THEMENSCHWERPUNKT
INNOVATIVE LEHRPROJEKTE


Das europäische Netzwerk TALC_me hat in den vergangenen drei Jahren Konzepte und Leitlinien für die Förderung berufsbezogener und interkultureller Kompetenzen von Studierenden der Geisteswissenschaften, insbesondere der kultur- und literaturwissenschaftlichen Mediävistik, erarbeitet.MEDIÄVISTIK

Mit dem Mittelalter in die Zukunft

Das europäische Netzwerk TALC_me bringt Studierende und Universitäten aus neun Ländern zusammen. Unter dem Projekttitel "Textual und Literary Cultures in Medieval Europe" gibt es den historischen Geistes- und Kulturwissenschaften frische Impulse für eine praxisbezogene Ausbildung. Prof. Dr. Stephan Jolie vom Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) koordiniert das in diesem Jahr auslaufende Projekt, das zugleich als Auftakt für ein weiteres europäisches Vorhaben dienen soll.


Dozentinnen und Dozenten aus dem Bereich Fachdolmetschen, der Medizin und der Pharmazie haben mit dem Patientengespräche-Wahlfach ein deutschlandweit einmaliges Lehrangebot entwickelt. (Foto: Peter Pulkowski)INTERDISZIPLINÄRE LEHRE

Interkulturelle Patientengespräche

Mit dem Wahlfach "Patientengespräche im interkulturellen und interdisziplinären Kontext" gehen Dozentinnen und Dozenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Universitätsmedizin Mainz neue Wege: Fachleute aus dem Bereich Fachdolmetschen, aus der Medizin und der Pharmazie haben gemeinsam ein Lehrangebot entwickelt, das deutschlandweit einmalig ist.


Unter Leitung von Dr. Daniel Groß vom Arbeitsbereich Klassische Philologie inszenierten Studierende die Komödie "Casina" des römischen Dichters Plautus in Originalsprache. (Foto: Peter Pulkowski)LATEINISCHE THEATERGRUPPE

Plautus in Originalsprache

Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bringen Latein live auf die Bühne: Unter der Leitung von Dr. Daniel Groß vom Arbeitsbereich Klassische Philologie haben sie kürzlich die Komödie "Casina" des römischen Dichters Plautus in Originalsprache inszeniert. Das Gutenberg Lehrkolleg unterstützte dieses innovative Lehrprojekt, aus dem mittlerweile eine eigene lateinische Theatergruppe hervorgegangen ist.


Ein dreijähriges Projekt vom Institut für Erziehungswissenschaft stellt erste Weichen, um die Draußenschule auch hierzulande populär zu machen. (Foto: Peter Pulkowski)DRAUSSENSCHULE

Raus aus der Schule, rein in die Welt

Einmal pro Woche verlassen Schülerinnen und Schüler ihr Klassenzimmer, um den Wald zu erkunden, eine Bäckerei zu besuchen oder im Museum zu forschen: Das Modell der Draußenschule ist in den skandinavischen Ländern schon sehr verbreitet, für Deutschland jedoch ist es noch recht neu. Ein dreijähriges Projekt unter Federführung von Prof. Dr. Matthias D. Witte und Prof. Dr. Marius Harring vom Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) stellt erste Weichen, um die Draußenschule auch hierzulande populär zu machen.


Das Angebot " Sport ohne Grenzen" bietet Flüchtlingskindern die Gelegenheit, verschiedene Sportarten kennenzulernen und zu erleben. (Foto: Stefan F. Sämmer) SPORT OHNE GRENZEN

Spaß an der Vielfalt des Sports

Bereits zum zweiten Mal bieten Studierende des Instituts für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) unter dem Motto "Sport ohne Grenzen" Flüchtlingskindern die Gelegenheit, an zwei Wochenenden verschiedenste Disziplinen von Basketball über Turnen bis zu Ultimate Frisbee kennenzulernen. Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn hat dieses Projekt ins Leben gerufen, von dem nicht nur die Kinder, sondern auch die Studierenden profitieren.


Dr. Anita Wohlmann (Foto: Peter Pulkowski) GUTENBERG LEHRKOLLEG

Lehre beleben, Austausch fördern

Seit fünf Jahren bietet das Gutenberg Lehrkolleg (GLK) den Lehrenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Chance, sich weltweit nach neuen didaktischen Konzepten, nach innovativen Lehr- und Lernformen umzuschauen. Mit bis zu 30.000 Euro unterstützt das GLK Gastaufenthalte an vorzugsweise ausländischen Hochschulen. Dr. Anita Wohlmann hat dieses Angebot wahrgenommen und die Columbia University in New York City besucht. Von dort hat sie die "Narrative Medicine" nach Mainz mitgebracht.


JOURNALISTISCHES SEMINAR

Kultur mit Ecken, Kanten und ihren schrägen Seiten

Mit dem Multimediaprojekt "360 Grad Mainz: Kultur von allen Seiten" haben 17 Studierende des Journalistischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine wilde Mischung aus Artikeln und Videoclips, Audiobeiträgen und Fotostrecken vorgelegt. Ihr Blick auf die Kultur ist weit. Er umfasst viel Überraschendes und reicht weit hinter die Kulissen.


Blick auf eines der Poster der wissenschaftlichen Ausstellung zu den osmanisch-deutschen Verflechtungen und den Armeniergräueln im Ersten Weltkrieg (Foto: Andreas Linsenmann) GESCHICHTE

"Wir wollen eine Tür aufstoßen, nicht polarisieren"

Studierende des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeigen noch bis zum 21. Mai 2015 eine Ausstellung zu einem brisanten Thema: Es geht um die massenweise Ermordung von Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs. Zum 100. Jahrestag der Armeniergräuel stellen sie auch dar, welch ambivalente Rolle das Deutsche Reich und seine Repräsentanten damals spielten.


(Foto: Peter Pulkowski) KUNSTHISTORIKERTAG 2015

Mehr Wert im Netz

Begleitend zum diesjährigen 33. Kunsthistorikertag, der vom 24. bis 28. März 2015 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) stattfindet, haben Studierende des Instituts für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft einen eigenen Blog gestartet. In ihren Texten nähern sie sich verschiedensten Facetten des Tagungsthemas "Der Wert der Kunst".


OTNIT-PROJEKT

Starkes Stück um schwachen Ritter

Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bringen ein mittelalterliches Heldenepos auf die Bühne des Staatstheaters: "Otnit" erzählt von einem Herrscher ohne Plan, einem schwachen Ritter mit mächtiger Mutter. Die Aufführung ist der Höhepunkt eines innovativen Lehrprojekts, das Prof. Dr. Stephan Jolie ins Leben gerufen hat, um seinen Studierenden Praxiserfahrungen auf verschiedensten Gebieten zu vermitteln.


FILMWISSENSCHAFT

Sechs Kurzfilme und kein Budget

Studierende der Filmwissenschaft haben sich auch in diesem Sommersemester wieder als Filmemacher versucht. Entstanden sind sechs sehr unterschiedliche Werke, die beim Premierenabend des Filmischen Modellversuchs 2014 auf dem Gutenberg-Campus zur Aufführung kamen. Die Studierenden realisierten ihre Produktionen ohne Budget, doch die Ergebnisse begeisterten das Publikum.


Cover des Märchenbuchs 'Von Aschenputtel bis Wassermelonenfeld' (Foto: Giulia Richiuso)MULTILINGUALES MÄRCHENBUCH

"Wenn man eine Idee hat, soll man einfach machen"

130 Studierende, Dozentinnen und Dozenten des Fachbereichs Translations-, Sprach-, und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Germersheim haben ein Märchenbuch der besonderen Art zusammengetragen. "Von Aschenputtel bis Wassermelonenfeld" bietet wunderbar illustrierte Geschichten aus aller Welt in neun Sprachen.


(Foto: Stefan F. Sämmer)E-LEARNING

ARIEL holt Lehrende und Lernende ins Boot

Mit ARIEL haben Jonathan Westwood, Micha Edlich und Dr. Bärbel Höttges vom Department of English and Linguistics der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine neue Lehr- und Lernplattform ins Leben gerufen. Sie soll es ermöglichen, online auf die Schwächen und Stärken der Studierenden einzugehen. Sie soll aber auch die Lehrenden in ihrer Arbeit unterstützen. Die erste Probephase ist mittlerweile abgeschlossen, im nächsten Semester kommen alle Studierenden des Fachbereichs in den Genuss von ARIEL.


(Foto: Stefan F. Sämmer)KULTURANTHROPOLOGIE / VOLKSKUNDE

Handy-App gewährt Blick hinter den Eisernen Vorhang

Für das internationale Projekt "Iron Curtain Stories" haben 19 Studierende des Fachs Kulturanthropologie/Volkskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Erlebnisse und Erfahrungen von Zeitzeugen des Kalten Kriegs zwischen Ost und West gesammelt. Ihre Interviews und einiges mehr sind seit Kurzem auf der Website "Memory of Nations" oder per Smartphone-App verfügbar.


Simulation eines Beratungsgesprächs in der Trainingsapotheke (Foto: Peter Pulkowski)PHARMAZIE

Apotheke lädt zum Rollenspiel

In der Trainingsapotheke am Institut für Pharmazie und Biochemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) üben Studierende den Umgang mit Kunden. Hier steht der Praxisbezug ganz im Vordergrund. Die angehenden Apothekerinnen und Apotheker sollen lernen, wie es später sein wird im Berufsleben.


(Foto: Uwe Feuerbach)UNIVERSITÄTSMEDIZIN

House-Besuch mit Pizza und Limo

Dass amerikanische Fernsehserien zu Publikumsschlagern werden, ist an sich nicht ungewöhnlich. Prof. Dr. Christian Mang vom Institut für Pharmakologie der Universitätsmedizin Mainz allerdings nutzt eine solche Serie erfolgreich für die Lehre: Seine "Dr. House-Vorlesungen" locken seit Jahren nicht nur Studierende in den Hörsaal.


(Foto: Peter Pulkowski)DENKSPORT

Mathematik wird zum Abenteuer

Mathematik und Sport passen gut zusammen – das beweisen Lehramtsstudierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit ihrem Projekt DenkSport. Bereits im Jahr 2011 riefen sie dieses außergewöhnliche Ferienangebot für Schülerinnen und Schüler ins Leben. Seither ist DenkSport auf  Erfolgskurs.


(Foto: Uwe Feuerbach)PLANSPIEL SCHULALLTAG

"Das hat noch nie einer gemacht"

Sie mimten den amtsmüden Pauker, den aufsässigen Pennäler oder die engagierte Pädagogin: 80 Lehramtsstudierende kamen ins Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), um am "Planspiel Schulalltag" teilzunehmen. Prof. Dr. Margarete Imhof holte dieses einzigartige Projekt nach Mainz, wo es auch in Zukunft Schule machen soll.


(© Translate for Justice)TRANSLATE FOR JUSTICE

Eine Brücke zum Gezi-Park

In den deutschen Medien ist es schon wieder ruhig geworden um die Proteste in der Türkei. Doch die Lage ist weiter angespannt. Es gab Tote, Hunderte wurden verhaftet, Tausende verletzt. Der Weblog translateforjustice.wordpress.com liefert ständig Informationen zur aktuellen Situation. Studierende und Dozenten des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim haben dieses Projekt mit ins Leben gerufen.


HOCHSCHULE FÜR MUSIK

Konzert für Stahlgeländer und Infusionsbesteck

Die KLANG_BAU_STELLE 2013 lud zur Expedition ins Treppenhaus der Hochschule für Musik ein. Jeder konnte mitmachen bei diesem Workshop, der das 16. Festival MainzMusik um ein paar außergewöhnliche Noten bereicherte.


Sandra Leupold, Inhaberin der Klara Maria Faßbinder-Gastprofessur (Foto: Stefan F. Sämmer)FAßBINDER-GASTPROFESSUR

"Goethe hätte einen Herzinfarkt bekommen"

Die renommierte Opernregisseurin Sandra Leupold lehrt für ein Semester an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Als Inhaberin der Klara Marie Faßbinder-Professur für Frauen- und Geschlechterforschung ist sie zu Gast an der Hochschule für Musik und am Institut für Film-, Theater und empirische Kulturwissenschaft.


(Foto: Uwe Feuerbach)DIES LEGENDI

Algorithmen schlagen "Wetten, dass ..?"

Es ging um Videoaufzeichnungen von Vorlesungen, um Forschung für die Schule und um den Brückenschlag von den Geistes- zu den Naturwissenschaften: Zum dritten Mal bot der DIES LEGENDI an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Anregungen für innovative Wege in der Lehre und damit reichlich Gesprächsstoff.


(Foto: Peter Pulkowski)KUNSTAUKTION

Ein Warhol unterm Hammer

56 Studierende luden zur großen Versteigerung ins Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Ihre fiktiven Auktionshäuser Phoenix und Galla boten Werke von Otto Dix und Salvador Dalí, von Andy Warhol und George Grosz zum Verkauf – und an die sechs Millionen Euro bot das Publikum. Ein Riesenerfolg, auch wenn das Geld nicht wirklich floss.


(Foto: Peter Pulkowski)PLANSPIEL EU+

Aus Schülern werden Minister

Für drei Tage zog die Europäische Union nach Kaub: 27 Schüler schlüpften beim Planspiel "EU+" in die Rollen von EU-Abgeordneten, um mit viel Engagement den Beitritt Serbiens und der Türkei in die Gemeinschaft zu verhandeln. Möglich machten das Prof. Dr. Arne Niemann mit seinen Mitarbeiterinnen vom Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), das Weiterbildungszentrum Ingelheim und die Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und der Europäischen Union.


(Foto: Peter Pulkowski)SKILLS LAB

Doktor spielen für den Ernstfall

Im Skills Lab der Universitätsmedizin Mainz lernen Studierende von Studierenden all das, was im Regelstudium manchmal zu kurz kommt. Ob Intubation oder Katheterlegen, Ultraschalluntersuchung oder Anamneseübung: Das Angebot ist vielfältig und schließt eine Lücke in der Lehre.


(Foto: Ivana Matic)KUNSTHOCHSCHULE

Ein Platz auf der dOCUMENTA (13)

Neun Studentinnen der Kunsthochschule Mainz reisten zur dOCUMENTA (13). Prof. Andrea Büttner hatte die Initiative übernommen, sie vermittelte ihre Schülerinnen von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nach Kassel. Dort nahmen sie als Künstlerassistenz des Kanadiers Gareth Moore an der wichtigsten Schau zeitgenössischer Kunst teil.


(Foto: Peter Pulkowski)KNASTGRUPPE

Jura-Studentinnen hinter Gittern

Die Knastgruppe am Lehrstuhl für Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug und Strafrecht der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat eine lange Geschichte – eine Erfolgsgeschichte. Studierende erfahren, wie es zugeht hinter Gittern, und Untersuchungshäftlinge bekommen Kontakt nach draußen.


(Foto: Nassim Boumaiza)DOLMETSCHERPOOL

Studierende reißen Sprachbarrieren ein

Wer einen Behördengang vor sich hat, aber nicht ausreichend Deutsch spricht,  kann sich in der Region Germersheim an den Dolmetscherpool wenden. Hier helfen 30 Studierende des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bei Terminen mit sozialen Diensten, dem Jugendamt oder anderen Behörden. Anfang des Jahres wurde der Pool gegründet, ab 2013 erhält er finanzielle Unterstützung durch den Integrationsbeauftragten, um seine Arbeit fortsetzen zu können.


(Foto: Peter Pulkowski)INNOVATIVES LEHRPROJEKT

Containerboot wird zum Kunstobjekt

Die Licht- und Klanginstallation "resonate" war ein Riesenerfolg auf der Frankfurter Luminale. Täglich wollten rund 2.000 Besucher das zum Kunstwerk umgebaute Containerboot sehen. Möglich wurde das Projekt durch eine Kooperation der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit der Fachhochschule (FH) Mainz. Studenten des Fachbereichs Gestaltung taten sich mit Kaspar König von der Hochschule für Musik zusammen.


(Foto: Max Frömling)POESIE

Ein Dichter, sechs Übersetzerinnen

In Chile ist er berühmt, doch in Deutschland kennt ihn kaum jemand, dabei gehört Raúl Zurita zu den wichtigsten Vertretern der lateinamerikanischen Literatur. Nun haben drei Studentinnen und drei Lehrkräfte des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Tür für deutsche Leser aufgestoßen: Sie übersetzten ausgewählte Werke des Dichters.


(Foto: Peter Pulkowski)ARS LEGENDI-PREIS 2012

Ein Mann macht Lust auf lästige Lehre

Besonders an Massenuniversitäten sollte die Lehre stärker in den Vordergrund treten, meint Dr. Malte Persike vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Gerade erst wurde er vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und von der Hochschulrektorenkonferenz mit dem Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre ausgezeichnet – und das, obwohl er etwas lehrt, wovor es seinen Studierenden graut: Psychologische Methodenlehre.


(Foto: Sascha Katanic)AUSGEZEICHNETE LEHRE

Poesie für die Sinne

Im LyrikLabor entstehen aus Gedichten multimediale Erlebniswelten. Poesie wird sicht- und hörbar, sie bekommt manchmal sogar einen Geruch oder einen Geschmack. Dieses ungewöhnliche Lehrprojekt entstand im Jahr 2011. Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Fachhochschule Mainz arbeiten hier zusammen, um Lyrik in neue Formen zu gießen.