NACHHALTIGKEIT
PHYSIKALISCHE CHEMIEMit Polymeren und natürlichen Temperaturschwankungen zu sauberem Trinkwasser
Frischwasser ohne Einsatz konventioneller Entsalzungsanlagen aus dem Meer gewinnen? Für diese wichtige Anwendung hat die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Sebastian Seiffert am Department Chemie der JGU eine vielversprechende Lösung entwickelt. HydroDeSal nutzt dazu ein auf Temperaturunterschiede reagierendes Hydrogel: Es entzieht dem Meer in der kühlen Nacht sauberes Wasser und gibt es am warmen Tag wieder ab. Jetzt soll die Anwendung in den Markt überführt werden.
CAMPUS FÜR WISSENSCHAFT UND KULTURVisions for Climate – The Interfluencing Exposition
Bis Ende Januar 2025 zeigt die Schule des Sehens der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) künstlerische Werke von Studierenden, die sich auf unterschiedlichste Weise mit der Klimakrise auseinandersetzen. Doch nicht nur das: "Visions for Climate – The Interfluencing Exposition" soll ein Ort der Interaktion sein. Mit ihrer Zukunftslounge bietet die Ausstellung Raum zum angeregten Austausch und Gespräch.
NACHHALTIGKEITWie die JGU nachhaltig ihren Energieverbrauch reduziert
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist in Sachen Energie ein Großverbraucher, daran führt kein Weg vorbei. Exzellente Lehre und Spitzenforschung sind nicht zum Nulltarif zu haben. Doch mit klugem Management, intelligenter Controlling-Software und modernster Technik lässt sich viel erreichen. Das haben Dr. Joachim Liers und sein Team in den vergangenen Jahren wirkungsvoll demonstriert.
CHEMIE"Wir müssen die globale Energiewirtschaft umkrempeln"
Sie haben ein Molekül entwickelt, das Sonnenenergie speichern und zu beliebiger Zeit wieder abgeben kann: Prof. Dr. Carsten Streb und sein Arbeitskreis am Department Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeigen mit ihrer bahnbrechenden Forschung einen Weg auf, wie sich die weltweite Energiekrise bewältigen lassen könnte.

Wie 700 junge Forscherinnen und Forscher Hummeln helfen
Im Jahr 2021 startete die Arbeitsgruppe Didaktik der Biologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) das Projekt "Hummeln helfen! Rhein-Main". Es wird mit 350.000 Euro im Bundesprogramm "Biologische Vielfalt" unterstützt und hat bereits im zweiten Jahr seines Bestehens mehr als 700 Schülerinnen und Schüler erreicht.
FÖRDERN UND STIFTENNachhaltiges Gärtnern mit Wirkung
Im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gibt es seit August 2021 einen neuen Bereich: den Vielfaltsgarten. Sechs Hochbeete werden hier von der Grünen Schule für die Bildungsarbeit genutzt – Studierende aller Fachrichtungen können derzeit an drei davon experimentieren. Ermöglicht haben dies großzügige Spenden der Mainzer Wissenschaftsstiftung und des Freundeskreises des Botanischen Gartens. Die hier geschaffene Verknüpfung von Wissen und Praxis soll auch über den Campus hinaus wirken.
BIOLOGIEInsektensterben ist in vollem Gange
Ob Wildbienen, Käfer oder Fliegen – ein Großteil ist bereits verschwunden: Untersuchungen zeigen, dass die Zahl der Insekten rasant zurückgeht. Über Ursachen und Folgen dieser Entwicklung spricht PD Dr. Florian Menzel vom Institut für Organismische und Molekulare Evolutionsbiologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).
STUDENTS FOR FUTURE MAINZKlimakrise ist schwer zu kommunizieren
Rebecca Höfer gehört zur "Students for Future"-Gruppe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Eben erst hat sie ihr Bachelor-Studium am Institut für Publizistik abgeschlossen. Nun erzählt sie von ihren Überzeugungen, ihrem Engagement und von der Public Climate School 2.0 der Mainzer "Students for Future", die am 25. Mai startet.
CHEMIEComeback der Elektrolyse
Mit seinem Team hat er einer alten Disziplin neues Leben eingehaucht: Prof. Dr. Siegfried Waldvogel vom Institut für Organische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gibt der Elektrochemie neue Impulse. Seit 15 Jahren forscht er an chemischen Umsetzungen, die bisher nicht möglich schienen. Sein Arbeitskreis entwickelt Verfahren, die Industrie und Wirtschaft aufhorchen lassen.
