THEMENSCHWERPUNKT
NEU AN DER JGU


KERNPHYSIK

Neue Professur für Beschleunigerphysik

Am 1. September 2018 wurde Prof. Dr. Atoosa Meseck auf die Professur für Beschleunigerphysik – Kollektive Effekte und nichtlineare Strahldynamik an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen. Diese Professur entstand in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB). Dort beschäftigt sich Meseck mit neuen Konzepten für Teilchenbeschleuniger. Eine spezielle Komponente, die Undulatoren, hat sie dabei besonders im Blick.


Prof. Dr. Peter Baumann ist einer der führenden Zellbiologen und Chromosomenforscher weltweit. (Foto: Peter Pulkowski)ALEXANDER VON HUMBOLDT-PROFESSUR

Höchstdotierter deutscher Forschungspreis für Biologen der JGU

Einer der führenden Zellbiologen und Chromosomenforscher weltweit konnte über eine Alexander von Humboldt-Professur für die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gewonnen werden: Prof. Dr. Peter Baumann wechselte 2017 vom Howard Hughes Medical Institute in Kansas City nach Mainz, wo die Neuausrichtung und der Ausbau der Lebenswissenschaften in vollem Gange sind. Baumann wird diesen Prozess mit vorantreiben.


ISRAEL-PROFESSUR

"Wir reden viel zu viel übereinander statt miteinander"

Der erste Inhaber der Israel-Professur der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nimmt seine Arbeit auf: Yossi David kommt von der Hebrew University in Jerusalem ans Mainzer Institut für Publizistik. Drei Jahre wird er zu Gast sein, um den deutsch-israelischen Austausch auf dem Gebiet der Kommunikationswissenschaften zu beleben.


Parastou Forouhar erhält für fünf Jahre ein Fellowship des Gutenberg Forschungskollegs der JGU und wird Professorin an der Kunsthochschule Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

Künstlerin und Aktivistin wird Professorin

Die renommierte iranische Künstlerin Parastou Forouhar wird im kommenden Jahr im Rahmen eines Fellowships des Gutenberg Forschungskollegs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine fünfjährige Professur an der Kunsthochschule Mainz antreten. Zuvor gestaltete sie den städtischen Ausstellungsraum "apotheke" zu einem kalligraphischen Rundum-Kunstwerk.


Seit 2017 leitet Shannon Bool eine Malerei-Klasse an der Kunsthochschule Mainz. (Foto: Peter Pulkowski)KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

Wege zur wirklich guten Kunst

2017 kam Shannon Bool als bisher jüngste Professorin an die Kunsthochschule Mainz. Ihre Malerei-Klasse ist schnell gewachsen, 16 Studierende kann sie im Moment in ihren beiden Ateliers unterbringen. Ihnen will die renommierte Künstlerin helfen, eine eigene Handschrift zu entwickeln, ihnen möchte sie das Werkzeug für eine eigene Karriere an die Hand geben.


Prof. Dr. Edward Lemke erforscht die Bildung und Funktion von speziellen Proteinkomplexen in der Zelle. (Foto: Bernd Eßling)BIOPHYSIK

Flexible Proteine geben Rätsel auf

Prof. Dr. Edward Lemke forscht zu intrinsisch ungeordneten Proteinen. Unter anderem hat er neue Methoden entwickelt, um diese Eiweiße zu beobachten. Seit 1. Januar 2018 ist er Professor am Fachbereich Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und kooptiert mit dem Fachbereich für Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften. Er ist zudem Adjunct Director am Institut für Molekulare Biologie (IMB) und Fellow am Gutenberg-Forschungskolleg (GFK).


Juniorprof. Dr. Nico Nassenstein forscht und lehrt seit 2017 am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der JGU. (Foto: Peter Pulkowski)AFRIKASTUDIEN

Vom Menschen hinter der Sprache

Nico Nassenstein kam 2017 als Juniorprofessor ans Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Unter anderem konzipiert der Soziolinguist hier im Zuge der Kooperation "Afrikastudien Rhein-Main" gemeinsam mit einem Kollegen der Goethe-Universität Frankfurt am Main einen neuen, hochschulübergreifenden Bachelorstudiengang. Das Gespräch darüber ist für den Afrikanisten Nassenstein auch Anlass, die Geschichte seines Fachs kritisch zu beleuchten.


Stefanie Acquavella-Rauch hat die neu geschaffene Akademie-Juniorprofessur für digitale Musikedition inne. (Foto: Stefan F. Sämmer)DIGITALE MUSIKEDITION

Neue Professur für eine junge Disziplin

Der digitalen Musikedition gehört die Zukunft. Sie ermöglicht eine tiefere, detailliertere und beziehungsreichere Sicht auf musikalische Werke. Mit Stefanie Acquavella-Rauch kam Anfang 2016 eine Spezialistin auf diesem Gebiet nach Mainz. Die Musikwissenschaftlerin wurde auf die neu geschaffene Juniorprofessur für digitale Musikedition an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz berufen.


Prof. Dr. Tanjev Schultz forscht und lehrt seit dem Sommersemester 2016 am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) JOURNALISTISCHES SEMINAR

Im Strom schwimmen – aber mit Rückgrat

Prof. Dr. Tanjev Schultz sieht sich in seiner neuen Position am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Der erfolgreiche Journalist will seinen Studierenden das Handwerkszeug und das Rückgrat für eine Karriere in einer Medienwelt vermitteln, die sich derzeit stark verändert und deren Umbruch viele Chancen, aber auch große Herausforderungen birgt.


Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Hoffmann lehrt seit 2015 am Arbeitsbereich Chinesisch der JGU. (Foto: Britta Hoff) ARBEITSBEREICH CHINESISCH

Übersetzer und Lehrer aus Leidenschaft

Mit Prof. Dr. Hans Peter Hoffmann konnte im vergangenen Jahr ein renommierter Forscher und Übersetzer für den Arbeitsbereich Chinesisch am Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gewonnen werden. Der Sinologe bringt nicht nur frische Ideen mit, sondern auch viele persönliche Erfahrungen mit dem Land China, mit seinen Menschen, seiner Kultur und seiner Literatur.


Univ.-Prof. Dr. Dmitry Budker (Foto: Stefan F. Sämmer) FORSCHUNGSKOOPERATION

Nicht alles ist symmetrisch im Universum

Die Forschung rund um die fundamentalen Symmetrien und eine bundesweit einmalige Kooperation zwischen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Helmholtz-Gemeinschaft haben Prof. Dr. Dmitry Budker nach Mainz gebracht. Er wird die Sektion "Matter Antimatter Symmetrie" am Helmholtz-Institut Mainz auf dem Gutenberg-Campus leiten, das mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt kooperiert.


Univ.-Prof. Tamara Grcic (Foto: Stefan F. Sämmer) KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

"Es geht darum, dass jeder seine eigene Sprache findet"

Mit Tamara Grcic hat die Kunsthochschule der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine renommierte Künstlerin als Professorin gewonnen. Die Vielseitigkeit ihrer Werke soll sich auch in der Lehre spiegeln: Grcic will in ihrer Bildhauerklasse keine festen Wege vorgeben, sondern den Studierenden Räume eröffnen, in denen sie zu ihrer jeweils eigenen künstlerischen Ausdrucksform finden.


Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam (Foto: Stefan F. Sämmer) HEISENBERG-PROFESSUR

Was in den Zellen gespielt wird

Mit Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam hat das Forschungszentrum für Immuntherapie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen der führenden Zellbiologen für sich gewonnen. Der frisch gebackene Heisenberg-Professor erforscht molekulare Signalwege, die verschiedenste Prozesse in den Zellen lenken. So spürt er den Ursachen von Zellwachstum oder Zelldifferenzierung, aber auch von Tumoren oder Krebs nach und gibt Impulse für neue Therapien.


Univ.-Prof. Dr. Christian Schemer (Foto: Peter Pulkowski) KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT

Wenn Medien Menschen zeichnen

Nach elf Jahren ist er zurück in Mainz. Anfang April 2014 wurde Christian Schemer auf die Professur für Allgemeine Kommunikationswissenschaft am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen. Aus der Schweiz bringt er große Pläne mit. Er möchte Labors aufbauen, um genauer zu erforschen, wie Menschen auf Medienberichte über soziale, politische oder ethnische Gruppen reagieren.


Univ.-Prof. Dr. Claus Arnold (Foto: Peter Pulkowski) KIRCHENGESCHICHTE

Papst Pius X., der Modernismus und die Angst

Mit Prof. Dr. Claus Arnold hat die Katholisch-Theologische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen Fachmann für ein in Deutschland nicht allzu bekanntes Gebiet gewinnen können. Der Theologe beschäftigt sich neben anderen Themen vor allem mit dem Modernismusstreit in der katholischen Kirche um 1900.


Juniorprof. Dr. Cornelia Wrzus (Foto: Uwe Feuerbach)SOZIALE NETZWERKE

Wenn die Freunde weniger werden

Wie entwickeln sich Freundschaften und soziale Netzwerke im Laufe des Lebens? Dieser Frage ist Juniorprof. Dr. Cornelia Wrzus vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nachgegangen. Zusammen mit drei Kolleginnen und Kollegen hat sie 277 Untersuchungen dazu analysiert. Sie sind zu erwartbaren, aber auch zu überraschenden Ergebnissen gekommen.


Univ.-Prof. Dr. Thorsten Faas (Foto: Stefan F. Sämmer)POLITIKWISSENSCHAFT

Wenn die Wahl zum Problem wird

Prof. Dr. Thorsten Faas ist neu in Mainz. Der Politikwissenschaftler kam im September 2012 von der Universität Mannheim an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Im Gespräch reißt er gleich eine ganze Reihe von Themen an. Ob Wahlrecht, Bürgerbeteiligung oder der tiefere Sinn der Statistik: Dieser Mann hat einiges zu erzählen.


(Foto: Peter Pulkowski)SOCIAL MEDIA

Privatsphäre ist eine Illusion

Ob Partyfotos, Beziehungsstatus oder sexuelle Orientierung – Selbstoffenbarung ist im Social Web an der Tagesordnung und User unterscheiden dabei kaum zwischen guten Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen. Dadurch geht die Privatsphäre verloren. Am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beschäftigt sich Juniorprof. Dr. Leonard Reinecke mit der Frage, wie Nutzer von sozialen Netzwerkplattformen wie Facebook mit Selbstoffenbarung und dem Schutz der Privatsphäre umgehen.