THEMENSCHWERPUNKT
WIRTSCHAFTS-, RECHTS- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN


Tobias Schütz präsentiert beim Tag der Bachelorarbeit seine Forschung zu Emotionsregulationsstrategien bei Lehrkräften. (Foto: Peter Pulkowski) TAG DER BACHELORARBEIT

Von den Gefühlen der Lehrer

Zum fünften Mal präsentieren Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Bachelor of Education der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Forschungsprojekte. Am Tag der Bachelorarbeit Ende Januar geben sie einen Einblick in die breite Palette an aktuellen Themen, mit denen sich die Bildungswissenschaften beschäftigen. Das JGU Magazin präsentiert vorab eine der Arbeiten ausführlicher: Tobias Schütz forschte zu Emotionsregulationsstrategien bei Lehrerinnen und Lehrern.


INTERDISZIPLINÄRE FORSCHUNG

Von Unterschieden und Unterscheidungen

Menschen sind nicht einfach unterschiedlich, sie machen Unterschiede untereinander. Mal soll die Hautfarbe eine Rolle spielen, dann die Konfession, die Nation oder das Geschlecht. Die Forschergruppe "Un/doing Differences. Praktiken der Humandifferenzierung" spürt den Mechanismen nach, die hinter solchen Unterscheidungen stecken und die sie wieder verschwinden lassen. Forscherinnen und Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) arbeiten hier Hand in Hand – über die Grenzen ihrer Fächer hinweg.


JUGENDVERSCHULDUNG

Eine Frage des Geldes

Mit ihrem zweijährigen Modellprojekt "Ohne Geld geht gar nix … Jugendliche in der Konsumgesellschaft" beschritten Nataša Kranz-Kuljic, Nele Sieker und Dr. Andrea Braun vom Schuldnerfachberatungszentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ganz eigene Wege. Sie wandten sich an die Jugendlichen selbst, fragten nach deren Bedürfnissen und ließen sie von ihren Alltagserfahrungen erzählen.


Yolanda Kohl stellt ihre Abschlussarbeit beim Tag der Bachelorarbeit vor. (Foto: Peter Pulkowski) TAG DER BACHELORARBEIT

Inklusion ausgeschlossen?

Zum vierten Mal stellen Studierende des Studiengangs Bachelor of Education der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Forschungsprojekte vor. Am Tag der Bachelorarbeit vermitteln sie Lehrenden und Studierenden, Lehrerinnen und Lehrern einen Eindruck von der Bandbreite an aktuellen Themen, mit denen sich die Bildungswissenschaften beschäftigen. Das JGU Magazin präsentiert eine der Arbeiten ausführlicher: Yolanda Kohl hat untersucht, was Lehrerinnen und Lehrer weltweit von inklusivem Unterricht halten.


DIGITALE SPIELE

Wer nicht zockt, bleibt dumm!?

Gemeinsam mit ihren Studierenden luden Dr. Jasmin Bastian und Dr. Lena Groß von der AG Medienpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zum Public Gaming Event: Computerspieler stellten ihre Lieblingsspiele vor, um dann mit Fachleuten und dem Publikum zu diskutieren. Das Projekt "Wer nicht zockt, bleibt dumm!? – Digitale Spiele zum Anfassen und Erleben" will so einen Dialog anstoßen zu den Chancen und Risiken von Computerspielen und Mobile Games.


Dr. Jasmin Bastian (l.) und Dr. Lena Groß (r.) stellen ihr Projekt 'Wer nicht zockt, bleibt dumm?!' vor. (Foto: Stefan F. Sämmer) DIGITALE SPIELE

Zocken vor großem Publikum

Mit dem Projekt "Wer nicht zockt, bleibt dumm!? – Digitale Spiele zum Anfassen und Erleben" wollen Dr. Jasmin Bastian und Dr. Lena Groß von der AG Medienpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen Dialog anstoßen. Jugendliche werden als Experten Computerspiele oder Mobile Games einem Publikum vorstellen, das nachfragen kann: Was passiert da eigentlich auf dem Bildschirm? Was wird gespielt?


Juniorprof. Dr. Cornelia Wrzus (Foto: Uwe Feuerbach)SOZIALE NETZWERKE

Wenn die Freunde weniger werden

Wie entwickeln sich Freundschaften und soziale Netzwerke im Laufe des Lebens? Dieser Frage ist Juniorprof. Dr. Cornelia Wrzus vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nachgegangen. Zusammen mit drei Kolleginnen und Kollegen hat sie 277 Untersuchungen dazu analysiert. Sie sind zu erwartbaren, aber auch zu überraschenden Ergebnissen gekommen.


Verena Minge stellt ihre Abschlussarbeit beim Tag der Bachelorarbeit 2014 vor. (Foto: Peter Pulkowski)TAG DER BACHELORARBEIT

Wenn das Smartphone zur Sucht wird

Bereits zum dritten Mal präsentieren Studierende des Studiengangs Bachelor of Education an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Forschungsprojekte. Am Tag der Bachelorarbeit vermitteln sie Lehrenden und Studierenden, Lehrerinnen und Lehrern einen Eindruck von der Vielfalt der aktuellen Themen, mit denen sich die Bildungswissenschaften beschäftigen. Das JGU Magazin stellt eine dieser Arbeiten vor: Verena Minge hat nach dem Suchtfaktor des Smartphones gefragt.


(Foto: Uwe Feuerbach)KIDS-WIN

Frühkindliches Lernen auf dem Prüfstand

Wie funktioniert Lernen im Kindesalter? Wie muss Lernen aussehen, um effektiv zu sein? Prof. Dr. Daniel Schunk von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) leitet mit KIDS-WIN eines der größten Forschungsprojekte zu diesen Fragen. Hunderte von Mainzer Erstklässlern nehmen an der Studie teil, die belastbare Zahlen zu einem viel diskutierten Thema liefern soll.


Stephanie Bergbauer (Foto: Peter Pulkowski)POLITIKWISSENSCHAFT

Wer fühlt sich schon als Europäer?

Wie steht es um die europäische Idee in Deutschland, Frankreich oder in Griechenland? Sehen Engländer oder Portugiesen sich als Teil Europas? Und welche Aspekte beeinflussen ihre Einstellung? Diesen Fragen geht Stephanie Bergbauer vom Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in ihrer Dissertation "European identity in context: individual and country-level determinants of a mass European identity" nach.


Univ.-Prof. Dr. Hanno Kube (Foto: Peter Pulkowski)LÄNDERFINANZAUSGLEICH

Klage gegen Willkür und Wildwuchs

Schon länger gibt es Kritik am Länderfinanzausgleich. Unzeitgemäß sei er, reformbedürftig und rechtswidrig. Das sieht auch der Mainzer Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Hanno Kube so. Im Auftrag der Länder Bayern und Hessen hat er an einer Klageschrift mitgearbeitet, die seit März 2013 beim Bundesverfassungsgericht liegt.


PRAKTIKEN & IHRE KÖRPER

"Der Körper wird immer anders erfahren"

Rund 100 Wissenschaftler aus aller Welt kamen zum 2. Mainzer Symposium der Sozial- und Kulturwissenschaften an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Sie tauschten sich in 35 Vorträgen über "Praktiken & ihre Körper" aus. Dabei ging es häufig um sehr praxisnahe Themen wie Essen oder Sport, aber es standen auch hoch theoretische Vorträge auf dem Programm.


(v.l.) Andreas Jungherr und Pascal Jürgens (Foto: Peter Pulkowski)POLITIKWISSENSCHAFT

Frische Forschung und viele Gespräche

Die Bandbreite der Themen war groß bei den 41. Joint Sessions of Workshops am Institut für Politikwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Ob europäische Minderheitenpolitik, Protestbewegungen wie der Arabische Frühling oder Klimawandel – insgesamt kamen 33 Themen zur Sprache. Andreas Jungherr und Pascal Jürgens etwa diskutierten über den Microblogging-Dienst Twitter.


(v.l.) Farah Siddiqui und Aynur Güler (Foto: Stefan F. Sämmer)TAG DER BACHELORARBEIT

"Hört doch mal richtig zu!"

Die Themen der Bildungswissenschaften sind vielfältig. Davon kann sich jeder beim 2. Tag der Bachelorarbeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am 1. Februar 2013 überzeugen. Das JGU Magazin bietet schon einmal einen Vorgeschmack, was Studierende und Lehrende an diesem Tag erwartet: Aynur Güler und Farah Siddiqui erzählen von ihrem Versuch zu einem wichtigen Element des Englischunterrichts.


(Foto: Peter Pulkowski)EUROKRISE

Keine Panik, noch stimmt der Kurs

Die Eurokrise ist in aller Munde. Eine Nachricht jagt die andere. Deutschland bürgt für Milliarden, Griechenland steht trotz Rettungsschirm im Regen, Spanien und Italien wackeln, die Finanzmärkte schwanken zwischen Nervosität und Hysterie. In dieser Zeit bewahrt sich der Mainzer Volkswirtschaftler Prof. Dr. Philipp Harms einen sachlichen Blick auf die Lage.


(Foto: Peter Pulkowski)STUDIE

Bürger zahlen 103 Milliarden Euro für ihren Sport

Den Deutschen ist ihr Sport teuer – doch wie teuer, das ahnte vor der Studie von Holger Preuß kaum jemand. Der Universitätsprofessor für Sportsoziologie und Sportökonomie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) legt Zahlen vor, die die wirtschaftliche Bedeutung des Sports eindrucksvoll belegen: Mindestens 103 Milliarden Euro geben die Bürger jedes Jahr dafür aus.


(Foto: Peter Pulkowski)WIRTSCHAFTSWEISE

Die Euro-Zone braucht einen Schuldentilgungspakt

Beatrice Weder di Mauro präsentierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) das Jahresgutachten der fünf Wirtschaftsweisen. Das Gremium, zu dem sie seit 2004 gehört, schlägt als Weg aus der Krise einen Schuldentilgungspakt für die Euro-Zone vor.