KÖPFE
KLIMAFORSCHUNGVom Hörsaal auf die Leinwand: Sebastian Seiffert in "Das Gewicht der Welt"
Der Mainzer Chemie-Professor Sebastian Seiffert setzt sich seit vielen Jahren für die Vermittlung von Wissen rund um den Klimawandel ein. In wenigen Wochen feiert der Dokumentarfilm "Das Gewicht der Welt" Premiere, der ihn und zwei weitere Protagonistinnen über gut zwei Jahre begleitet. Preview in Mainz ist am 27. April 2026 – mit einem Kontingent an Freikarten für Studierende der JGU.
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ"Lektorat ist auch mit KI ein schmerzhafter Prozess für die am Schreiben Beteiligten"
Zwischen Textgenerierung im Studium und den ethischen Herausforderungen des KI-Einsatzes in der Verlagswirtschaft: Prof. Dr. Christoph Bläsi setzt sich mit künstlicher Intelligenz in der Buchwissenschaft auseinander – und darüber hinaus. Seit 2018 ist er einer von drei Sprechern des Netzwerks KI@JGU.
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ"Positive Auswirkungen auf die ganze Welt"
Er ist ein unermüdlicher Netzwerker für die Entwicklung und den Einsatz künstlicher Intelligenz – der Mainzer Informatiker Prof. Dr. Stefan Kramer. Seit einem Jahr ist er zudem KI-Lotse für Life Sciences im Land Rheinland-Pfalz, offiziell benannt durch den Ministerpräsidenten. Im JGU-Magazin berichtet Stefan Kramer über seine Erfahrungen und Pläne und das Potenzial von KI in den Lebenswissenschaften.
ALTERTUMSWISSENSCHAFTENRömisches Erbe – Schicht auf Schicht
Archäologin Catherine Teitz erforscht, wie sich römische Architektur und das Alltagsleben entlang des Hadrianswalls über die Jahrhunderte wandelten – und wie alte Grabungsaufzeichnungen noch immer neue Erkenntnisse liefern können. Sie ist fasziniert von den vielen Spuren, die das Römische Reich im Rhein-Main-Gebiet hinterlassen hat, und fördert die nächste Generation junger Forschender in ihrer Disziplin.
LIFE SCIENCESDie große Wirkung kleiner Zellfortsätze
Winzige Fortsätze von Zellen in unserem Körper können über Gesundheit oder genetische Erkrankung entscheiden. Genau zu diesen haarähnlichen Zellfortsätzen forscht die Mainzer Zellbiologin und Zilien-Expertin Helen May-Simera. Sie nimmt die große Wirkung kleiner Strukturen in den Blick – und verbindet dabei molekulare Grundlagenforschung mit klinischer Relevanz, Patientenkontakt und internationaler Lehre.
JGU INTERNATIONALForschen in Frieden
Was Prof. Dr. Olena Pchelintseva in Mainz am meisten schätzt, ist die Ruhe am Himmel. "Wenn man ständigen Fliegeralarm erlebt hat, weiß man diese Stille zu schätzen." Die ukrainisch-russische Sprachforscherin ist seit knapp zwei Jahren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) – mit einem Fellowship der Philipp Schwartz-Initiative, das "wunderbare Kolleginnen und Kollegen" initiiert haben.
GESCHICHTEBeruf oder Berufung? Über Karrierewege zur Professur
Das vom Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege geförderte Projekt "Career Exploder" setzt sich multimedial mit verschiedenen Wegen zur Universitätsprofessur auseinander. In acht Videointerviews berichten Professorinnen und Professoren aus historischen Disziplinen von ihren ganz persönlichen Erfahrungen.
INFORMATIKAlgorithmen, Avocados und Abenteuer
Der Schritt ins Ausland war für Prof. Dr. Sebastian Erdweg ein bewusstes Abenteuer. Als der JGU-Informatiker sein Forschungsfreisemester plante, hatte er nicht nur eine akademische Kooperation im Sinn, sondern auch Familienerlebnisse in einem fremden Land. Als Gastprofessor ging er schließlich an die Universidad de Chile – und brachte neben prägenden Erlebnissen auch ein großangelegtes Drittmittelprojekt mit nach Hause.
GUTENBERG-ALUMNIFür die Freiheit der Information
"Immer, wenn etwa zehn Jahre vergangen sind, spüre ich eine gewisse Unruhe." Die Journalistin und Archivexpertin Dagmar Hovestädt hat sich in ihrem Leben immer wieder neue Aufgaben gesucht. Die könnte man mit folgendem Motto überschreiben: für freie Information in einer freien Gesellschaft.
GUTENBERG-ALUMNIBegegnung mit einem Hai – und die Folgen
Filmemacher und Fotograf Tom Vierus lebt und arbeitet seit sechs Jahren in Fidschi. An seine erste Begegnung mit einem Hai erinnert er sich noch gut. Wenn er davon erzählt, ist seine Faszination für diese Tiere spürbar: Der drei Meter lange Hammerhai hat sein Leben nachhaltig beeinflusst. Und dass, obwohl er damals als Biologiestudent in Mainz eigentlich das Liebesleben der Fruchtfliegen erforschte. Aber nach dieser Studienfahrt nach Florida im Rahmen seines Bachelorstudiums war klar: Sein Interesse gilt fortan den Haien.
