UNIVERSITÄTSSAMMLUNGEN
400 Millionen Jahre alte Momentaufnahmen – Einblicke in den Tag der Sammlungen 2024
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) vereint rund 30 Sammlungen unter ihrem Dach: Hier finden sich Gesteine vergangener Erdzeitalter, alte Gesangbücher, mathematische Modelle, bedeutende Handschriften und vieles mehr. Zum "Tag der Sammlungen 2024" stellten Kurator*innen außergewöhnliche Objekte vor: Sie erzählten vom Hunsrücker Schlangenstern, von einem afrikanischen Comic und den Tieren im Alten Ägypten.
"Was nicht mehr betriebsbereit ist, bringen wir zum Laufen"
Die Computersammlung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lädt zum Erforschen und Mitmachen ein. Ursprünglich 1973 gegründet, wurde sie vor zwei Jahren wieder zu neuem Leben erweckt. Ein Team aus sechs Computerfachleuten, die aus verschiedensten Bereichen der Universität kommen, betreut die Sammlung ehrenamtlich.
Ziemlich beste Freunde
Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wandern zwischen März und September 2016 durch die Museen der Landeshauptstadt. Objekte verschiedenster Art treten dabei in Dialog mit den Dauerausstellungen vor Ort, eröffnen neue Sichtweisen und bieten Raum für außergewöhnliche Assoziationen. Zu Beginn geht es ins Landesmuseum Mainz. Weitere Stationen sind das Naturhistorische Museum sowie das Dom- und Diözesanmuseum.
Keilschrift entziffern lernen
Die Sammlung am Arbeitsbereich Altorientalische Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist klein – aber sie enthält große Geschichte und Geschichten. Prof. Dr. Doris Prechel erzählt von der Vielfalt der Zeugnisse, die über 4.000 Jahre per Keilschrift aus dem Zweistromland überliefert ist.
Keilschrifttafeln, Kohlebrocken und ein Brief von Brentano
Die wissenschaftlichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) präsentieren sich erstmals im Rathaus der Landeshauptstadt. Die Universalschau "WERTSACHEN" bietet einen Querschnitt durch verschiedenste Fächer und Disziplinen. Hier treffen Schädel auf Propheten, medizinisches Werkzeug auf Mineralien und Musikinstrumente auf antike Münzen.