Willkommen im JGU-Magazin!

 

#JGU75

Universität im Umbau

Ende der 1990er-Jahre begann der große Umbau der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Studierende , Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wandelten sich von Bittstellern zu Kunden, Verwaltung wurde zur Dienstleistung. Mehr Autonomie brachte mehr Verantwortung, marktwirtschaftliche Aspekte hielten Einzug in die Verwaltung. Mit ihrem "Neuen Steuerungsmodell" (NSM) veränderte sich die Universität von Grund auf, und alle Gruppierungen waren eingeladen, daran mitzuwirken.


#JGU75

Austausch der Generationen

Die eine übernahm 1983 die Leitung des Instituts für Genetik an der JGU, die andere kam 2018 als Professorin für Neurobiologie nach Mainz. Nun treffen sich die beiden das erste Mal: Prof. em. Dr. Elisabeth Gateff und Prof. Dr. Marion Silies erzählen von ihrer Forschung und tauschen Erfahrungen aus.


Das Angebot des Hochschulsports an der JGU umfasst heute rund 70 Sportarten.#JGU75

Start mit Handicap

Zuerst hatte der Sport einen schweren Stand an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Engagierte Persönlichkeiten änderten das im Lauf der Jahrzehnte gründlich, allen voran Berno Wischmann, einstiger Leichtathletik-Nationaltrainer und leidenschaftlicher Verfechter einer akademischen Sportwissenschaft. Dr. Ansgar Molzberger schaut auf die Geschichte des Mainzer Hochschulsports, Dr. Mathias Schubert beleuchtet die Gegenwart und wirft einen Blick in die Zukunft.


MABELLA

Plattform für den Nachwuchs, Kristallisationspunkt für innovative Forschungsideen

Wie treffen Menschen moralische oder ökonomische Entscheidungen? Wie verhalten sie sich im Internet? Wie steht es bei Stress um ihre Kreativität? Am Mainzer Behavioral and Experimental Laboratory (MABELLA) der JGU führen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen Experimente durch, um diesen und vielen anderen Fragen auf den Grund zu gehen.


#JGU75

Zwischen Tagespolitik und Idealvorstellung

Studentische Hochschulpolitik ist ein anstrengendes, aufwändiges und manchmal frustrierendes Geschäft. Sarah Becker, Vorstandsvorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses, und Despina Balis, Präsidentin des Studierendenparlaments der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), blicken auf die bestehenden Verhältnisse und erzählen von ihrer Arbeit. Dr. Tobias Huff wagt einen Einwurf aus historischer Perspektive.


FAẞBINDER-GASTPROFESSUR

Exzellente Medizin muss geschlechtersensibel sein

Erstmals ist die Universitätsmedizin Mainz Gastgeberin einer Klara Marie Faßbinder-Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung: Dr. Ute Seeland von der Berliner Charité bringt sowohl interessierten Laien als auch einem Fachpublikum die geschlechtersensible Medizin – auch als Gendermedizin bekannt – näher. Sie zeigt, wie wenig das biologische Geschlecht bisher in der Medizin beachtet wurde und wie wichtig soziokulturelle Umgebungsfaktoren bei der Erhaltung von Gesundheit und Entstehung von Krankheit sind.


DEUTSCHLANDSTIPENDIUM

Zündendes Konzept zur Förderung engagierter Studierender

Wer ein Deutschlandstipendium stiftet, hat es einfach: Im Prinzip reicht die Überweisung von 1.800 Euro völlig aus. Doch wer möchte, bekommt dafür viel mehr als nur eine Spendenquittung: Dr. Kristina Pfarr und Anja Noky vom Bereich Universitätsförderung und Alumni der JGU skizzieren, wie sich das Stipendium in den ersten zehn Jahren seines Bestehens entwickelt hat, was es für die Studierenden bedeutet und für Spenderinnen und Spender bedeuten kann.


#JGU75

Translation ist allgegenwärtig, aber unsichtbar

Der Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) liegt mit seinem Campus Germersheim knapp 100 Kilometer entfernt von Mainz, dennoch gehört er fest ins Gefüge der JGU. Anlässlich des 75. Jahrestags der Wiedereröffnung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lädt Dekanin Prof. Dr. Dilek Dizdar zwei Alumnae zum Gespräch ein, um einen Eindruck von der Vielfalt des FTSK zu vermitteln.


#JGU75

Vom ungeheuren Nutzen des Plastiks

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist seit ihrer Wiedereröffnung eine Hochburg der Polymerforschung: 1946 wurde mit der Berufung prominenter Wissenschaftler ein erster Schwerpunkt geschaffen, 1984 öffnete das Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung seine Pforten auf dem Mainzer Campus, und 2008 konnte als Exzellenzprojekt die Graduiertenschule "Materials Science in Mainz" realisiert werden. Prof. Dr. Hans Wolfgang Spiess blickt zurück auf diese Entwicklung, die er fast dreißig Jahre lang als Direktor am MPI für Polymerforschung begleitete und mitgestaltete.


Bei der feierlichen Wiedereröffnung der Mainzer Universität im Mai 1946 war auf einem großen Banner das Motto der Universität zu lesen. (Foto: Universitätsarchiv)#JGU75

Universitätsgeschichte im Twitteraccount

Ein eigener Twitteraccount begleitet das Jubiläumsjahr der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Er beleuchtet verschiedenste Facetten der 75-jährigen Universitätsgeschichte: Fünf Studierende skizzieren grundlegende Entwicklungen und beschreiben kuriose Kleinigkeiten, sie schauen auf gefüllte Mensateller und prominente Persönlichkeiten, berichten von Skandalen und bahnbrechenden Forschungen.


#JGU75

Kein wohlgefälliger Jubel, sondern selbstkritisches Resümee

Zum 75. Jahrestag ihrer Wiedereröffnung legt die JGU eine umfassende Festschrift vor: Mit "75 Jahre Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Universität in der demokratischen Gesellschaft" ist ein Grundlagenwerk entstanden, das auch Laien spannende Lektüre bietet. Die gut 800 Seiten umfassende Publikation setzt Maßstäbe in der Universitätsgeschichtsschreibung.


#JGU75

Das Wohl des Patienten steht im Zentrum

Die moderne Medizin sieht sich zahlreichen ethischen Herausforderungen gegenüber. Anlässlich des 75. Jahrestages der Wiedereröffnung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wirft der Philosoph und Mediziner Prof. Dr. Norbert W. Paul einen Blick zurück in die vergangenen Jahrzehnte und schaut zugleich auf die aktuellen Entwicklungen: Welchen drängenden Fragen muss sich nicht nur die Universitätsmedizin Mainz, sondern das Gesundheitswesen bundesweit stellen?


KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT

Neuer Arbeitsbereich widmet sich moderner Medienlandschaft

Computational Communication Science ist eine recht junge Disziplin, in Deutschland gibt es nur sehr vereinzelt Professuren auf diesem Gebiet. Am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wurde 2019 eigens eine solche Stelle geschaffen: Mit Prof. Dr. Michael Scharkow kam ein ausgewiesener Fachmann auf den Campus, der hier seinen neuen Arbeitsbereich aufbauen und ins Studium integrieren möchte.


#JGU75

Kleine Fächer, junge Talente, große Leistungen

Kleine Fächer und engagierter Nachwuchs ergeben eine höchst effiziente und kreative Mischung: Das bewiesen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beim Wettbewerb "Kleine Fächer: sichtbar innovativ". Dort waren sie mit ihren Projekten "Von analog zu digital: Konzeption der Keilschriftforschung im 21. Jahrhundert am Beispiel administrativer Urkunden" und "Knotenpunkt Byzanz – Junge Forscher, neue Perspektiven" doppelt erfolgreich. Prof. Dr. Stefan Müller-Stach, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, blickt auf diese zwei wichtigen Facetten der JGU.


DIGITAL STUDIEREN

Mitmachformat bringt Universität voran

Im August 2020 startete die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den ersten Gutenberg Ideeathlon: Rund 100 Studierende, Lehrende und Fachleute aus der Verwaltung kamen zusammen, um Konzepte für ein hybrides Semester in Zeiten der Pandemie zu entwickeln. Die daraus entstandenen Ansätze und Projekte haben das Potenzial, Lehren und Lernen an der JGU voranzubringen – und das auf sehr unterschiedlichen Wegen.


#JGU75

Es begann mit Fritz Straßmann

Nach der Wiedereröffnung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nach dem Zweiten Weltkrieg prägte zunächst Fritz Straßmann die Mainzer Kernchemie: 1946 kam der Mitentdecker der Kernspaltung an die JGU, um hier ein eigenes Institut aufzubauen. Er initiierte unter anderem den Bau des Forschungsreaktors TRIGA Mainz. 1958 schrieb sich Norbert Trautmann für ein Studium der Chemie ein. Der Name Straßmann hatte ihn nach Mainz gelockt, und damit begann eine weitere bedeutende Forscherkarriere.


KREATIVES MEDIENLABOR

Mut zum Experiment

Das Kreative Medienlabor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Hochschule Mainz versteht sich als großes Experiment, das Studierende zusammenbringt, die sich mit Medien, mit Film, Theater oder Journalismus befassen. In kleinen Teams entwickeln sie ihre eigenen Projekte, produzieren Podcasts, drehen Filme oder laden zum Austausch auf multimediale Plattformen. Aktuell sind all diese Arbeiten in einer digitalen Ausstellung zu sehen.


#JGU75

In der Region verankert, international vernetzt

Die Kunsthochschule Mainz nimmt neben der Hochschule für Musik eine Sonderstellung im Gefüge der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein. Zudem ist sie die einzige Kunsthochschule in Rheinland-Pfalz und zugleich eine der kleinsten der Republik. Rektor Dr. Martin Henatsch sieht darin vor allem große Chancen. Im Gespräch betont er die Bedeutung seines Hauses für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und Kultur.


DIGITAL STUDIEREN

Soziale Vernetzung im digitalen Studienalltag

Mit #sozialvernetztbleiben startet eine fach- und einrichtungsübergreifende Initiative an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). In Zeiten der Pandemie soll sie Lehrenden und Studierenden konkrete Tipps und Hilfen an die Hand geben, um soziale Interaktion in der digitalen Lehre zu fördern.


BEYOND CLICHÉS

Interkultureller Austausch funktioniert auch digital 

Das interkulturelle Training "Beyond Clichés" bringt Studierende verschiedenster Länder zusammen. Ende vorigen Jahres wurde dieses außergewöhnliche Angebot der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) erstmals in die Aktivitäten der FORTHEM-Allianz eingebunden, einem Netzwerk aus sieben europäischen Universitäten. Trotz Corona war der Kurs ein großer Erfolg: Er zeigte, wie sich ein interkultureller Dialog über digitale Medien realisieren lässt.


#JGU75

Gegenmodell zur traditionellen Hochschule

Die französische Historikerin Prof. Dr. Corine Defrance ist eine ausgewiesene Expertin der deutsch-französischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Schon Ende der 1980er-Jahre hat sie die Gründungsgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) erforscht. Anlässlich des Jubiläums beleuchtet sie die besonderen Umstände und Hintergründe der Wiedereröffnung der JGU vor 75 Jahren.


ISOMA

Onlinetraining bei anhaltenden körperlichen Beschwerden

iSOMA hilft Studierenden mit anhaltenden und belastenden körperlichen Beschwerden. Ein Team des Psychologischen Instituts der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) entwickelte das einzigartige Onlinetraining. Mit einer wissenschaftlichen Studie wurde nun untersucht, wie effektiv das digitale Selbsthilfeangebot tatsächlich ist. Das Ergebnis ist äußerst positiv.


BIOLOGIE

Insektensterben ist in vollem Gange

Ob Wildbienen, Käfer oder Fliegen – ein Großteil ist bereits verschwunden: Untersuchungen zeigen, dass die Zahl der Insekten rasant zurückgeht. Über Ursachen und Folgen dieser Entwicklung spricht PD Dr. Florian Menzel vom Institut für Organismische und Molekulare Evolutionsbiologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


#JGU75

Vom Elfenbeinturm in die Mitte der Gesellschaft

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) steht besser da als je zuvor: Sie findet sich in der Mitte der Gesellschaft, ihre Expertisen sind gefragt und der wissenschaftliche Output ist exzellent wie nie. Zugleich allerdings steuert sie auf neue Herausforderungen zu. Vor 75 Jahren von der damaligen französischen Verwaltung auf dem Gelände einer alten Flakkaserne oberhalb einer zerbombten Stadt wiedereröffnet, hat sich die JGU im Laufe der Zeit grundlegend verändert. Sie wird weiter Wandel erleben, ihn aktiv begleiten und mitgestalten.


GUTENBERG-ALUMNI

"Wir wollen ein lebendiges Haus"

Im Sommer 2019 übernahmen Martina Habner-Keiffenheim und Nicole Roth als Doppelspitze die Leitung des Deutschen Kabarettarchivs – bundesweit eine einzigartige Institution. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, viel Leben in ihr Haus zu bringen. Das allerdings fällt schwer in Zeiten der Pandemie. Die beiden vereint nicht nur ihre Liebe zum Schauspiel und zur Kleinkunst, sondern auch ihre Alma Mater: Sie studierten an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


DEUTSCHLANDSTIPENDIUM / GUTENBERG-ALUMNI

Der Stadt und der Universität bis heute verbunden

In den 1990er-Jahren studierte Andreas Benhof Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Danach entschied er sich für eine Branche, die auf den ersten Blick nicht unbedingt dazu passt: Er machte Karriere bei einem der größten Personaldienstleister weltweit. Heute arbeitet er als Senior-Manager bei Hays. Die JGU behielt er bis heute im Blick: Hier absolvierte er noch einen berufsbegleitenden MBA-Studiengang und er regte die Stiftung eines Deutschlandstipendiums durch sein Unternehmen an.


RHEIN-MAIN-UNIVERSITÄTEN

Mehr Freiheiten und mehr Flexibilität für Studierende

Seit diesem Wintersemester halten die Rhein-Main-Universitäten (RMU) ein besonderes Angebot für ihre mehr als 100.000 Studierenden bereit: Diese können ohne zusätzliche Gebühren an allen drei Hochschulen gleichzeitig eingeschrieben sein und damit sowohl aus einer großen Auswahl an Lehrveranstaltungen schöpfen als auch die jeweiligen Infrastrukturen vor Ort nutzen. Damit haben die Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Technische Universität Darmstadt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Strategische Allianz um eine weitere Facette bereichert.


BIOLOGIEDIDAKTIK

Von schlürfenden Spinnen und tierischen Topmodels

50 Lehramtsstudierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben eine Videoreihe zur "Natur des Jahres 2020" produziert. Herausgekommen sind dabei 16 Kurzfilme, die Schülerinnen und Schüler neugierig machen sollen auf die Vielfalt der Biologie. Die Inhalte reichen von Bienen und Blumen bis hin zu raffinierten Jägern. Lehrkräfte können das kostenfreie Material direkt in ihren Unterricht einbinden.


MATHEMATIK

"Die Mathematik fasziniert mich immer wieder neu"

Sie gehört zu den jüngsten Professorinnen in Deutschland – und das in einem Fach, in dem Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind: Lisa Hartung begann noch während ihrer Schulzeit mit dem Mathematikstudium. 2019 wurde sie mit 27 Jahren auf eine Juniorprofessur an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen, im Jahr darauf übernahm sie eine reguläre Professur am Institut für Mathematik.


CORONA SCHOOL E.V.

Hilfe beim Lernen in der Krise

Die Corona School unterstützt bundesweit Schülerinnen und Schüler in Zeiten der Pandemie: Studierende bieten per Videochat Nachhilfe verschiedensten Umfangs, sie beantworten Fragen zum Unterricht oder begleiten bei den Hausarbeiten. Im März 2020 startete die Initiative, mittlerweile sind mehr als 12.500 Schülerinnen und Schüler sowie 10.000 Studierende mit im Boot. Auch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist das Engagement groß: Benjamin Pfannes erzählt als "Campus Representative" von den Erfolgen und Plänen der Corona School.


DIGITAL STUDIEREN

Zweites Semester in Zeiten der Pandemie

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat die erste Herausforderung gemeistert: Das Sommersemester mit überwiegend digitalen Lehr- und Lernangeboten verlief deutlich besser, als erwartet. Nun steht ein Wintersemester unter ähnlichen Vorzeichen an, denn die Corona-Pandemie erreicht einen neuen Höhepunkt. JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch und der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Stephan Jolie, ziehen Bilanz und richten den Blick nach vorn.


LANDESKUNDE

Auf dem Weg zur modernen Demokratie – die Mainzer Republik

Das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. (IGL) und das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz zeigen in der Schule des Sehens eine Wanderausstellung zur Mainzer Republik. Damit porträtieren sie einen der frühesten Demokratieversuche auf deutschem Boden, der in der Öffentlichkeit bisher kaum die verdiente Aufmerksamkeit fand.


DIVERSITÄT

Vielfalt ermöglichen, fördern und schätzen

Hochschulen sind Orte, an denen Vielfalt gelebt wird: Das scheint allzu selbstverständlich. Die Verantwortlichen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) jedoch begnügen sich nicht mit diesem Gemeinplatz. Sie arbeiten seit Jahren an einer umfassenden Diversitätsstrategie, die allen Mitgliedern der JGU die bestmögliche Teilhabe an universitären Prozessen, Strukturen und Ressourcen ermöglichen soll – und das unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialem Hintergrund, Herkunft, Religion, sexueller Identität und Orientierung, körperlichen Fähigkeiten sowie individueller Lebenssituation.


Biochemikerin Prof. Dr. Ute Hellmich sucht mit ihrem Team, in dem unter anderem Eric Schwegler forscht, nach neuen therapeutischen Ansätzen für einige der vernachlässigten Tropenkrankheiten. (Foto: Stefan F. Sämmer)BIOCHEMIE

Mehr Aufmerksamkeit für vernachlässigte Tropenkrankheiten

Über eine Milliarde Menschen weltweit leiden an verheerenden Tropenkrankheiten, die bis heute nur unzureichend erforscht wurden. Die Biochemikerin Prof. Dr. Ute Hellmich sucht nach neuen therapeutischen Ansätzen für einige dieser vernachlässigten Tropenkrankheiten. Ihre Arbeitsgruppe nutzt hierfür strukturbiologische Ansätze und beschäftigt sich mit drei verwandten Parasiten, die das Chagasfieber, die Afrikanische Schlafkrankheit und Leishmaniose verursachen.


GUTENBERG-ALUMNI

Gleichberechtigung als Neverending Story

Sie war die erste Landesfrauenbeauftragte in Rheinland-Pfalz und die erste CDU-Politikerin, die sich als Beauftragte der Bundesregierung dem Themenkomplex Migration, Flüchtlinge und Integration widmete. Sie stellte Weichen als Staatsministerin der Bundeskanzlerin und im Auswärtigen Amt, als Bundesvorsitzende der Frauenunion oder heute als Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. 1968 kam Maria Böhmer an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Aus ihrer Studienzeit nahm sie wichtige Impulse mit für ihre späteren Ämter und Aufgaben.


Die Scientists for Future tragen in Corona-Zeiten Schutzmasken, deren Muster die Wetteraufzeichnung von 1850 bis heute spiegelt: In Richtung Gegenwart mehren sich die roten Balken, die für heiße Jahre stehen. (Foto: Peter Pulkowski)SCIENTISTS FOR FUTURE

Klimawandel hier und jetzt

Die Scientists for Future Mainz/Wiesbaden formierten sich Anfang 2019. Sie wollen das Thema Klimawandel auf der regionalen Ebene präsent machen. Das Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) war die Keimzelle für die Initiative. Mittlerweile zählt die Gruppe rund 20 aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.


DIGITAL STUDIEREN

Fortschritte werden über Corona hinaus wirken

Der umfassende Einsatz digitaler Lernplattformen prägte das Sommersemester 2020 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Sowohl Lehrende als auch Studierende mussten sich umstellen und einarbeiten. Es galt, neue Formate zu entwickeln. Drei Beispiele zeigen, worin die besonderen Herausforderungen und Chancen bestanden, wo es Verbesserungen oder Einschränkungen gab und was für die kommenden Semester relevant bleiben wird: Constanze Schuler vom Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft (FTMK), Dr. Nadine Dreimüller, Oberärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, und Prof. Dr. Andreas Hildebrandt vom Institut für Informatik berichten.


Die Gutenberg-Changemaker gestalten seit Anfang 2020 den digitalen Wandel an der JGU mit.DIGITAL STUDIEREN

Studierende als kritische Begleiter der Umstellung auf digitale Lehre

Die Corona-Pandemie und der folgende Lockdown haben auch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine schnelle Umstellung auf rein digitale Lehre nötig gemacht. Eine Gruppe Studierender begleitet diesen Prozess: Prof. Dr. Stephan Jolie hatte Anfang 2020 die Gutenberg-Changemaker ins Leben gerufen, die den digitalen Wandel an der JGU mitgestalten sollen. Drei von ihnen berichten nun, wie sie zur Gruppe gekommen sind, was sie antreibt und wo sie Verbesserungsbedarf sehen.


DIGITAL STUDIEREN

Digitalisierung im Zeitraffer

Bei der Umstellung auf eine rein digitale Lehre und auf digitale Abläufe in allen universitätsinternen Bereichen übernimmt das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) seit Beginn der Corona-Pandemie eine tragende Rolle: Rechnerkapazitäten mussten vervielfacht und Systeme neu eingeführt werden. Das stellte selbst für eines der großen Rechenzentren Deutschlands eine Herausforderung dar.


BOTANISCHER GARTEN

Vom Leben und Sterben der Bäume

Im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist der Klimawandel längst angekommen. Am deutlichsten macht sich dies im Arboretum bemerkbar: Jahr für Jahr sterben Bäume am Hitze- oder Trockenstress, dafür gedeihen andere, die zum Beispiel aus dem Mittelmeerraum oder Nordamerika stammen.


Das Institut für Erziehungswissenschaft und Studierende der Initiative Kreidestaub Mainz e.V. haben ein praxisbezogenes Seminar zu alternativen Schulformen konzipiert.DIGITAL STUDIEREN

Studierende von Kreidestaub gestalten Seminar mit

Prof. Dr. Karin Bräu vom Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sowie Leonora Nieling und Marcel Georg, zwei Studierende der Initiative Kreidestaub Mainz e.V., konzipierten ein praxisbezogenes Seminar zu alternativen Schulformen: 45 Lehramtsstudierende sollten auf Lernreise gehen. In Zeiten von Corona allerdings schien die Durchführung unmöglich.


Dr. Nicole Merbitz ist eine der Leiterinnen des Ada-Lovelace-Projekt (ALP) an der JGU. (Foto: Bernd Eßling)ADA-LOVELACE-PROJEKT

"Nichts ersetzt das Ausprobieren vor Ort"

Um jungen Frauen auch in Corona-Zeiten attraktive Angebote im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) machen zu können, entwickelte das Ada-Lovelace-Projekt (ALP) eine Reihe innovativer Online-Formate. Dr. Nicole Merbitz, eine der Leiterinnen des ALP an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), erzählt vom Potenzial der digitalen Medien, aber auch vom besonderen Stellenwert der bewährten Präsenzveranstaltungen.


JGU INTERNATIONAL

Studieren im Ausland in Zeiten von Corona

Auch der internationale Austausch leidet unter den weltweiten Lockdowns und Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie. Das trifft viele Studierende, aber auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich für einen Auslandsaufenthalt entscheiden. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) kümmert sich die Abteilung Internationales um sie – und stellt sich einigen neuen Herausforderungen.


DIGITAL STUDIEREN

Digitale psychotherapeutische Beratung für Studierende

Die Psychotherapeutische Beratungsstelle (PBS) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hilft Studierenden bei der Bewältigung von individuellen Belastungen wie Stress oder Prüfungsangst, sie bietet Kurse zu verschiedensten Themenkomplexen und Einzelberatungen bei psychischen Problemen. Das Team entwickelte bereits seit 2013 eine ganze Reihe von Online-Formaten. Doch nun, in Zeiten der Corona-Pandemie, stellte es sein gesamtes Präsenzprogramm um.


FORTHEM-ALLIANZ

Europäische Universitäten knüpfen beispielhaftes Netzwerk

Unter Federführung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) schlossen sich voriges Jahr sieben europäische Universitäten zur FORTHEM-Allianz zusammen. Sie wollen einen Beitrag zur Fortentwicklung des europäischen Hochschulraums leisten und Modell sein für weitere Hochschulen. Die EU-Kommission fördert das neue Hochschulnetzwerk in einer ersten Pilotphase mit 5 Millionen Euro.


DIGITAL STUDIEREN

Weltweiter Unterricht in Zeiten des Lockdown

Das Internationale Studien- und Sprachenkolleg (ISSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) musste besonders schnell auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie reagieren, denn anders als den Rest der Universität trafen die Kontaktsperren Teile des Kollegs mitten im Unterrichtsbetrieb. Dennoch verlief die Umstellung auf Online-Kurse relativ reibungslos, da das Team um ISSK-Leiterin Silke Dosch-Reuting im Vorfeld bereits viel Erfahrung mit digitalen Medien sammeln konnte.


CHEMIE

"Versorgungssicherheit mit Medikamenten ist dramatisch gefährdet"

Noch immer sind die chemische und pharmazeutische Industrie ein Motor des Fortschritts und des Wohlstands. Doch in den letzten Jahrzehnten wurde die Produktion immer mehr ins Ausland verlagert. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern nahezu für die gesamte westliche Welt. Damit ergeben sich fatale Abhängigkeiten, sagt Prof. Dr. Till Opatz vom Department Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) – die Versorgung mit Medikamenten sei nicht mehr gesichert.


DIGITAL STUDIEREN

Herausforderung und Chance für die digitale Studienberatung

Eine eher unspektakulär klingende Aussage auf der Website der Zentralen Studienberatung (ZSB) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) änderte einiges: "Sie können uns nun täglich ohne Termin direkt anrufen", steht dort zu lesen. Dies war eine der ersten Reaktionen auf die besonderen Umstände, unter denen das Sommersemester 2020 begann: Das elfköpfige Team der ZSB musste sich auf den Lockdown im Zuge der Corona-Pandemie einstellen. Das geschah schnell – und beileibe nicht nur mit diesem einen Satz.


GUTENBERG-ALUMNI

Von der Debattier-Meisterin zur Kommunikations-Coachin

Während ihres Studiums an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) engagierte sich Marietta Gädeke auf vielfache Weise. Unter anderem entdeckte sie die Kunst des Debattierens für sich. Dies wurde zum Keim ihrer beruflichen Karriere. 2008 gründete sie ihr eigenes Unternehmen: eine Kommunikations-Agentur, die sie bis heute erfolgreich betreibt.


DIGITAL STUDIEREN

Chemie digital

Dr. Nuri Blachnik und seine Kolleginnen und Kollegen setzten bereits vor Jahren auf digitale Medien in der Lehre. Das kommt ihnen nun zugute: Das Department Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) konnte schnell auf den weitgehenden Shutdown in Folge der Corona-Pandemie reagieren und ging mit einem Großteil seiner Angebote online.


KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

Studierende stellen in der Kunsthalle Mainz aus

21 Studierende der Kunsthochschule Mainz sollten mit ihren Werken zu Gast sein in der Kunsthalle Mainz: Das war der Plan vor der Corona-Pandemie. Die Schau "Wir leben auf einem Stern" musste verschoben werden, dafür präsentiert Kuratorin Lina Louisa Krämer nun ein "Intro" zur Ausstellung. Seit dem 20. Mai 2020 sind fünf Arbeiten vorab zu sehen, begleitet von Videos aller Studierenden. Aus der Not entstand eine Ausstellung mit eigenem Charakter.


Prof. Dr. Michael Witthöft untersucht mit seinem Team die psychologischen Folgen der Corona-Beschränkungen. (Foto: Angelika Stehle)KONTAKTSPERREN

Frühe Corona-Studie findet viel Beachtung

Prof. Dr. Michael Witthöft vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) startete mit seinem Team eine der frühesten Studien zu den psychischen Auswirkungen von Kontaktsperren im Zuge der Corona-Pandemie. Mit Blick auf die ersten Ergebnisse fordert er gezielte Hilfsangebote für besonders betroffene Bevölkerungsgruppen.


Rebecca Höfer engagiert sich in der Hochschulgruppe "Students for Future" für den Umweltschutz. (Foto: Peter Pulkowski)STUDENTS FOR FUTURE MAINZ

Klimakrise ist schwer zu kommunizieren

Rebecca Höfer gehört zur "Students for Future"-Gruppe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Eben erst hat sie ihr Bachelor-Studium am Institut für Publizistik abgeschlossen. Nun erzählt sie von ihren Überzeugungen, ihrem Engagement und von der Public Climate School 2.0 der Mainzer "Students for Future", die am 25. Mai startet.


DIGITAL STUDIEREN

Erstsemester erreichen – trotz Corona

Die Corona-Pandemie zwingt dazu, auch bei der Begrüßung der Studienanfängerinnen und Studienanfänger neue Wege zu beschreiten: Die Hörsäle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bleiben geschlossen, dafür öffnen sich digitale Kanäle. Per Videobotschaft, virtuellem Erstsemesterfrühstück oder Online-Konferenz werden die frisch Immatrikulierten auf ihren neuen Lebensabschnitt vorbereitet.


DIGITAL STUDIEREN

Die meisten Lehrangebote werden verwirklicht

Angesichts der Corona-Pandemie wird dieses Sommersemester an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) völlig anders aussehen als alle Semester zuvor. Solange die verordneten Kontaktsperren in Kraft bleiben, kann es keine Vorlesungen, Seminare oder Workshops auf dem Campus geben. Deswegen gilt es, neue Wege zu beschreiten: Möglichst viele der rund 5.000 geplanten Lehrangebote sollen über digitale Kanäle realisiert werden. Das von der Universitätsleitung ins Leben gerufene Kompetenzteam Digitale Lehre unterstützt die Lehrenden bei dieser Mammutaufgabe.


DIGITAL STUDIEREN

Abstand halten und doch in Verbindung bleiben

Die Corona-Pandemie wird das Lehren und Lernen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) grundlegend verändern. An volle Hörsäle und Seminarräume ist in Zeiten von Kontaktsperren nicht zu denken. Deswegen setzt die Hochschulleitung auf digitale Angebote: Seit dem 16. März arbeitet ein neu zusammengestelltes Kompetenzteam daran, das umfangreiche Lehrangebot in neue Kanäle zu leiten.


Prof. Dr. Tim Bindel leitet das Projekt "Sport/sozial" mit der Unterstützung von Laura Trautmann. (Foto: Peter Pulkowski)SPORTWISSENSCHAFT

Sport in sozialer Verantwortung

Sportstudierende gehen in soziale Einrichtungen, und die Sozialpädagogik hält Einzug ins Sportstudium: Dies sind die Ziele des bundesweit einzigartigen Projekts "Sport/sozial", das Anfang vorigen Jahres am Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) startete.


STUDIENPROGRAMM Q+

Das besondere Angebot für Studierende, die mehr wissen wollen

Das Studienprogramm Q+ bietet leistungsstarken Studierenden die Möglichkeit, hochkarätiges Wissen jenseits der regulären Studiengänge zu erwerben. Das Angebot zieht sich quer durch die Disziplinen. In den kommenden Jahren soll es zu einem wichtigen Bestandteil und zu einem Markenzeichen der Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) werden.


Im Rahmen der "Kleine Fächer-Wochen" luden das Institut für Altertumswissenschaften und das Historische Seminar zu einem viefältigen Programm rund um die Kleinen Fächer.KLEINE-FÄCHER-WOCHEN

Antike hautnah erleben als #explorer4aday

Das Institut für Altertumswissenschaften und das Historische Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) laden ein zu ihren "Kleine Fächer-Wochen". Gefördert von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung geben sie unter dem Titel #explorer4aday / #explorer4aweek einen tiefen Einblick in die Vielfalt der Kleinen Fächer – und das mit einem mindestens ebenso vielfältigen Programm.


Seit 2018 bietet der internationale Masterstudiengang Biomedizin der Universität Luxemburg, der Université de Strasbourg und der Universitätsmedizin der JGU eine exzellente interdisziplinäre Ausbildung. (Foto: Stefan F. Sämmer)INTERNATIONALER MASTER BIOMEDIZIN

Ambitionierter Studiengang lockt außergewöhnliche Studierende

Im Jahr 2018 startete der internationale Masterstudiengang Biomedizin der Universität Luxemburg, der Université de Strasbourg und der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Er bietet Studierenden eine exzellente interdisziplinäre Ausbildung an drei renommierten Standorten, die jeweils besondere wissenschaftliche Schwerpunkte einbringen.


EMOTIONSREGULATION

"Du kannst das, du schaffst das!"

Wie beeinflusst Angst die Leistung und welche Möglichkeiten gibt es, mit dieser Angst umzugehen? Dr. Jeanette Kubiak vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sucht Antworten auf diese Fragen. Sie beschäftigt sich mit der Emotionsregulation, also mit all jenen Prozessen, mit denen Menschen versuchen, ihre Gefühle in bestimmte Bahnen zu leiten.


TURKOLOGIE

Kleines Fach mit großen Themen

Der Arbeitsbereich Turkologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) befindet sich im Umbruch: Es gilt, eine zweite Professur zu besetzen, außerdem steht der Start neuer, eigenständiger Studiengänge an. Prof. Dr. Julian Rentzsch, im Jahr 2017 an den Arbeitsbereich berufen, gestaltet und begleitet diesen Prozess.


KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

Studierende präsentieren ihre Arbeiten

Jeweils gegen Ende des Wintersemesters verwandelt sich die Kunsthochschule Mainz in einen riesigen, vielgestaltigen Ausstellungsraum: Die Studierenden zeigen Malerei, Skulptur, Grafik, Zeichnung, Film, Fotografie, Medienkunst, Installation und Performance. Auch in diesem Jahr war die Öffentlichkeit wieder eingeladen zum Rundgang durch die Säle und Ateliers, zum Dialog mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern.


COMPUTERSAMMLUNG

"Was nicht mehr betriebsbereit ist, bringen wir zum Laufen"

Die Computersammlung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lädt zum Erforschen und Mitmachen ein. Ursprünglich 1973 gegründet, wurde sie vor zwei Jahren wieder zu neuem Leben erweckt. Ein Team aus sechs Computerfachleuten, die aus verschiedensten Bereichen der Universität kommen, betreut die Sammlung ehrenamtlich.


DEUTSCHLANDSTIPENDIUM

Fünf Deutschlandstipendien für Studierende der JGU

Seit Jahren unterhält die Biotest AG aus Dreieich Verbindungen zur Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Unter anderem war das Pharma-Unternehmen am Spitzencluster Ci3 für individualisierte Immunintervention beteiligt. Nun fördert es erstmals fünf Mainzer Studierende über ein Deutschlandstipendium.


POLICY MODELLING

Sozialsimulation bietet belastbare Zukunftsszenarien

Die Computersimulation wird mehr und mehr zum Werkzeug für die Prognose gesellschaftlicher und sozialer Entwicklungen. Sie manifestiert sich als ein wichtiger Faktor für politische Entscheidungen. Prof. Dr. Petra Ahrweiler vom Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist eine der führenden Wissenschaftlerinnen auf diesem Gebiet. Unter anderem beriet sie die irische Regierung und die Europäische Kommission.


NEUROBIOLOGIE

So sehen Fliegen und Menschen

Seit Anfang 2019 forscht Prof. Dr. Marion Silies am Fachbereich Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zur Organisation und Funktion von Schaltkreisen in visuellen Systemen der Fruchtfliege. Für ihre Arbeiten wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet.


METEOROLOGIE

Wie wirken Eiswolken auf das Klima?

Dr. Martina Krämer vom Forschungszentrum Jülich ist eine der renommiertesten Expertinnen im Bereich der Wolkenphysik. Sie untersucht die Struktur von Eiswolken und deren Einfluss auf das Klima. Krämer studierte und forschte 17 Jahre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), nun kehrt sie als Fellow des Gutenberg Forschungskollegs (GFK) an ihre Alma Mater zurück.


LITMUS

Effektive Diagnose für nicht-alkoholische Fettleber gesucht

Rund 20 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung. Sie kann zu schweren Entzündungen, zu Leberzirrhose und Krebs führen. Bisher fehlt es an einfachen Methoden, sie früh und zuverlässig zu erkennen. Dies aber wäre für die Entwicklung von Medikamenten und Therapien wichtig. Mit dem Forschungsprojekt LITMUS soll sich das ändern: Ein internationales Konsortium, an dem die Universitätsmedizin Mainz maßgeblich beteiligt ist, entwickelt Biomarker, die völlig neue Möglichkeiten eröffnen.


KUNSTGESCHICHTLICHE SAMMLUNGEN

Propheten und Heilige, Dias und Festungsziegel

Die Kunstgeschichtlichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sind auf dem Campus präsent: Im Georg Forster-Gebäude lassen sich nicht nur Kopien von byzantinischen Mosaiken und bedeutenden Skulpturen, sondern auch Originalkunstwerke bewundern. Doch es gibt entschieden mehr zu entdecken: Dr. Klaus T. Weber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, stellt eine Auswahl an Objekten vor.


Dr. Larissa Schindler erforscht am Institut für Soziologie das Flugreisen in seinen verschiedenen Facetten. (Foto: Peter Pulkowski)SOZIOLOGIE DER MOBILITÄT

Fliegen als Alltag, Fliegen als Ausnahmesituation

In der globalisierten Gesellschaft der Gegenwart ist Reisen zur Selbstverständlichkeit geworden. Dr. Larissa Schindler vom Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beschäftigt sich mit der modernsten Spielart – dem Fliegen. Sie leitet das DFG-Projekt "Die Flugreise. Vom körperlichen Vollzug technisch beschleunigter Mobilität".


Die Psychotherapeutische Beratungsstelle der JGU unterstützt Studierende bei der Bewältigung von Prüfungsangst, Schreibblockaden oder Leistungsstress.PSYCHOTHERAPEUTISCHE BERATUNGSSTELLE

Maßgeschneiderte Hilfe für Studierende

Seit 52 Jahren unterstützt die Psychotherapeutische Beratungsstelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Studierende bei der Bewältigung von Prüfungsangst, Schreibblockaden oder Leistungsstress, aber auch von anderen psychischen Problemen. Das Team entwickelt ständig neue Formate, um den Bedürfnissen ihrer Klientel gerecht zu werden. Jüngst kam das Online-Präventionsprogramm "me@JGU" hinzu.


GUTENBERG ALUMNI

Erstes deutsch-französisches Alumni-Treffen

Das erste deutsch-französische Alumni-Treffen des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) war ein großer Erfolg. Es gab den Absolventinnen und Absolventen nicht nur die Gelegenheit, alte Kontakte aufzufrischen. Es war auch ein erster Schritt, neue Netzwerke zu knüpfen.


Prof. Dr. Alexandra Busch leitet seit November 2018 das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz und lehrt parallel an der JGU am Institut für Altertumswissenschaften. (Foto: Stefan F. Sämmer) ALTERTUMSWISSENSCHAFTEN

Archäologie muss sich wieder mehr zu Wort melden

Im November 2018 übernahm Alexandra W. Busch die Leitung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM), an das sie bereits vier Jahre zuvor als Forschungsdirektorin kam. Mit dem Amt ist eine Professur am Institut für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) verbunden. Die Archäologin schätzt diese enge Verbindung. Im Interview erzählt sie von der Neuausrichtung ihres Hauses und von den vielfältigen wissenschaftlichen Kooperationsmöglichkeiten im Rhein-Main-Gebiet.


SPRACHWISSENSCHAFT

Von der unterschätzten Diversität menschlicher Sprachen

Die Sprachwissenschaftlerin Dr. Uta Reinöhl forscht zu grammatischen Strukturen in unterschiedlichen außereuropäischen Sprachen. Sie kam im Februar 2019 als Leiterin einer frisch gegründeten Emmy Noether-Nachwuchsgruppe ans Department of English and Linguistics der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Nur drei Monate später erhielt sie den Heinz Maier-Leibnitz-Preis, die wichtigste Auszeichnung für wissenschaftliche Nachwuchsförderung in Deutschland.


ÄGYPTOLOGIE

Bedeutender ägyptischer Gräberberg erstmals ausführlich erforscht

Ende 2019 läuft das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit 2005 geförderte Langzeitprojekt "Die altägyptische Nekropole von Assiut: Dokumentation und Interpretation" aus, eine Kooperation der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der Freien Universität Berlin und der Universität Sohag in Ägypten. Die Ausstellung "Asyut's Fourteen" in der Schule des Sehens auf dem Gutenberg-Campus zieht Bilanz und zeigt beispielhaft in Schlaglichtern, was das internationale und interdisziplinäre Grabungsteam entdeckte.


JGU INTERNATIONAL

Neugier wecken für die Sprache und Kultur Polens

In diesem Jahr feiert das Polonicum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) seinen 40. Geburtstag. Seit 1979 steht es Studierenden aller Fachrichtungen offen und bietet ihnen weit mehr als nur Sprachkurse: Polnische Kultur und Geschichte stehen ebenso auf dem Programm wie Exkursionen nach Warschau und Breslau. Die JGU ist bekannt für intensive Kontakte und vielgestaltige Kooperationen mit Polen, das Polonicum fügt sich hier nahtlos ein.


GUTENBERG-ALUMNI

Unterhaus-Chef kehrt zurück an seine Alma Mater

Er gehörte zu den kreativsten Köpfen des ZDF: Stephan Denzer schuf eine ganze Reihe neuer Formate für den Sender, darunter die "heute show" und "Die Anstalt". Seit dem 1. Juli 2019 leitet er das Mainzer Unterhaus, und auch für die traditionsreiche Kleinkunstbühne hat er große Pläne. Einst studierte Denzer an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), nun kommt er auf den Campus, um Seminare über Sitcoms und Satire zu halten, um kreative Geister zu entdecken und Studierende für Kabarett und Comedy zu begeistern.


Das Studierendenfernsehen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. CAMPUSTV MAINZ

Erfolgreicher Mix aus Freiräumen und professionellen Ansprüchen

CampusTV feiert seinen 20. Geburtstag. Das Studierendenfernsehen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) machte im Lauf seines Bestehens einige Wandlungen durch. Davon erzählen der ehemalige Leiter Prof. Dr. Karl Nikolaus Renner und seine Nachfolgerin Prof. Dr. Katja Schupp.


Beim Tag der Rhein-Main-Universitäten präsentierten sich die seit 2015 entstandenen viefältigen Kooperationsprojekte. (Foto: Uwe Dettmar) RHEIN-MAIN-UNIVERSITÄTEN

Markt der Möglichkeiten

Vor rund vier Jahren schlossen sich die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Goethe-Universität Frankfurt am Main und die Technische Universität Darmstadt zur Strategischen Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) zusammen. Nun luden sie zum ersten Tag der RMU ins Frankfurter I.G.-Farben-Haus: Mehr als 250 Besucherinnen und Besucher konnten auf einem Markt der Möglichkeiten entdecken, was die Allianz mittlerweile auf den Weg gebracht hat. Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung stellten 40 Projekte vor, die häufig erst durch Förderung der RMU möglich wurden.


Prof. Dr. Hansjörg Schild (r.) und Prof. Dr. Tobias Bopp leiten den Sonderforschungsbereich (SFB) 1292 "Gezielte Beeinflussung von konvergierenden Mechanismen ineffizienter Immunität bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen" seit 2017. (Foto: Stefan F. Sämmer)IMMUNOLOGIE

Tumore und chronische Krankheiten tricksen Immunsystem aus

Seit Jahrzehnten leisten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Herausragendes auf dem Gebiet der Immunologie. Dieser Schwerpunkt wurde 2017 mit der Einrichtung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1292 "Gezielte Beeinflussung von konvergierenden Mechanismen ineffizienter Immunität bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen" nochmals gestärkt: Für einen Zeitraum von vier Jahren stellte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 9,7 Millionen Euro zur Verfügung.


Seit zehn Jahren übertragen Übersetzerinnen und Übersetzer am Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) Werke aus dem Deutschen ins Arabische. (Foto: Britta Hoff) ÜBERSETZUNG

Deutsche Literatur ist begehrt in der arabischen Welt

Vor zehn Jahren begründeten die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Sektion Kalima des Kultur- und Tourismusministeriums von Abu Dhabi eine Kooperation: Werke aus dem Deutschen sollten ins Arabische übertragen werden. Am Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) formierte sich ein Pool von Übersetzerinnen und Übersetzern, der bis heute 142 Titel übertragen hat.


JGU INTERNATIONAL

Deutsch-polnische Erfolgsgeschichten

Der Kontakt und der Austausch mit Polen haben eine lange Tradition an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Seit Jahrzehnten bestehen enge Verbindungen zu vielen polnischen Hochschulen. Wegweisende Kooperationen und die einzigartige Gastprofessur "Schwerpunkt Polen" stehen für das besondere Verhältnis zum europäischen Nachbarn. Adam Seredynski kam 2006 im Zuge eines Doppelabschlussprogramms der SGH Warschau und der JGU nach Mainz – und blieb länger als gedacht.


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Graduiertenkolleg "Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung" für weitere viereinhalb Jahre. GRADUIERTENKOLLEG 1876

Frühe Konzepte von Mensch und Natur

Anfang vorigen Jahres stand es fest: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Graduiertenkolleg "Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung" für weitere viereinhalb Jahre. Das fächerübergreifende Forschungs- und Qualifizierungsprogramm wurde 2013 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ins Leben gerufen.


GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2019

Lockere Talk-Runde zum Finale

Zum Abschluss seiner Vorlesungsreihe "Die Macht der Düfte: Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt" lud Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt gleich eine ganze Reihe Gäste an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein: Der Inhaber der Gutenberg-Stiftungsprofessur 2019 sprach mit einer Winzerin, einem Sternekoch und einem Parfümeur über die Kunst, mit Düften zu arbeiten.


Doris Prechel und Frank Maas präsentierten in der Ausstellung "Bringing the Past to Light" die ersten Ergebnisse ihrer interdisziplinären Kooperation. (Foto: Peter Pulkowski) BRINGING THE PAST TO LIGHT

Kernphysik und Keilschriftwissenschaft arbeiten Hand in Hand

Prof. Dr. Doris Prechel vom Arbeitsbereich Altorientalische Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und Prof. Dr. Frank Maas vom Mainzer Helmholtz-Institut (HIM) haben sich zusammengetan, um Licht in die Vergangenheit zu bringen: Moderne physikalische Messgeräte helfen dabei, jahrtausendealte Keilschrifttafeln zu entschlüsseln. In einer Ausstellung haben die beiden nun erste Ergebnisse ihrer Kooperation präsentiert.


DEIN TAG FÜR AFRIKA

Bundesweiter Aktionstag zu Gast an der JGU

Die Kampagne "Dein Tag für Afrika" geht erfolgreich ins 17. Jahr: 170.000 junge Menschen erarbeiteten 1,3 Millionen Euro, die nun an Bildungsprojekte in Afrika fließen. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) war ein Zentrum der aktuellen Kampagne: Hier fand die bundesweite Pressekonferenz statt. Und hier arbeiteten auch 17 Schülerinnen und Schüler im Botanischen Garten, im Büro des Präsidenten oder in der Zentraldruckerei.


ZENTRUM FÜR INTERDISZIPLINÄRE FORENSIK

Sehnsucht Leben

Studierende treffen auf straffällig gewordene Jugendliche und gemeinsam erfüllen sie alten Menschen ihre Träume und Wünsche: Mit dieser Idee ging das Projekt "Sehnsucht Leben" im Sommer 2018 an den Start. Es ist Teil der Initiative "Ehrensache! Wir.Können.Helfen" des Zentrums für interdisziplinäre Forensik (ZiF) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


KULTURANTHROPOLOGIE / VOLKSKUNDE

Die Kaschubei mit allen Sinnen erleben

Ab dem 25. Juni 2019 präsentieren Studierende der Kulturanthropologie/Volkskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Ausstellung "Zwischen Eigen und Fremd. Stimmungsbilder der Kaschubei". Sie entwickelte sich aus einem Masterprojekt unter der Leitung von Dr. Oliwia Murawska.


SCHOPENHAUER-FORSCHUNGSSTELLE

Kein Philosoph für Universitäten?

Lange Zeit war sie die einzige wissenschaftliche Einrichtung, die sich an einer deutschen Hochschule mit Arthur Schopenhauer auseinandersetzte, und bis heute ist sie die zentrale Anlaufstelle für all jene, die sich mit dem Philosophen beschäftigen wollen: 2001 gründete Prof. Dr. Matthias Koßler am Philosophischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Schopenhauer-Forschungsstelle.


Die französische Historikerin Prof. Dr. Corine Defrance ist die Preisträgerin des Gutenberg Research Awards 2019. (Foto: Stefan F. Sämmer) GUTENBERG RESEARCH AWARD 2019

Exzellente Forschung zu deutsch-französischen Beziehungen

Die französische Historikerin Prof. Dr. Corine Defrance wurde mit dem Gutenberg Research Award des Gutenberg Forschungskollegs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ausgezeichnet. Über drei Jahrzehnte hinweg trat sie vor allem mit ihren herausragenden Arbeiten zu den deutsch-französischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg hervor. Im Gespräch erzählt sie von ihren engen Verbindungen zu Mainz, aber auch von ihren Sorgen angesichts aktueller deutsch-französischer Spannungen.


Prof. Dr. em. Elisabeth Gateff, die ehemalige Leiterin des Instituts für Genetik an der JGU, setzt sich für die Verschönerung des Campus ein. (Foto: Stefan F. Sämmer)FÖRDERN UND STIFTEN

Kunst und Rosen für den Campus

Einst leitete sie das Institut für Genetik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), heute engagiert sich Prof. em. Dr. Elisabeth Gateff für die Verschönerung des Campus: Er soll grüner werden und mit Kunstwerken geschmückt zum Verweilen einladen. Anlässlich des Rosenfests im Botanischen Garten der Universität zeigte sich ein weiteres Mal, mit welch großer Energie und durchschlagender Wirkung die Biologin ihre Anliegen vorantreibt.


Seit 2014 organisiert die Studenteninitiative Cross Borders am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) Sprachkurse und Freizeitangebote für Flüchtlinge. (Foto: Birgit Hoff) CROSS BORDERS

Studierendeninitiative unterstützt Flüchtlinge

2014 gründeten Studierende des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der JGU in Germersheim die Initiative Cross Borders. Mit Sprachkursen und verschiedensten Freizeitangeboten wollten sie Flüchtlingen helfen, sich in Deutschland zurechtzufinden. In den folgenden Jahren gab es einige Veränderungen, doch ein Kerngedanke blieb: Cross Borders versteht sich als Studierendeninitiative für Geflüchtete und mit Geflüchteten.


Stiftungsprofessor Hanns Hatt begrüßte in seiner Vorlesungsreihe Thomas Vilgis vom Mainzer Max-Planck-Institut für Polymerforschung. (Foto: Stefan F. Sämmer) GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2019

Das Feuer brachte dem Menschen umami

Traditionell lädt der Inhaber der Gutenberg-Stiftungsprofessur renommierte Gäste ein, die besondere Aspekte seiner Forschung beleuchten oder gar über den Tellerrand seines Fachs hinausschauen: Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt begrüßte in seiner Vorlesungsreihe "Die Macht der Düfte: Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt" einen Spezialisten für guten und schlechten Geschmack: Prof. Dr. Thomas Vilgis vom Mainzer Max-Planck-Institut für Polymerforschung sprach über "Kochen und Genießen: Das Spiel der Moleküle".


BUCHWISSENSCHAFT

Künstliche Intelligenz als Lektor, Vorleser – und Autor?

Anfang des Jahres organisierte Prof. Dr. Christoph Bläsi am Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) das 14. Mainzer Kolloquium zum Thema "Künstliche Intelligenz in der Buchwelt – Maschinen als Lektoren, Maschinen als Vorleser?". Im Gespräch skizziert der Buchwissenschaftler, was auf diesem Gebiet bereits möglich ist und wohin es in Zukunft gehen könnte.


KERNCHEMIE

Das Periodensystem wird 150 Jahre alt – und wächst beständig

Vor 150 Jahren wurde das Periodensystem vorgestellt. Fast jeder kennt die Tabelle, die alle bekannten chemischen Elemente vereint. Für die einen ist sie ein Albtraum aus Schultagen, für die anderen eine wissenschaftliche Großtat, die bis heute Bestand hat. Prof. Dr. Christoph Düllmann und Prof. Dr. Michael Block vom Institut für Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehören definitiv zur zweiten Gruppe. Sie forschen zu den superschweren Elementen, die erst in den letzten Jahrzehnten entdeckt wurden.


DEUTSCHLANDSTIPENDIUM

Aareon AG fördert Studierende der JGU

Die Aareon AG ist das führende Beratungs- und Systemhaus für die europäische Immobilienbranche. Das international agierende Mainzer Unternehmen entwickelt innovative IT-Lösungen für seine Kunden und begleitet sie im digitalen Zeitalter. Ende 2018 beschloss der Vorstand, sich an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu engagieren: Für die nächsten drei Jahre unterstützt Aareon jeweils vier Studierende über das Deutschlandstipendium.


FRÜHJAHRS- UND HERBSTUNIVERSITÄT

Schlüsselqualifikationen für Studien- und Berufsweg

Seit zehn Jahren bietet der Career Service der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) seine Frühjahrs- und Herbstuniversität an. Dort bekommen Studierende eine ganze Palette von Schlüsselqualifikationen mit auf den Weg. Sie können berufspraktische Workshops und Bewerbungstrainings sowie Seminare zur Fortbildung und zur beruflichen Orientierung besuchen. Bei der diesjährigen Frühjahrsuniversität standen an die 60 Kurse auf dem Programm.


Der Zellphysiologe Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt ist der 20. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSUR 2019

Die Macht der Düfte

Der Zellphysiologe Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt ist der 20. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. An zehn Abenden erzählt er im größten Hörsaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) von der "Macht der Düfte: Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt". In seinem ersten Vortrag nahm er das "Wunderwerk Nase" unter die Lupe.


FORENSISCHE PHYSIK

Vom mörderischen Messerstich zum wissenschaftlichen Experiment

2017 kam Stefan Axmann ans Institut für Rechtsmedizin der Universitätsmedizin Mainz, um eine Abteilung für Forensische Physik aufzubauen. Diese Neuerung fand viel Beachtung, auch die Medien berichteten mehrfach über die bundesweit einmalige Einrichtung. Der Physiker selbst erzählt mit Begeisterung von seiner Arbeit und von seinem Weg nach Mainz.


PROVENIENZFORSCHUNG

Nicht nur Raubkunst!

Öffentliche Sammlungen enthalten viele Exponate, die aus ethischen Gründen als sensibel eingestuft werden müssen. Lange jedoch haben Museen und Universitäten dieser Tatsache nicht ins Auge gesehen. Erst in den letzten Jahrzehnten ist das Bewusstsein gewachsen, dass sich etwas ändern muss. Dr. Anna-Maria Brandstetter und Dr. Vera Hierholzer von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun ein Buch vorgelegt, das sich dem Thema aus verschiedensten Blickwinkeln nähert.


EU-PROJEKT REIRES

Neues Netzwerk zur Religionsforschung

Zwölf renommierte europäische Institutionen sind am EU-Projekt "Research Infrastructure on Religious Studies" (ReIReS) beteiligt. Es soll den Austausch religiösen Wissens sowie die Forschung dazu fördern und vernetzen. Ein Partner dieser Kooperation ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Hier wird der Talmud-Experte Leor Jacobi aus Israel als ReIReS-Stipendiat zum Jom-Kippur-Ritual der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde in Mainz recherchieren.


HUMANGEOGRAFIE

"Forschung ist immer auch sehr biografisch"

Im Jahr 2017 folgte Veronika Cummings dem Ruf auf eine Professur für Humangeografie an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Aktuell forscht sie vor allem zu sozialen, kulturellen und politischen Aspekten der Migration. Aus ihrer Zeit in Singapur und im Sultanat Oman bringt sie einige Erfahrungen und Erkenntnisse mit. Davon erzählt sie – und von ihrer Rückkehr nach Deutschland.


 Gutenberg-Alumnus Benjamin Eberhardt lebt und forscht ein Jahr lang am Südpol. (Foto/©: Raffaela Busse, NSF)GUTENBERG-ALUMNI

Überwintern in der Antarktis

Ein Jahr lang lebt und forscht der Mainzer Physiker Dr. Benjamin Eberhardt am Südpol. Dort wacht er gemeinsam mit seiner Kollegin Dr. Kathrin Mallot über das Neutrino-Teleskop IceCube. Es wird von einem internationalen Konsortium betrieben, an dem die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) maßgeblich beteiligt ist.


 ORGANSPENDE

Transplantationsgesetz in der Diskussion

Rund 10.000 Menschen warten in Deutschland jedes Jahr auf ein lebenserhaltendes Organ – doch die meisten warten vergeblich. Es fehlt an Spenderinnen und Spendern. Das Bundesgesundheitsministerium brachte nun ein Gesetz für die "Verbesserung der Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende" auf den Weg. Die Diskussion um eine zentrale Frage allerdings wird weiter geführt: Soll es bei der Zustimmungslösung zur Organentnahme bleiben, oder wäre eine Widerspruchslösung die bessere Alternative? Drei Professoren der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beleuchten dieses Thema aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln.


Klaudia Dombrowsky-Hahn und Sabine Littig sind mit der Durchführung des Forschungsprojekts "Afrikaner*innen im Rhein-Main-Gebiet" betraut. (Foto: Peter Pulkowski)AFRIKALINGUISTIK

Pilotprojekt zu sprachlicher Integration und Strategien des Spracherwerbs

Das Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und das Institut für Afrikanistik der Goethe-Universität Frankfurt starteten Anfang des Jahres das gemeinsame Pilotprojekt "Afrikaner*innen im Rhein-Main-Gebiet". Es widmet sich dem gesellschaftspolitisch hochaktuellen Thema der sprachlichen Integration. Gefördert wird diese Kooperation durch den Initiativfonds Forschung der Rhein-Main-Universitäten (RMU).


Prof. Dr. Atoosa Meseck hat seit September 2018 die Professur für "Beschleunigerphysik – Kollektive Effekte und nichtlineare Strahldynamik" inne. (Foto: Peter Pulkowski) KERNPHYSIK

Neue Professur für Beschleunigerphysik

Am 1. September 2018 wurde Prof. Dr. Atoosa Meseck auf die Professur für Beschleunigerphysik – Kollektive Effekte und nichtlineare Strahldynamik an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen. Diese Professur entstand in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB). Dort beschäftigt sich Meseck mit neuen Konzepten für Teilchenbeschleuniger. Eine spezielle Komponente, die Undulatoren, hat sie dabei besonders im Blick.


Gemeinsam mit ihrem Mann gründete Melitta Martin 1991 die Gerald und Melitta Martin-Stiftung. (Foto: Peter Pulkowski)FÖRDERN UND STIFTEN

Erinnerung an einstigen Bergbau und einen idealistischen Geologen

Die Gerald und Melitta Martin-Stiftung fördert in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Mainz, der Landessammlung Rheinland-Pfalz und dem Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Dokumentation und Erforschung des einst berühmten Bergbaus auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz. Die ersten Aktivitäten der Stiftung reichen bis ins Jahr 1991 zurück. 2017 wurde sie als Treuhandstiftung unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung neu gegründet.


Gutenberg-Alumnus Klaus Kaldemorgen studierte in den 1970er-Jahren Volkswirtschaftslehre an der JGU. (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG-ALUMNI

Fondsmanager aus Leidenschaft

Er gehört zu den führenden Fondsmanagern Deutschlands: Über 36 Jahre hinweg hat sich Klaus Kaldemorgen einen Ruf als versierter Finanzspezialist erarbeitet. In den 1970ern studierte er Volkswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Daran erinnert er sich gut: Er hat viel mitgenommen aus dieser Zeit und kommt gern immer wieder zu Besuch an seine Alma Mater.


Stiftungsprofessor Dr. Alexander Schuster untersucht die ophthalmologische Versorgung in Deutschland. (Foto: Peter Pulkowski) OPHTHALMOLOGISCHE VERSORGUNGSFORSCHUNG

Stiftungsprofessur bringt Licht ins Dunkel

Wenn es um Augenerkrankungen und die augenärztliche Versorgung in Deutschland geht, tappen Betroffene und Beteiligte über weite Strecken im Dunkeln. Es gibt zwar Studien und Statistiken zu Einzelaspekten, doch ein umfassendes, präzises Bild lässt sich damit nicht zeichnen. Eine Stiftungsprofessur zur ophthalmologischen Versorgungsforschung soll Abhilfe schaffen: Am 1. Dezember 2017 wurde Dr. Alexander Schuster von der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz auf die neu geschaffene Stelle berufen.


Im innovativen Lehrprojekt "Interdisziplinäre Werkstatt für literarische Übersetzung" haben Studierende der JGU John Galsworthys "Das silberne Etui" neu übersetzt.INTERDISZIPLINÄRE WERKSTATT FÜR LITERARISCHE ÜBERSETZUNG

Studierende übersetzen Galsworthys Bühnenerstling

Es ist über hundert Jahre her, dass eine Übersetzung von John Galsworthys erster Komödie "The Silver Box" im Deutschen erschien. Nun haben sieben Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Zuge des innovativen Lehrprojekts "Interdisziplinäre Werkstatt für literarische Übersetzung" eine eigene Übertragung des Stücks vorgelegt: Mitte Februar ist "Das silberne Etui", herausgegeben von Dr. Maria Slavtscheva vom Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien, erschienen.


Im Mainzer Verlagsarchiv finden sich unter anderem rund 13.000 Bücher, Zeitschriften, Video- und Tonkassetten. (Foto: Peter Pulkowski) MAINZER VERLAGSARCHIV

Geschichte hinter den Büchern

Etwas versteckt, im Untergeschoss des Philosophicums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), liegt das Mainzer Verlagsarchiv (MVA). Neben rund 13.000 Büchern, Zeitschriften, Video- und Tonkassetten finden sich hier zahlreiche Originalmanuskripte, wertvolle Faksimiles, Korrespondenzen, Verträge und Cover-Entwürfe. Prof. Dr. Stephan Füssel, Leiter des Arbeitsbereichs Buchwissenschaft, gründete das Archiv im Jahr 2009. Seitdem wächst es kontinuierlich.


Beim 60. European Tournament for Dancing Students wurde das Team von Uni-Tanz Mainz zum besten Team gekürt. (Foto: Bernd Eßling) UNI-TANZ MAINZ

Auf Turnieren erfolgreich, bei Studierenden beliebt

Uni-Tanz Mainz ist auf Erfolgskurs: Das Team der Tanzabteilung im Allgemeinen Hochschulsport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wurde letztes Jahr beim 60. European Tournament for Dancing Students zum besten Team gekürt, und auch die einzelnen Tänzerinnen und Tänzer brachten Titel mit nach Hause. Am 23. Februar lädt Uni-Tanz zum 16. Mainzer Fastnachtsturnier mit anschließender Tanznacht. Dies wird der Höhepunkt der Saison, zu dem alle willkommen sind.


Prof. Dr. Peter Baumann ist einer der führenden Zellbiologen und Chromosomenforscher weltweit. (Foto: Peter Pulkowski)ALEXANDER VON HUMBOLDT-PROFESSUR

Höchstdotierter deutscher Forschungspreis für Biologen der JGU

Einer der führenden Zellbiologen und Chromosomenforscher weltweit konnte über eine Alexander von Humboldt-Professur für die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gewonnen werden: Prof. Dr. Peter Baumann wechselte 2017 vom Howard Hughes Medical Institute in Kansas City nach Mainz, wo die Neuausrichtung und der Ausbau der Lebenswissenschaften in vollem Gange sind. Baumann wird diesen Prozess mit vorantreiben.


Frederick von Castell gewann mit dem Team von HRinfo den Deutschen Reporterpreis in der Kategorie Multimedia für "Opfer ohne Stimme – Wie wir unsere Kinder vor Gewalt schützen". (Foto: Peter Pulkowski)JOURNALISTISCHES SEMINAR

Arbeiten in der Flut digitaler Daten

Mit einem Team des Hessischen Rundfunks hat er Ende des vorigen Jahres den Deutschen Reporterpreis in der Kategorie Multimedia gewonnen. Als Mitarbeiter des Journalistischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bereitete er das Thema Datenjournalismus für den Lehrplan auf und arbeitet derzeit an seiner Dissertation. Frederik von Castell kennt sich in der journalistischen Praxis aus, ist aber auch in der akademischen Welt zu Hause.


Das Verbundprojekt von JGU und TU Darmstadt erschließt die Kursivschriften der Pharaonenzeit digital, um sie anschließend umfassend zu untersuchen. (Foto: Stefan F. Sämmer) ÄGYPTOLOGIE

Kursivschrift der Pharaonenzeit digital erschließen

Mit dem Langzeitvorhaben "Altägyptische Kursivschriften: Digitale Paläographie und systematische Analyse des Hieratischen und der Kursivhieroglyphen" füllen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der TU Darmstadt eine Lücke in der Forschung: Erstmals erschließen sie die Kursivschriften der Pharaonenzeit digital, um sie anschließend umfassend zu untersuchen.


Prof. Dr. Dr. h.c. Lars Johanson lehrte von 1973 bis 2001 als Professor für Turkologie an der JGU. (Foto: Peter Pulkowski)GUTENBERG-ALUMNI

Faszination der Turkologie

Über Jahrzehnte hinweg hat Prof. Dr. Dr. h.c. Lars Johanson die Turkologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und weit darüber hinaus geprägt und bereichert. 2001 wurde er emeritiert, doch er bleibt bis heute höchst aktiv in seinem Fach. Als Gastprofessor besuchte er unter anderem China, Australien, Ungarn und die Türkei, als Autor ist er unermüdlich bei der Arbeit, als Mentor gibt er immer neue Impulse.


Die Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3) am ZWW soll zugewanderten und/oder geflüchteten Frauen mit akademischem Abschluss bei der Jobsuche helfen. (Foto: Stefan F. Sämmer)BRÜCKENMAẞNAHME BILDUNG UND BERATUNG (B3)

Starthilfe für zugewanderte Akademikerinnen

Seit April 2018 bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3) an. Das Projekt wendet sich an zugewanderte oder geflüchtete Frauen mit akademischem Abschluss. Es soll ihnen helfen, eine adäquate Tätigkeit in ihrem ursprünglichen Berufsfeld aufzunehmen.


Prof. Dr. Jairo Sinova hat an der JGU neue Forschungsstrukturen im Bereich Spintronik aufgebaut. (Foto: Peter Pulkowski)SPINTRONIK

"Wir müssen raus aus unserer Komfortzone"

Prof. Dr. Jairo Sinova kam 2014 mit einer Alexander von Humboldt-Professur von der Texas A&M University an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der gebürtige Spanier gehört zu den weltweit führenden Forschern auf dem Gebiet der Spintronik. Unter anderem baute er in Mainz das Spin Phenomena Interdisciplinary Center (SPICE) und die INSPIRE Group (Interdisciplinary Spintronics Research) auf.


Maximilian Künster hat im Zuge seiner Magisterarbeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät Briefe von Mainzer Alumnen des Priesterseminars untersucht, die nun in einer Ausstellung präsentiert werden. (Foto: Peter Pulkowski) KATHOLISCH-THEOLOGISCHE FAKULTÄT

Briefe aus dem Krieg

Eine Ausstellung in der Martinus-Bibliothek zeigt Feldpost aus dem Ersten Weltkrieg: Alumnen des Mainzer Priesterseminars schrieben sie an ihren Regens Dr. Joseph Blasius Becker. Maximilian Künster untersuchte die Briefe im Zuge seiner Magisterarbeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Nun präsentiert er sie, angereichert mit einer Vielfalt an weiterem zeitgenössischen Material.


Prof. Dr. Martina Schrader-Kniffki vom Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) in Germersheim organisiert den neuen Studiengang Translation für indigene Sprachen. (Foto: Britta Hoff)TRANSLATIONS-, SPRACH- UND KULTURWISSENSCHAFT

Neuer Studiengang Translation für indigene Sprachen

In Kooperation mit der Universidad Autónoma "Benito Juárez" de Oaxaca plant die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen speziellen Studiengang für das Übersetzen und Dolmetschen indigener Sprachen in Mexiko. Prof. Dr. Martina Schrader-Kniffki vom Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) in Germersheim leitet das Projekt, das gerade in eine entscheidende Phase tritt.


Prof. Dr. Holger Tost vom Institut für Physik der Atmosphäre der JGU forscht zu Klima- und Wettereinflüssen. (Foto: Peter Pulkowski)PHYSIK DER ATMOSPHÄRE

Mit MESSy dem Klima auf der Spur

Er will wissen, was in der Atmosphäre vorgeht: Prof. Dr. Holger Tost nutzt Computersimulationen, um zu erforschen, welche Prozesse Klima und Wetter beeinflussen. 2016 wurde er auf die Carl-Zeiss-Stiftungsprofessur "Umweltmodellierung im Klimasystem" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen.


Juniorprof. Dr. Sascha Dickel vom Institut für Soziologie der JGU wurde in eine Sachverständigenkommission zum Thema Engagement junger Menschen berufen. (Foto: Stefan F. Sämmer)SACHVERSTÄNDIGENKOMMISSION

Junges Engagement im digitalen Zeitalter

Der Dritte Engagementbericht der Bundesregierung widmet sich dem Engagement junger Menschen im digitalen Zeitalter. Eine neunköpfige Sachverständigenkommission soll Analysen und Empfehlungen zu diesem hoch aktuellen Themenkomplex ausarbeiten. Mit von der Partie ist Juniorprof. Dr. Sascha Dickel vom Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).


Yossi David ist der erste Inhaber der Israel-Professur der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Stefan F. Sämmer)ISRAEL-PROFESSUR

"Wir reden viel zu viel übereinander statt miteinander"

Der erste Inhaber der Israel-Professur der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nimmt seine Arbeit auf: Yossi David kommt von der Hebrew University in Jerusalem ans Mainzer Institut für Publizistik. Drei Jahre wird er zu Gast sein, um den deutsch-israelischen Austausch auf dem Gebiet der Kommunikationswissenschaften zu beleben.


Sikelelwa Anita Mashiyi forscht zu Underground Hip-Hop in Südafrika. (Foto: Stefan F. Sämmer)ETHNOLOGIE UND AFRIKASTUDIEN

Südafrikanische Austauschstudentin forscht zu Underground Hip-Hop

Sikelelwa Anita Mashiyi ist die erste Austauschstudentin, die von der University of the Western Cape an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gekommen ist. Hier recherchiert die Masterstudentin im Archiv für die Musik Afrikas zum Underground Hip-Hop südafrikanischer Townships. Diesem Besuch sollen weitere folgen: Das Institut für Ethnologie und Afrikastudien will die Partnerschaft mit drei afrikanischen Hochschulen intensivieren und ein Netzwerk für Forschung und Lehre aufbauen.


Niklas Kaul, U18-Weltmeister, U20-Weltmeister und U20-Europameister im Zehnkampf, studiert an der JGU Physik und Sport auf Lehramt. (Foto: Peter Pulkowski)STUDIUM UND SPITZENSPORT

Mehrfacher Weltmeister studiert an der JGU

Niklas Kaul ist U18-Weltmeister, U20-Weltmeister und U20-Europameister im Zehnkampf. Im Sommer erreichte er bei der Europameisterschaft in Berlin den vierten Platz. Zugleich studiert der 20-Jährige Physik und Sport auf Lehramt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Kaul erzählt, wie er all das unter einen Hut bringt. "Tatsächlich funktioniert es überraschend gut", sagt er.


Prof. Felix Koch von der Hochschule für Musik Mainz ist neuer Mainzer Stadtmusiker. (Foto: Peter Pulkowski)MAINZER STADTMUSIKER

"Musik betrifft jeden, ohne Musik kann niemand leben"

Nach Domorganist Daniel Beckmann und Saxofonistin Steph Winzen ist Prof. Felix Koch von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) jüngst zum dritten Mainzer Stadtmusiker gekürt worden. Die Stiftung Schlaraffia Moguntia zeichnet damit jährlich einen leidenschaftlichen Botschafter der klassischen Musik aus.


Parastou Forouhar erhält für fünf Jahre ein Fellowship des Gutenberg Forschungskollegs der JGU und wird Professorin an der Kunsthochschule Mainz. (Foto: Peter Pulkowski) KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

Künstlerin und Aktivistin wird Professorin

Die renommierte iranische Künstlerin Parastou Forouhar wird im kommenden Jahr im Rahmen eines Fellowships des Gutenberg Forschungskollegs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine fünfjährige Professur an der Kunsthochschule Mainz antreten. Zuvor gestaltete sie den städtischen Ausstellungsraum "apotheke" zu einem kalligraphischen Rundum-Kunstwerk.


Prof. Dr. Michael Bruse arbeitet seit 25 Jahren an einer Software zur Berechnung des Mikroklimas in Städten. (Foto: Peter Pulkowski)GEOINFORMATIK

Modell für das Stadtklima

Mit ENVI-met lässt sich das Mikroklima einer Stadt auf den Quadratmeter genau errechnen, Auswirkungen von Bauvorhaben, Bodenversiegelungen oder Parkanlagen lassen sich exakt vorhersagen. Seit 25 Jahren arbeitet Prof. Dr. Michael Bruse vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) an dieser Software. Nach und nach bezog der Geoinformatiker immer mehr Faktoren ein und gestaltete die 3-D-Simulationen zunehmend komplexer. Mittlerweile findet ENVI-met weltweit Anwendung.


Auch ohne Abitur steht Franco Varveri kurz vor dem Abschluss seines Medizinstudiums an der JGU. (Foto: Stefan F. Sämmer) UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ

Studieren ohne Abitur

Exakt an seinem 26. Geburtstag saß Franco Varveri endlich in seiner ersten Vorlesung. Davor hatte er sich allzu oft anhören müssen, dass es ohne Abitur wohl kaum eine Chance auf einen Studienplatz gäbe. Doch die Universitätsmedizin Mainz öffnete ihre Tore für ihn. Mittlerweile steht Varveri kurz vor dem Abschluss.


Seit 2017 leitet Shannon Bool eine Malerei-Klasse an der Kunsthochschule Mainz. (Foto: Peter Pulkowski)KUNSTHOCHSCHULE MAINZ

Wege zur wirklich guten Kunst

2017 kam Shannon Bool als bisher jüngste Professorin an die Kunsthochschule Mainz. Ihre Malerei-Klasse ist schnell gewachsen, 16 Studierende kann sie im Moment in ihren beiden Ateliers unterbringen. Ihnen will die renommierte Künstlerin helfen, eine eigene Handschrift zu entwickeln, ihnen möchte sie das Werkzeug für eine eigene Karriere an die Hand geben.


Guido Silz hat ein Steuerungspanel für Digestorien entwickelt, mit dem die Universität viel Geld spart. (Foto: Peter Pulkowski)GEBÄUDELEITTECHNIK

Innovative Idee spart viel Arbeit und Geld

An sich ist es eine simple Idee, aber die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) spart damit einen sechsstelligen Betrag: Als die Nachrüstung der in die Jahre gekommenen Digestorien im Neubau Chemie anstand, entwickelte Guido Silz, Referatsleiter in der Abteilung Mess- und Regeltechnik, ein eigenes preiswertes Steuerungspanel. Dieses ist entschieden besser auf die Bedürfnisse in Lehre und Forschung zugeschnitten als die handelsübliche Massenware.


Anlässlich des 700. Todestages des Dichters Heinrich von Meißen präsentieren Studierende die Ausstellung "Zwischen Herz und Verstand. Einblicke in die Sprachwelten Frauenlobs".DEUTSCHES INSTITUT

Frauenlob – Provokateur, Poet, Oberlehrer

Am 29. November 2018 jährt sich der Todestag des Dichters Heinrich von Meißen alias Frauenlob zum 700. Mal. Studierende der Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) präsentieren in ihrer Ausstellung "Zwischen Herz und Verstand. Einblicke in die Sprachwelten Frauenlobs" Sprachbilder des großen mittelalterlichen Lyrikers im modernen Gewand. Sie konzipierten für die Schule des Sehens eine interaktive Schau, die es Besucherinnen und Besuchern ermöglicht, sich Frauenlob aus verschiedenen Richtungen zu nähern.


Gutenberg-Alumnus Wolfgang Blanke lobt über seine Stiftung unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung alle zwei Jahre einen internationalen Preis für Malerei aus. (Foto: Peter Pulkowski)GUTENBERG-ALUMNI

Maler mit Hang zur See und Herz für Mainz

Wolfgang Blanke studierte in den 1970er-Jahren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). 2013 gründete er unter dem Dach der Hochschule eine Stiftung, die alle zwei Jahre einen internationalen Preis für Malerei vergibt. Der gebürtige Münsteraner, selbst Maler, zugleich Schriftsteller und Seefahrer, ist in Schierstein vor Anker gegangen. Hier liegt sein Boot im Hafen, hier hat er sein Atelier eingerichtet – und von hier kann er über den Rhein auf seine Lieblingsstadt schauen: auf Mainz.


Im November 2018 findet an der JGU erstmals die von Studierenden organisierte "International Students' Conference", kurz ICON, statt.INTERNATIONAL STUDENTS' CONFERENCE MAINZ

Von Studierenden, mit Studierenden, für Studierende

Im November 2018 feiert die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Premiere: Erstmals findet die International Students' Conference (ICON) statt. Referentinnen und Referenten aus aller Welt haben sich angekündigt, um sich unter dem Titel "Bounds of Humanity" über Gender, Migration und Märkte, Ethik, Literatur und vieles mehr auszutauschen. Die Tagung soll der Auftakt zu einer festen Reihe von Studienkonferenzen an der JGU sein.


Im August 2018 hat Prof. Dr. Tanjev Schultz sein 576 Seiten starkes Buch über den NSU vorgelegt. (Foto: Peter Pulkowski)NSU-PROZESS

"Rechter Terror ist und bleibt eine Bedrohung"

Über Jahre arbeitete Tanjev Schultz als Journalist bei der Süddeutschen Zeitung und begleitete dort unter anderem ausführlich den Prozess um den sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund. Im Jahr 2016 folgte er einem Ruf als Professor ans Journalistische Seminar der JGU. Kürzlich hat er sein umfangreiches Buch "NSU – Der Terror von rechts und das Versagen des Staates" präsentiert.


Neben ihrem Studium engagiert sich Deutschlandstipendiatin Laura Jung in der Flüchtlingshilfe. (Foto: Stefan F. Sämmer)DEUTSCHLANDSTIPENDIUM

Doppelstudium und Flüchtlingsarbeit

Laura Jung studiert in gleich zwei Studiengängen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Neben dem Master of Education in Geografie und Deutsch strebt sie einen Abschluss in "Deutsch als Fremdsprache" an. Interkulturelle Themen beschäftigen die 26-Jährige auch jenseits ihres Studiums. So engagiert sie sich in mehreren Initiativen der Flüchtlingshilfe. Ohne ihr Deutschlandstipendium könnte sie all das finanziell nur schwer bewältigen.


Prof. Dr. Klaus Lieb leitet die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. (Foto: Stefan F. Sämmer)UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ

Streiten für unabhängige Medizin und bestmögliche Behandlung

Über einen Mangel an Ämtern kann sich Prof. Dr. Klaus Lieb kaum beklagen: Er ist nicht nur Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, sondern unter anderem auch wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Resilienz-Zentrums Mainz und stellvertretender Sprecher des Forschungszentrums Translationale Neurowissenschaften Mainz. Lieb hat zwei Standard-Lehrwerke zur Psychotherapie verfasst, das Netzwerk MEZIS begründet und ist in der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft aktiv.


Zhiyuan Wang kam über das PRISMA Internship-Programm an die JGU, um hier in einer Arbeitsgruppe in der Atomphysik ein eigenes Projekt umzusetzen. (Foto: Peter Pulkowski)EXZELLENZCLUSTER PRISMA

Attraktives Internship-Programm für talentierten Nachwuchs

Über ein spezielles Internship-Programm gelingt es regelmäßig, talentierten Nachwuchs aus aller Welt an den Exzellenzcluster PRISMA – Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu holen. In diesem Sommer waren wieder sieben Studierende zu Gast. Zhiyuan Wang ist einer von ihnen. Er nutzte die Chance, hier sein eigenes Projekt in der Arbeitsgruppe von Atomphysiker Prof. Dr. Dmitry Budker zu verfolgen.


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