GUTENBERG-ALUMNIVon Elite will sie nichts wissen
Mareike Hachemer ist für den mit einer Million US-Dollar dotierten Global Teacher Prize nominiert. Unter die Top 50 hat es die ehemalige Studentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bereits geschafft. Nun geht es ins Finale. Im Gespräch erzählt die 31-Jährige von ihrer Zeit an der Hochschule, vom Lehrerberuf, aber auch von ihren Schülerinnen und Schülern.
FORSCHUNGSKOOPERATIONNicht alles ist symmetrisch im Universum
Die Forschung rund um die fundamentalen Symmetrien und eine bundesweit einmalige Kooperation zwischen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Helmholtz-Gemeinschaft haben Prof. Dr. Dmitry Budker nach Mainz gebracht. Er wird die Sektion "Matter Antimatter Symmetrie" am Helmholtz-Institut Mainz auf dem Gutenberg-Campus leiten, das mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt kooperiert.
GUTENBERG-ALUMNIKopiloten bei der Reise im Netz
Für ihre Unternehmensidee Starthilfe50 bekamen sie von der Bundesregierung den Titel "Kultur- und Kreativpiloten 2014" verliehen: Kristoffer Braun und Andreas Dautermann greifen all jenen unter die Arme, die sich in der Welt der Computer und des Internets noch unsicher fühlen. Vor fünf Jahren gründete das Duo seine außergewöhnliche Starthilfe. Damals studierten die beiden noch am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).
FAMILIEN-SERVICEBÜROMehr als eine Übergangslösung
Es fehlt ein Kita-Platz? Eine Schwangerschaft kollidiert mit dem Studium? Ein Angehöriger muss gepflegt werden? In all diesen Fällen ist das Familien-Servicebüro der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) der richtige Ansprechpartner. Stefanie Schmidberger unterstützt Studierende und Beschäftigte der Hochschule, ob beim Umgang mit Behörden oder beim Suchen einer Betreuung. Sie kennt die Probleme, weiß einen Weg durch das Dickicht der Verordnungen und hat konkrete Hilfsangebote an der Hand.
KUNSTHOCHSCHULE MAINZ"Es geht darum, dass jeder seine eigene Sprache findet"
Mit Tamara Grcic hat die Kunsthochschule der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine renommierte Künstlerin als Professorin gewonnen. Die Vielseitigkeit ihrer Werke soll sich auch in der Lehre spiegeln: Grcic will in ihrer Bildhauerklasse keine festen Wege vorgeben, sondern den Studierenden Räume eröffnen, in denen sie zu ihrer jeweils eigenen künstlerischen Ausdrucksform finden.
EUROPÄISCHES FORSCHUNGSPROJEKT"Es muss darum gehen, Gewalt zu lesen"
Was können Literatur und Film, was können die verschiedenen Medien leisten, wenn es um die Aufdeckung von Gewaltstrukturen geht? Mit einem europäischen Netzwerk von Germanisten geht Prof. Dr. Dagmar von Hoff vom Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) dieser Frage nach. Sie plädiert für eine internationale, interkulturelle und intermediale Öffnung der Germanistik.
MOLEKULARE BIOLOGIEWas in den Zellen gespielt wird
Mit Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam hat das Forschungszentrum für Immuntherapie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen der führenden Zellbiologen für sich gewonnen. Der frisch gebackene Heisenberg-Professor erforscht molekulare Signalwege, die verschiedenste Prozesse in den Zellen lenken. So spürt er den Ursachen von Zellwachstum oder Zelldifferenzierung, aber auch von Tumoren oder Krebs nach und gibt Impulse für neue Therapien.
NACHWUCHSFÖRDERUNG"Wir versuchen, viele Bälle in der Luft zu halten"
Das neu geschaffene Netzwerk "JUGGLE – The network of Junior Group Leaders in Life Sciences at JGU" gibt Forscherinnen und Forschern eine Plattform, um sich wissenschaftlich auszutauschen, aber auch, um die schwierige Situation von Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern in der deutschen Hochschullandschaft zu thematisieren. Anfang Dezember 2014 hat JUGGLE bei seinem ersten Mainzer Symposium zur Diskussion über Zukunftsperspektiven für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler eingeladen.
JOB SHADOWINGNeun Schatten für die Akademie
Mit dem Job Shadowing präsentiert das Frauenbüro der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein neues Format, das es Studentinnen und Absolventinnen ermöglicht, in kurzer Zeit und mit relativ wenig Aufwand in Berufe hineinzuschnuppern. Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz findet diese Idee hervorragend und bietet in diesem Semester gleich neun Frauen die Gelegenheit, verschiedenste Bereiche des Hauses kennenzulernen.
KERNPHYSIKWas die Materie im Inneren zusammenhält
Es geht um subatomare Teilchen, um Myonen, Quarks, Gluonen und Co.: Physikerinnen und Physiker um den Elektronenbeschleuniger MAMI der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sind auch am BESIII-Experiment in Peking maßgeblich beteiligt. Sie spüren den Grundbausteinen der Materie nach und wollen die Tür öffnen für eine neue Physik.
