LEBEN & ERLEBEN
JOHANNES GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSURVon den Leiden des Dichters an der Erinnerung
Für sein Romandebüt "Kruso" erntete Lutz Seiler viel Lob. Unter anderem wurde das Werk 2014 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Als Gast der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessoren Aleida und Jan Assmann erzählt der Autor in der Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten" von den Schwierigkeiten des Schreibens und des Erinnerns.
EHRENAMTMit Musik ins Armenviertel
Nicolai Benner reiste im März in die kolumbianische Millionenstadt Cali, um dort eine Schule im Armenviertel Aguablanca zu unterstützen. Der Student der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) war tief beeindruckt von den Kindern und von der Herzlichkeit, die ihm entgegenschlug. Im Spätsommer wird er zurückkehren, um dort ein größeres Musikprojekt auf die Beine zu stellen.
LUTHERDEKADELuther und der letzte Ritter
Die Sonderausstellung "Ritter! Tod! Teufel? Franz von Sickingen und die Reformation" ist einer der Höhepunkte der laufenden Lutherdekade. Initiiert wurde sie von Prof. Dr. Wolfgang Breul von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Nach gut vier Jahren Vorbereitung ist sie nun bis zum Oktober 2015 im Mainzer Landesmuseum zu sehen.
SCHULE DES SEHENSMuseum aus Gips und Kleister
Die erste Ausstellung in der Schule des Sehens auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) widmet sich einer Bürgerinitiative, die vor rund 140 Jahren ebenfalls auf eine Schule des Sehens setzte: Der Mainzer Verein für plastische Kunst sammelte Abgüsse großer Kunstwerke von der Antike bis zum Mittelalter. Damit wollten die Initiatoren einen Beitrag leisten zur ästhetischen Bildung der Bevölkerung.
JOHANNES GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSURVom Zukunftsglauben zur Zukunftssorge
Am dritten Abend der Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten" ging es um "Aufstieg und Fall des Zeitregimes der Moderne". Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann, die gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann die 16. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur bestreitet, skizzierte einen fundamentalen Wandel des Zeitempfindens in den 1980er-Jahren.
JOHANNES GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSURDie Erfindung des Altertums
Wie wurde aus mündlichen Überlieferungen ein schriftliches Erinnern – und wie änderte sich die Überlieferung in diesem Prozess? Dieser Frage widmete sich Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann am zweiten Abend der Vorlesungsreihe "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten". Mit seiner Frau, Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann ist der Kulturwissenschaftler als Inhaber der 16. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu Gast.
JOHANNES GUTENBERG-STIFTUNGSPROFESSURErinnern und Vergessen
Die vom Verein der Freunde der Universität Mainz e.V. im Jahr 2000 ins Leben gerufene Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur geht in die 16. Saison: Aleida und Jan Assmann widmen sich in ihrer Vorlesungsreihe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) dem Thema "Erinnern und Vergessen – Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten". Die Kulturwissenschaftler werden im Sommersemester 2015 gemeinsam mit hochkarätigen Gästen verschiedenste Aspekte der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung diskutieren.
KULTURANTHROPOLOGIETouch dich sm@rt
Das Smartphone verändert die Welt. Manch einer mag noch Widerstand leisten, andere sind begeistert von den neuen Möglichkeiten. Auf jeden Fall aber krempelt die moderne Technik verschiedenste Bereiche des täglichen Lebens um. Mit der Ausstellung "Touch dich sm@rt – Alltag in der digitalen Welt" zeichnen Masterstudierende der Kulturanthropologie/Volkskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein facettenreiches Bild dieser digitalen Revolution.
RUNDGANG 2015Kunst in jedem Winkel
Einmal im Jahr wird die Kunsthochschule Mainz zum riesigen Atelier, zum Ausstellungsraum für ihre Studierenden – und Jahr für Jahr kommen mehr Besucher, um sich die verschiedensten Werke anzusehen und um mit den jungen Künstlern über ihre Arbeiten zu sprechen. Diesmal zeigten 171 Studierende Malerei und Medienkunst, Fotografie und Film, Bildhauerei und vieles mehr.
SILVER TIPPSMit 71 Jahren auf Expedition im Internet
Das neue Online-Portal Silver Tipps unterstützt Seniorinnen und Senioren bei der Reise durch die digitale Welt. Als Projekt der Initiative Medienintelligenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest und vieler weiterer Partner ist das neuartige Serviceangebot breit aufgestellt – und verbuchte bereits zum Start im September 2014 mit rund 15.000 Klicks einen großen Erfolg.
