modernisiert und stellt ihre neuen CNC-Maschinen vor.


(Foto: campus digital)FOTOGRAFIE

Bilder einer unbekannten Universität

Hinter dem Namen "campus digital" stecken fünf versierte Hobbyfotografen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, möglichst viele Facetten der Universität aufs Bild zu bannen. Alle sechs Monate zeigt die Gruppe eine neue Ausstellung. Gerade hat sie ihre Schau "labore" eröffnet.


(Foto: Peter Pulkowski)JOURNAL OF UNSOLVED QUESTIONS

Misserfolge beflügeln die Wissenschaft

Mit ihrem "Journal of Unsolved Questions" stießen Leonie Mück und Thomas Jagau 2011 in eine Marktlücke. Die beiden Doktoranden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) waren erstaunt, welch positives Echo sie von verschiedensten Seiten für ihre Zeitschrift bekamen. Doch obwohl das Interesse groß ist, scheint die Zukunft ihres "Journals für ungelöste Fragen" ungewiss.


(Foto: Stefan F. Sämmer) ANTI-DOPING-FORSCHUNG

Dopingkontrolle ist nur ein Feigenblatt

Mit einem Nachweisverfahren für Gendoping hat Prof. Dr. Dr. Perikles Simon Aufsehen erregt: Was zuvor als unmöglich galt, ist ihm und seinen Mitarbeitern gelungen. Auf solche Forschungen stürzen sich die Medien, wenn es um Schlagzeilen geht. Im Gespräch jedoch setzt der Leiter der Abteilung Sportmedizin, Prävention und Rehabilitation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) etwas andere Schwerpunkte.


(Foto: Stefan F. Sämmer)GENIZA-PROJEKT WEISENAU

Ein Schatz klärt auf über den jüdischen Alltag im 18. Jahrhundert

Die Geniza der alten Weisenauer Synagoge bietet einen tiefen Einblick in die jüdische Kultur und den Alltag der Gemeinde. Seit zweieinhalb Jahren durchforscht Prof. Dr. Andreas Lehnardt von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Hinterlassenschaften aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Er bringt einzigartige Funde ans Tageslicht.


(Foto: Peter Pulkowski)BOTANISCHER GARTEN

Jesus kannte keine Schokolade

Nicht mal zwei Jahre alt ist die Grüne Schule im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Und schon hat sie sich als Bildungseinrichtung für jung und alt etabliert. Im Jahr 2011 kamen rund 4.700 Besucher. Zudem zeichneten die UNESCO, das Land Rheinland-Pfalz und die Architektenkammer diese ungewöhnliche Einrichtung aus.


(Foto: Stefan F. Sämmer)UNI-SERVICE

Nacht der Hausarbeiten erlebt großen Ansturm

Die Universitätsbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lud zur ersten "Nacht der Hausarbeiten" ein. Der Andrang war unerwartet groß, die Studierenden nahmen die vielfältigen Angebote gern an – und Direktor Dr. Andreas Brandtner zeigte sich hoch zufrieden.


JGU-IDEENWETTBEWERB

Gutenbergs Lettern reisen um den Globus

Eine Weltkarte der etwas anderen Art, ein Bilderbogen der Uni-Geschichte und eine Wandplastik: Das sind die prämierten Ideen, die Mitglieder der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zum Motto des Zukunftskonzepts "The Gutenberg Spirit: Moving Minds – Crossing Boundaries" entwickelten.


Univ.-Prof. Dr. Dörte Andres (Foto: Peter Pulkowski)DOLMETSCHWISSENSCHAFT

Der Weg zum guten Dolmetscher ist steinig

Dörte Andres ist Professorin für Dolmetschwissenschaft am Standort Germersheim der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Ihr Forschungsgebiet ist noch jung, ihre Professur recht neu. Sie erzählt von den Herausforderungen des Studiums und von den vielen Facetten ihres Fachs.


(Foto: Sascha Katanic)AUSGEZEICHNETE LEHRE

Poesie für die Sinne

Im LyrikLabor entstehen aus Gedichten multimediale Erlebniswelten. Poesie wird sicht- und hörbar, sie bekommt manchmal sogar einen Geruch oder einen Geschmack. Dieses ungewöhnliche Lehrprojekt entstand im Jahr 2011. Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Fachhochschule Mainz arbeiten hier zusammen, um Lyrik in neue Formen zu gießen.


(Foto: Stefan F. Sämmer)HISTORISCHE SPRACHWISSENSCHAFT

Landschaften aus Namen

Als Professorin für Historische Sprachwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) interessiert sich Damaris Nübling für die Entwicklung der deutschen Sprache von ihren ersten Belegen, dem Althochdeutschen um 800, bis hin zur heutigen Gegenwartssprache. Dass die Historische Sprachwissenschaft keine langweilige, staubtrockene Disziplin ist, zeigen ihre aktuellen Projekte. Momentan beschäftigt sie sich mit der Erforschung von Familiennamen. 


(Foto: Stefan F. Sämmer)ELEMENTARTEILCHENPHYSIK

Higgs-Boson elektrisiert Mainzer Physiker

Matthias Neubert und sein Team sind in Aufbruchstimmung, denn die Wissenschaftler am Genfer Forschungszentrum CERN haben erste Anzeichen für die Existenz des Higgs-Bosons gefunden. Dies ist der letzte Baustein, der im Standardmodell der Physik noch fehlt. Nun erwartet der Leiter der Theoretischen Elementarteilchenphysik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen Riesenschub für sein Forschungsgebiet.


(Foto: Stefan F. Sämmer)DIAGNOSTIK

Zirrhosen live und zellgenau messen

Detlef Schuppan und seine Mitarbeiter entwickeln eine revolutionäre Methode, die es ermöglichen wird, den Verlauf von Fibrosen und Zirrhosen zellgenau zu messen und sichtbar zu machen. Dafür bekam der Mediziner und Chemiker die höchstdotierte Forschungsförderung des Europäischen Union, den ERC Advanced Grant.


(Foto: Stefan F. Sämmer)STUDIUM GENERALE

IFuL verführt Studierende zum Blick über den Tellerrand

Die Integration des Studium generale in die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge ist in vollem Gange. Der Arbeitsbereich Interdisziplinäre Forschung und Lehre (IFuL) soll mit seinen Angeboten die Studierenden anregen, über den Tellerrand ihre Fachs zu schauen, eigene Methoden zu hinterfragen und fremde Arbeitsweisen kennenzulernen.


(Foto: Peter Pulkowski)WIRTSCHAFTSWEISE

Die Euro-Zone braucht einen Schuldentilgungspakt

Beatrice Weder di Mauro präsentierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) das Jahresgutachten der fünf Wirtschaftsweisen. Das Gremium, zu dem sie seit 2004 gehört, schlägt als Weg aus der Krise einen Schuldentilgungspakt für die Euro-Zone vor.


(Foto: Volker Weihbold, OÖ Nachrichten)STIFTUNGSPROFESSUR 2012

Der Mensch kommt aus Afrika

Friedemann Schrenk ist der 13. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. In seiner Vorlesungsreihe zum Sommersemester 2012 wird sich der Paläoanthropologe mit der Entwicklung des Menschen beschäftigen. Unter dem Titel "Out of Africa: Zur Globalgeschichte des Homo sapiens" will er räumliche, biologische und kulturelle Verflechtungen aufzeigen, die zum heutigen Menschen führten.